Weg vom Stillhütchen
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- Aroma
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Weg vom Stillhütchen
Ihr Lieben,
hier ist noch eine mit einem Stillproblem.
Unsere Tochter wurde am 25.4. geboren. In der Klinik (obgleich baby- und stillfreundliches Krankenhaus) wurde mir das Anlegen leider nicht gezeigt und ich hatte auch keine Ahnung davon. Emma öffnete den Mund jedenfalls nicht weit genug und zuzzelte fröhlich an der Brustwarze. Die Folge waren wunde Brustwarzen und große Schmerzen. Dazu kommt, dass Emma ein sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis hat und gern viel an der Brust hängt. (Das stört mich auch eigentlich überhaupt nicht.) Zu Hause brachte mir meine Hebamme dann ein Stillhütchen mit, außerdem habe ich ein paar Tage lang auch Milch abgepumpt. Emma hat die Flasche (mit Habermann-Sauger) gut genommen und hatte auch mit dem Wechsel zwischen Flasche und Stillhütchen kein Problem. Seit Himmelfahrt stillte ich dann nur noch und zwar immer mit Stillhütchen. Dadurch und durch 3 Laserbehandlungen verheilten meine Brustwarzen auch sehr gut und ich konnte (mit Hütchen eben) schmerzfrei stillen.
Jetzt kommen wir zum Problem. In der Zeit vom 22.5. bis zum 27.5. hat Emma nicht zugenommen. Davor war ihre Zunahme konstant gut. Meine Hebamme sagte, jetzt muss das Stillhütchen weg, weil sie wohl mehr nuckelt, als richtig zu trinken. Das versuche ich jetzt seit gestern. Aber es geht nicht. Es tut so höllisch weh. Das Anlegen sieht gut aus, Emma trinkt gut und mittlerweile kriegt sie die Schnute auch weiter auf. Aber der Schmerz ist trotzdem da. Nach dem Stillen ist die Brustwarze nicht mehr so platt genuckelt wie nach der Geburt. Aber sie ist leicht abgeflacht und hat - wie soll ich das beschreiben - eine Linie wie eine Naht. Nach dem Stillen brennen meine Brustwarzen stark.
Jetzt stille ich wieder mit Hütchen, lege sie möglichst oft an und animiere sie zum trinken. Aber ich habe ein sehr schlechtes Gewissen und helle Panik, dass sie nicht genug Nahrung bekommt.
Durch das ohne-Hütchen-Stillen tut jetzt auch das mit-Hütchen-Stillen wieder weh (aber aushaltbar). Ich verwende Multi-Mam Kompressen (erneuere 1 x am Tag), Johannisöl und Lanolin zur Pflege - nicht gleichzeitig natürlich. Emma hat täglich mehrere volle Windeln, meistens nass und mit Stuhl. Sie wirkt auch munter und entwickelt sich gut. Allerdings ist seit heute der Po ein bisschen wund. Wir cremen mit Weleda Weißer Malve und föhnen den Po jetzt trocken.
Hier ihre Gewichtsentwicklung:
25.4. - 3590 g (Geburtsgewicht, Klinik)
27.4. - 3420 g (U2, Klinik)
28.4. - 3450 g (Hebamme, wie auch alle folgenden)
29.4. - 3560 g
2.5. - 3680 g
4.5. - 3780 g
8.5. - 3860 g
11.5. - 3900 g
15.5. - 4070 g
19.5. - 4210 g
22.5. - 4340 g - nach der Mahlzeit
27.5. - 4300 g - vor der Mahlzeit
Wie große Sorgen muss ich mir machen? Und was zum Geier kann ich jetzt tun? Ich bin so verzweifelt. ...was natürlich nicht hilfreich ist und vermutlich auch übertrieben, aber das Gefühl, dass man sein Kind nicht ausreichend versorgen kann, ist schlimm.
