seit einer woche ist das einschlafen am abend ein graus. täglich verdrücke ich tränchen, wenn es endlich geschafft ist.
wir bringen unsere kleine mit dem gleichen ablauf und demselben ritual wie schon seit monaten gut funktionierend ins bettchen. doch plötzlich wird sie nach dem stillen schrecklich unleidlich, wütet rum, windet sich aus dem arm, stößt mich richtig weg. (was besonders schlimm ist für mich...). sie möchte nicht gehalten, nicht geschaukelt werden, sie möchte die gute-nacht-lieder nicht hören. im bett liegen will sie auch nicht bzw. wird sie dann nochmal extrem mobil und kugelt sich umher, reibt sich dabei vehement die augen, wippt mit dem oberkörper. sie kommt nicht runter und diese erkenntnis bringt sie irgendwann zum unglaublichen schreien, wie ich es von ihr die ganzen 7,5 lebensmonate nicht kenne. auch tagsüber ist sie ausgeglichen und meckert maximal. das schreien dauert oft bis zu einer stunde, ich kann sie so nicht sehen, es bricht mir das herz. wenn ich sie nochmal rausnehme und bisschen rumtrage, ihr was zeige (bleibe im abgedunkelten schlafzimmer), ruhig mit ihr spreche, nochmal was zum kuscheln gebe, beruhigt sie sich. das bedeutet für mich zumindest, dass sie keinen hunger mehr und keine schmerzen hat. jedoch, sobald sie wieder halbwegs in die waagerechte kommt, schreit sie wieder los. schließlich schläft sie irgendwann vor erschöpfung ein, meist mit der hand auf der brust, ohne, dass ich noch was rede oder mache... und das tut mir so wahnsinnig leid. was ist denn das für einen "einstieg" in den schlaf, der doch was schönes, erholsames, geborgenes sein soll... ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. ich hoffe, es ist nur eine p h a s e...
aufbauende worte, anyone?