Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
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stillwunsch
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Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo,
wir haben folgendes Problem beim Einsatz des Brusternährungs-Sets (BES):
Immer, wenn wir damit beginnen wollen, mittels BES zuzufüttern, wechselt unser Kind vom guten Saug-"Modus" in den lässigen Nuckel-"Modus". Dabei erfasst es die Brust auch längst nicht mehr so gut und so umfassend wie beim "guten" Stillen. Es ist ja nicht dumm und weiß bei Erkennen des BES-Schlauchs, dass dadurch überlicherweise bald die Milch fliesst, ohne dass es sich allzusehr anzustrengen muss ...
Der Artikel der "Eltern-Info" aus der Hebammenzeitschrift zum BES spricht darüber als "Stolperstein Nr. 1" und rät dazu, in diesen Fällen immer das Kind ab- und wieder anzudocken. Eben solange, bis das Kind wieder "ordentlich" an der Brust trinkt/saugt. Doch mit dieser Strategie haben wir überhaupt keinen Erfolg.
Eine allgemeine Saugschwäche o.ä. liegt bei unserem Kind nach Meinung von Stillberaterin und Hebamme nicht vor - das noch als Info dazu.
Hat irgendjemand hier einen Tipp, wie man mit diesem Problem am besten umgehen kann - oder hat vielleicht jemand anderes hier im Forum schon dazu geschrieben und ich es beim Suchen nicht gefunden?
Danke für jeden Tipp schon mal jetzt vorab!
cebelink
wir haben folgendes Problem beim Einsatz des Brusternährungs-Sets (BES):
Immer, wenn wir damit beginnen wollen, mittels BES zuzufüttern, wechselt unser Kind vom guten Saug-"Modus" in den lässigen Nuckel-"Modus". Dabei erfasst es die Brust auch längst nicht mehr so gut und so umfassend wie beim "guten" Stillen. Es ist ja nicht dumm und weiß bei Erkennen des BES-Schlauchs, dass dadurch überlicherweise bald die Milch fliesst, ohne dass es sich allzusehr anzustrengen muss ...
Der Artikel der "Eltern-Info" aus der Hebammenzeitschrift zum BES spricht darüber als "Stolperstein Nr. 1" und rät dazu, in diesen Fällen immer das Kind ab- und wieder anzudocken. Eben solange, bis das Kind wieder "ordentlich" an der Brust trinkt/saugt. Doch mit dieser Strategie haben wir überhaupt keinen Erfolg.
Eine allgemeine Saugschwäche o.ä. liegt bei unserem Kind nach Meinung von Stillberaterin und Hebamme nicht vor - das noch als Info dazu.
Hat irgendjemand hier einen Tipp, wie man mit diesem Problem am besten umgehen kann - oder hat vielleicht jemand anderes hier im Forum schon dazu geschrieben und ich es beim Suchen nicht gefunden?
Danke für jeden Tipp schon mal jetzt vorab!
cebelink
- Teazer
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Re: AW: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo und herzlich willkommen im Forum! 
Um Euch beraten zu können bräuchte ich ein paar Infos mehr. Die wichtigsten Fragen findest Du in Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?
Außerdem müsste ich wissen. In welcher Einstellung Ihr das BES aktuell benutzt (Schlauchdicke/Höhe/Zweitschlauch offen oder zu).
Wie finden bestimmt eine Lösung.
Um Euch beraten zu können bräuchte ich ein paar Infos mehr. Die wichtigsten Fragen findest Du in Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?
Außerdem müsste ich wissen. In welcher Einstellung Ihr das BES aktuell benutzt (Schlauchdicke/Höhe/Zweitschlauch offen oder zu).
Wie finden bestimmt eine Lösung.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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- Teazer
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Re: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Funktioniert es mittlerweile?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
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stillwunsch
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Re: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo Teazer,
hallo alle anderen hier.
Danke für die Rückmeldung und das Nachfragen und Entschudligung, dass ich mich jetzt erst melde.