Kann ich sie weiterhin nachts schlafen lassen, auch wenn sie mal 5 oder 6 Stunden am Stück schläft? Das kommt öfter vor und ist natürlich himmlisch für mich. Oder muss ich sie wecken?
Wenn sie beide Brüste trinkt, einschläft und dann nach ca. 15 Minuten Schlaf wieder trinken möchte - zählt das als erneutes Stillen?
Vielen vielen Dank!
Aroma
hier ist noch eine mit einem Stillproblem.
Unsere Tochter wurde am 25.4. geboren. In der Klinik (obgleich baby- und stillfreundliches Krankenhaus) wurde mir das Anlegen leider nicht gezeigt und ich hatte auch keine Ahnung davon. Emma öffnete den Mund jedenfalls nicht weit genug und zuzzelte fröhlich an der Brustwarze. Die Folge waren wunde Brustwarzen und große Schmerzen. Dazu kommt, dass Emma ein sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis hat und gern viel an der Brust hängt. (Das stört mich auch eigentlich überhaupt nicht.) Zu Hause brachte mir meine Hebamme dann ein Stillhütchen mit, außerdem habe ich ein paar Tage lang auch Milch abgepumpt. Emma hat die Flasche (mit Habermann-Sauger) gut genommen und hatte auch mit dem Wechsel zwischen Flasche und Stillhütchen kein Problem. Seit Himmelfahrt stillte ich dann nur noch und zwar immer mit Stillhütchen. Dadurch und durch 3 Laserbehandlungen verheilten meine Brustwarzen auch sehr gut und ich konnte (mit Hütchen eben) schmerzfrei stillen.
Jetzt kommen wir zum Problem. In der Zeit vom 22.5. bis zum 27.5. hat Emma nicht zugenommen. Davor war ihre Zunahme konstant gut. Meine Hebamme sagte, jetzt muss das Stillhütchen weg, weil sie wohl mehr nuckelt, als richtig zu trinken. Das versuche ich jetzt seit gestern. Aber es geht nicht. Es tut so höllisch weh. Das Anlegen sieht gut aus, Emma trinkt gut und mittlerweile kriegt sie die Schnute auch weiter auf. Aber der Schmerz ist trotzdem da. Nach dem Stillen ist die Brustwarze nicht mehr so platt genuckelt wie nach der Geburt. Aber sie ist leicht abgeflacht und hat - wie soll ich das beschreiben - eine Linie wie eine Naht. Nach dem Stillen brennen meine Brustwarzen stark.
Jetzt stille ich wieder mit Hütchen, lege sie möglichst oft an und animiere sie zum trinken. Aber ich habe ein sehr schlechtes Gewissen und helle Panik, dass sie nicht genug Nahrung bekommt.
Durch das ohne-Hütchen-Stillen tut jetzt auch das mit-Hütchen-Stillen wieder weh (aber aushaltbar). Ich verwende Multi-Mam Kompressen (erneuere 1 x am Tag), Johannisöl und Lanolin zur Pflege - nicht gleichzeitig natürlich. Emma hat täglich mehrere volle Windeln, meistens nass und mit Stuhl. Sie wirkt auch munter und entwickelt sich gut. Allerdings ist seit heute der Po ein bisschen wund. Wir cremen mit Weleda Weißer Malve und föhnen den Po jetzt trocken.
Hier ihre Gewichtsentwicklung:
25.4. - 3590 g (Geburtsgewicht, Klinik)
27.4. - 3420 g (U2, Klinik)
28.4. - 3450 g (Hebamme, wie auch alle folgenden)
29.4. - 3560 g
2.5. - 3680 g
4.5. - 3780 g
8.5. - 3860 g
11.5. - 3900 g
15.5. - 4070 g
19.5. - 4210 g
22.5. - 4340 g - nach der Mahlzeit
27.5. - 4300 g - vor der Mahlzeit
Wie große Sorgen muss ich mir machen? Und was zum Geier kann ich jetzt tun? Ich bin so verzweifelt. ...was natürlich nicht hilfreich ist und vermutlich auch übertrieben, aber das Gefühl, dass man sein Kind nicht ausreichend versorgen kann, ist schlimm.
