Ich bin schon seit längerer Zeit sehr hin und her gerissen, was das Stillen meiner Tochter (21 Monate) angeht.
Einerseits Stille ich Sie gerne und es hat auch für mich durchaus seine Vorteile aber in letzter Zeit fühlt sich das Stillen für mich oft mehr wie eine Last an.
Es gibt Zeiten, da ist das Stillen für uns beide toll...wir kuscheln morgens noch eine Runde und die kleine trinkt noch an der Brust bis wir aufstehen müssen. Dann gab es nach der Kita immer nochmal "Bett un Buust" und dann abends zum einschlafen und nachts noch ein paar mal kurz.
Dann gibt es aber Tage, wo das irgendwie so garnicht klappt...da will sie stäändig an die Brust, möchte sowieso nur auf dem Arm sein (Tragetuch mag sie nurnoch sehr selten rein, es muss immer Arm sein) und reist mir ständig das Oberteil runter und versucht sich da selber die Brust rauszufummeln. Das stört mich in letzter Zeit total, nicht nur in der Öffentlichkeit sondern auch Zuhause.
Wir haben eigentlich die Regelung, dass es nurnoch Zuhause im Bett Brudt gibt ....leider schaffe ich es einfach nicht immer da konsequent zu bleiben weil ich gerade in letzter Zeit irgendwie extrem erschöpft bin und keine Kraft habe ihr schreien zu ertragen wenn ich ihr die Brust unterwegs oder zwischendurch verweigere, sodass ich sie dann halt doch trinken lasse um einfach um meine Ruhe zu haben.
Ich weiß, dass ich mir damit ins eigene Fleisch schneide und sie dann erstreckt lernt, dass sie einfach lang genug schreien muss und mir in die Brust pitscheb muss damit sie ihren Willen bekommt...pädagogisch also total daneben aber ich kann einfach nicht anders weil ich keine Kraft mehr habe Aber das ist ein anderes Thema.
Das Abendstillen ist auch wieder so eine Sache...wenn sie dabei einschläft und ich auch mit einschlafe ist alles super. Versuche ich mich aber aus dem Bett zu schleichen ist es oft vorbei und sie fordert die ganze Zeit die Brust, sobald ich sie andocken möchte geht das Geschrei los "Bitte buuuust" obwohl sie eigentlich schläft...aus Angst, dass sie wieder aufwacht stecke ich ihr dann schnell die Brust wieder rein und manchmal geht das auch die ganze Nacht so, dass sie aufwacht sobald die Brust weg ist >.< ich komme mir da vor wie ein lebendiger Schnuller und das nervt mich total.
Was auch Nachsatz kommt ist, dass sie meine andere Brust an der sie nicht gerade trinkt total malträtiert
Das ist aber noch die positive version
Dann gibt es aber auch Tage wo sie das dann durchzieht und einfach 3 Stunden brüllt und weint und schreit bis ich ihr dann doch die Brust wieder gebe, an der sie dann vor lauter Erschöpfung nach wenigen Sekunden bis Minuten einschläft.
das Problem ist, sie akzeptiert auch nicht wirklich etwas anderes wie z.B kuscheln oder so...sie möchte dann halt Brust und nichts anderes.
Alles in einem bin ich glaube ich an einem Pznkt wonach sage das Stillen ist für mich einfach nichtmehr angenehm, außer nach der Kita da genieße ich es auch selber richtig die Nähe zu meiner Tochtee zu tanken aber ich denke nicht, dass meine Tochter das verstehen bzw. tolerieren würde nurnoch nach der Kita an die Brust zu dürfen und sonst nichtmehr.
Außerdem fühle ich mich so unwohl in meinem Körper, ich möchte endlich wieder meine alte Figur wieder haben aber wegen des Stillens darf ich ja auch nicht so viel abnehmen
Seit ihrer Geburt habe ich kein einziges Mal durchgeschlafen, ich war nie mal einen Abend weg oder habe etwas für mich gemacht weil die kleine durch das Stillen so sehr an mich gebunden ist und anders garnicht einschlafen kann.
Ich fühle mich irgendwie in einer Zwickmühle gegangen weil ich halt schon gerne abstillen würde aber mir fehlt einfach die Kraft diese Zeit durchzustehen
Ich wäre echt froh wenn mir hier jmd Ratschläge geben kann , wie ich entweder Antillen kann, ohne dass meine Tochter und ich beide völlig durchdrehen und wir am Ende doch wieder unglücklich weiter stillen oder wie ich weiterstillen kann, ohne, dass es für mich zur Tortur wird.