Ja, vielleicht macht eine komplette Stillberatung in unserem Fall tatsächlich Sinn. Ich hoffe, wir kommen bald dazu, die gewünschten Detailangaben zu einer Stillberatung nachzutragen.
Zunächst aber erst mal auf die Schnelle die Details zum aktuellen Umgang des BES für unser ca. 10 Wochen altes Kind:
- aktuell nehmen wir den dicksten Schlauch bzw. den mit dem größten Innendurchmesser
- Höhe des Behälters variieren wir händisch je nach Situation: fließt viel durch, reduzieren wir die Höhe. Stockt es eher, dann erhöhen wir die Behälterposition und versuchen so ein wenig mehr Durchfluß zu erzielen.
- Den Zweitschlauch haben wir in aller Regel zu. Derzeit ist das Flaschenventil (besonders bei gut angewärmter Milch darin) ausreichend gut gängig, so dass diese Entleerungs-/Entlüftungshilfe nicht nötig scheint.
Und vielleicht noch folgende Zusatzinfos (noch) dazu:
- Die Erfolge mit der BES-Zufütterung sind äußerst unterschiedlich: manchmal (selten) scheint die Milch nur so durchzufließen, also z.B. 50 ml in nur 5 Minuten, in anderen Fällen (häufiger) tut sich gar nichts, obwohl unser Kind ansonsten relativ kräftig zu saugen scheint. Wir docken dann noch mal ab und wieder an und haben manchmal Erfolg damit. Es scheint an der genauen Position des Schlauches an der Brustwarze bzw. innerhalb des Kindermundes zu liegen.
Wir sind bisher noch nicht schlau daraus geworden, an was es genau liegt.
- Mitunter haben wir bei vorherigen Versuchen auch ausprobiert, bei wenig bzw. keinen Durchflußerfolgen mittels Drücken auf die Flasche (Zweitschlauch dann unbedingt geschlossen!) mehr Milch zuzufüttern. Meistens hat das nicht so gut funktioniert. Manchmal lief die Milch daneben oder unser Kind hat dann weniger stark gesaugt bzw. manchmal hat es dann eher so Nuckelbewegungen gemacht. Also den Mund nur wenig geöffnet.
Update:
Nachtrag: die Zeilen oben hatte ich vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht abgeschickt. Daher hier ein kleines Update:
Seit 2-3 Tagen läuft es besser. Wir hatten wie gesagt irgendwie immer das Gefühl, dass der Schlauch nicht gut im Mund liegt. Wir haben nun den Schlauch in den letzten Tagen nicht mehr angeklebt sondern einfach so mit der Brust in den Mund gegeben. Irgendwie hat das besser geklappt. Wenn nichts durch den Schlauch lief, mussten wir oft nur leicht daran ziehen und dann floß meistens die Milch.
Und noch mal kurz zu unserem Ziel bzw. Problem:
Nachdem unser Sohn in den ersten 4 Wochen nicht zugenommen hat, mussten wir in die Kinderklinik und komplett Zufüttern (bish heute). Meistens (nicht immer!) stillt meine Frau vor den Zufütterungsmahlzeiten. Seit der Geburt hat unser Sohn an der Brust mit Stillhütchen getrunken. Nach einigem Üben trinkt er seit ca. der 7 Woche ganz ohne Stillhütchen. Unser Ziel: Wir möchten so gerne so viel wie möglich zum Stillen zurück. Wir sind uns aber sehr unsicher was wir in unserem Fall erwarten können. Die Hauptsorge meiner Frau ist, dass sie zu wenig Milch hat.
Vielen Dank für jede Antwort hier und viele gute Grüße!
hallo alle anderen hier.
Danke für die Rückmeldung und das Nachfragen und Entschudligung, dass ich mich jetzt erst melde.
Ja, vielleicht macht eine komplette Stillberatung in unserem Fall tatsächlich Sinn. Ich hoffe, wir kommen bald dazu, die gewünschten Detailangaben zu einer Stillberatung nachzutragen.
