Die älteren Herrschaften, die ich damit sehe, sind eigentlich NIE vegetarisch oder vegan, haben aber Mangelzustände wegen Krankheiten, Medikamenteneffekten oder Mangelernährungen aus anderen Gründen (Gebißprobleme, Schluckstörungen, Alkoholkonsum, chronische Magenschleimhautentzündung)
Ich hatte noch einmal recherchiert und bin auf zwei Studien aus den Jahren 2002 und 2005 gestoßen (leider gibt es kaum neuere), nachdenen die untersuchten Vegetarier und Veganer zu 60% einen Vitamin B12 Mangel bzw ein erhöhtes kardiovaskuläres Risikoprofil hatten.
Nun kann man dagegen halten, dass die "Omnis" übergewichtig sind und wegen Fleischkonsum etc ein erhöhtes Risikoprofil haben etc... aber darum geht es mir gar nicht. Sondern nur darum, dass man - wenn man einen bestimmten Lebensstil aus gesundheitlichen und ethischen Gründen pflegt - nicht direkt automatisch alles richtig macht, sondern sich auch gut schlau machen muss, damit man den Bock nicht zum Gärtner macht.