Kann ich sie weiterhin nachts schlafen lassen, auch wenn sie mal 5 oder 6 Stunden am Stück schläft? Das kommt öfter vor und ist natürlich himmlisch für mich. Oder muss ich sie wecken?
Wenn sie beide Brüste trinkt, einschläft und dann nach ca. 15 Minuten Schlaf wieder trinken möchte - zählt das als erneutes Stillen?
Vielen vielen Dank!
Aroma
Mama von Emma, geb. 25.04.15
- Angua
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- Registriert: 28.07.2014, 10:46
Re: Weg vom Stillhütchen
Hallo 
Es kommen sicher noch bessere Aussagen, aber hier was mir einfällt:
Sorgen: vermutlich keine
Das hätte die Hebamme dann schon deutlich gemacht
Hier kommt sicher bald noch wer, der zum Gewicht was sagen kann. Aber da es deine Hebamme gut findet: du kannst dein Kind versorgen
Und die Stillhütchen wegkriegen darf ja auch ein bisschen dauern (persönlich würd ich ja mal an einer Seite anfangen, dann hast du eine, die weiterhin nicht weh tut.)
Dann zum Rest:
- wunder Po lag bei mir an den Feuchttüchern. Wir hatten genau ein Mal das Problem, nämlich als wir kurz vorher das einzige Mal Feuchttuch verwendet haben...
- wenn du die Hütchen grade noch nutzt, kannst du anderweitig für viel Hautkontakt sorgen, um die Milchproduktion anzukurbeln
- wenn man länger Pause hat als vorher gestillt ist es neues Stillen, sonst das gleiche. Glaub ich.
- wecken: wenn es deinem Kind gut geht (merkt man mehr daran, wie sie sich gibt als am Gewicht) holt sie sich, was sie braucht. Ein gesundes, nach Bedarf gestilltes Kind muss man zum essen nicht wecken.
Und keine Panik, das klingt, als könne man das alles noch gut in den Griff kriegen
Das mit den Schmerzen ging bei mir übrigens auch gefühlt ewig...
Alles Gute!
Angua
Es kommen sicher noch bessere Aussagen, aber hier was mir einfällt:
Sorgen: vermutlich keine
Dann zum Rest:
- wunder Po lag bei mir an den Feuchttüchern. Wir hatten genau ein Mal das Problem, nämlich als wir kurz vorher das einzige Mal Feuchttuch verwendet haben...
- wenn du die Hütchen grade noch nutzt, kannst du anderweitig für viel Hautkontakt sorgen, um die Milchproduktion anzukurbeln
- wenn man länger Pause hat als vorher gestillt ist es neues Stillen, sonst das gleiche. Glaub ich.
- wecken: wenn es deinem Kind gut geht (merkt man mehr daran, wie sie sich gibt als am Gewicht) holt sie sich, was sie braucht. Ein gesundes, nach Bedarf gestilltes Kind muss man zum essen nicht wecken.
Und keine Panik, das klingt, als könne man das alles noch gut in den Griff kriegen
Das mit den Schmerzen ging bei mir übrigens auch gefühlt ewig...
Alles Gute!
Angua
- Aroma
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- Wohnort: Berlin
Re: Weg vom Stillhütchen
Danke, das tut gut zu lesen!
Ich hatte es gar nicht geschrieben, aber ich stille nach Bedarf. Sie kann im Prinzip jederzeit so lange sie möchte an die Brust. Wie gesagt, ist sie eine Vielnucklerin. Heute zB stille ich seit ca. 17.30 durch. Mal ist sie eingedöst für 15 Minuten, sie wurde zweimal gewickelt, aber sonst nuckelt sie. Jetzt grade haben wir uns hingelegt und ich denke, dass sie demnächst für länger einschlummert.