Zunächst aber erst mal auf die Schnelle die Details zum aktuellen Umgang des BES für unser ca. 10 Wochen altes Kind:
- aktuell nehmen wir den dicksten Schlauch bzw. den mit dem größten Innendurchmesser
- Höhe des Behälters variieren wir händisch je nach Situation: fließt viel durch, reduzieren wir die Höhe. Stockt es eher, dann erhöhen wir die Behälterposition und versuchen so ein wenig mehr Durchfluß zu erzielen.
- Den Zweitschlauch haben wir in aller Regel zu. Derzeit ist das Flaschenventil (besonders bei gut angewärmter Milch darin) ausreichend gut gängig, so dass diese Entleerungs-/Entlüftungshilfe nicht nötig scheint.
Und vielleicht noch folgende Zusatzinfos (noch) dazu:
- Die Erfolge mit der BES-Zufütterung sind äußerst unterschiedlich: manchmal (selten) scheint die Milch nur so durchzufließen, also z.B. 50 ml in nur 5 Minuten, in anderen Fällen (häufiger) tut sich gar nichts, obwohl unser Kind ansonsten relativ kräftig zu saugen scheint. Wir docken dann noch mal ab und wieder an und haben manchmal Erfolg damit. Es scheint an der genauen Position des Schlauches an der Brustwarze bzw. innerhalb des Kindermundes zu liegen.
Wir sind bisher noch nicht schlau daraus geworden, an was es genau liegt.
- Mitunter haben wir bei vorherigen Versuchen auch ausprobiert, bei wenig bzw. keinen Durchflußerfolgen mittels Drücken auf die Flasche (Zweitschlauch dann unbedingt geschlossen!) mehr Milch zuzufüttern. Meistens hat das nicht so gut funktioniert. Manchmal lief die Milch daneben oder unser Kind hat dann weniger stark gesaugt bzw. manchmal hat es dann eher so Nuckelbewegungen gemacht. Also den Mund nur wenig geöffnet.
Update:
Nachtrag: die Zeilen oben hatte ich vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht abgeschickt. Daher hier ein kleines Update:
Seit 2-3 Tagen läuft es besser. Wir hatten wie gesagt irgendwie immer das Gefühl, dass der Schlauch nicht gut im Mund liegt. Wir haben nun den Schlauch in den letzten Tagen nicht mehr angeklebt sondern einfach so mit der Brust in den Mund gegeben. Irgendwie hat das besser geklappt. Wenn nichts durch den Schlauch lief, mussten wir oft nur leicht daran ziehen und dann floß meistens die Milch.
Und noch mal kurz zu unserem Ziel bzw. Problem:
Nachdem unser Sohn in den ersten 4 Wochen nicht zugenommen hat, mussten wir in die Kinderklinik und komplett Zufüttern (bish heute). Meistens (nicht immer!) stillt meine Frau vor den Zufütterungsmahlzeiten. Seit der Geburt hat unser Sohn an der Brust mit Stillhütchen getrunken. Nach einigem Üben trinkt er seit ca. der 7 Woche ganz ohne Stillhütchen. Unser Ziel: Wir möchten so gerne so viel wie möglich zum Stillen zurück. Wir sind uns aber sehr unsicher was wir in unserem Fall erwarten können. Die Hauptsorge meiner Frau ist, dass sie zu wenig Milch hat.
Vielen Dank für jede Antwort hier und viele gute Grüße!
- Teazer
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Re: AW: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo,
schön von Euch zu hören.

Damit ich Euch ordentlich begleiten kann, benötige ich jedoch alle vorhandenen Gewichtsdaten mit Klardatum. Wenn Ihr bei Eurem Weg zum Vollstillen von mir begleitet werden wollt, dann braucht Ihr eine auf 10 g geeichte Babywaage. Als Infos brauche ich täglich das Gewicht (immer unter gleichen Bedingungen gewogen), die Stillhäufigkeit & Windeln von 24 h und die zugefütterte Milchmenge (siehe Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?).
Natürlich gebe ich Euch laufend Tipps und stehe für Fragen zur Verfügung.
