Hallo,
meine Tochter ist 16 Monate. Sie geht drei Tage pro Woche zu einer sehr sehr lieben Tagesmutter. Bei ihr klappt der Mittagsschlaf gut. Pünktlich um 12 Uhr wird gepennt. Meine Tochter ist um diese Zeit auch wirklich müde. Auch beim Papa und der Oma schläft das Mäuschen in der Regel gut. Nun kommt das Problem: Wenn ich versuche sie hinzulegen, gibt es seit kurzem jedes mal ein riesiges Theater. Sie lässt sich Mittags (obwohl sie wirklich müde ist) nicht zur Ruhe bringen und springt durchs Familienbett. Nach einer Weile fängt sie dann an zu Brüllen wie am Spieß. Sie möchte sich dann auch nicht von mir trösten lassen... Zufrieden ist sie nur, wenn wir das dunkle Zimmer wieder verlassen. Auch im Kinderwagen schläft sie bei mir nicht mehr ein, obwohl das früher immer gut geklappt hat und wie gesagt bei allen außer mir auch noch funktioniert. In der Tragehilfe pennt sie nach längerer Zeit meistens ein. Das Ablegen in den Kinderwagen wird aber zunehmend schwieriger. Leider kann ich sie wegen meinem Rücken aber nicht mehr stundenlang schleppen. Auch kann ich es Mittags nicht immer so einrichten, dass ich spazieren gehen kann... Ich habe nun bereits erfolglos einige Sachen ausprobiert, um dem Problem bei zukommen und meiner Kleinen zu dem Schlaf zu verhelfen, den sie offensichtlich dringend braucht: Ich habe sie bereits früher hingelegt, damit sie nicht zu aufgedreht fürs Einschlafen ist. Ehrlich gesagt habe ich, wenn sie sich sehr in Rage geschrien hat, einige Male das Zimmer kurz verlassen, um selbst Abstand zu gewinnen und ihr die Möglichkeit zu geben sich abzureagieren. Wenn ich wieder gekommen bin, war dann auch erstmal Schluss mit dem Geschrei... Natürlich ist das nur eine absolute Notlösung gewesen. Soweit möchte ich es allerdings ungern wieder kommen lassen...
Ich habe sie auch schon versucht sie später als üblich hinzulegen. Sie war dann allerdings schon ziemlich überdreht und das Ergebnis war das gleiche.
Vielleicht noch einige andere Infos:
Meine Maus ist im Moment in einer absoluten Trotzphase. Eine Kleinigkeit, z.B. das Verbot mit dem Finger in einer ungesicherten Steckdose (bei Bekannten) zu bohren, kann zu einem Wutanfall führen. Je müder sie ist, desto länger dauert dieser. Sie möchte sich in der Regel nicht trösten lassen und schreit und weint einige Zeit. Irgendwann darf ich sie dann auf den Arm nehmen und sie beruhigt sich...
Generell ist die Kleine im Moment viel stärker als sonst auf mich fixiert. Sie möchte häufig auf den Arm genommen werden und Papa darf das nicht übernehmen. Besonders am Abend ist das der Fall...
Gestillt wird meine Maus nicht mehr, da sie mit 13 Monaten leider keine Lust mehr auf den Busen hatte. Ich habe es eine Woche lang konstant weiter probiert, doch sie hat kein großes Interesse mehr gezeigt und mich sogar einige Male gebissen. Da habe ich beschlossen, dass es nun gut ist...
Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter ist bereits 4 Monate her. Ich denke also nicht, dass es daran liegt...
So nun habe ich unsere Situation ausführlich geschildert. Hat hier irgendjemand Lösungsvorschläge???
Danke für jeden Tipp
Riesen Probleme beim Mittagsschlaf
Moderator: Giraeffchen
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lao
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Lanali
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Re: Riesen Probleme beim Mittagsschlaf
Ich lasse dir mal einen solidarischen Drücker da. Meine kleine Maus lässt sich von mir zurzeit auch nur unter höchst nervenzehrenden Bedingungen (für mich) ins Bett bringen. Mittags geht gar nicht.
Bei allen anderen Leuten (Papa, Oma, Kita-Erzieher) klappt es super wobei, der Papa hat zurzeit manchmal auch ein paar Probleme, aber es dauert längst nicht so lang wie bei mir.
Ich kann noch aus Erfahrung mit dem Großen sagen,... es geht vorbei. (Allerdings hat es lange gedauert
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Bei allen anderen Leuten (Papa, Oma, Kita-Erzieher) klappt es super wobei, der Papa hat zurzeit manchmal auch ein paar Probleme, aber es dauert längst nicht so lang wie bei mir.
Ich kann noch aus Erfahrung mit dem Großen sagen,... es geht vorbei. (Allerdings hat es lange gedauert
Liebe Grüße
Lanali mit B. (01/2010), S. (11/2012) und N. (09/17)
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Wölkchen123
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Re: Riesen Probleme beim Mittagsschlaf
Von mir auch ein Drücker und leider keine Tipps. Meine Tochter schläft mittags nur tragend nach Protest ein. Die Länge des Protests hängt indirekt proportional mit ihrer Müdigkeit zusammen. Früher ging noch gemeinsam hinlegen und stillen, jetzt muss ich rumlaufen. Mein Rücken und ich sind grad ziemlich frustriert.
Bei meinem Sohn war das einfacher, aber seit ca. seinem 2. Geburtstag springt er mittags auch lieber durchs Bett, protestiert und diskutiert. Wenn wir den Mittagschlaf ausfallen lassen, schläft er aber gg 16 oder 17 Uhr ein. Oder ist total knatschig. Im Kiga und früher bei der Tamu klappte es problemlos. Für mich ist Mittafschlaf inzw. ein rotes Tuch. Bzw. an guten Tagen zucke ich mit den Schultern und es ist mir egal. Wenn ich es auf Biegen und Brechen nicht schaffe, dann soll es halt nicht sein.
Bei meinem Sohn war das einfacher, aber seit ca. seinem 2. Geburtstag springt er mittags auch lieber durchs Bett, protestiert und diskutiert. Wenn wir den Mittagschlaf ausfallen lassen, schläft er aber gg 16 oder 17 Uhr ein. Oder ist total knatschig. Im Kiga und früher bei der Tamu klappte es problemlos. Für mich ist Mittafschlaf inzw. ein rotes Tuch. Bzw. an guten Tagen zucke ich mit den Schultern und es ist mir egal. Wenn ich es auf Biegen und Brechen nicht schaffe, dann soll es halt nicht sein.
Liebe Grüße vom Wölkchen mit Sohn *04/12 und Tochter *10/14
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Wölkchen123
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Re: Riesen Probleme beim Mittagsschlaf
Oh, der thread ist ja schon älter
Wie läufts inzwischen bei Euch?
Liebe Grüße vom Wölkchen mit Sohn *04/12 und Tochter *10/14