Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Flasche
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PaMaJa86
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Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Flasche
Hallo liebe Mamis!
Vorwort
Für mich stand schon immer fest, falls ich mal in Kind bekomme, ich werde Stillen.
Klar, was auch sonst, ist schließlich das beste für das Baby.
Als ich dann tatsächlich schwanger wurde, gingen promt meine Mutter und meine Schwiegermutter davon aus, dass ich Stille.
Schließlich haben sie dies auch getan und jede Mutter kann das.
Wobei meine Schwägerin keins ihrer 3 Kinder gestillt hat. Lt. Aussage meiner Schwiegermutter hat sie sich doof angestellt und wollte es nicht genug.
Ich habe das ganz zu wenig beobachtet und konnte mir darüber selbst kein Urteil bilden.
Von da an stand ich dann doch etwas unter Druck zu Stillen, da die Mütter davon ausgingen, dass ich es können würde.
Umso mehr wollte ich Stillen, es allen beweisen, dass ich ein gute Mutter bin/werde und stillen kann.
Ich fange dann mal ganz von vorne an mit dem Problem:
Er war kein geplantes Kind, aber ein auf jeden Fall ein gewolltes Kind!
Eine schöne leichte unkomplizierte Schwangerschaft, eine super kurze und "schmerzlose" Geburt in 2 Stunden.
An einem sonnigen Donnerstag Mittag Anfang November kam unser Sohn zur Welt.
Wir waren in diesem Moment die glücklichsten Menschen auf der Welt.
Mein Mann brach vor Freude in Tränen aus und ich, ich schaute dieses kleine Menschlein in meinen Armen einfach nur an.
Es war das unbeschreiblichste Gefühl überhaupt, unser kleines Menschlein, aus DU und ICH wurde ein WIR/UNS.
Die Hebammenschülerin legte den kleinen Mensch an meine Brust und ich sagte; " ich bin knochentrocken, da kommt nix"
Meine Freundinnen liefen schon Wochen vorher aus, aber ich nicht.
Als dieses kleine Menschlein dann plötzlich so instinktiv an meiner Brust saugt überkamen mich die Hormone.
Ich bin einfach nur vor Freude und Überwältigung in Tränen ausgebrochen, es war unbeschreiblich, ich war Mutter geworden.
Mir war klar, ich stille unser Kind, ich bin die Mutter, ich werde es ernähren und aufziehen, wie eine Löwin beschützen...
Am Abend kam eine Schwester und besprach mit mir, dass wir am Morgen zusammen wickeln und im Stillzimmer stillen.
Im Kreissaal wurde mir gezeigt, wie man das Baby anlegt und die Schwester sagte zu mir, einfach immer wieder ganz oft anlegen.
Die erste Nacht war so berauschend, Angst einflößend, ein totaler Gefühlsstrudel.
Das Menschlein wollte nicht im Bettchen schlafen, also ließ ich es auf meiner Brust schlafen, wobei ich natürlich nicht geschlafen habe.
Am Morgen ging es dann also ins Stillzimmer und zum Wickeln.
Uns beiden wurde in mühevollen Wiederholungen gezeigt, wie man richtig stillt.
Wieder und wieder, immer wieder, alle 2 Stunden -> Milch muss schließlich 48 Stunden im voraus bestellt werden.
Es wollte einfach nicht klappen... Kind immer zu müde und meine Brust wollte nicht so recht.
Die Nachtschwester schaute sich das Drama in der 2. Nacht noch mal genauer an.
Sie fragte, ob es ok wäre dem Baby etwas Nahrung zu geben, damit wir mal 3 Stunden Schlaf finden.
Ich stimmte zu, aus Angst mein Kind könnte verhungern.
Am frühen morgen sagte sie uns, dass ich wohl eine zu kugelige Brust mit nicht vorhandenen Brustwarzen habe.
Bzw. das Baby ist nicht stark genug um die Miniwarze zu erfassen.
(Sowas, es hatte sich noch nie ein Mann darüber beschwert, bis auf unser Menschlein.)
Sie riet uns zu Stillhütchen von Medela in Größe M, welche mein Mann aus der Apotheke besorgen sollte.
Ich fragte, warum es diese hier nicht gibt. Die Schwester erklärte mir, dass diese nicht stillfreundlich sind und nur eine Notlösung.
Zusammen mit der Stillberaterin würde uns gezeigt, wie man diese Hütchen nutzt. Plötzlich klappte es... Es kam etwas!!!
Das Menschlein bekam so etwas wie einen Milchbart. Ich brach in Tränen aus und schickte sofort meiner Mutter und meiner Schwiegermutter ein Bild davon mit dem Text: ich habe einen Milchbart gezaubert
In der darauffolgenden Nacht kam der Milcheinschuss, den ich als wesentlich schmerzhafter empfand als die Geburt an sich.
Meine Brüste hatten sich verdreifacht und waren große, rote, heiße Bälle geworden.
