Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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romina
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von romina »

Als ich die Überschrift gelesen habe bin ich auch davon ausgegangen dein Kind sei schon 3 oder so[emoji1]
Weil ich selbst 18 Monate gar nicht als lang empfinde. [emoji4]
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
08u11
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von 08u11 »

Stimmt :D Allerdings, war in den Kommentaren nicht demletzt eines von Anfang 2015 bei dem die Mutter gefragt wurde, ob sie denn IMMMERNOCH stille? :D
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Mamalinchen
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von Mamalinchen »

Ich glaube, ich erinnere mich noch an deinen Schlafthread. (Und bin ein wenig neidisch, dass dein Kind inzwischen so toll schläft ;-) )
Mit meinem Mann habe ich schon ähnliche Diskussionen geführt. Er ist auch der Meinung, die Flocke hätte mit fast 2 Jahren nun genug gestillt, sollte mehr essen und durchschlafen. Ich würde das aus Eigennutz machen, weil es so ein tolles Schlafmittel ist. Im Gegensatz zu ihm finde ich das aber vollkommen legitim. Schließlich bin ich oft mehrmals die Woche abends allein mit beiden Kindern und habe außer dem Mittagsschlaf wenig Pausen. Warum sollte ich mir das Leben unnötig schwer machen? An irgendeinem Punkt hat er mal zugegeben, dass er einfach eifersüchtig ist und sich darauf freut, seine Brüste wieder für sich zu haben :roll: Die restliche Verwandtschaft hält sich da zurück, das ist dann der Vorteil beim 2. Kind.
Ich finde es toll, dass deinem Partner die Beziehung zum Kind so wichtig ist und denke nicht, dass so ein Wochenende der beiden Probleme machen würde, so lange du deine Brüste entlasten kannst. Was machst du denn, wenn du mal nicht zum Einschlafen stillst?
Vielleicht können sie ja nicht so weit fahren, so dass sie notfalls einfach nach einer Nacht wieder kommen.
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Vemala
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von Vemala »

Ich würde auch vorschlagen, dass die beiden mal eine Nacht zusammen weg fahren. So haben wir das angefangen letztes Jahr um Weihnachten rum, und mein Kind stillt jetzt noch gefühlt STÄNDIG, wenn ich da bin. (Naja, es wird so langsam schon weniger). Eine Nacht habt ihr ja quasi jetzt schon zu Hause geschafft, wenn es auch ohne Dich und ohne Stillen zum Einschlafen geht. Und Du bleibst zu Hause und für den "Notfall" in der Nähe der Pumpe. Nach einer Nacht hast Du - das weißt Du ja auch - noch nicht abgestillt, da macht ihr einfach weiter wie vorher. Und Dein Freund sieht noch deutlicher, dass er sehr wohl weg kann. Hast Du ihm schon mal deutlich vor Augen geführt, dass die beiden zum Einschlafen auch ohne Dich zurecht kommen? Hat er das schon mit "Wegfahren ist möglich" verknüpft? Vielleicht hat er da noch einen kleinen Denk-Knoten?
mit dem Mäusekind (05/2013)

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Katinka5
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von Katinka5 »

amandaH hat geschrieben:"Wenn ein Kind "Milch" sagen kann, sollte es sie nicht mehr bekommen
Es tut mir so leid, dass du dir solche Sprüche anhören musst :( Als ich das heute morgen gelesen habe, habe ich mich die ganze Bahnfahrt darüber aufgeregt, ich finde das gemein dem Kind gegenüber...und übergriffig der Mutter gegenüber.

Ich werde nie verstehen, was an diesem Unabhängigkeits-Hype dran ist. Es sind kleine Kinder, Abhängigkeit liegt in ihrer Natur!!! Andererseits sind die Kleinen sehr clever und flexibel. Meine Maus schläft in der Kita innerhalb weniger Minuten durch Bauchkraulen ein, zu Hause wird ne gute halbe Stunde einschlafgestillt. Und weißt du was? Ich genieße es! Und das solltest du auch, denn Betreuung durch andere Bezugspersonen - auch über Nacht - und Stillen schließen sich NICHT aus. Biologisch betrachtet ist dein Kind im besten Stillalter, lass euch Zeit, egal was andere sagen!!!
Grüße von Katinka mit Madame (*Mai 2014) und Brudi (*November 2017)
Christiane1981
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von Christiane1981 »

Du Arme, dass du dir das anhören darfst. Aber ich kann den anderen da nur zustimmen. Meine Mama arbeitet in einer Krippe und sie sagt, die Stillkinder schlafen bei ihr alle problemlos ein, weil sie ja nicht dumm sind und den Unterschied zwischen Mama und Nicht-Mama ja kennen. Ich stille meine (15 Monate) auch noch zum Einschlafen. Auch mittags. Klar ist das bequem. Aber schön ist es eben auch! Und solange wir beide das gut finden, lass ich mir da auch von keinem reinquatschen.

