Die Zeit half bei uns und es trat eine Art Gewöhnung ein. Davor war es seeeeehr kräftezehrend... es änderte sich mit ca. 15 Wochen.Und viele Mütter schlafen beim Stillen schon weiter und wissen morgens auch nicht mehr, wie oft sie gestillt haben. Es hängt vom Kind ab und vieles auch einfach von Übung/Routine.
Was noch half: Wegräumen der Uhr/ Wecker am Bett (außerhalb Sichtweite), damit ich nicht mehr drauf schauen konnte. So banal es klingt... selbst umlagern (von rechts nach links bzw. zurück) mache ich meist im Schlaf.
Natürlich gibt es auch Nächte, in denen es anders ist... Nach wie vor schlafe ich nachmittags zusammen mit Krümel. Und Besuch bekommt immer was zu tun bei mir. Bisher hat sich jeder drüber gefreut, das er helfen durfte.
Zum Einschlafstillen habe ich Krümel immer gepuckt. Dabei habe ich einfach ein dünnes Tuch (Mullwindel) um den Schlafsack gewickelt. Das konnte ich danach als Spucktuch im Bett nehmen... Einschlaftragen im Tuch/Sling/TH geht bis heute gut.
Und egal in welche Richtung ihr entscheidet: es ist völlig ok. Persönlich bin ich froh die erste Zeit durchgehalten zu haben. Es wurde und wird wirklich einfacher.
Euch alles Gute und viel Kraft!!!
koalina