Das Baby war müde und hat kaum getrunken, also bekam ich 2 Eiswindel und 2 Pracetamol um das zu überstehen.
Morgens wurden wir dann beim Stillen von der Stillberaterin beobachtet und sie befand es als gut. Sie sagte uns, dass wir in einigen Wochen, wenn das Baby fester saugt, die Hütchen nicht mehr brauchen würden.
Es war Sonntag Vormittag und wir durften nach Hause, da alles in Ordnung war und das stillen für uns klappte.
Zuhause hat es natürlich auch wunderbar geklappt mit dem Hütchen.
Dienstag morgens mussten wir zurück ins Krankenhaus unser Menschlein war zu einer Quitte geworden, Gelbsucht.
Es musste unters Blaulicht gelegt werden. Zum Stillen dürfte ich es herausnehmen, aber ansonsten nicht.
Mein Mann und ich waren fix & fertig -> Ein Kind zu haben bedeutet, ab nun sein Herz außerhalb des Körpers zu tragen.
Das Stillen dauerte bei uns 30 min und länger durch das Einschlafen. So würde er zu wenig Licht abbekommen.
Dann wurde unter dem Licht auch noch randaliert, um unser Baby ruhig zustellen gab's dann einen Schnuller.
Der Kinderarzt riet dazu abzupumpen und es ihm per Flasche unter dem Licht zu geben, zudem sank das Gewicht immer weiter.
So ging es dann 4 Tage, abpumpen und Flasche. Alle waren erstaunt über meine große Milchmenge.
Das Gewicht stieg nur langsam an, der Kinderarzt riet dazu zu stillen und die Flasche hinterher noch zu geben, genug Milch ist ja vorhanden.
So wurde es mit unserer Hebi und er Kinderärztin vereinbart, wobei unsere Hebi immer das Gewicht kontrollierte, welches in den ersten 2 Wochen nur sehr langsam stieg.
Die ersten 4 Wochen wechselte unser Menschlein ohne Probleme von der Brust mit Hut zur Flasche und zurück und nutze den Schnuller nur ganz selten.
In der 5 Woche gab es einen Schub... Er trank schlecht an der Brust, war unheimlich weinerlich und schwierig. Somit griff ich öfter zum Schnuller und ihn zu beruhigen.
An der Brust ging es ihm nicht schnell genug und er schrie, also schnell eine Flasche MuMi um ihn nicht weiter aufzuregen.
Es wurde immer schlimmer, das er vom 5 Wochenschub in den 8 Wochenschub gerutscht ist.
Immer weniger Brust, mehr Flasche und Schnuller. Alle 2 Stunden Hunger, dann 30 min lachen, 1 Stunden weinen, 30 min schlafen.
Das konnte ich mit der Brust nicht leisten, ich wäre daran kaputt gegangen, also griff ich zur Flasche, immer wieder, es war ja MuMi.
Die Hebi & Mütter meinten Hauptsache MuMi...
Gegenwart
Nun sind wir in der 10 Woche und beide total erkältet. Menschlein nimmt nur noch die Flasche, die Brust vllt 1x Tag, wenn ich Glück habe.
Ich traue mich schon gar nicht mehr, weil es ein riesiges Drama gibt.
Mittlerweile könnte ich nur noch heulen, weil er nicht an die Brust geht. Klar ich ernähre in mit meiner MuMi, aber nicht durch die Brust, sondern durch die Flasche.
Es ermöglicht mir einige Freiheiten... Aber es macht mich nicht glücklich, es ist nicht das, was ich wollte!
Da ich in 2 Wochen 1x in der Woche für 4 Stunden arbeiten gehen werde, würde mein Mann sowieso die Flasche geben.
(Damals war der Plan einen Calma-Sauger zu verwenden)
Was nun??? Einfach weiter Flasche mit MuMi oder Stillen, vllt sogar irgendwann ohne Hut?
Stillen mit Hut in einem Kampf zwischen mir und dem Baby oder Flasche mit einem zufriedenen Baby?
Ist es zu spät es zu ändern? Egal wie, ich muss mindestens 6 Monate, besser 1 Jahr durchhalten können.
Ich mache mir unwahrscheinliche Vorwürfe.
In unserem Freundeskreis wird nur zu 20 % gestillt, der Rest wird mit Nahrung aufgezogen.
Im Moment bin ich sooooo neidisch auf die meine Freundinnen, welche Stillen können.
Ich will es auch können und zwar richtig! Wie sie es alle können.
Es zerreist mich einfach, wenn ich dran denke, dass ich versagt habe.
Wenn meine "Stillfreundinnen" fragen wie es läuft sage ich immer gut, "Flasche gibt's nur unterwegs oder von Papa."
Is natürlich gelogen, aber ich kann ihnen nicht die Wahrheit sagen.
Ich weiß ganz genau, wie Stillmütter über Flaschenmütter denken!!!
Einer habe ich es gesagt, sie stillt heute genau 1 Jahr. Sie verurteilt mich nicht.