Noch eine letzte Frage, weil Du von "wir" schreibst. Trinkt Dein Baby auch bei Dir an der Brust? Es gibt Väter, die das machen. Aber das würde beim Weg zum Vollstillen natürlich nicht helfen.
Generell werde ich auch einige Infos direkt von Deiner Frau hören müssen. Meine Antworten wird sie vermutlich selbst lesen, oder?
Ihr müsst nur den Startschuss geben, dann legen wir los.
schön von Euch zu hören.
Dass wäre sinnvoll, insbesondere, wenn das Vollstillen das Ziel ist. Dafür muss jedoch täglich gewogen werden. Infos findet Ihr in der Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle.stillwunsch hat geschrieben:Ja, vielleicht macht eine komplette Stillberatung in unserem Fall tatsächlich Sinn. Ich hoffe, wir kommen bald dazu, die gewünschten Detailangaben zu einer Stillberatung nachzutragen.
Wenn es beim dicksten Schlauch stockt, dann ist die PRE wahrscheinlich nicht richtig aufgelöst. Kann das sein?- aktuell nehmen wir den dicksten Schlauch bzw. den mit dem größten Innendurchmesser
- Höhe des Behälters variieren wir händisch je nach Situation: fließt viel durch, reduzieren wir die Höhe. Stockt es eher, dann erhöhen wir die Behälterposition und versuchen so ein wenig mehr Durchfluß zu erzielen.
Eigentlich sollte von alleine 1-2 Tropfen pro Sekunde aus dem Schlauch tropfen. Meist läuft es bei der von Dir beschriebenen Einstellung eher zu schnell.- Den Zweitschlauch haben wir in aller Regel zu. Derzeit ist das Flaschenventil (besonders bei gut angewärmter Milch darin) ausreichend gut gängig, so dass diese Entleerungs-/Entlüftungshilfe nicht nötig scheint.
Und vielleicht noch folgende Zusatzinfos (noch) dazu:
- Die Erfolge mit der BES-Zufütterung sind äußerst unterschiedlich: manchmal (selten) scheint die Milch nur so durchzufließen, also z.B. 50 ml in nur 5 Minuten, in anderen Fällen (häufiger) tut sich gar nichts, obwohl unser Kind ansonsten relativ kräftig zu saugen scheint. Wir docken dann noch mal ab und wieder an und haben manchmal Erfolg damit. Es scheint an der genauen Position des Schlauches an der Brustwarze bzw. innerhalb des Kindermundes zu liegen.
War der Schlauch evtl. abgeknickt?Seit 2-3 Tagen läuft es besser. Wir hatten wie gesagt irgendwie immer das Gefühl, dass der Schlauch nicht gut im Mund liegt. Wir haben nun den Schlauch in den letzten Tagen nicht mehr angeklebt sondern einfach so mit der Brust in den Mund gegeben. Irgendwie hat das besser geklappt. Wenn nichts durch den Schlauch lief, mussten wir oft nur leicht daran ziehen und dann floß meistens die Milch.
Wie füttert Ihr dann zu? Oder nutzt sie das BES erst nach dem Stillen "pur"?Nachdem unser Sohn in den ersten 4 Wochen nicht zugenommen hat, mussten wir in die Kinderklinik und komplett Zufüttern (bish heute). Meistens (nicht immer!) stillt meine Frau vor den Zufütterungsmahlzeiten.
Das kann ich gut verstehen. Das wichtigste ist, dass Euer Baby gut versorgt wird.Seit der Geburt hat unser Sohn an der Brust mit Stillhütchen getrunken. Nach einigem Üben trinkt er seit ca. der 7 Woche ganz ohne Stillhütchen. Unser Ziel: Wir möchten so gerne so viel wie möglich zum Stillen zurück. Wir sind uns aber sehr unsicher was wir in unserem Fall erwarten können. Die Hauptsorge meiner Frau ist, dass sie zu wenig Milch hat.
