Stillen mit Flasche kombinieren?

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Minikätzchen

Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Minikätzchen »

Hallo, mir wurde dieses Forum geraten, da ich ein klitzekleines aber essenzielles Problem habe. Meine Tochter wurde Anfang/Mitte Februar geboren, ist also jetzt so gut wie drei Monate alt. Sie entwickelt sich prächtig und wir haben null Probleme, auch das Stillen lief von Anfang an völlig von selbst und das tut es nach wie vor. Sie hat sich am Anfang alle drei-vier Stunden durchgängig gemeldet, seit ca 2 Wochen wird es Tags eher alle 2-3h dafür nachts viel seltener, je nach Input über Tag. Sie saugt sich je nach Müdigkeit zwischen 20 und 22 Uhr voll und pennt dann bis 5-6 Uhr morgends. Ich habe super viel Milch, letzte Nacht hat sie von 22-6 Uhr gepennt, ich habe mir die Pumpe schnappen müssen weil ich fast geplatzt wäre und hatte in 2min 100 mL draussen und war noch lange nicht leer. Zum Stillen brauchen wir auch nie lange, entweder saugt sie so super oder es läuft superleicht raus (oder beides) - sie ist meist innerhalb von 10-15min fertig. Jetzt könnte man denken alles in Butter denn ich geniesse das Stillen und dieZeit mit ihr sehr, aaaaber:
Ich arbeite in den Niederlanden, wo man eigentlich 3 Monate nach der Geburt wieder arbeiten geht. Durch einen Monat zusammengesparten Urlaub und zwei Monate unbezahlte Elternzeit habe ich mir erkämpft zu Hause bleiebn zu können bis meine Tochter ein halbes Jahr alt ist. Dann muss es funktionieren, dass sie tagsüber bei einer Tagesmutter bleiben kann. Wir haben breits eine sehr nette gefunden, der wir unser Kind anvertrauen würden und die praktischerweise auch noch gegenüber wohnt. Was natürlich nicht so praktisch ist, ist dass meine Tochter keine Flasche nehmen will/kann. Was nützt mir unkompliziertes Abpumpen wenn die Milch dann nicht in das Kind kommt?
Am Anfang meinte die Hebamme: Nur Brust, sonst lernt sie keine gute Saugtechnik. Nach einem Monat könnt ihr mal Flasche probieren. Sie war ca 6 Wochen alt, da hab ich mal abgepumpt und Flasche probiert - das hat "damals" super geklappt. Fein, dachten wir....wenn es mal muss kann man das ja machen, ansonsten ist normales Stillen ja praktischer. Dann wollte ich ca drei Wochen später mit Freundinnen raus und dachte, alles klar...abpumpen, aber vorher nochmal versuchen, nicht dass es dann nicht hinhaut - wütendes Geschrei und sich winden und ausspucken an der Flasche (übrigens die breiten Sauger von Lansinoh). Am nächsten Tag hat sie sie anstandslos genommen, den Tag danach wieder nur wütend angebrüllt. Die zwei Male, die sie gebrüllt hat war die Milch aufgetaut, da ich sie 2-3 Wochen vorher abgepumpt hatte. Kann das der Grund sein? Schmeckt die Milch über die Zeit so anders und das stört sie? Wir temperieren immer im Wasserbad und checken per Wange die Temperatur, sollten wir uns lieber einen Fläschchenwärmer organisieren, da kleine Schwankungen in der Temperatur sie so irritieren können, dass es nicht klappt? Soll ich lieber direkt versuchen eine andere Füttermethode als Fläschchen zu nehmen? Sie hasst übrigens Schnuller, hat sie nie genommen, am Anfang wollte sie zwischendurch am kleinen Finger nuckeln, aber das braucht sie jetzt fast gar nicht mehr. Da sie Schnuller im hohen Bogen ausspuckt kann die saloppe Antwort meiner Hebamme "versuch doch mal diesen Calma von Medela" nach meinem Gefühl nicht die Lösung sein.
Wie gesagt, ich stille supergern und es klappt toll, ich muss aber in ca 3 Monaten sichergehen, dass sie von einer Tagesmutter versorgt werden kann. In drei Monaten wird sehr viel passieren und ich mache mir noch keine ernsthaften Sorgen, aber ich weiss, dass es in drei Monaten nicht funktionieren wird a la: So ab heute Tagesmutter und von heute auf morgen aus der Flasche trinken. Ich weiss, dass es hier keine individuellen Patentlösungen gibt und dass ich ausprobieren muss was für uns geht aber ich würde gern von der hier vorhandenen Erfahrung profitieren und mir nicht alles unnötig kaputtmachen und uns stressen. Kommentare wie "nimm halt mehr Elternzeit" brauche ich nicht, da sie mir leider nichts bringen.
Entschuldigung für den Roman, ich würde mich sehr über Tipps und Ratschläge zu möglichen Strategien freuen, denn das "Problemchen" fängt an mich etwas rappelig zu machen.
Linda81
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Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Linda81 »

