nachts ist der prolaktinspiegel der mutter hoeher, das kind kommt leichter an milch, sie fliesst besser und das kind ist nicht abgelenkt. ein sechs-monats-baby stillt in der regel noch voll, ist aber tagsueber gerne auch abgelenkt, alles ist spannender als mamas brust. schlaeft er von sich aus durch - gut. wenn er aber nie ordentlich wach wird, sondern sich immer direkt wieder "wegschnullert" und deshalb die besonders intensiven und effektiven stillmahlzeiten nachts auslaesst, kann sich das recht schnell auf die milchmenge auswirken.Rosenrot85 hat geschrieben:Warum, wenn ich fragen darf?ein kind was dank schnullers durchschlaeft waere mir persoenlich in dem alter noch zu frueh.
Also, das Durchschlafen wäre mir gar nicht wichtig. Wenn er 1-5 Mal pro Nacht trinkt, fände ich das in Ordnung und auch nicht wirklich belastend. Mich interessiert nur, warum du meinst, es wäre zu früh zum Durchschlafen? Weil er so evtl. in eine Unterzuckerung rutschen könnte und es wegen dem Schnuller nicht selber unbedingt merken würde?
Liebe Grüße und vielen Dank
Rosenrot
Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern verurte
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Danke für die Erklärung! 
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Hallo,
mein Kleiner ist nun 7,5 Monate.
Seit ca. einem guten Monat bekommt er Beikost und wird weiter gestillt. Zu Anfang hat er die Beikost auch problemlos vertragen. Wir sind bei ca. 200 g Brei am Tag.
Seit zwei Wochen habe ich nun Industriezucker von meinem Speiseplan gestrichen (vorher war ich eine ziemliche Naschkatze).
Seitdem hat der Kleine Verstopfung, d. h. harter, kugelförmiger Stuhl.
Kann das damit zusammenhängen, dass ich nun deutlich weniger Zucker zu mir nehme?
Mohrrüben und stopfende Breie hatte er zuvor gut vertragen. Mittlerweile habe ich die aber erstmal von seinem Speiseplan gestrichen. Derzeit bekommt er (seit einer Woche) ein Pflaumen-Birnen-Gläschen pro Tag...
Wenn jemand Rat weiß, wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße und einen schönen Tag!
Rosenrot
mein Kleiner ist nun 7,5 Monate.
Seit ca. einem guten Monat bekommt er Beikost und wird weiter gestillt. Zu Anfang hat er die Beikost auch problemlos vertragen. Wir sind bei ca. 200 g Brei am Tag.
Seit zwei Wochen habe ich nun Industriezucker von meinem Speiseplan gestrichen (vorher war ich eine ziemliche Naschkatze).
Seitdem hat der Kleine Verstopfung, d. h. harter, kugelförmiger Stuhl.
Kann das damit zusammenhängen, dass ich nun deutlich weniger Zucker zu mir nehme?
Mohrrüben und stopfende Breie hatte er zuvor gut vertragen. Mittlerweile habe ich die aber erstmal von seinem Speiseplan gestrichen. Derzeit bekommt er (seit einer Woche) ein Pflaumen-Birnen-Gläschen pro Tag...
Wenn jemand Rat weiß, wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße und einen schönen Tag!
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
es ist durchaus normal, dass es mehrere wochen braucht, bis sich die verdauung eingestellt hat. kann es sein, dass er jetzt mehr isst als noch vor zwei wochen? deutlich weniger haeufig stuhlgang als zu vollstillzeiten ist eine sehr normale begleiterscheinung von beikosteinfuehrung. ich kann mir nicht vorstellen, dass das an deinem veraenderten essensverhalten liegt, ob nun in bezug auf zucker oder etwas anderes. die zusammensetzung deiner milch laesst sich durch ernaehrung nur in extremen faellen beeinflussen (extreme mangelernaehrung deinerseits, tatsaechlich hunger leiden).
kleiner harter stuhl als solches ist auch haeufig und unproblematisch. oder hat er schmerzen?
schoen von euch zu lesen und schoen, dass ihr weiterhin stillt
kleiner harter stuhl als solches ist auch haeufig und unproblematisch. oder hat er schmerzen?
