Das war bei uns ganz ähnlich, Baby (naja, inzwischen Kleinkindmamoto hat geschrieben:Ich hatte ein Baby, das Milch nur aus der Quelle wollte und bin mit einem halben Jahr 6 Stunden arbeiten gewesen ( 4h Arbeit je 1h fahrt). Meine Mama hatte in der Zeit alles versucht, bechern, mit löffel, mit Flasche, nöö, war alles nicht ok. Es ging dennoch. Ich habe vorher noch gestillt und gleich wieder Zuhause. Meine Mama hatte ihn während der Zeit immer im Tuch / mei tai und es war ok. Bei zweieinhalb Stunden würde ich mir da wenig Sorgen machen.
Und vielleicht wird ja essen dann tatsächlich interessanter! Und dein mann muss einfach cooler werden( ich weiß klingt einfach. Aber das wird, trau deinem Kind und deinem Mann einfach was zu
)
Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
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- romina
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Auch bei uns war das so. Mumi nur aus der Brust. Aber ich habe dann einen rückbildungskurs ohne Kind besucht. Das wollte ich unbedingt. Anfangs stand mumi bereit. Abpumpen ging bei mir kaum und sie nahm es eh nie. Evtl mal einen Schluck. Habe dann pre bereit gestellt. Das war für meinen Mann wichtig. Getrunken hat sie es eh nicht.
Für meinen Mann war diese Zeit mit der kleinen nicht leicht. Für ihn viel schwerer als für die kleine mal 2 - 2 1/2 std mit Papa. Aber das lag eben an meinem Mann nicht an der Maus. Irgendwann haben wir gemerkt, dass Wasser besser ging. Mein Mann dachte aber auch egal welchen piep sie machte die kleine hätte Hunger.
Jetzt ißt sie ja schon lange und die beiden sind ein super Team. Fürs abendliche stillen bin ich dann wieder zuständig.
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Mondenkind
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Ich möchte das hier nicht einfach so stehen lassen.mayra hat geschrieben:2,5h sind doch nicht lang. Kein Baby verhungert in dieser ZeitWenn es so hungrig ist, wird es die Milch nehmen, ob aus Becher oder Flasche ist dann sicher egal.
Meine Freundin, deren erster Sohn schon immer nur wenige ml trank, während sie arbeitete (nach dem Mutterschutz, Papa ist fast verzweifelt) hat beim dritten Kind jetzt ein Wochenende für sich verplant, Tochter war ca. 6 Monate alt. Die kleine Maus hat 24h ausgehalten, dann hat sie freiwillig aus der Flasche getrunken.
Nicht, dass das erstrebenswert ist, aber es gibt einfach Kinder, die etwas sturer sind. Sie war übrigens nicht schlecht drauf oder so in der Zeit... Papas Betreuung ja gewöhnt...Sie war einfach stur.
Ein vollgestilltes Kind, das die Flasche nicht kennt, ohne Not (ausdrücklich ohne Not, ich rede nicht von plötzlicher Krankheit der Mutter oder so) so etwas zuzumuten finde ich zumindest überdenkenswert. Und diesem Kind dann als einzige Alternative die Flasche anzubieten (es gibt ja auch noch andere Füttermethoden, mit denen gestillte Kinder mitunter viel besser klarkommen) finde ich fahrlässig. Kinder können in 24 Stunden sehr wohl zwar nicht verhungern, aber deutliche Austrockung entwickeln (trink mal selbst 24 Stunden nichts...). Und hier von "Sturheit" zu sprechen, bei einem 6 Monate alten Kind, das geht in meinen Augen völlig an der Natur kleiner Babies vorbei. Ein Säugling ist nicht stur. Das Kind war nicht stur, das hat seine Mutter und seine gewohnte Nahrungsquelle vermisst. Und es gibt in der Tat Kinder, die gar nicht in der Lage sind, aus Flaschen zu trinken, so wie es auch flaschenernährte Kinder gibt, die mit der Brust nichts anfangen können. In dem Fall verlangt man vom Kind Nahrungsaufnahme in einer Form, die ihm motorisch unmöglich ist.
Ich möchte von diesem Vorgehen also dringend abraten.
@ autriche: 2,5 Stunden sind ein kurzer Zeitraum. Da würde ich auch einen Becher und gute Ablenkungsmanöver vorschlagen. Das wird sicher kein großes Problem. Kann Dein Mann sie vielleicht in der Tragehilfe oder im Tuch tragen? So könnte sie schon die halbe Zeit verschlafen.
Dann stillt ihr nicht mehr voll sondern bietet altersgemäße Beikost anMeine Tochter (fast sieben Monate) wird voll gestillt, akzeptiert aber kein Fläschchen mit abgepumpter Milch.
...