Soll die Oma das bei deiner kleinen doch mal versuchen. Vielleicht klappt es ja super. Meine schläft z.B. überall und bei jedem, solange sie nur müde genug ist. Mitten im größten Trubel schläft sie dann bei Oma auf dem Arm.

Probieren geht über studieren.

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ixcacienfuegos
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von ixcacienfuegos »

Meiner schläft in der Krippe auch problemlos ein. Anfangs war es schwierig, aber für so einen kleinen Zwerg ist das ja auch eine echte Umstellung!
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von amandaH »

Danke euch für die lieben Worte und die guten Tipps.

Ja - ich denke, es ist "Fluch und Segen", dass er auch ohne mich bzw. ohne Stillen einschläft. Mich macht es froh und vieles wird dadurch vereinfacht. Aber es spielt natürlich dem Argument "Siehst du - er braucht das gar nicht mehr! Eigentlich willst nur du das." in die Hände. Mein Ansatz ist ja, dass es sein Bedürfnis ist, wenn er es äussert, aber die Befürchtung der Kritiker*innen ist eben, dass er es "immer" wollen wird.
ich finde das gemein dem Kind gegenüber...und übergriffig der Mutter gegenüber.
-> genau das war auch mein Emfpinden! Wahrscheinlich wäre ich gelassener, wenn ich mehr Menschen persönlich kennen würde, die meine Ansicht teilen. Habe letztes Wochenende zufällig eine andere Mutter getroffen, die ihren Sohn bis ca. 2 gestillt hat, und das hat mich sehr bestärkt.

Aus fahrtechnischen Gründen mussten wir das Wochenende nun sowieso umplanen (mein Freund fährt allein, der Kleine bleibt bei mir & die Oma kommt :) ), aber ich denke auch, dass wir sowas mal versuchen sollten, wenn es meinem Freund wichtig ist. Hatte eben nur Sorge, dass ich nach 2 oder 3 Nächten dann keine Milch mehr habe. Wenn ich einen Abend nicht stille, merke ich es am nächsten Tag gar nicht, obwohl ich in der intensiveren Stillzeit häufig Milchstau hatte. Bei mehr als einer Nacht würde ich wohl trotzdem pumpen, um die Nachfrage aufrecht zu erhalten.
mit Zappelfrosch (*04/2014) und Milchwutz (*10/2016)
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von amandaH »

An irgendeinem Punkt hat er mal zugegeben, dass er einfach eifersüchtig ist und sich darauf freut, seine Brüste wieder für sich zu haben :roll:
Ach, genau, und das Thema hatten wir auch schon. Da sagt er tatsächlich "Die gehören nicht nur ihm, sondern auch mir."
Irrtum. Die gehören mir und zwar ausschliesslich.
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Katinka5
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Re: Unsicherheit bei lange gestilltem Kleinkind

Beitrag von Katinka5 »

amandaH hat geschrieben:Wahrscheinlich wäre ich gelassener, wenn ich mehr Menschen persönlich kennen würde, die meine Ansicht teilen. Habe letztes Wochenende zufällig eine andere Mutter getroffen, die ihren Sohn bis ca. 2 gestillt hat, und das hat mich sehr bestärkt.
Mir geht es ganz genauso. Man denkt immer, man sei so selbstbewußt in diesen Dingen, aber ich merke doch auch, wie gut es mir tut, ab und zu Gleichgesinnte zu treffen, es bestärkt mich auch immer. Deshalb bin ich so froh, hier ne LLL-Gruppe gefunden zu haben, in der viele Mütter mit Kleinkindern sind. Ist zwar nur einmal im Monat, aber ich zehre immer lange davon :mrgreen:
Grüße von Katinka mit Madame (*Mai 2014) und Brudi (*November 2017)
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