Um den Po zu putzen verwenden wir nur Wasser. Feuchttücher höchstens mal unterwegs, das letzte Mal ist aber schon her.
Ich versuche, mir vor Augen zu halten, dass das hier eigentlich nicht soooo schlimm ist und andere ganz andere Probleme bewältigen. Aber es fühlt sich trotzdem garstig an. (Dazu die wunderbare Gedankenspirale, dass man sich ja keinen Stress machen soll, weil das Kind das spürt... was mich dann gleich noch mehr stresst.)
Normalerweise bin ich keine Heulsuse, aber diese unfassbar große Liebe und diese Verantwortung sind so überwältigend.
Ich hatte es gar nicht geschrieben, aber ich stille nach Bedarf. Sie kann im Prinzip jederzeit so lange sie möchte an die Brust. Wie gesagt, ist sie eine Vielnucklerin. Heute zB stille ich seit ca. 17.30 durch. Mal ist sie eingedöst für 15 Minuten, sie wurde zweimal gewickelt, aber sonst nuckelt sie. Jetzt grade haben wir uns hingelegt und ich denke, dass sie demnächst für länger einschlummert.
Um den Po zu putzen verwenden wir nur Wasser. Feuchttücher höchstens mal unterwegs, das letzte Mal ist aber schon her.
Ich versuche, mir vor Augen zu halten, dass das hier eigentlich nicht soooo schlimm ist und andere ganz andere Probleme bewältigen. Aber es fühlt sich trotzdem garstig an. (Dazu die wunderbare Gedankenspirale, dass man sich ja keinen Stress machen soll, weil das Kind das spürt... was mich dann gleich noch mehr stresst.)
Normalerweise bin ich keine Heulsuse, aber diese unfassbar große Liebe und diese Verantwortung sind so überwältigend.
Mama von Emma, geb. 25.04.15
- Angua
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Re: Weg vom Stillhütchen
Aroma hat geschrieben:Normalerweise bin ich keine Heulsuse, aber diese unfassbar große Liebe und diese Verantwortung sind so überwältigend.
Vergleichen mit anderer Leute Probleme hilft denk ich auch niemandem und dass du die DInge lösen möchtest, die nicht ideal laufen, ist doch gut
Das mit dem vielen Nuckeln klingt anstrengend, ich hoffe, du hast wenigstens ein gutes Buch? (ich hab ja kurz vor Entbindung einen Reader bekommen. Die halten normalerweise gute 2 Wochen; ich war dauernd am Laden und hab problemlos Zeit für ein Buch am Tag gehabt; halt immer beim Stillen.) Es wird besser
Ich hoffe, dir kann noch jemand hier helfen, die Schmerzen nachhaltig loszuwerden. Wie gesagt, das Oxytocin für MIlchproduktion musst du nicht an der Brustwarze auslösen lassen, Bauch an Bauch kuscheln geht übergangsweise hier auch
Das reduziert den Stress auch gleich mit
Schlaf gut!
- Teazer
- Mod a.D.
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Weg vom Stillhütchen
Hallo Aroma,
mensch, da habt Ihr ja schon einiges durch. ((()))
Von wann bis wann hast Du mit Flasche zugefüttert und wieviel Milliliter am Tag? Wie oft stillst Du sie momentan in 24h?
Kennst Du diese Tipps zum Abgewöhnen von Stillhütchen?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
mensch, da habt Ihr ja schon einiges durch. ((()))
Hat sich schon jemand das Zungenbändchen und den Kiefer angeschaut?Aroma hat geschrieben:Das Anlegen sieht gut aus, Emma trinkt gut und mittlerweile kriegt sie die Schnute auch weiter auf. Aber der Schmerz ist trotzdem da.
Verändern sie die Farbe?Nach dem Stillen brennen meine Brustwarzen stark.