Sie hat es die ersten 4 Monate auch kaum geschafft, hätte am liebsten zur Flasche gegriffen, hat es aber dann doch nicht getan.
Tja, ich hab es getan! Aus Angst, dass unser Baby nicht genug zu nimmt und aus Bequemlichkeit um Drama zu vermeiden.
Ich wollte nicht, dass unser Baby ins Krankenhaus muss oder das es unnötig weint.
Jetzt stehe ich da und heule...
Schlusswort
Nun habe ich mein Herz ausgeschüttet mit aller Ehrlichkeit und bitte euch darum, mich nicht zu verurteilen oder mir gar Vorwürfe zu machen.
Ich bin einfach am Ende.
Um des Menschlein willens tut ich alles, damit es ihm gut geht. Schließlich bin ich dafür verantwortlich seine Bedürfnisse zu erfüllen.
Vorwort
Für mich stand schon immer fest, falls ich mal in Kind bekomme, ich werde Stillen.
Klar, was auch sonst, ist schließlich das beste für das Baby.
Als ich dann tatsächlich schwanger wurde, gingen promt meine Mutter und meine Schwiegermutter davon aus, dass ich Stille.
Schließlich haben sie dies auch getan und jede Mutter kann das.
Wobei meine Schwägerin keins ihrer 3 Kinder gestillt hat. Lt. Aussage meiner Schwiegermutter hat sie sich doof angestellt und wollte es nicht genug.
Ich habe das ganz zu wenig beobachtet und konnte mir darüber selbst kein Urteil bilden.
Von da an stand ich dann doch etwas unter Druck zu Stillen, da die Mütter davon ausgingen, dass ich es können würde.
Umso mehr wollte ich Stillen, es allen beweisen, dass ich ein gute Mutter bin/werde und stillen kann.
Ich fange dann mal ganz von vorne an mit dem Problem:
Er war kein geplantes Kind, aber ein auf jeden Fall ein gewolltes Kind!
Eine schöne leichte unkomplizierte Schwangerschaft, eine super kurze und "schmerzlose" Geburt in 2 Stunden.
An einem sonnigen Donnerstag Mittag Anfang November kam unser Sohn zur Welt.
Wir waren in diesem Moment die glücklichsten Menschen auf der Welt.
Mein Mann brach vor Freude in Tränen aus und ich, ich schaute dieses kleine Menschlein in meinen Armen einfach nur an.
Es war das unbeschreiblichste Gefühl überhaupt, unser kleines Menschlein, aus DU und ICH wurde ein WIR/UNS.
Die Hebammenschülerin legte den kleinen Mensch an meine Brust und ich sagte; " ich bin knochentrocken, da kommt nix"
Meine Freundinnen liefen schon Wochen vorher aus, aber ich nicht.
Als dieses kleine Menschlein dann plötzlich so instinktiv an meiner Brust saugt überkamen mich die Hormone.
Ich bin einfach nur vor Freude und Überwältigung in Tränen ausgebrochen, es war unbeschreiblich, ich war Mutter geworden.
Mir war klar, ich stille unser Kind, ich bin die Mutter, ich werde es ernähren und aufziehen, wie eine Löwin beschützen...
Am Abend kam eine Schwester und besprach mit mir, dass wir am Morgen zusammen wickeln und im Stillzimmer stillen.
Im Kreissaal wurde mir gezeigt, wie man das Baby anlegt und die Schwester sagte zu mir, einfach immer wieder ganz oft anlegen.
Die erste Nacht war so berauschend, Angst einflößend, ein totaler Gefühlsstrudel.
Das Menschlein wollte nicht im Bettchen schlafen, also ließ ich es auf meiner Brust schlafen, wobei ich natürlich nicht geschlafen habe.
Am Morgen ging es dann also ins Stillzimmer und zum Wickeln.
Uns beiden wurde in mühevollen Wiederholungen gezeigt, wie man richtig stillt.
Wieder und wieder, immer wieder, alle 2 Stunden -> Milch muss schließlich 48 Stunden im voraus bestellt werden.
Es wollte einfach nicht klappen... Kind immer zu müde und meine Brust wollte nicht so recht.
Die Nachtschwester schaute sich das Drama in der 2. Nacht noch mal genauer an.
Sie fragte, ob es ok wäre dem Baby etwas Nahrung zu geben, damit wir mal 3 Stunden Schlaf finden.
Ich stimmte zu, aus Angst mein Kind könnte verhungern.
Am frühen morgen sagte sie uns, dass ich wohl eine zu kugelige Brust mit nicht vorhandenen Brustwarzen habe.
Bzw. das Baby ist nicht stark genug um die Miniwarze zu erfassen.
(Sowas, es hatte sich noch nie ein Mann darüber beschwert, bis auf unser Menschlein.)
Sie riet uns zu Stillhütchen von Medela in Größe M, welche mein Mann aus der Apotheke besorgen sollte.