Hallo Minikätzchen,

gleich meldet sich bestimmt ein Mod bei Dir, ich bin "auch nur" Mutter - aber die Überlegungen, wie man den Arbeitsstart gestalten kann, die habe ich mir auch gemacht.
Ganz wichtig: wenn Du weiter stillen willst, solltest Du auf Flasche und Schnuller so weit es irgendwie möglich ist verzichten. Dein Instinkt, eine andere Füttermethode auszuprobieren, ist genau richtig. Kennst Du schon die Linksammlung Stillwissen? Dort gibt es einen Link zu stillfreundlichen Zufütterungsmethoden. Ganz auf die Schnelle: Die Tagesmutter kann die Milch beispielsweise per Becher (bei youtube mal cup feeding newborn eingeben) oder per Softcup geben, das scheint sehr gut zu funktionieren (haben wir noch nicht testen müssen). Und: die Milch scheint sich beim Einfrieren geschmacklich auch zu verändern, so daß es schon sein kann, daß Deine Tochter sie deswegen abgelehnt hat. Aber deswegen würde ich mich nicht rappelig machen, denn wie Du schon schreibst, da passiert in den nächsten drei Monaten noch viel.
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
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Teazer
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Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Teazer »

Hallo,

schön, dass es bei Euch mit dem Stillen so gut läuft. :)
Minikätzchen hat geschrieben:Sie hat sich am Anfang alle drei-vier Stunden durchgängig gemeldet, seit ca 2 Wochen wird es Tags eher alle 2-3h dafür nachts viel seltener, je nach Input über Tag. Sie saugt sich je nach Müdigkeit zwischen 20 und 22 Uhr voll und pennt dann bis 5-6 Uhr morgends.
Rhythmen können sich jederzeit verändern.
Ich habe super viel Milch, letzte Nacht hat sie von 22-6 Uhr gepennt, ich habe mir die Pumpe schnappen müssen weil ich fast geplatzt wäre und hatte in 2min 100 mL draussen und war noch lange nicht leer.
Wenn Du kurz vorm Platzen bist, darfst auch Du Dein Baby zum Stillen auffordern. Das gehört zum Stillen nach Bedarf dazu: Dein Baby hat Bedarf - Ihr stillt; Du hast Bedarf - Ihr stillt. :)
Zum Stillen brauchen wir auch nie lange, entweder saugt sie so super oder es läuft superleicht raus (oder beides) - sie ist meist innerhalb von 10-15min fertig.
Du hast offensichtlich ein sehr effektiv trinkendes Baby. [emoji3]
Dann muss es funktionieren, dass sie tagsüber bei einer Tagesmutter bleiben kann. Wir haben breits eine sehr nette gefunden, der wir unser Kind anvertrauen würden und die praktischerweise auch noch gegenüber wohnt.
Super!
Die zwei Male, die sie gebrüllt hat war die Milch aufgetaut, da ich sie 2-3 Wochen vorher abgepumpt hatte. Kann das der Grund sein? Schmeckt die Milch über die Zeit so anders und das stört sie?
Die Milch kann durch das Einfrieren/Auftauen tatsächlich den Geschmack verändern. Viele Babys stört das aber nicht. Bei Frauen, deren Milch eine hohe Enzymaktivität hat, kann sie sogar seifig schmecken. Gesundheitlich ist das unbedenklich. Dem kann man aber auch entgegen wirken.