Damit ich Euch ordentlich begleiten kann, benötige ich jedoch alle vorhandenen Gewichtsdaten mit Klardatum. Wenn Ihr bei Eurem Weg zum Vollstillen von mir begleitet werden wollt, dann braucht Ihr eine auf 10 g geeichte Babywaage. Als Infos brauche ich täglich das Gewicht (immer unter gleichen Bedingungen gewogen), die Stillhäufigkeit & Windeln von 24 h und die zugefütterte Milchmenge (siehe Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?).
Natürlich gebe ich Euch laufend Tipps und stehe für Fragen zur Verfügung.
Noch eine letzte Frage, weil Du von "wir" schreibst. Trinkt Dein Baby auch bei Dir an der Brust? Es gibt Väter, die das machen. Aber das würde beim Weg zum Vollstillen natürlich nicht helfen.
Generell werde ich auch einige Infos direkt von Deiner Frau hören müssen. Meine Antworten wird sie vermutlich selbst lesen, oder?
Ihr müsst nur den Startschuss geben, dann legen wir los.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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stillwunsch
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Re: AW: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo Teazer,
erstmal ein herzliches Danke für dein schnelles und nettes Antworten!
Aber so als Anhaltspunkt: "Typische" Zeiten zum Entleeren sind (grob geschätzt) z.B. 15 Minuten für 70 ml Milch. (Wobei wie oben gesagt die Zeiten sehr variieren.)
Wir werden mal versuchen, alle Infos/Daten entsprechend der Vorgaben zusammenzutragen und melden uns dann hier wieder.
Nochmals Danke für die tolle Hilfsbereitschaft!
erstmal ein herzliches Danke für dein schnelles und nettes Antworten!
Das halte ich für unwahrscheinlich. Vermutlich habe ich mich da mit dem Begriff "stocken" unglücklich ausgedrückt, jedenfalls hatten wir noch nie Probleme mit schlecht aufgelösten PRE-Pulver - das Auflösen/Mischen passiert auch nie im BSE-Behälter sondern in einem Nuckelflaschenbehälter.Teazer hat geschrieben: Wenn es beim dicksten Schlauch stockt, dann ist die PRE wahrscheinlich nicht richtig aufgelöst. Kann das sein?
Wenn der zweite Schlauch abgeklemmt ist, läuft meiner Meinung nach (unabhängig vom gewählten Schlauchdurchmesser) in aller Regel nichts durch, solange nicht daran gesaugt wird. Ausnahme: Ganz am Anfang, wenn im BSE-Behälter noch kein ausreichender Unterdruck durch die Entleerung herrscht.Teazer hat geschrieben:Eigentlich sollte von alleine 1-2 Tropfen pro Sekunde aus dem Schlauch tropfen. Meist läuft es bei der von Dir beschriebenen Einstellung eher zu schnell.- Den Zweitschlauch haben wir in aller Regel zu. Derzeit ist das Flaschenventil (besonders bei gut angewärmter Milch darin) ausreichend gut gängig, so dass diese Entleerungs-/Entlüftungshilfe nicht nötig scheint.
Und vielleicht noch folgende Zusatzinfos (noch) dazu:
- Die Erfolge mit der BES-Zufütterung sind äußerst unterschiedlich: manchmal (selten) scheint die Milch nur so durchzufließen, also z.B. 50 ml in nur 5 Minuten, in anderen Fällen (häufiger) tut sich gar nichts, obwohl unser Kind ansonsten relativ kräftig zu saugen scheint. Wir docken dann noch mal ab und wieder an und haben manchmal Erfolg damit. Es scheint an der genauen Position des Schlauches an der Brustwarze bzw. innerhalb des Kindermundes zu liegen.
Aber so als Anhaltspunkt: "Typische" Zeiten zum Entleeren sind (grob geschätzt) z.B. 15 Minuten für 70 ml Milch. (Wobei wie oben gesagt die Zeiten sehr variieren.)
Schwer zu sagen, aber wir müssen dann meistens nur ein ganz kleines Stückchen den Schlauch aus dem Mund zurückziehen (ein oder zwei Millimeter geschätzt).Teazer hat geschrieben:War der Schlauch evtl. abgeknickt?