Ich fragte, warum es diese hier nicht gibt. Die Schwester erklärte mir, dass diese nicht stillfreundlich sind und nur eine Notlösung.
Zusammen mit der Stillberaterin würde uns gezeigt, wie man diese Hütchen nutzt. Plötzlich klappte es... Es kam etwas!!!
Das Menschlein bekam so etwas wie einen Milchbart. Ich brach in Tränen aus und schickte sofort meiner Mutter und meiner Schwiegermutter ein Bild davon mit dem Text: ich habe einen Milchbart gezaubert
In der darauffolgenden Nacht kam der Milcheinschuss, den ich als wesentlich schmerzhafter empfand als die Geburt an sich.
Meine Brüste hatten sich verdreifacht und waren große, rote, heiße Bälle geworden.
Das Baby war müde und hat kaum getrunken, also bekam ich 2 Eiswindel und 2 Pracetamol um das zu überstehen.
Morgens wurden wir dann beim Stillen von der Stillberaterin beobachtet und sie befand es als gut. Sie sagte uns, dass wir in einigen Wochen, wenn das Baby fester saugt, die Hütchen nicht mehr brauchen würden.
Es war Sonntag Vormittag und wir durften nach Hause, da alles in Ordnung war und das stillen für uns klappte.
Zuhause hat es natürlich auch wunderbar geklappt mit dem Hütchen.
Dienstag morgens mussten wir zurück ins Krankenhaus unser Menschlein war zu einer Quitte geworden, Gelbsucht.
Es musste unters Blaulicht gelegt werden. Zum Stillen dürfte ich es herausnehmen, aber ansonsten nicht.
Mein Mann und ich waren fix & fertig -> Ein Kind zu haben bedeutet, ab nun sein Herz außerhalb des Körpers zu tragen.
Das Stillen dauerte bei uns 30 min und länger durch das Einschlafen. So würde er zu wenig Licht abbekommen.
Dann wurde unter dem Licht auch noch randaliert, um unser Baby ruhig zustellen gab's dann einen Schnuller.
Der Kinderarzt riet dazu abzupumpen und es ihm per Flasche unter dem Licht zu geben, zudem sank das Gewicht immer weiter.
So ging es dann 4 Tage, abpumpen und Flasche. Alle waren erstaunt über meine große Milchmenge.
Das Gewicht stieg nur langsam an, der Kinderarzt riet dazu zu stillen und die Flasche hinterher noch zu geben, genug Milch ist ja vorhanden.
So wurde es mit unserer Hebi und er Kinderärztin vereinbart, wobei unsere Hebi immer das Gewicht kontrollierte, welches in den ersten 2 Wochen nur sehr langsam stieg.
Die ersten 4 Wochen wechselte unser Menschlein ohne Probleme von der Brust mit Hut zur Flasche und zurück und nutze den Schnuller nur ganz selten.
In der 5 Woche gab es einen Schub... Er trank schlecht an der Brust, war unheimlich weinerlich und schwierig. Somit griff ich öfter zum Schnuller und ihn zu beruhigen.
An der Brust ging es ihm nicht schnell genug und er schrie, also schnell eine Flasche MuMi um ihn nicht weiter aufzuregen.
Es wurde immer schlimmer, das er vom 5 Wochenschub in den 8 Wochenschub gerutscht ist.
Immer weniger Brust, mehr Flasche und Schnuller. Alle 2 Stunden Hunger, dann 30 min lachen, 1 Stunden weinen, 30 min schlafen.
Das konnte ich mit der Brust nicht leisten, ich wäre daran kaputt gegangen, also griff ich zur Flasche, immer wieder, es war ja MuMi.
Die Hebi & Mütter meinten Hauptsache MuMi...
Gegenwart
Nun sind wir in der 10 Woche und beide total erkältet. Menschlein nimmt nur noch die Flasche, die Brust vllt 1x Tag, wenn ich Glück habe.
Ich traue mich schon gar nicht mehr, weil es ein riesiges Drama gibt.
Mittlerweile könnte ich nur noch heulen, weil er nicht an die Brust geht. Klar ich ernähre in mit meiner MuMi, aber nicht durch die Brust, sondern durch die Flasche.
Es ermöglicht mir einige Freiheiten... Aber es macht mich nicht glücklich, es ist nicht das, was ich wollte!
Da ich in 2 Wochen 1x in der Woche für 4 Stunden arbeiten gehen werde, würde mein Mann sowieso die Flasche geben.
(Damals war der Plan einen Calma-Sauger zu verwenden)
Was nun??? Einfach weiter Flasche mit MuMi oder Stillen, vllt sogar irgendwann ohne Hut?
Stillen mit Hut in einem Kampf zwischen mir und dem Baby oder Flasche mit einem zufriedenen Baby?
Ist es zu spät es zu ändern? Egal wie, ich muss mindestens 6 Monate, besser 1 Jahr durchhalten können.
Ich mache mir unwahrscheinliche Vorwürfe.
In unserem Freundeskreis wird nur zu 20 % gestillt, der Rest wird mit Nahrung aufgezogen.
