Stillen mit Flasche kombinieren?

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Minikätzchen

Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Minikätzchen »

Nochmal vielen Dank für die Hilfe, wusste gar nicht, dass man Milch auch unter Körpertemperatur verfüttert. Wir werden die Sachen mal organisieren und schauen wie es läuft. Aber am besten ist, dass ich es schön finde entspannt bleiben zu können und nicht in einen Übungsmarathon ausbrechen zu müssen.
@mrsmurphy: Hatte erst nach meinem letzten Post gecheckt, wer da noch geantwortet hat. Danke für die Empfehlung des Forums hier nochmal !!! Hatte vorher nie was von Bechern gehört.
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mrsmurphy
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Re: AW: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von mrsmurphy »

Gern geschehen :)
Eine Quelle für kompetente, freundliche und schnelle Hilfe gibt man doch gerne weiter!
Bin gespannt was du berichtest wie es läuft.

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Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der allgemeinen Belustigung... Oder mein Handy denkt, es kann denken...
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Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von tugceuzun787 »

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Minikätzchen

Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Minikätzchen »

So, mal einen Zwischenstand von mir. Meine Tochter wird vermutlich nie ein Fan davon, Muttermilch aus irgendetwas anderes als der Brust zu bekommen, aber klar...Brust ist Nähe nicht nur Essen. Wir machen seit drei Wochen Eingewöhnung bei der Tagesmutter und alles klappt bis auf das Essen fantastisch. Ab dem Zeitpunkt, an dem sie fünfeinhalb Stunden statt drei ohne mich bei der Tagesmutter bleibt kam natürlich Hunger und Durst auch in meiner Abwesenheit. Selbstgekochten Gemüsebrei hatte ich ihr immer mal angeboten (Löffel auf die Lippe gelegt und gucken ob sie aufmacht und ob was drinbleibt), das nimmt sie mal mehr mal weniger interessiert in mittleren Mengen (ein grosser Esslöffel), aber man merkt, dass sie die Verknüpfung "das ist Essen" noch nicht wirklich begreift. Wasser aus einem Trinklernbecher klappt ganz gut wenn sie Durst hat, bei einem normalen Glas oder Becher muss man bei ihr verdammt gut aufpassen. Die Dame will nämlich bei allem mithelfen, zieht dann so kräftig, dass ein Schwall kommt und ärgert sich weil sie sich verschluckt so sehr, dass das Ding dann erstmal nur weggeschoben wird.
Bisher habe ich mit der Tagesmutter ausbaldowert, dass sie jetzt regelmässig ihren Brei nach gusto bekommt ca 2-2.5 Stunden nachdem ich das letzte Mal gestillt habe, dann klappt es meist ganz gut weil sie noch nicht zu hungrig ist. Muttermilch vom Löffel und aus dem normalen Becher wird danach angeboten, was aber bisher nicht so klappt. Vom Löffel lässt sie es einfach aus dem Mund rauslaufen, Becher...siehe oben - böses Verschlucken. Wenn sie später wirklich hungrig ist kriegt sie Muttermilch aus dem Fläschchen, denn im Bondolino mit einer beruhigenden Hand am Gesicht (Wippe, Schoss, auf dem Arm etc....keine Chance) lässt sich kein Becher händeln. Beim Fläschchen wird protestiert weil es nicht die Brust ist, aber immerhin zwischendurch mal wütend gesaugt. Sie hat letzte Woche in den fünfeinhalb Stunden immerhin zum Esslöffel Brei immerhin rund 40ml Milch getrunken. Beim Abholen hat sie zuerst mich freudig begrüsst und nicht direkt mein TShirt zerrissen. Da sie gerade ihren ersten Zahn bekommt und eh ein bisschen öfter weniger trinkt finde ich das für den Anfang nicht schlecht. Wir hoffen, dass sie durch das regelmässige Anbieten der Milch aus dem Becher lernt damit umzugehen, nicht mehr wütend wegen Verschlucken wird und die Tagesmutter dann komplett darauf umsteigen kann, plus dass der Brei oder wenn sie für Fingerfood fertig ist (macht keinen Sinn wenn sie Stückchen noch nicht händeln kann) das dann zunehmend spannender wird. Soweit dazu...nicht stressfrei und immer noch Flasche = doof, aber es ist keine Vollkatastrophe. Zum Glück habe ich eine geduldige, liebevolle Tagesmutter erwischt.
Abgesehen davon war ich mal in der Apotheke und bin mit einer Apothekerin auf das Thema zu sprechen gekommen. Sie hat sich etwas entrüstet, warum ich denn obwohl ich wusste, dass ich früh arbeiten gehen werde, nicht ab Woche fünf jeden Tag ein abgepumptes Fläschchen gegeben hätte. Gleiches habe ich von ein paar Leuten aus NL gehört, die ja fast alle früh wieder arbeiten gehen. Wenn ein Baby den ersten Monat gut gelernt hätte zu trinken wäre eine Saugverwirrung sehr unwahrscheinlich gewesen, aber eben umso wahrscheinlicher, dass die Flasche ab einem gewissen Zeitpunkt gar nicht mehr akzeptiert wird. Im Nachhinein mache ich mir da so meine Gedanken, da wir in Woche fünf ja tatsächlich mal zum Spass ein abgepumptes Fläschchen gegeben haben, was klasse und ohne Probleme funktioniert hat. Das Fläschchen den Monat später dagegen war ein Drama. Ich frage mich, ob wir das ab Woche fünf hätten beibehalten sollen und meine Tochter jetzt damit weniger Stress haben würde....naja...hinfällig, aber wäre eine Diskussion für einen etwaige Nr.2.
Dann habe ich noch eine für mich sehr wichtige Frage:
Das Abpumpen kann ich zur Zeit nicht daran orientieren, was meine Tochter bei der Tagesmutter trinkt, denn das ist definitiv weniger als sie dann am Wochenende bei mir trinkt und meine Brust kann doch zwar einen Tagesrhythmus aber nicht ein so, jetzt ist Wochenende also Turbo an? Mein Tag unter der Woche (und da arbeiten wir gerade langsam drauf hin) soll so aussehen: Stillen, zwischen halb acht/ acht zur Arbeit, Abholen um halb fünf/fünf. Was für Mengen sollte ich in wieviel Etappen ungefähr abpumpen, damit meine Brust nicht am Wochenende die Krise kriegt? Noch ist die Breimenge, die in dem Kind bleibt nicht so riesig. Es sind ja ungefähr zwei Mahlzeiten, die sie ohne mich überstehen muss - wieviel soll ich da ungefähr rechnen? In die unter den Links gegebene Auflistung fällt sie ja fast schon nicht mehr rein.
Lieben Dank schonmal !
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