Diese Sorge kennen viele Mamas. Die Zunahme seit dem niedrigsten Gewicht passt mit 220 g/Woche. Die Empfehlung der WHO in den ersten zwei Monaten lautet 170-330 g durchschnittlich pro Woche. Dein Baby muss also nicht jede Woche 170 g zunehmen.Jetzt stille ich wieder mit Hütchen, lege sie möglichst oft an und animiere sie zum trinken. Aber ich habe ein sehr schlechtes Gewissen und helle Panik, dass sie nicht genug Nahrung bekommt.
Von wann bis wann hast Du mit Flasche zugefüttert und wieviel Milliliter am Tag? Wie oft stillst Du sie momentan in 24h?
Manche Babys sind da leider empfindlicher als andere. Benutzt Ihr Wegwerfwindeln oder welche aus Stoff?Allerdings ist seit heute der Po ein bisschen wund. Wir cremen mit Weleda Weißer Malve und föhnen den Po jetzt trocken.
Das kommt drauf an, ob die Zunahme weiterhin im Durchschnitt passt. Bis wann kommt Deine Hebamme denn noch?Kann ich sie weiterhin nachts schlafen lassen, auch wenn sie mal 5 oder 6 Stunden am Stück schläft? Das kommt öfter vor und ist natürlich himmlisch für mich. Oder muss ich sie wecken?
Ja, wenn das Stillen vor der Pause länger als 15 min gedauert hat. Sonst ist es eine Mahlzeit.Wenn sie beide Brüste trinkt, einschläft und dann nach ca. 15 Minuten Schlaf wieder trinken möchte - zählt das als erneutes Stillen?
Das unterschreibe ich ganz fett!Angua hat geschrieben:Und keine Panik, das klingt, als könne man das alles noch gut in den Griff kriegen
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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- Aroma
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Re: Weg vom Stillhütchen
Vielen Dank!
Schon mal als Info vorab: Morgen kommt eine bindungsorientierte Stillberaterin vorbei. In Absprache mit meiner Hebamme habe ich beschlossen, dass das sinnvoll ist. Ich bin sowieso jemand, der sich gern von mehreren Seiten Anregungen abholt. Zweite Meinungen sind nie verkehrt. Was ich damit anfange, kann ich mir dann in Ruhe überlegen.
Reicht dir das als Info oder soll ich es für die 10 Tage ganz genau aufschreiben?
Jetzt stille ich sie 10 - 12 mal am Tag. Aber ich tue mich da mit der Zählung noch etwas schwer... Wenn sie eine Brust trinkt, einschläft und dann nach einem Nickerchen oder zum Beispiel auch nach dem Wickeln die andere Seite trinkt, zählt meine App das ab einer Pause von 20 Minuten als neues Stillen. Ich weiß aber nicht, ob das korrekt ist. Vorhin habe ich sie zum Beispiel von 20 vor 8 bis 8 gestillt an einer Seite und dann von 8.35 bis 9 Uhr an der anderen Seite. Ist das zusammen eine Mahlzeit? Dann komme ich auf weniger Stilldurchgänge.

Könnte ein Abschneiden des Hütchens meine Brüste vielleicht an die Belastung gewöhnen?
Schon mal als Info vorab: Morgen kommt eine bindungsorientierte Stillberaterin vorbei. In Absprache mit meiner Hebamme habe ich beschlossen, dass das sinnvoll ist. Ich bin sowieso jemand, der sich gern von mehreren Seiten Anregungen abholt. Zweite Meinungen sind nie verkehrt. Was ich damit anfange, kann ich mir dann in Ruhe überlegen.
Die Zunge kann sie gut heraustrecken, aber gezielt nach dem Kiefer wurde noch nicht geschaut.Teazer hat geschrieben:Hat sich schon jemand das Zungenbändchen und den Kiefer angeschaut?