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Hallo,
liebe Tania, für deine letzte Antwort hatte ich mich gar nicht bedankt, wie ich gerade sehe. Das tut mir leid. Vielen Dank für deine immer hilfreichen Antworten!
Ich habe ein kleines Problem:
Seit letzter Nacht schmerzt meine linke Brust. Es fühlt sich so an, als hätte mein Kleiner schon lange nicht mehr dran getrunken (also als wäre sie sehr voll). Ich lege ihn aber regelmäßig und seit letzter Nacht auch bevorzugt an die linke Brust an.
Die Brustwarze ist gerötet und eine Rötung erstreckt sich auch über die Brust.
Ich habe kein Fieber und fühle mich - bis auf die Brustschmerzen - nicht schlechter als sonst.
Wenn an der Brust getrunken wird, tut dies nicht weh.
Es sind keine harten Stellen oder Gnubbel in der Brust vorhanden.
Nach kurzem Googeln vermute ich eine Mastitis. Kann das sein? Die Brust fühlt sich allerdings nicht besonders warm an.
Besteht die Chance, dass dies so wieder abheilt?
Am Dienstag hätte ich einen Termin beim Hausarzt. Da könnte ich mir notfalls was verschreiben lassen..
Liebe Grüße und vielen Dank vorab
Rosenrot
liebe Tania, für deine letzte Antwort hatte ich mich gar nicht bedankt, wie ich gerade sehe. Das tut mir leid. Vielen Dank für deine immer hilfreichen Antworten!
Ich habe ein kleines Problem:
Seit letzter Nacht schmerzt meine linke Brust. Es fühlt sich so an, als hätte mein Kleiner schon lange nicht mehr dran getrunken (also als wäre sie sehr voll). Ich lege ihn aber regelmäßig und seit letzter Nacht auch bevorzugt an die linke Brust an.
Die Brustwarze ist gerötet und eine Rötung erstreckt sich auch über die Brust.
Ich habe kein Fieber und fühle mich - bis auf die Brustschmerzen - nicht schlechter als sonst.
Wenn an der Brust getrunken wird, tut dies nicht weh.
Es sind keine harten Stellen oder Gnubbel in der Brust vorhanden.
Nach kurzem Googeln vermute ich eine Mastitis. Kann das sein? Die Brust fühlt sich allerdings nicht besonders warm an.
Besteht die Chance, dass dies so wieder abheilt?
Am Dienstag hätte ich einen Termin beim Hausarzt. Da könnte ich mir notfalls was verschreiben lassen..
Liebe Grüße und vielen Dank vorab
Rosenrot
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
lies bitte hier: milchstau/brustentzuendung
schone dich auf alle faelle! sollte es eine mastitis sein, kommst du in aller regel um antibiotika nicht herum. dann musst du mit waerme aufpassen. die roetung deutet darauf hin. moeglichst nicht an der brust rumdruecken und kind mit kinn in richtung des "herdes" anlegen (wenn du ausmachen kannst, wo der ist). ich wuensche dir ganz schnelle, gute besserung!
schone dich auf alle faelle! sollte es eine mastitis sein, kommst du in aller regel um antibiotika nicht herum. dann musst du mit waerme aufpassen. die roetung deutet darauf hin. moeglichst nicht an der brust rumdruecken und kind mit kinn in richtung des "herdes" anlegen (wenn du ausmachen kannst, wo der ist). ich wuensche dir ganz schnelle, gute besserung!
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Hallo,
mein Sohn ist jetzt ein Jahr alt. Er wird abends zum Einschlafen gestillt und nachts. Am Wochenende auch manchmal noch tagsüber.
Abends essen wir normal Abendbrot bis ich das Gefühl habe, dass er satt ist. Auf meinem Arm wird er dann einschlafgestillt.
Leider wird er nachts sehr oft wach und möchte trinken. Das wäre ansich nicht das Problem, aber die letzten Nächte nimmt es folgende Ausmaße an:
Stündliches wachwerden und trinken. Er trinkt und hört auf. 10 Sekunden später fängt er mit dem Mund wieder an zu suchen. Also trinkt er wieder ein paar Minuten und hört auf. Dann das Gleiche Spiel von vorne. Das geht ...pfff, keine Ahnung, sicher 20 Minuten und wiederholt sie wie gesagt stündlich.
