Was ich immer noch gerne lese, sind (seltsamerweise) Bücher von Agatha Christie (ich schätze, weil die nicht versuchen, in einen einfachen Krimi Probleme der Detektive mit hineinzubringen), Terry Pratchett und Georgette Heyer. Die beiden letzten gerne auch auf englisch, sie erweitern mein Sprachwissen enorm
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich sehr, sehr schnell lese. Das ist wohl auch Teil meines Problems, ich habe einfach schon ewig viele Bücher gelesen. Meine Mutter schenkt mir mittlerweile nur noch englische Bücher, da brauche ich zumindest ein bißchen länger
Irgendwie stecke ich gerade fest. Ich würde gerne lesen (beim Einschlafstillen habe ich ja auch viel Zeit dazu), aber kurz nachdem ich ein Buch in der Hand halte, ödet es mich an. Ich habe schon versucht, mir neue Bereiche zu erschließen, indem ich mal auf neue Autoren umgestiegen bin. Ein paar Geschichten von Tolstoi fand ich ganz nett, Thomas Mann schrecklich umständlich geschrieben, Isabel Allende war auch ganz ok, viele andere habe ich schon wieder vergessen. Aber bisher hat mich noch nichts wieder richtig gefangen gehalten. Gerade lese ich "Aurora" von Robert Harris - auch da habe ich dieses "kenne ich schon, jetzt jagen sie ihn alle, und am Ende entkommt er den Bösewichten"-Gefühl. Klar, viele Motive gleichen sich, aber ich will mal wieder dieses Gefühl haben, mich in einem Buch richtig verlieren zu können, auch wenn die Welt um mich rum untergeht. Oder zumindest ein Buch mit Interesse lesen und nicht mit dem Gefühl "hach je, dann lese ich halt mal weiter, habe nichts anderes zu tun".
Sind von Euch welche auch schon durch diese Phase gegangen? Geht sie wieder vorbei?