Ich möchte diesmal BLW ausprobieren, wir haben vor zwei Wochen angefangen und sind noch in der Spiel- und Experimentierphase.
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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- mayra
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Das "verdursten" bezog sich auf die 2,5 Stunden. In denen passiert dem Baby sicher nix in der Hinsicht.
Und die Kleine wird seid sie 3 Monate alt ist daheim von Papa betreut, wenn Mama arbeitet. Da haben sie schon alles probiert. Medela Becher, Softcup von mir, Flaschen (verschiedene sogar). Und sie trank IMMER genau wenige ml: grade genug um nicht zu verdursten. Nach 24h war der Hunger dann wohl groß genug, um eine richtige Portion zu trinken. Wie würdest du das denn nennen? Es gibt halt solche und solche Kinder. Die einen lassen sich schneller von der Flasche überzeugen, die anderen eher nicht. Und sie konnte ja auch daraus trinken, machte es aber nicht wirklich/ nur wenig, sie wartete dann lieber ab. Muss ich noch erwähnen, dass sie keine Beikost mochte zu dem Zeitpunkt? Wurde ihr natürlich auch angeboten.
Genauso war es übrigens beim großen Sohn, 30 ml über Tag und dann ran an Mama sobald sie daheim war. Damals hatte sie nicht mal Home Office, der machte das an 5/5 Tagen so. Jetzt ist sie eh nur 3x weg, aber bei beiden Kindern VZ. Da Papa die Hauptbezugsperson über Tag ist, finde ich es nicht schlimm, dass sie auch mal 1 Nacht weg sein wollte (nach 7 Jahren!). Die Kleine zeigte auch keine Anzeichen, dass es ihr anders ging als wenn Mama arbeiten geht.
Und klar, dass Mama in ständigem Kontakt mit Papa war, immer bereit heimzufahren.
-mobil-
Und die Kleine wird seid sie 3 Monate alt ist daheim von Papa betreut, wenn Mama arbeitet. Da haben sie schon alles probiert. Medela Becher, Softcup von mir, Flaschen (verschiedene sogar). Und sie trank IMMER genau wenige ml: grade genug um nicht zu verdursten. Nach 24h war der Hunger dann wohl groß genug, um eine richtige Portion zu trinken. Wie würdest du das denn nennen? Es gibt halt solche und solche Kinder. Die einen lassen sich schneller von der Flasche überzeugen, die anderen eher nicht. Und sie konnte ja auch daraus trinken, machte es aber nicht wirklich/ nur wenig, sie wartete dann lieber ab. Muss ich noch erwähnen, dass sie keine Beikost mochte zu dem Zeitpunkt? Wurde ihr natürlich auch angeboten.
Genauso war es übrigens beim großen Sohn, 30 ml über Tag und dann ran an Mama sobald sie daheim war. Damals hatte sie nicht mal Home Office, der machte das an 5/5 Tagen so. Jetzt ist sie eh nur 3x weg, aber bei beiden Kindern VZ. Da Papa die Hauptbezugsperson über Tag ist, finde ich es nicht schlimm, dass sie auch mal 1 Nacht weg sein wollte (nach 7 Jahren!). Die Kleine zeigte auch keine Anzeichen, dass es ihr anders ging als wenn Mama arbeiten geht.
Und klar, dass Mama in ständigem Kontakt mit Papa war, immer bereit heimzufahren.
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Mondenkind
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Ich will auf die dortige Situation gar nicht weiter eingehen. Ich möchte das Wort "stur" als Beschreibung für ein Baby aber hier nicht unkommentiert stehen lassen. "Stur" nennt man jemanden, der nicht bereit ist, sich auf jemanden oder etwas einzulassen, der eigensinnig ist, trotzig... So wird dieses Wort allgemeinhin interpretiert. Babys sind nicht stur, denn es liegt in ihrer Natur, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten es uns gleichtun wollen, ihren Eltern gefallen wollen, kooperieren wollen. Planvoll vorgehen können sie nicht in dem Alter. Ein 6 Monate altes Kind, das nicht aus der Flasche trinkt, das ist nicht stur. Es kann nicht.
Sorry, da bin ich stur
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
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- mayra
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Dann sei gern stur. Vielleicht ist ja auch für das Baby das falsche Wort, keine Ahnung.
Trotzdem: sie konnte es ja. Wenn sie 30 ml trinken kann kann sie auch mehr trinken. Die Technik ändert sich nicht mit der Trinkmenge. Sonst hätte sie ja über Nacht das Wunder vollbracht es plötzlich einfach so gelernt zu haben.
Und schade, dass mein Beitrag jetzt zu dieser Diskussion geführt hat. Ich wollte nur Mut machen und sagen, dass Mütter raus dürfen ohne das Baby. Vor allem für 2,5 Stunden!