Im Moment bin ich sooooo neidisch auf die meine Freundinnen, welche Stillen können.
Ich will es auch können und zwar richtig! Wie sie es alle können.
Es zerreist mich einfach, wenn ich dran denke, dass ich versagt habe.
Wenn meine "Stillfreundinnen" fragen wie es läuft sage ich immer gut, "Flasche gibt's nur unterwegs oder von Papa."
Is natürlich gelogen, aber ich kann ihnen nicht die Wahrheit sagen.
Ich weiß ganz genau, wie Stillmütter über Flaschenmütter denken!!!
Einer habe ich es gesagt, sie stillt heute genau 1 Jahr. Sie verurteilt mich nicht.
Sie hat es die ersten 4 Monate auch kaum geschafft, hätte am liebsten zur Flasche gegriffen, hat es aber dann doch nicht getan.
Tja, ich hab es getan! Aus Angst, dass unser Baby nicht genug zu nimmt und aus Bequemlichkeit um Drama zu vermeiden.
Ich wollte nicht, dass unser Baby ins Krankenhaus muss oder das es unnötig weint.
Jetzt stehe ich da und heule...
Schlusswort
Nun habe ich mein Herz ausgeschüttet mit aller Ehrlichkeit und bitte euch darum, mich nicht zu verurteilen oder mir gar Vorwürfe zu machen.
Ich bin einfach am Ende.
Um des Menschlein willens tut ich alles, damit es ihm gut geht. Schließlich bin ich dafür verantwortlich seine Bedürfnisse zu erfüllen.
geliebt - gestillt - getragen
- MamaMonster
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5347
- Registriert: 03.03.2015, 12:10
- Wohnort: Schweiz
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Hallo, deine Geschichte liest sich unglaublich traurig. Es tut mir leid für dich, dass es für dich nicht so gelaufen ist, wie du dir das gewünscht hast und dass du dich damit offensichtlich quälst. Hier verurteilt dich bestimmt niemand. Das war sicher sehr anstrengend und zermürbend und du hast getan, was für dich zu diesem Zeitpunkt das Richtige war. Wie es weiter geht, wird sich zeigen, aber egal was kommt, du bist bestimmt keine schlechtere Mutter, weil du deinem Kind die Flasche gibst.
Ich bin keine Stillberaterin und kann dir fachlich nicht weiterhelfen, aber ich wollte dir eine Umarmung dalassen, wenn du magst.
MamaMonster mit Monsterjungen 7/14
Gesendet von iPad mit Tapatalk
Ich bin keine Stillberaterin und kann dir fachlich nicht weiterhelfen, aber ich wollte dir eine Umarmung dalassen, wenn du magst.
MamaMonster mit Monsterjungen 7/14
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MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
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Nikola
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2591
- Registriert: 03.10.2015, 06:46
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
hallo pamaja,
oje da habt ihr ja einiges mitgemacht.
du bist auf jeden Fall richtig hier und du kannst bestimmt noch viel erreichen. dein baby ist noch so klein.
ich habe nach 3 monaten, zwar etwas andere Problematik auch noch viel geschafft.
warum sollte dich jemand verurteilen oder Vorwürfe machen?
du machst doch alles für dein Baby
und vom Versagen bist du ganz weot entfernt nicht alle Mamis kämpfen so ums Stillen und geben schnell auf und geben pre nahrung .
liebe grüsse
oje da habt ihr ja einiges mitgemacht.
du bist auf jeden Fall richtig hier und du kannst bestimmt noch viel erreichen. dein baby ist noch so klein.
ich habe nach 3 monaten, zwar etwas andere Problematik auch noch viel geschafft.
warum sollte dich jemand verurteilen oder Vorwürfe machen?
du machst doch alles für dein Baby
und vom Versagen bist du ganz weot entfernt nicht alle Mamis kämpfen so ums Stillen und geben schnell auf und geben pre nahrung .
liebe grüsse
Liebe Grüße Nina mit Grosser Schwester (07/15) und Mini Schwester (03/18)
-
Lösche Benutzer 7240
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Herzlich willkommen!
Ich lass Dir schonmal das Link da wie die Stillberatung hier funktioniert:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=125451
Wenn Du Fragen dort schonmal beanwortest, insbesondere die Liste mit Gewicht, Stillhäufigkeit usw. erstellst können Dir die Stillmods hier noch besser helfen.
Verurteilt wird hier niemand
Ich lass Dir schonmal das Link da wie die Stillberatung hier funktioniert:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=125451
Wenn Du Fragen dort schonmal beanwortest, insbesondere die Liste mit Gewicht, Stillhäufigkeit usw. erstellst können Dir die Stillmods hier noch besser helfen.
Verurteilt wird hier niemand
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PaMaJa86
- gut eingelebt
- Beiträge: 32
- Registriert: 14.01.2016, 20:29
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Danke MammaMonster & Nikola!