Hast Du die aufgewärmte Milch mal probiert?

Warst Du anwesend als Deine Tochter die Flasche verweigert hat?
Wir temperieren immer im Wasserbad und checken per Wange die Temperatur, sollten wir uns lieber einen Fläschchenwärmer organisieren, da kleine Schwankungen in der Temperatur sie so irritieren können, dass es nicht klappt?
Ich persönlich mag Fläschchenwärmer lieber, weil durch eine zu hohe Temperatur Vitamine verloren gehen.
Soll ich lieber direkt versuchen eine andere Füttermethode als Fläschchen zu nehmen?
Als Stillberaterin empfehle ich ausschließlich saugerfreie Füttermethoden wie Bechern (mit einem Becher oder dem Softcup) oder Löffeln (eher bei kleineren Mengen). Kennst Du den Thread zum stillfreundlichen Zufüttern? Da findest Du weiter führende Infos.
Sie hasst übrigens Schnuller, hat sie nie genommen, am Anfang wollte sie zwischendurch am kleinen Finger nuckeln, aber das braucht sie jetzt fast gar nicht mehr.
Sie darf ihr Saugbedürfnis an der Brust stillen. Perfekt.
Da sie Schnuller im hohen Bogen ausspuckt kann die saloppe Antwort meiner Hebamme "versuch doch mal diesen Calma von Medela" nach meinem Gefühl nicht die Lösung sein.
Der Calma produziert die selben Probleme wie jeder andere Sauger und da er etwas schwergängiger ist, ist er nicht unbedingt beliebter bei den Babys. Das Geld kann man sich getrost sparen.
Wie gesagt, ich stille supergern und es klappt toll, ich muss aber in ca 3 Monaten sichergehen, dass sie von einer Tagesmutter versorgt werden kann. In drei Monaten wird sehr viel passieren und ich mache mir noch keine ernsthaften Sorgen, aber ich weiss, dass es in drei Monaten nicht funktionieren wird a la: So ab heute Tagesmutter und von heute auf morgen aus der Flasche trinken. Ich weiss, dass es hier keine individuellen Patentlösungen gibt und dass ich ausprobieren muss was für uns geht aber ich würde gern von der hier vorhandenen Erfahrung profitieren und mir nicht alles unnötig kaputtmachen und uns stressen.
Du sagst es selbst: In drei Monaten wird wahnsinnig viel passieren. Dein Baby fängt wahrscheinlich mit Beikost an, es hält länger ohne Milch aus, etc. Dazu kommt, dass Babys sehr gut zwischen verschiedenen Betreuungspersonen unterscheiden können. Bei Mama wird gestillt, bei der TM gebechert und dazu gibt es nach Lust und Laune Brei und/oder Fingerfood.

Dass Dein Baby während Deiner Arbeitszeit nichts trinkt oder isst, ist ausgeschlossen. Auch ohne Akzeptanz der Flasche. Rede doch mal mit der TM, ob sie sich eine der o.g. Füttermethoden vorstellen kann. Bis zur Eingewöhnung stillst Du einfach weiter nach Bedarf. Und dann probiert Ihr es im 6. Lebensmonat aus. Wichtig ist, dass Du da wirklich nicht anwesend bist. Denn Babys sind schlau und wissen genau, ob Mama bloß im Nebenzimmer oder außer Haus ist. [emoji1]

Ich kann gut verstehen, dass es schwierig ist nicht ins Grübeln zu kommen. Aber 3 Monate sind eine halbe Ewigkeit in der Entwicklung eines Babys. Und freiwillig hungern tut keines. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Hilft Dir das weiter?

Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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Minikätzchen

Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Minikätzchen »

Vielen lieben Dank erstmal für die Antworten. Es beruhigt mich zumindest mal, dass ich jetzt nicht schon mit ewigem Vorlauf üben und uns Stress machen muss. Stillen ist nämlich so verdammt bequem und einfach schön:).
Die Fläschchen haben mein Mann und ich selbst (einmal meine Mutter) versucht zu geben, wobei ich jetzt leider nicht mehr bei allen genau weiss wer wann angefangen hat. Die die sie genommen hat kamen direkt und nur von mir (gestern und vor ein paar Tagen), das erste Fläschchen was damals geklappt hatte von meinem Mann.
Ich habe mich gestern noch, weil ich eh was abgepumpt hatte (ich hatte sie schon angelegt weil ich so voll war, aber sie wird manchmal mit meiner Menge einfach nicht fertig), mit ihr in einen Sessel gesetzt und hab ihr das Fläschchen angeboten. Sie hat zuerst den Sauger mit ihrer Zunge hin und her und rausgeschoben und wusste nix damit anzufangen, hat mich aber entspannt angegrinst. Gut, warten wir was passiert dachte ich. Irgentwann fing sie dann an zu saugen und hat mit Pausen die 100 mL platt gemacht. Sie schluckt allerdings viel mehr Luft als an der Brust und muss dementsprechend Bäuerchen machen - die sind lauter als meine :). Das muss sie nach der Brust nie, es sei denn sie hat ausnahmsweise sehr unruhig getrunken, sonst kommt so gut wie nie ein Bäuerchen aus dem Kind.
Reicht es, so mit ihr zu üben oder soll ich mir doch lieber eine Softcup zulegen, weil sie mit zwei Techniken überfordert sein wird und die Brust dann evtl verlernt und nicht mehr will? Wir würden gern in ca zwei Monaten für ein paar Stündchen abends auf ein Konzert. Ich will sie vorher stillen und dann reicht es hungermässig eigentlich (zumindest nach jetzigem Rhythmus) aber ich will natürlich trotzdem meinem Bruder und seiner Freundin die Möglichkeit geben, sie füttern zu können. Wäre schlecht wenn sie dann alle incl meine Tochter selbst die Technik (egal welche) nicht kennen und in kaltes Wasser geschmissen werden, oder? Deswegen mag ich das (auch für meinen Frieden) gern vorher testen.
Ich habe mir das mal durchgelesen und denke diese Medela softcup könnte praktikabel sein, so ein Becher ist schlecht mit Fläschchenwärmer zu kombinieren und das mit der Temperatur könnte anstrengend werden (vorallem die TM hat ja noch andere Kinder, da braucht sie was praktikables)? Wie lang braucht ein Fläschchenwärmer von Kühlschrank auf trinkbar und wie lang kann man die Milch darin auf Temperatur lassen bevor sie ungeniessbar ist? Welcher Fläschchenwärmer ist empfehlenswert und wo kriegt man die Sachen am besten günstig her? Ich bin da sooo unerfahren und es kommt mir so kompliziert und aufwändig vor - ich halte bisher eben einfach nur die Brust hin.
Ich würde das dann besser mal von meinem Mann probieren lassen damit sie es nicht mit mir verbindet (?), obwohl ich zugeben muss, das mit den Fläschchen am liebsten selbst zu machen weil ich ihr Gebrüll bei anderen (nur beim Flasche geben, sonst ist sie auch bei anderen zu 99% der Sonnenschein) so schlecht ertrage. Liegt wohl hauptsächlich daran, dass sie so selten schreit, da ich auch vorher merke wenn sie Hunger hat und sie eigentlich nie brüllt (xxx-wir haben sooo viel Glück mit ihr). Die einzigen Male die sie wirklich gebrüllt hat waren drei Abende Wachstumsschub jeweils eine Stunde. Deswegen...wenn sie es dann doch mal tut habe ich das Gefühl die Hütte brennt...Hormone :(.
Also lieber jemand anders Bechern lassen, um ihr keine Saugverwirrung anzuzüchten? Oder kann ich das cup-feeding auch selbst testen? Gibt es noch Tipps wie wir das am besten angehen?
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Re: AW: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von mrsmurphy »