Ich glaube eigentlich nicht, dass es so großer Hunger ist, denn ich habe nachts auch schon Wasser oder Brei angeboten.
Ich habe schon mit dem Gedanken des Abstillens gespielt, was ich aber eigentlich gar nicht möchte. Auf der anderen Seite arbeite ich Vollzeit, habe auch noch ein anderes Kind und wir alle brauchen einfach unseren Schlaf.
Hat jemand eine Idee, warum der Kleine gerade so oft (was bei ihm nicht ungewöhnlich ist) wach wird und dann scheinbar einfach nicht satt wird (aber auch kein Wasser oder Brei möchte)?
Lieben Dank vorab
Rosenrot
mein Sohn ist jetzt ein Jahr alt. Er wird abends zum Einschlafen gestillt und nachts. Am Wochenende auch manchmal noch tagsüber.
Abends essen wir normal Abendbrot bis ich das Gefühl habe, dass er satt ist. Auf meinem Arm wird er dann einschlafgestillt.
Leider wird er nachts sehr oft wach und möchte trinken. Das wäre ansich nicht das Problem, aber die letzten Nächte nimmt es folgende Ausmaße an:
Stündliches wachwerden und trinken. Er trinkt und hört auf. 10 Sekunden später fängt er mit dem Mund wieder an zu suchen. Also trinkt er wieder ein paar Minuten und hört auf. Dann das Gleiche Spiel von vorne. Das geht ...pfff, keine Ahnung, sicher 20 Minuten und wiederholt sie wie gesagt stündlich.
Ich glaube eigentlich nicht, dass es so großer Hunger ist, denn ich habe nachts auch schon Wasser oder Brei angeboten.
Ich habe schon mit dem Gedanken des Abstillens gespielt, was ich aber eigentlich gar nicht möchte. Auf der anderen Seite arbeite ich Vollzeit, habe auch noch ein anderes Kind und wir alle brauchen einfach unseren Schlaf.
Hat jemand eine Idee, warum der Kleine gerade so oft (was bei ihm nicht ungewöhnlich ist) wach wird und dann scheinbar einfach nicht satt wird (aber auch kein Wasser oder Brei möchte)?
Lieben Dank vorab
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- Morgaine47
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Das klingt für mich wie das ganz normale Verhalten rund um den 1. Geburtstag. Hatten bei mir alle 3 Kinder, dauerte zwischen ein paar Tagen und ein paar Wochen und dann wars vorbei. Am besten kam ich damit klar, als ich es einfach akzeptiert habe. Bei der Großen hatte ich noch versucht was zu ändern, im Endeffekt hat mich das aber nur Energue gekostet. Gearbeitet habe ich bei Kind 1 und 2 da auch, allerdings glücklicherweise nur Teilzeit. Bei der Großen konnte ich mich mittags nochmal hinlegen wenn sie geschlafen hat. Beim Mittleren ging das natürlich nciht mehr. Trotzdem hat es mich weniger geschlaucht im gesamten, weil ich es einfach akzeptiert habe.
Bei der Minimaus habe ich jetzt den Luxus nach ganz schlimmen Nächten vormittags mit ihr zu schlafen.
Bei der Minimaus habe ich jetzt den Luxus nach ganz schlimmen Nächten vormittags mit ihr zu schlafen.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
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Linda81
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Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Meiner ist nur ein paar Tage älter und um seinen ersten Geburtstag herum hatten wir ein ganz ähnliches Spiel. Aufwachen mindestens stündlich, nuckeln wollen, trinken vielleicht zweimal pro Nacht, ich war morgens früh soooo durch... Ich wollte auch schon nachts abstillen, hatte aber auch keine Lust darauf, ihn dann stündlich anders trösten zu müssen. Also hab ich es akzeptiert. Und weißt Du was? Das ging nach ein paar Tagen ganz von alleine vorbei. Heute nacht hat er einmal gestillt. Einmal! Das ist fast durchgeschlafen! (Gut, er war dann um sechs Uhr wach, anderes Thema...)
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)