Wegen der Probleme mit dem BES füttern wir derzeit gemischt zu. Also wenn möglich, dann mit BES, ansonsten mit Calma-Babyflasche.Teazer hat geschrieben:Wie füttert Ihr dann zu? Oder nutzt sie das BES erst nach dem Stillen "pur"?Nachdem unser Sohn in den ersten 4 Wochen nicht zugenommen hat, mussten wir in die Kinderklinik und komplett Zufüttern (bish heute). Meistens (nicht immer!) stillt meine Frau vor den Zufütterungsmahlzeiten.
Danke!!!Teazer hat geschrieben:Damit ich Euch ordentlich begleiten kann, benötige ich jedoch alle vorhandenen Gewichtsdaten mit Klardatum. Wenn Ihr bei Eurem Weg zum Vollstillen von mir begleitet werden wollt, dann braucht Ihr eine auf 10 g geeichte Babywaage. Als Infos brauche ich täglich das Gewicht (immer unter gleichen Bedingungen gewogen), die Stillhäufigkeit & Windeln von 24 h und die zugefütterte Milchmenge (siehe Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?).
Natürlich gebe ich Euch laufend Tipps und stehe für Fragen zur Verfügung.
Wir werden mal versuchen, alle Infos/Daten entsprechend der Vorgaben zusammenzutragen und melden uns dann hier wieder.
Wieder mal schlecht ausgedrückt von mir ... nein, unser Kind trinkt "nur" an der Brust der Mutter. Und die liest hier mit, klaro. Ich versuche sowieso, meine Mitteilungen hier immer mit ihr abzustimmen.Teazer hat geschrieben:Noch eine letzte Frage, weil Du von "wir" schreibst. Trinkt Dein Baby auch bei Dir an der Brust? Es gibt Väter, die das machen. Aber das würde beim Weg zum Vollstillen natürlich nicht helfen.
Generell werde ich auch einige Infos direkt von Deiner Frau hören müssen. Meine Antworten wird sie vermutlich selbst lesen, oder?
Nochmals Danke für die tolle Hilfsbereitschaft!
- Teazer
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Re: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Guten Morgen!
Habt Ihr es mal mit Wasser probiert ohne Babyhunger-Druck?
Daher ist es sehr wichtig, dass Ihr herausfindet, warum es nicht fließt. Ich weiß nicht, wieviel Ihr mit Flasche zufüttert. Könntet Ihr Euch zum Überbrücken vorstellen zu bechern?

Der Erfolg ist natürlich schon von der richtigen Position im Mund abhängig. Es ist aber nicht so, dass das Baby die Milch aus den Schlauch saugen soll. Es soll wirklich tropfen. Ansonsten saugt das Baby wie an einem Strohhalm. Das ist nicht nur anstrengend, sondern stimuliert die Brust auch nicht. Es ist also wirklich wichtig, dass Ihr herausfindet wie es gut fließen kann. Wenn es nicht fließt, dann sollte der Zweitschlauch nicht abgeklemmt sein.stillwunsch hat geschrieben:Den Zweitschlauch haben wir in aller Regel zu. Derzeit ist das Flaschenventil (besonders bei gut angewärmter Milch darin) ausreichend gut gängig, so dass diese Entleerungs-/Entlüftungshilfe nicht nötig scheint. (...)
manchmal (selten) scheint die Milch nur so durchzufließen, also z.B. 50 ml in nur 5 Minuten, in anderen Fällen (häufiger) tut sich gar nichts, obwohl unser Kind ansonsten relativ kräftig zu saugen scheint. Wir docken dann noch mal ab und wieder an und haben manchmal Erfolg damit. Es scheint an der genauen Position des Schlauches an der Brustwarze bzw. innerhalb des Kindermundes zu liegen.
Habt Ihr es mal mit Wasser probiert ohne Babyhunger-Druck?