Ja, nur wenig, aber die Spitze wird weiß. Da habe ich mir dank des Forums hier auch schon selbst einen Vasospasmus diagnostiziert. Ich versuche, meine Brustwarzen mit Heilwolle möglichst warm zu halten. Das werde ich heute mal mit meiner Hebamme besprechen. Wenn ich es richtig sehe, kann man da aber nicht viel gegen tun, oder? Schade, denn ich empfinde das als ziemlich schmerzhaft. Meine Hebamme sprach von Magnesium als Schüsseler Salz. Damit kenne ich mich aber überhaupt nicht aus. Ich habe jetzt erst mal meine Eisentabletten abgesetzt und nehme Masgnesiumdragees aus dem dm.Verändern sie die Farbe?
Am 6.5. habe ich das erste Mal gepumpt und ihr die 70 ml dann als Fläschchen gegeben. Am 7.5. habe ich tagsüber gestillt und abends wieder gepumpt: 120 ml. So ging es weiter, immer mal stillen, mal pumpen. Ich konnte immer so zwischen 50 und 110 ml auf einmal abpumpen. Wenn sie nach einem Fläschchen noch hungrig war, habe ich sie angelegt. Das letzte Mal habe ich am 17.5. gepumpt.Von wann bis wann hast Du mit Flasche zugefüttert und wieviel Milliliter am Tag? Wie oft stillst Du sie momentan in 24h?
Reicht dir das als Info oder soll ich es für die 10 Tage ganz genau aufschreiben?
Jetzt stille ich sie 10 - 12 mal am Tag. Aber ich tue mich da mit der Zählung noch etwas schwer... Wenn sie eine Brust trinkt, einschläft und dann nach einem Nickerchen oder zum Beispiel auch nach dem Wickeln die andere Seite trinkt, zählt meine App das ab einer Pause von 20 Minuten als neues Stillen. Ich weiß aber nicht, ob das korrekt ist. Vorhin habe ich sie zum Beispiel von 20 vor 8 bis 8 gestillt an einer Seite und dann von 8.35 bis 9 Uhr an der anderen Seite. Ist das zusammen eine Mahlzeit? Dann komme ich auf weniger Stilldurchgänge.
Wegwerfwindeln. Es ist aber auch schon wieder ganz weg. Beim Saubermachen hatte ich nicht den Eindruck, dass es ihr weh tut. Es war nicht so doll. Ich versuche auch, sie auf dem Wickeltisch immer mal eine Weile nackig strampeln zu lassen - je nach dem wie lange sie Lust hat.Manche Babys sind da leider empfindlicher als andere. Benutzt Ihr Wegwerfwindeln oder welche aus Stoff?
Das weiß ich gar nicht genau. Ich dachte, die Hebamme betreut einen während der gesamten Stillzeit; natürlich nicht durch ständige Besuche, aber als Ansprechpartnerin. Grade kommt sie einmal die Woche und bei Bedarf zwischendurch telefonieren wir. Solange nicht klar ist, dass Emma gut zunimmt und gut gedeiht, wird sie ganz sicher weiter kommen.Das kommt drauf an, ob die Zunahme weiterhin im Durchschnitt passt. Bis wann kommt Deine Hebamme denn noch?
Die habe ich gelesen. Aber ich glaube, dass unsere Situation etwas anders ist. Bei uns bin ja ich "das Problem". Emma kann an der Brust trinken. Ich halte es nur nicht aus. Ich muss sie also nicht überlisten oder an die Brust gewöhnen.Das unterschreibe ich ganz fett!Kennst Du diese Tipps zum Abgewöhnen von Stillhütchen?
Könnte ein Abschneiden des Hütchens meine Brüste vielleicht an die Belastung gewöhnen?
Mama von Emma, geb. 25.04.15
- Teazer
- Mod a.D.
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Re: Weg vom Stillhütchen
Doch, sogar eine ganze Menge:Aroma hat geschrieben:Da habe ich mir dank des Forums hier auch schon selbst einen Vasospasmus diagnostiziert. (...) Wenn ich es richtig sehe, kann man da aber nicht viel gegen tun, oder?
