Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Seifenblasenfrau
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Das ist ja interessant, und die Babys haben das einfach so gemacht obwohl du anders riechst als die Mama? Ich wusste ehrlich nicht dass das geht.
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Die Große 08/15
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- tania
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
babys zwischen acht und zwoelf wochen sind geradezu perfekt zum "fremd"stillen - bei ihnen ist das stillen bereits gelernt und gefestigt und sie haben ein sehr hohes saugbeduerfnis. sie merken natuerlich, dass das nicht ihre mama ist (KLAR!), aber milch ist milch.
bei aelteren babys ist es sehr unterschiedlich, manche docken begeistert an jeder vorbeikommenden brust an, stillen auch bei anderen frauen, wenn ihre mutter anwesend ist, andere warten stunden auf die rueckkehr der mutter. besagte kinder aus meinem vorigen post kannten mich aber alle. und es war nicht annaehernd so effektiv wie bei meinem eigenen kind, auch klar
"fremd"stillen ist in der gesamtgeschichte der saeugetierentwicklung nicht ungewoehnlich. ohne kuenstliche milch ist das ueberleben von babys ohne anwesenheit der mutter ja nur durch fremdstillen zu gewaehrleisten (bzw artfremde milch wie ziegenmilch, die muss aber auch oft und frisch zur verfuegung stehen!). und da jede frau, die einmal gestillt hat, meist relativ problemlos wieder relaktieren kann, ist es auch gut moeglich, dass die oma ihr enkelkind stillt, wenn die mutter auf dem feld arbeitet (das bild der mutter, das mit kind auf dem ruecken auf dem feld arbeitet, traf in vielen faellen nicht zu, eher bleibt das baby bei den alten frauen und kindern im dorf).
bei aelteren babys ist es sehr unterschiedlich, manche docken begeistert an jeder vorbeikommenden brust an, stillen auch bei anderen frauen, wenn ihre mutter anwesend ist, andere warten stunden auf die rueckkehr der mutter. besagte kinder aus meinem vorigen post kannten mich aber alle. und es war nicht annaehernd so effektiv wie bei meinem eigenen kind, auch klar
"fremd"stillen ist in der gesamtgeschichte der saeugetierentwicklung nicht ungewoehnlich. ohne kuenstliche milch ist das ueberleben von babys ohne anwesenheit der mutter ja nur durch fremdstillen zu gewaehrleisten (bzw artfremde milch wie ziegenmilch, die muss aber auch oft und frisch zur verfuegung stehen!). und da jede frau, die einmal gestillt hat, meist relativ problemlos wieder relaktieren kann, ist es auch gut moeglich, dass die oma ihr enkelkind stillt, wenn die mutter auf dem feld arbeitet (das bild der mutter, das mit kind auf dem ruecken auf dem feld arbeitet, traf in vielen faellen nicht zu, eher bleibt das baby bei den alten frauen und kindern im dorf).
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- Tutti
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich finde das toll, dass du da geholfen hast, tania! Und wie informativ du alles erklären kannst. Ich hab es wegen einer OP auch schon einer Freundin angeboten.
Aber kurze Nachfrage : Wenn die Oma bereits die Wechseljahre hinter sich hat, kann sie auch dann relaktieren?
Aber kurze Nachfrage : Wenn die Oma bereits die Wechseljahre hinter sich hat, kann sie auch dann relaktieren?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich finde das auch sehr interessant! Wie lange braucht eine Frau dann für die Relaktation wenn die eigene Stillzeit schon ein Paar Jahre zurückliegt?