Wie gesagt: Es soll tropfen. Die fließende Milch soll Euer Baby zum Saugen animieren. Es soll nicht die Milch aus dem BES saugen.Wenn der zweite Schlauch abgeklemmt ist, läuft meiner Meinung nach (unabhängig vom gewählten Schlauchdurchmesser) in aller Regel nichts durch, solange nicht daran gesaugt wird. Ausnahme: Ganz am Anfang, wenn im BSE-Behälter noch kein ausreichender Unterdruck durch die Entleerung herrscht.
Für die Rückgewöhnung andie Brust ist es wichtig saugerfrei zuzufüttern. Mit dem BES habt Ihr die beste Lösung gefunden. Der Flaschensauger - auch der Calma - kann Euer Baby saugverwirren, genauso wie Stillhütchen und Schnuller. Dann kann es nicht effektiv trinken.Wegen der Probleme mit dem BES füttern wir derzeit gemischt zu. Also wenn möglich, dann mit BES, ansonsten mit Calma-Babyflasche.
Daher ist es sehr wichtig, dass Ihr herausfindet, warum es nicht fließt. Ich weiß nicht, wieviel Ihr mit Flasche zufüttert. Könntet Ihr Euch zum Überbrücken vorstellen zu bechern?
Super.Wir werden mal versuchen, alle Infos/Daten entsprechend der Vorgaben zusammenzutragen und melden uns dann hier wieder.
Gerne.Nochmals Danke für die tolle Hilfsbereitschaft!
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
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- Teazer
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Re: AW: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Teazer hat geschrieben:Guten Morgen!
Der Erfolg ist natürlich schon von der richtigen Position im Mund abhängig. Es ist aber nicht so, dass das Baby die Milch aus den Schlauch saugen soll. Es soll wirklich tropfen. Ansonsten saugt das Baby wie an einem Strohhalm. Das ist nicht nur anstrengend, sondern stimuliert die Brust auch nicht. Es ist also wirklich wichtig, dass Ihr herausfindet wie es gut fließen kann. Wenn es nicht fließt, dann sollte der Zweitschlauch nicht abgeklemmt sein.stillwunsch hat geschrieben:Den Zweitschlauch haben wir in aller Regel zu. Derzeit ist das Flaschenventil (besonders bei gut angewärmter Milch darin) ausreichend gut gängig, so dass diese Entleerungs-/Entlüftungshilfe nicht nötig scheint. (...)
manchmal (selten) scheint die Milch nur so durchzufließen, also z.B. 50 ml in nur 5 Minuten, in anderen Fällen (häufiger) tut sich gar nichts, obwohl unser Kind ansonsten relativ kräftig zu saugen scheint. Wir docken dann noch mal ab und wieder an und haben manchmal Erfolg damit. Es scheint an der genauen Position des Schlauches an der Brustwarze bzw. innerhalb des Kindermundes zu liegen.
Habt Ihr es mal mit Wasser probiert ohne Babyhunger-Druck?
Wie gesagt: Es soll tropfen. Die fließende Milch soll Euer Baby zum Saugen animieren. Es soll nicht die Milch aus dem BES saugen.Wenn der zweite Schlauch abgeklemmt ist, läuft meiner Meinung nach (unabhängig vom gewählten Schlauchdurchmesser) in aller Regel nichts durch, solange nicht daran gesaugt wird. Ausnahme: Ganz am Anfang, wenn im BSE-Behälter noch kein ausreichender Unterdruck durch die Entleerung herrscht.
Für die Rückgewöhnung an die Brust ist es wichtig saugerfrei zuzufüttern. Mit dem BES habt Ihr die beste Lösung gefunden. Der Flaschensauger - auch der Calma - kann Euer Baby saugverwirren, genauso wie Stillhütchen und Schnuller. Dann kann es nicht effektiv trinken.Wegen der Probleme mit dem BES füttern wir derzeit gemischt zu. Also wenn möglich, dann mit BES, ansonsten mit Calma-Babyflasche.
Daher ist es sehr wichtig, dass Ihr herausfindet, warum es nicht fließt. Ich weiß nicht, wieviel Ihr mit Flasche zufüttert. Könntet Ihr Euch zum Überbrücken vorstellen zu bechern?