Es bedeutet mir gerade sehr viel, euer Trost.
In einer FB-Gruppe wurde ich direkt angegriffen, weil ich einen Hut verwende.
Bei der Flasche sind die "Still-Hyänen" dann ganz ausgeflippt.
Selbst die Stillberaterin dort hat mich erst mal angemacht.
Es bedeutet mir gerade sehr viel, euer Trost.
In einer FB-Gruppe wurde ich direkt angegriffen, weil ich einen Hut verwende.
Bei der Flasche sind die "Still-Hyänen" dann ganz ausgeflippt.
Selbst die Stillberaterin dort hat mich erst mal angemacht.
geliebt - gestillt - getragen
-
PaMaJa86
- gut eingelebt
- Beiträge: 32
- Registriert: 14.01.2016, 20:29
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
gibt nur hauseigenen MuMi, variabel von 50-100 ml, über den Tag ca. 500-600 ml
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
alle 2-3 Stunden gibt's ne Flache MuMi innerhalb von wenigen Minuten.
Tagsüber schäft er relativ wenig, bzw. findet schlecht in den Schlaf
spätestens 21:30 Uhr ist Nachtruhe, finden gut in den Schlaf und die erste Trinkpause/Schlafeinheit kann bis zu 5 Stunden sein
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Die Windeln sind immer nass, wechsle nach jeder 2. Mahlzeit oder bei Stuhlgang
Stuhlgang mindestens 3x täglich
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Wir haben uns vom Hut zur Flasche entwickelt durch die Trinkfaulheit und großes Drama beim Trinken an der Brust
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Das volle Programm
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung im Krankenhaus hat uns zum Hut gebracht, sonst hätte es gar nicht geklappt.
Hebi sagt Hauptsache MuMi, ich soll mich nicht quälen.
Kinderärztin sagt Hauptsache MuMi.
Osteopath steht für nächste Woche auf dem Plan.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht in der 1. Lebenswoche / ich nehme L-Throxin 125 bzgl. Schilddrüsenunterfunktion
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
05.11.2015 3.480 g Geburt KH
...
07.01.2016 5.500 g Hebi
nimmt mittlerweile langsam aber stetig zu
unsere getrunkene Milchmenge pro Tag liegt ca. 500-600 ml
gibt nur hauseigenen MuMi, variabel von 50-100 ml, über den Tag ca. 500-600 ml
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
alle 2-3 Stunden gibt's ne Flache MuMi innerhalb von wenigen Minuten.
Tagsüber schäft er relativ wenig, bzw. findet schlecht in den Schlaf
spätestens 21:30 Uhr ist Nachtruhe, finden gut in den Schlaf und die erste Trinkpause/Schlafeinheit kann bis zu 5 Stunden sein
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Die Windeln sind immer nass, wechsle nach jeder 2. Mahlzeit oder bei Stuhlgang
Stuhlgang mindestens 3x täglich
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Wir haben uns vom Hut zur Flasche entwickelt durch die Trinkfaulheit und großes Drama beim Trinken an der Brust
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Das volle Programm
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung im Krankenhaus hat uns zum Hut gebracht, sonst hätte es gar nicht geklappt.
Hebi sagt Hauptsache MuMi, ich soll mich nicht quälen.
Kinderärztin sagt Hauptsache MuMi.
Osteopath steht für nächste Woche auf dem Plan.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht in der 1. Lebenswoche / ich nehme L-Throxin 125 bzgl. Schilddrüsenunterfunktion
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
05.11.2015 3.480 g Geburt KH
...
07.01.2016 5.500 g Hebi
nimmt mittlerweile langsam aber stetig zu
unsere getrunkene Milchmenge pro Tag liegt ca. 500-600 ml
geliebt - gestillt - getragen
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Doro31
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2569
- Registriert: 08.02.2010, 12:15
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Liebe PaMaJa,
Du hast wahnsinnig für Eure Stillbeziehung gekämpft und wurdest von Fachleuten schlecht beraten - verurteilen wird Dich hier sicher niemand!!!
Es wird sich bestimmt noch eine Stillberaterin melden. Ich will ihr nicht vorgreifen, aber hast Du schon vom BES gehört? Damit haben es hier im Forum schon einige wieder geschafft, ihr Kind zurück an die Brust zu bekommen. In der "Linksammlung Stillwissen" oben gibt es Infos dazu.
Du hast wahnsinnig für Eure Stillbeziehung gekämpft und wurdest von Fachleuten schlecht beraten - verurteilen wird Dich hier sicher niemand!!!
Es wird sich bestimmt noch eine Stillberaterin melden. Ich will ihr nicht vorgreifen, aber hast Du schon vom BES gehört? Damit haben es hier im Forum schon einige wieder geschafft, ihr Kind zurück an die Brust zu bekommen. In der "Linksammlung Stillwissen" oben gibt es Infos dazu.
