Zur Pflege gilt die Regel: feucht auf feucht, fett auf trocken. Das heißt, wenn es akut aufgekratzt, blutig und/oder nässend ist, Cremes mit hohem Wasseranteil auftragen, z.B. Linimentum aquosum (Apotheke). Wenn es langsam abklingt, braucht die Haut mehr Fett, z.B. Neuroderm Creme und im Anschluss evtl. Neuroderm Lipo. Die Produkte sind nur Beispiele, da muss wirklich jeder selbst sehen, was was bringt. Aber wichtig ist, die Cremes immer stadiengerecht einzusetzen. Eine Pflegecreme, die ohne Schub super ist, kann im Schub die Katastrophe sein und umgekehrt. Man braucht also immer mehrere.
Das mit dem Essen kann natürlich eine Rolle spielen, aber so arg wie du würde ich mich auch nicht einschränken. Da darfst du ja gar nichts mehr essen
Mir fällt gerade nur ein, dass eine Bekannte keine Milchprodukte essen konnte während der Stillzeit, weil der kleine eine Milcheiweißallergie hatte und darauf reagiert hat. Aber da suchst du ja nach der Nadel im Heuhaufen
Ich würde jetzt eher mit der Beikost wirklich drauf achten, pro Woche nur eine neue Zutat einzuführen und immer beobachten, ob die Haut reagiert. Und alles, was dein Kind pur verträgst, kannst du definitiv ja auch essen.
Alles Gute für euch! Und nimm dir das nicht zu doll zu Herzen. Du kannst nichts dafür und Muttermilch ist definitiv gut und muss wirlich nicht der Auslöser für dieses Problem sein! Und selbst wenn sie es ist, kriegt dein Kind ja auch viele gute Stoffe und deine Nähe darüber, dass darf man nicht vergessen.