Super.Wir werden mal versuchen, alle Infos/Daten entsprechend der Vorgaben zusammenzutragen und melden uns dann hier wieder.
Gerne.Nochmals Danke für die tolle Hilfsbereitschaft!
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stillwunsch
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Re: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo Teazer! 
Kann es denn ein Problem sein, wenn wir den Zweitschlauch nicht öffnen, solange unser Kind den BES-Behälter in angemessener Zeit entleert, also weder zu schnell (sagen wir mal in 5 Minuten) und weder zu langsam (sagen wir mal in einer Stunde)?
Danke für die Unterstützung - wir melden uns dann noch mal mit den weiteren Angaben zur Stillberatung.
Mit geöffneten Zweitschlauch hatten wir es ganz am Anfang probiert (damals auch alle Schlauchdicken durchprobiert). Das Ergebnis war, dass dann die Milch noch viel leichter aus dem BES-Behälter herausfließt und unser Kind fast unmittelbar von der Saug- in die Nuckeltechnik wechselt. Also genau das, was wir unbedingt vermeiden wollten.Der Erfolg ist natürlich schon von der richtigen Position im Mund abhängig. Es ist aber nicht so, dass das Baby die Milch aus den Schlauch saugen soll. Es soll wirklich tropfen. Ansonsten saugt das Baby wie an einem Strohhalm. Das ist nicht nur anstrengend, sondern stimuliert die Brust auch nicht. Es ist also wirklich wichtig, dass Ihr herausfindet wie es gut fließen kann. Wenn es nicht fließt, dann sollte der Zweitschlauch nicht abgeklemmt sein.
Kann es denn ein Problem sein, wenn wir den Zweitschlauch nicht öffnen, solange unser Kind den BES-Behälter in angemessener Zeit entleert, also weder zu schnell (sagen wir mal in 5 Minuten) und weder zu langsam (sagen wir mal in einer Stunde)?
Das werden wir mal ausprobieren und schauen, was wir für Erfahrungen mit Tropf- und Entleerungsverhalten ohne Baby sammeln. Danke für den Tipp.Habt Ihr es mal mit Wasser probiert ohne Babyhunger-Druck?
In unserem Fall scheint der Calma überhaupt nicht saugverwirrend zu wirken - Saugverwirrung ist bei uns nicht das Problem. Aber unabhängig davon: Bechern könnten wir uns vorstellen mal auszuprobieren und werden das angehen.Für die Rückgewöhnung andie Brust ist es wichtig saugerfrei zuzufüttern. Mit dem BES habt Ihr die beste Lösung gefunden. Der Flaschensauger - auch der Calma - kann Euer Baby saugverwirren, genauso wie Stillhütchen und Schnuller. Dann kann es nicht effektiv trinken.
Daher ist es sehr wichtig, dass Ihr herausfindet, warum es nicht fließt. Ich weiß nicht, wieviel Ihr mit Flasche zufüttert. Könntet Ihr Euch zum Überbrücken vorstellen zu bechern?
Danke für die Unterstützung - wir melden uns dann noch mal mit den weiteren Angaben zur Stillberatung.
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Re: AW: Probleme mit dem BES: Nuckeln statt Saugen
Hallo!
Wenn es gar nicht läuft, ist es entweder verstopft oder der Schlauch abgeknickt.
Ich freu mich auf die Daten.
Nein, das ist natürlich kein Problem. Ich hatte Dich bloß so verstanden, dass die Geschwindigkeit die Problematik darstellt.stillwunsch hat geschrieben:Kann es denn ein Problem sein, wenn wir den Zweitschlauch nicht öffnen, solange unser Kind den BES-Behälter in angemessener Zeit entleert, also weder zu schnell (sagen wir mal in 5 Minuten) und weder zu langsam (sagen wir mal in einer Stunde)?
Wenn es gar nicht läuft, ist es entweder verstopft oder der Schlauch abgeknickt.
Ich freu mich auf die Daten.
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