- tania
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
ja. wenn sie selber nie gestillt hat, ist die induzierte laktation (im verhaeltnis zu relaktation wenn sie bereits selbst gestillt hat) allerdings meist aufwaendiger.Tutti hat geschrieben:Aber kurze Nachfrage : Wenn die Oma bereits die Wechseljahre hinter sich hat, kann sie auch dann relaktieren?
das kommt sehr auf die umstaende der relaktation an. ist es zum beispiel ein adoptivkind, sie hat es immer um sich, schlaeft mit ihm und legt es haeufig an, geht es deutlich einfacher. und natuerlich reagiert jede frau anders. wieder milch zu produzieren kann sehr schnell gehen (wenige tage), um auf vollstillniveau zu kommen (das nicht alle frauen mit relaktationswunsch erreichen, frauen mit induzierter laktation kommen in der regel nicht auf vollstillniveau und auch frauen, die bereits gestillt haben erreichen nicht unbedingt (wieder) vollstillniveau) braucht es in den schnellsten faellen wenige wochen.Ich finde das auch sehr interessant! Wie lange braucht eine Frau dann für die Relaktation wenn die eigene Stillzeit schon ein Paar Jahre zurückliegt?
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februarkind16
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Das ist ja wirklich interessant. Das bedeutet ja, dass ich gar nicht sooo traurig sein, muss, wenn unsere Stillzeit mal vorbei ist. Dann stille ich später einfach mein Enkelkind

Mama mit großem Sohn (02/15) und kleinem Sohn (07/19) und kleinem Sternchen (09/18)
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Nikola
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
februarkind16 hat geschrieben:Das ist ja wirklich interessant. Das bedeutet ja, dass ich gar nicht sooo traurig sein, muss, wenn unsere Stillzeit mal vorbei ist. Dann stille ich später einfach mein Enkelkind![]()
Liebe Grüße Nina mit Grosser Schwester (07/15) und Mini Schwester (03/18)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Sorry, aber ich muss jetzt nochmal ganz blöd nachfragen... Das klappt ohne (künstliche) Hormone zu nehmen/spritzen? [emoji15]
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Sir Hase (2004) und Madame Maus (09/2014)
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delfinstern
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
ja klar kann das gehen
Allein hier im Stillberatungsbereich gibt es doch einige Geschichten, die nach dem Abstillen doch wieder anfangen wollen. Meistens klappt das ja auch 
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
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mafe
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Guten morgen!
Jetzt muss ich hier nochmal fragen. Mein kleiner Mann ist 3,5 Monate alt und hat bis vor kurzem immer gut, recht oft, schnell und meist nur eine Brust gestillt. Von Anfang an fand er die rechte Brust besser, da es da schneller ging. Nun ist seit der Impfung letzten Mittwoch der Wurm drin: er stillt immer weniger und verweigert nun komplett die linke Brust. Egal in welche Stillposition ich ihn lege, links will er nicht. Auch ist es gerade so, dass er anfängt zu weinen, wenn ich ihn anlegen will, obwohl er mMn zuvor Hunger gezeigt hat. Er weint tagsüber und nachts sehr viel, scheint Bauchweh und/oder Hunger zu haben. Was mach ich denn nun? Nur die rechte Brust anbieten? Reicht das? Habt ihr noch irgendwelche Tipps? Ich kriech echt gerade auf dem Zahnfleisch, weil ich seit Tagen nachts nicht mehr schlafen
Danke!
Jetzt muss ich hier nochmal fragen. Mein kleiner Mann ist 3,5 Monate alt und hat bis vor kurzem immer gut, recht oft, schnell und meist nur eine Brust gestillt. Von Anfang an fand er die rechte Brust besser, da es da schneller ging. Nun ist seit der Impfung letzten Mittwoch der Wurm drin: er stillt immer weniger und verweigert nun komplett die linke Brust. Egal in welche Stillposition ich ihn lege, links will er nicht. Auch ist es gerade so, dass er anfängt zu weinen, wenn ich ihn anlegen will, obwohl er mMn zuvor Hunger gezeigt hat. Er weint tagsüber und nachts sehr viel, scheint Bauchweh und/oder Hunger zu haben. Was mach ich denn nun? Nur die rechte Brust anbieten? Reicht das? Habt ihr noch irgendwelche Tipps? Ich kriech echt gerade auf dem Zahnfleisch, weil ich seit Tagen nachts nicht mehr schlafen
Danke!
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)