- Magnesium
- Vitamin B6
- Kupfersalbe
- Spascupreel
- u.a.
Ich würde Dir erst einmal Mg empfehlen. Die Dosis langsam steigern. Bei Durchfällen solltest Du natürlich nicht weiter erhöhen. Nach ein paar Tagen zeigt sich meist schon eine Besserung.
Magnesium einzunehmen macht Sinn. Wenn Du Eisenmangel hast, kannst das Eisen weiter einnehmen.Ich habe jetzt erst mal meine Eisentabletten abgesetzt und nehme Masgnesiumdragees aus dem dm.
Danke. Das passt so.Reicht dir das als Info oder soll ich es für die 10 Tage ganz genau aufschreiben?
Wenn die Pause kürzer als das vorherige Stillen ist, dann ist es keine neues Stillen, sondern gehört noch dazu.Jetzt stille ich sie 10 - 12 mal am Tag. Aber ich tue mich da mit der Zählung noch etwas schwer... Wenn sie eine Brust trinkt, einschläft und dann nach einem Nickerchen oder zum Beispiel auch nach dem Wickeln die andere Seite trinkt, zählt meine App das ab einer Pause von 20 Minuten als neues Stillen.
Zur Stillberatung stimmt das, das Wiegen gehört jenseits des Wochenbetts aber nicht mehr dazu.Das weiß ich gar nicht genau. Ich dachte, die Hebamme betreut einen während der gesamten Stillzeit; natürlich nicht durch ständige Besuche, aber als Ansprechpartnerin. Grade kommt sie einmal die Woche und bei Bedarf zwischendurch telefonieren wir. Solange nicht klar ist, dass Emma gut zunimmt und gut gedeiht, wird sie ganz sicher weiter kommen.
Aktuell würde ich das Gewicht gerne einfach beobachten. So lange Deine Hebamme kommt, kannst Du gerne das Gewicht posten. Sollten genauere Daten notwendig werden, sage ich Bescheid. Aber fürs erste reichen die Daten der Hebamme.
Deine Brüste sind ja fürs Stillen gemacht. Wenn Du Schmerzen hast dann stimmt entweder an Technik etwas nicht oder Dein Baby hat eine anatomische Besonderheit, die Schmerzen verursacht. Stillen AN SICH tut nicht weh.Aber ich glaube, dass unsere Situation etwas anders ist. Bei uns bin ja ich "das Problem". Emma kann an der Brust trinken. Ich halte es nur nicht aus. Ich muss sie also nicht überlisten oder an die Brust gewöhnen.
Könnte ein Abschneiden des Hütchens meine Brüste vielleicht an die Belastung gewöhnen?
Es ist also wichtig, dass wir herausfinden, warum es weh tut.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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- Teazer
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Re: Weg vom Stillhütchen
Hallo Aroma!
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Und, was meint sie?Aroma hat geschrieben:Morgen kommt eine bindungsorientierte Stillberaterin vorbei.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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- Aroma
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- Wohnort: Berlin
Re: Weg vom Stillhütchen
Bitte entschuldige meine lange Stille. Mir hängt das Thema zum Hals raus... Aber das sollte ich nicht an den netten Menschen auslassen, die mir helfen wollen. 
Die guten Neuigkeiten: Emma hat weiter gut zugenommen. Am vergangenen Dienstag wog sie 4700 g.
Meine Stillberaterin ist leider auch ratlos. Emmas Mund ist normal. Die Brustwarze ist nach dem Saugen kaum verformt.
Ich nehme Calcium und Magnesium hochdosiert ein. Das Eisen lasse ich erst mal weg, das nehme ich nächte Woche wieder. Dadurch ist das fiese Brennen zwischen dem Stillen auch tatsächlich weggegangen. Das freut mich sehr.