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
- Lotti
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3200
- Registriert: 06.11.2011, 14:18
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Also das regt mich ja echt maßlos auf! Wie kann man denn so mit einer Mama umgehen, die verzweifelt ist und Rat sucht? Unmöglich sowas. Das wird dir hier nicht passieren!PaMaJa86 hat geschrieben: In einer FB-Gruppe wurde ich direkt angegriffen, weil ich einen Hut verwende.
Bei der Flasche sind die "Still-Hyänen" dann ganz ausgeflippt.
Selbst die Stillberaterin dort hat mich erst mal angemacht.
Zum Thema, deine Geschichte liest sich ganz ähnlich wie meine bei der großen Tochter. Ich hatte ganz flache Brustwarzen und der Stillstart im Krankenhaus war eine Katastrophe, niemand hat mir geholfen. Mit Hütchen ging es dann, Milch hatte ich immer genug. Habe dann auch von Anfang an die Flasche (Calma) mit Mumi eingesetzt, weil sie an der Brust viel geschrien hat und ich eben auch dachte, bevor gar nichts mehr geht, lieber die Flasche. Außerdem wollte ich unterwegs in der Öffentlichkeit nicht mit den Hütchen hantieren müssen. Ich habe zwar sicher öfter als einmal am Tag gestillt und nachts auch ausschließlich (wie läuft es bei Euch nachts, die Babies trinken im Halbschlaf ja oft viel ruhiger?) aber es war irgendwie immer stressig. Dann gegen Ende des dritten Monats, das weiß ich noch genau, hab ich mir dann gedacht dass es so nicht weiter gehen kann. Ich bin dann mit meiner Tochter in Still - Klausur gegangen [emoji6]
Hab eine Woche alleine mit ihr in unserem Ferienbungalow verbracht ohne Pumpe, ohne Flasche. Es war wohl ein guter Zeitpunkt weil eben gegen Ende des dritten Monats eh ihre Schreistunden deutlich weniger wurden... Jedenfalls habe ich mich in der Zeit voll und ganz auf das Stillen konzentriert und das schreien (wenn sie denn schrie) ausgehalten. Es hat geklappt! Wenig später waren wir auch die Hütchen los - sie hat einfach beim Seiten wechseln ohne wieder angedockt [emoji1]
Als wir Monate später wieder eine Flasche geben wollten, damit ich flexibel sein kann, hat sie die nicht mehr genommen [emoji14]
Ich will dir also Mut machen, dass man von der Flasche weg kommen kann, gleichzeitig möchte ich dir aber versichern, dass überhaupt nix Schlechtes daran ist, sein Kind mit Mumi aus der Flasche zu ernähren. Du brauchst deswegen kein schlechtes Gewissen zu haben! Es ist halt bloß schön, den zusätzlichen Aufwand los zu sein...
Alles Gute für Euch!
S. mit Töchtern (März 2012 und Dezember 2015)
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7068
- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Ich wollte dir nur mal sagen, wie toll ich es finde, wie du ums Stillen kämpfst. Du hattest vielleicht nicht genug Unterstützung und Beratung, deshalb bist du aber bestimmt keine schlechte Mutter. Mit der richtigen Unterstützung könnt ihr euren Weg bestimmt finden.
Meine beiden Kinder wurden übrigens mit Pre zugefüttert. Den großen habe ich, nachdem er anfangs gar nicht an die Brust ging, weil er Flasche und Magensonde vor der Brust kennenlernte, 20 Monate mit Stillhütchen gestillt. Die kleine kennt aus der Klinik auch den Schnuller, der ihr einfach bei einer Blutentnahme gegeben wurde, obwohl ich mehrmals angegeben habe, dass wir keinen Schnuller und keine Flasche wollen. Sie wurde auch einen Tag nur mit Flasche gefüttert, weil man mir sagte, sie kommt ansonsten ohne mich auf die Kinderstation und dann wird sowieso gemacht, was der Kinderarzt möchte. Sie hatte sehr abgenommen. Ich habe eine Zufütterung übrigens nie abgelehnt, wollte nur, dass diese stillfreundlich geschieht. Damit hielten mich dort alle für durchgedreht. Kinder, die wegen der Flasche nicht mehr an die Brust gehen gäbe es nämlich nicht. Die kleine stille ich mit Hilfe der Beratung hier jetzt voll ohne Hilfsmittel. Sie wird auch keine Flasche mehr bekommen. Sie kann ja mit Hilfe schon aus dem Becher trinken.
