Danke für eure Antworten!
Sikafi hat geschrieben:Hmm, ich dachte Stillhormone machen einen eher gelassener und dämpfen ein wenig?
Zumindest habe ich das so bei den ersten beiden empfunden, diesmal ist es nicht ganz so stark.
Aber vielleicht hängt das auch vom Grundtypus ab? Ich bin bei Streß sehr aggressionsanfällig und bin schnell motzig. Wenn ich jetzt mit Stillbaby, wenig Schlaf und normalem Alltag kein zusätzliches Prolaktin hätte, würde ich im Dreieck hüpfen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass jemand mit anderer Grundkostitutionn anders reagiert.
Das mit den beglückenden und teilweise beruhigenden "Stillauswirkungen" stimmt bei mir auch und läuft interessanterweise parallel zur Gereiztheit. So habe ich mit meinem Mädchen unglaublich viel Geduld, auch nachts, obwohl sie weiterhin etwa alle zwei Stunden stillt. Ich kann sie dann meist trotz Müdigkeit zum Stillen mit Liebe im Herzen in den Arm nehmen und bin sehr selten von ihr genervt.
Da hast du Recht, dass sicherlich auch ausschlaggebend ist, was man grundsätzlich für ein Typ ist. Wobei ich gerade da bei mir das Gefühl habe, dass ich seit meine Tochter da ist, gegenüber anderen eher zum motzigen Typus übergelaufen bin...
Neuhier hat geschrieben:Ich war auch beim Flaschenkind ziemlich kompromisslos *hust*. Ich schieb es auf den Schlafmangel....
Ich wollte mit meinen Ausführungen nicht behaupten, dass Gleiches nich AUCH für Fläschchen-Mamis gelten kann. Mich interessiert eher, ob Stillmamis da einen Zusammenhang beobachten können
mamoto hat geschrieben:Ich gehe auch davon aus, dass es schnurz ist ob gestillt wird oder nicht. Wir haben unsere Babies ein dreiviertel Jahr im Bauch gehabt, sie sind ein Teil von uns und da sie noch so klein sind erst recht beschützenswert. Tiere sind doch da genauso. Näher dich mal nem Frischling

Am Schlafmangel liegt es bei mir zumindest nicht, ich reagierte auch wie eine Löwenmama bei meinem großen Kind als ich wirklich immer gut schlief. Nicht anders als jetzt (jetzt bin ich nur zu oft zum diskutieren zu müde und gehe einfach

)
Da hast du natürlich Recht, dass Mütter in jedem Fall Mütter sind (wenn sie seelisch gesund sind) und schon allein deshalb der Nachwuchs entsprechend beschützt wird. Du konntest also nach dem Abstillen deines großen Kindes keine Veränderung deines, ich sag mal "Gemütszustandes" beobachten?