Aber leider tut das Stillen selbst nach wie vor weh. Den Schmerz würde ich als ziehend, kneifend, beißend beschreiben.
Die Klinik, in der ich entbunden habe, bietet ein Stillcafé an. Die Schwester und Stillberaterin dort meinte, der Schmerz könne von Verspannungen des Rückens herrühren. Ich soll mir Massagen verschreiben lassen. Das will ich natürlich gern versuchen. Verspannt bin ich vom Stillen und Babyhandling sicherlich. Aber ob der Schmerz daher kommt... Außerdem empfahl sie mir, die Brust beim stillen festzuhalten bzw. zu stabilisieren, um die Reibung zu minimieren. Das mache ich jetzt immer mal, aber ich hab nicht den Eindruck, dass es was bringt. Eigentlich dachte ich auch, dass der Schmerz von der Haut kommen könnte, aber dann hätte das ja etwas bringen müssen. Es tut auch nicht so sehr weh, wenn Emma mal an der Brustwarze spielt oder schnalzt, sondern mehr das Saugen. Ich stille wieder zu 95 % mit Hütchen. Das ist viel besser, aber auch nicht immer schmerzfrei.
Die guten Neuigkeiten: Emma hat weiter gut zugenommen. Am vergangenen Dienstag wog sie 4700 g.
Meine Stillberaterin ist leider auch ratlos. Emmas Mund ist normal. Die Brustwarze ist nach dem Saugen kaum verformt.
Ich nehme Calcium und Magnesium hochdosiert ein. Das Eisen lasse ich erst mal weg, das nehme ich nächte Woche wieder. Dadurch ist das fiese Brennen zwischen dem Stillen auch tatsächlich weggegangen. Das freut mich sehr.
Aber leider tut das Stillen selbst nach wie vor weh. Den Schmerz würde ich als ziehend, kneifend, beißend beschreiben.
Die Klinik, in der ich entbunden habe, bietet ein Stillcafé an. Die Schwester und Stillberaterin dort meinte, der Schmerz könne von Verspannungen des Rückens herrühren. Ich soll mir Massagen verschreiben lassen. Das will ich natürlich gern versuchen. Verspannt bin ich vom Stillen und Babyhandling sicherlich. Aber ob der Schmerz daher kommt... Außerdem empfahl sie mir, die Brust beim stillen festzuhalten bzw. zu stabilisieren, um die Reibung zu minimieren. Das mache ich jetzt immer mal, aber ich hab nicht den Eindruck, dass es was bringt. Eigentlich dachte ich auch, dass der Schmerz von der Haut kommen könnte, aber dann hätte das ja etwas bringen müssen. Es tut auch nicht so sehr weh, wenn Emma mal an der Brustwarze spielt oder schnalzt, sondern mehr das Saugen. Ich stille wieder zu 95 % mit Hütchen. Das ist viel besser, aber auch nicht immer schmerzfrei.
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- Teazer
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Re: Weg vom Stillhütchen
Hallo Aroma,
schön von Dir zu hören. Schade, dass die Problematik sich noch nicht gelöst hat.
Verspannungen könnten ein Grund sein. Massagen lösen jedoch nur die Symptome. Wichtig ist, die Ursache zu beheben. Gibt es eine Stillposition, in der es nicht oder weniger weh tut? Wie stützt Du Dich beim Stillen?
Hat der KiA oder ein Osteopath den Gaumen näher angeschaut?
Magst Du mir mal ein Stillvideo schicken?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
schön von Dir zu hören. Schade, dass die Problematik sich noch nicht gelöst hat.
Verspannungen könnten ein Grund sein. Massagen lösen jedoch nur die Symptome. Wichtig ist, die Ursache zu beheben. Gibt es eine Stillposition, in der es nicht oder weniger weh tut? Wie stützt Du Dich beim Stillen?
Hat der KiA oder ein Osteopath den Gaumen näher angeschaut?
Magst Du mir mal ein Stillvideo schicken?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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