Gruß Brianna
Meine beiden Kinder wurden übrigens mit Pre zugefüttert. Den großen habe ich, nachdem er anfangs gar nicht an die Brust ging, weil er Flasche und Magensonde vor der Brust kennenlernte, 20 Monate mit Stillhütchen gestillt. Die kleine kennt aus der Klinik auch den Schnuller, der ihr einfach bei einer Blutentnahme gegeben wurde, obwohl ich mehrmals angegeben habe, dass wir keinen Schnuller und keine Flasche wollen. Sie wurde auch einen Tag nur mit Flasche gefüttert, weil man mir sagte, sie kommt ansonsten ohne mich auf die Kinderstation und dann wird sowieso gemacht, was der Kinderarzt möchte. Sie hatte sehr abgenommen. Ich habe eine Zufütterung übrigens nie abgelehnt, wollte nur, dass diese stillfreundlich geschieht. Damit hielten mich dort alle für durchgedreht. Kinder, die wegen der Flasche nicht mehr an die Brust gehen gäbe es nämlich nicht. Die kleine stille ich mit Hilfe der Beratung hier jetzt voll ohne Hilfsmittel. Sie wird auch keine Flasche mehr bekommen. Sie kann ja mit Hilfe schon aus dem Becher trinken.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
- deidamaus
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Re: Das Still-Chaos ist perfekt... von Brust zum Hut zur Fla
Hallo PaMaJa86,
herzlich Willkommen hier im SuT und alles Gute noch zur Geburt deines Babys.
Super, dass du dein Baby komplett mit deiner Milch ernähren kannst, das ist wirklich toll. Den kompletten Bedarf eines Babys abzupumpen ist viel Arbeit. Respekt.
Da dein Baby noch recht jung ist, stehen die Chancen sehr gut es wieder an die Brust zu bekommen.
Damit du eine Übersicht bekommst, wie die Rückführung zur Brust funktioniert, schreibe ich sie dir mal kurz in Stichworten auf:
1) Verwendung verschiedener Flaschensauger, damit das Baby sich an unterschiedliche Mundgefühle gewöhnt.
2) Flasche geben in Stillposition, damit dein Baby diese Postion mit dem Trinken verknüpft (gerne auch mit nacktem Oberkörper).
3) Verwendung eines Flaschensaugers als Stillhütchen und dabei Zufüttern übers Brusternährungsset (BES).
4) Umstieg auf Hütchen plus BES.
5) Abgewöhnen von Hütchen und BES.
Dabei ist es nötig dein Baby täglich unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Wie das geht, steht in der Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Dann zählst du täglich die Anzahl an Still- und Flaschen- bzw. BES-Mahlzeiten und die Zufüttermenge, sowie die Windelanzahl und postest alles zusammen hier. Zum Wiegen besorge dir bitte eine auf 10 g genaue Babywaage aus der Apotheke (eventuell bekommst du ein Rezept dafür beim Kinderarzt).
Zusätzlich brauchst du noch ein Brusternäherungsset (BES) und die Elterninfo zum BES.
Wie hört sich der Plan für dich an? Klingt das für dich machbar?
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
herzlich Willkommen hier im SuT und alles Gute noch zur Geburt deines Babys.
Super, dass du dein Baby komplett mit deiner Milch ernähren kannst, das ist wirklich toll. Den kompletten Bedarf eines Babys abzupumpen ist viel Arbeit. Respekt.
Da dein Baby noch recht jung ist, stehen die Chancen sehr gut es wieder an die Brust zu bekommen.
Und dein Mamaherz sagt: "Ich will stillen." Das ist total verständlich und es ist klar, dass du deswegen traurig bist.Hebi sagt Hauptsache MuMi, ich soll mich nicht quälen.
Kinderärztin sagt Hauptsache MuMi.
Sehr gut.Osteopath steht für nächste Woche auf dem Plan.
Warst du nach der Geburt schon zur Überprüfung deiner Werte?* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht in der 1. Lebenswoche / ich nehme L-Throxin 125 bzgl. Schilddrüsenunterfunktion
Wenn du noch mehr Gewichtswerte hast (U2, U3) trage sie doch bitte noch ein.05.11.2015 3.480 g Geburt KH
...
07.01.2016 5.500 g Hebi
Damit du eine Übersicht bekommst, wie die Rückführung zur Brust funktioniert, schreibe ich sie dir mal kurz in Stichworten auf:
1) Verwendung verschiedener Flaschensauger, damit das Baby sich an unterschiedliche Mundgefühle gewöhnt.
2) Flasche geben in Stillposition, damit dein Baby diese Postion mit dem Trinken verknüpft (gerne auch mit nacktem Oberkörper).
3) Verwendung eines Flaschensaugers als Stillhütchen und dabei Zufüttern übers Brusternährungsset (BES).
4) Umstieg auf Hütchen plus BES.
5) Abgewöhnen von Hütchen und BES.
Dabei ist es nötig dein Baby täglich unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Wie das geht, steht in der Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Dann zählst du täglich die Anzahl an Still- und Flaschen- bzw. BES-Mahlzeiten und die Zufüttermenge, sowie die Windelanzahl und postest alles zusammen hier. Zum Wiegen besorge dir bitte eine auf 10 g genaue Babywaage aus der Apotheke (eventuell bekommst du ein Rezept dafür beim Kinderarzt).
Zusätzlich brauchst du noch ein Brusternäherungsset (BES) und die Elterninfo zum BES.
Wie hört sich der Plan für dich an? Klingt das für dich machbar?
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
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mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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