ich wollte mich für eine Freundin mit Stillproblemen mal hier im Forum erkundigen, ob es noch irgendwelche Tips gibt, die sie beherzigen könnte.
Die Situation ist folgende: Über zwei Monate lief in ihrer Stillbeziehung einiges schief. Angefangen von empfohlenen Abständen und zwischendrin Tee in Flasche füttern (ist ja echt ein Klassiker...) und später Zufüttern von ihrer Milch im Fläschchen, wenn ihr Baby nur weinte an der Brust und wenn es gar nicht mehr anders ging und sie total verzweifelt war, weil er merklich Hunger hatte, den sie nicht stillen konnte, auch Säuglingsnahrung.
Mittlerweile (d.h. seit nun drei bis vier Wochen) hat sie eine Stillberaterin an der Hand und seit dieser Zeit hat sie das Füttern mit der Flasche ganz aufgehört. Sie füttert ihn jetzt nur noch per Brusternährungsset und pumpt dafür ihre Milch ab (anfangs war auch noch zwischendurch Säuglingsnahrung dabei, jetzt nicht mehr). Was sich bisher nicht gebessert hat ist seine Trinkgewohnheit an der Brust. Er will jede Stunde an die Brust (was ja auch total normal sein kann bei einem so kleinen Baby) und dann trinkt er gut solange die Vormilch fließt, sobald er sich aber mehr anstrengen muss für die Hintermilch nuckelt er bloß noch ohne zu schlucken und fängt an zu schreien. Sie pumpt dann halt die Hintermilch ab und verfüttert sie ihm per Brusternährungsset, aber trotz dem größten Schlauch den es dafür gibt, hat sich dieses Problem noch nicht verbessert. Die Stillberaterin war vor kurzem erneut da und meinte nur, dass sie es einfach weiter so probieren solle.
Meine Freundin versucht halt weiter durchzuhalten, aber es ist sehr schwierig.
Hat hier noch jemand gute Tips oder kann sie echt nicht mehr machen? Und gibt es irgendwelche Prognosen, wann das überhaupt mal besser wird oder kann es sein, dass es einfach nichts mehr bringt? Das ist schon eine sehr belastende Situation für sie.