Hey Du ;)
So ganz viel kann nicht zu beitragen, aber ein paar Denkanstöße zu Fläschchenwärmer etc:
Habt ihr eine Stillgruppe in der Gegend? Unsere hier hat z.B. den Softcup und ähnliches zum testen verliehen.
Fläschchenwärmer könntest du vielleicht mal auf Babyflohmärkten schauen, hat deine TaMu nicht evtl selber einen? Und wegen warm machen: In Flasche aufwärmen und in Cup umfüllen?
Wenn ihr demnächst weg wollt, kann dein Mann nicht mal versuchen ihr was über den Cup zu geben und du gehst kurz raus, also richtig aus der Wohnung? Ist schwer, ich weiß. Aber wie Teazer schon meinte: Babys sind schlau ;)
Reicht ja, wenn du einmal un den Block gehst oder so?!

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Teazer
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Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Teazer »

Hallo!

Empfehlungen für einen Fläschchenwärmer kann ich keine geben. Jedes Modell ist anders. MuMi zum Bechern kann man problemlos in der Flasche erwärmen und portionsweise in den Becher füllen. Frag doch einfach die TM was sie bevorzugt.

Aufgetaute Milch sollte innerhalb von 24h verfüttert und in der Zwischenzeit im Kühlschrank gekühlt werde. Aufgewärmte Milch höchstens kurz warm halten. Nicht getrunkene Milch muss weg geschüttet werden. Das selbe gilt für Milch, die mit Babyspeichel in Kontakt gekommen ist, selbst wenn sie ganz frisch ist.

Ich würde an Eurer Stelle keine Versuche machen. Das bringt höchstens Deine Milchbildung durcheinander. Natürlich solltest Du zum Konzert Milch da lassen, aber vermutlich ist es wichtiger für Körperkontakt Sorge zu tragen (z.B. durch eine Tragehilfe o.ä.). Dann läuft der Abend mit vor- und nacher stillen sicher gut. :)

Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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Minikätzchen

Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Minikätzchen »

Vielen lieben Dank für die Tipps!
Tragehilfe sollte kein Problem sein, meine Tochter liebt den Bondolino und ist da auch bei meiner Mutter, die sie nicht oft sieht und die mit Tragehilfen wenig Erfahrung hat, als sie müde war binnen 2min eingeratzt.
Mit der Empfehlung für einen Fläschchenwärmer wollte ich auch keinem Werbung für eine bestimmte Marke abverlangen, eher auf was /welche guten Funktionen ich beim Kauf achten sollte - vor allem wenn jedes Modell anders ist. Passen nur bestimmte Flaschen in bestimmte Modelle? Wir haben ja jetzt durch die Milchpumpe schon die Lansinoh-Fläschchen, wäre dumm wenn die da nicht reinpassen, oder die Medela softcup wenn ich sie anschaffe.
Und gibt es eine gute Bezugsquelle für die softcup? Oder einfach im Internet gucken?
Und die Milch, die wir zum Konzert dalassen dann eher mit einem Becher, richtig?
ixcacienfuegos
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Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von ixcacienfuegos »

Den Softcup bekommst du in der Apotheke.
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
Lösche Benutzer 7240

Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Wir haben die Milch, die mein Mann in meiner Abwesenheit verbechert hat, nie erwärmt - solange die nicht noch halbgefroren ist, geht das doch auch? Meine Kinder hat es zumindest nie gestört (sie bekamen beide jeweils mehrere Monate lang zweimal die Woche eine Bechermahlzeit ab nem Alter von 2 bis 3 Monaten).
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Teazer
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Re: Stillen mit Flasche kombinieren?

Beitrag von Teazer »

Der Flaschenwärmer muss eigentlich nur warm machen können. [emoji38] Im Ernst: Jeder, in den die Flasche passt, wird seinen Job tun. Guck wie weit die Flasche ist und worein sie passt. Das steht bestimmt dabei.

MuMi kann man auch bei Zimmertemperatur geben. Das mögen aber nicht alle Kinder.

Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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