-mobil-
Trotzdem: sie konnte es ja. Wenn sie 30 ml trinken kann kann sie auch mehr trinken. Die Technik ändert sich nicht mit der Trinkmenge. Sonst hätte sie ja über Nacht das Wunder vollbracht es plötzlich einfach so gelernt zu haben.
Und schade, dass mein Beitrag jetzt zu dieser Diskussion geführt hat. Ich wollte nur Mut machen und sagen, dass Mütter raus dürfen ohne das Baby. Vor allem für 2,5 Stunden!
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Mondenkind
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Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Ich finde es völlig in Ordnung, sowas zu besprechen! Und mir ist es einfach wichtig, den Blick aufs Kind und die Art und Weise wie man über sie spricht, gelegentlich zu hinterfragen.
Und selbstverständlich dürfen Mütter von Stillkindern auch ohne Kind raus. Dass 2,5 Stunden kein Problem darstellen sollten, schrieb ich ja auch. Und wenn nötig, dann sind natürlich auch 24 Stunden oder mehr möglich, gute Betreuung vorausgesetzt. Das hat ja nie jemand angezweifelt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Und selbstverständlich dürfen Mütter von Stillkindern auch ohne Kind raus. Dass 2,5 Stunden kein Problem darstellen sollten, schrieb ich ja auch. Und wenn nötig, dann sind natürlich auch 24 Stunden oder mehr möglich, gute Betreuung vorausgesetzt. Das hat ja nie jemand angezweifelt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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- Brianna
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Wäre es denn eine Möglichkeit, dass Baby und Babysitter mit zum Ort der Physiotherapie kommen, du vorher nochmal stillst und die beiden dann dort spazieren gehen? So haben wir es bei der Rückbildungsgymnastik gemacht, wenn mein Mann Zeit hatte. Es war nie nötig, hat uns beiden aber Sicherheit gegeben, dass er im Bedarfsfall einfach hätte vorbeikommen können. Milch hatte er dann keine dabei.
Gruß Brianna
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
-
Lösche Benutzer 20986
Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Inzwischen ist meine Tochter 8 Monate alt. Sie nimmt nach wie vor weder Fläschchen noch Beikost, ich habe ihr erst Fingerfood, dann auch klassischen Brei angeboten. Sie wirkt zunehmend quengelig und hat auch etwas abgenommen. Nachts möchte sie ständig trinken (4-5 mal), häufiger als nach der Geburt (da waren es 2-3 mal, später hat es sich auf 1-2 mal eingependelt).
Ich habe den Eindruck, sie wird an der Brust nicht mehr satt und kann mir nicht erklären, wieso sie ihren Hunger nicht anderweitig stillt.
Bin etwas ratlos, weil die Kleine mir leid tut und ich auch nicht möchte, dass sie weiter abnimmt.
Habt Ihr Ideen?
Ich habe den Eindruck, sie wird an der Brust nicht mehr satt und kann mir nicht erklären, wieso sie ihren Hunger nicht anderweitig stillt.
Bin etwas ratlos, weil die Kleine mir leid tut und ich auch nicht möchte, dass sie weiter abnimmt.
Habt Ihr Ideen?
- Carraluma
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2331
- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Baby akzeptiert kein Fläschchen, was tun?
Dass die Nächte unruhiger werden liegt meistens an der Entwicklung/dem Alter, zumindestens passiert das auch bei Flaschenkindern oder viel essenden Kindern oft, wie man so hört.
Auch bei uns wurde unabhängig vom Essen immer wieder nachts häufig gestillt.
Zur Ernährung wird bestimmt noch jemand qualifizierteres etwas sagen.
Wie oft stillt ihr denn tagsüber so? Meldet sich deine Kleine regelmäßig selbständig zum Stillen oder geht das eher von dir aus?
Woher weißt du, dass sie abgenommen hat? Auf welchen Waagen wurde sie gemessen (Gewichte mit Datum und Waage)? Wie waren die Werte? Das brauchen die Stillmderatorinnen, um etwas zur Gewichtsntwicklung zu sagen. War sie vielleicht mal krank? Wann ward ihr das letzte Mal beim beim Kinderarzt?
Auch bei uns wurde unabhängig vom Essen immer wieder nachts häufig gestillt.
Zur Ernährung wird bestimmt noch jemand qualifizierteres etwas sagen.
Wie oft stillt ihr denn tagsüber so? Meldet sich deine Kleine regelmäßig selbständig zum Stillen oder geht das eher von dir aus?
Woher weißt du, dass sie abgenommen hat? Auf welchen Waagen wurde sie gemessen (Gewichte mit Datum und Waage)? Wie waren die Werte? Das brauchen die Stillmderatorinnen, um etwas zur Gewichtsntwicklung zu sagen. War sie vielleicht mal krank? Wann ward ihr das letzte Mal beim beim Kinderarzt?
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)

