Veganes Beikostkind vegan stillen?

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Teazer
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Re: AW: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Teazer »

Hier eine aktuelle Sekundär-Quelle. Vitamin B12 Deficiency in Pregnancy and Lactation, S. 2:
Vitamin B12 secretion into breast milk is highly dependent on current maternal intake and absorption
Übersetzung: Die Vitamin B12-Sekretion in die Muttermilch ist hochgradig abhängig von der aktuellen mütterlichen Einnahme und Absorption.

Meine persönliche Schlussfolgerung: Ich nehme täglich ein Supplement; hätte ich eine Absorptionsstörung würde ich das Baby von Geburt an direkt supplementieren.
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Tigerchen
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Tigerchen »

Es wird Sommer, das Baby wird mobil, krabbelt durch den Garten und durch den Wald, nimmt die Finger in den Mund, isst teilweise mit ungewaschenen Händen oder krabbelt mit einem Brötchen in der Hand auf dem Boden rum. Es landet also wahrscheinlich eine Menge Dreck in ihrem Magen. (Auch wenn ich durchaus gewissen Wert auf Hygiene lege, bin ich in dem Fall ziemlich entspannt. Ich denke, das ist bestimmt gut fürs Immunsystem und dadurch, dass ich stille, umso besser. Die Kleine ist bis jetzt noch nie krank gewesen. 2 oder 3 mal leichten Schnupfen, der aber nicht beim Trinken gestört hat, und 1x Fieber vom Zahnen, aber das ist ja alles nicht wirklich krank.)

Ich habe unterdessen wieder verstärkt den Wunsch, uns alle im Sinne der Krebsprävention (haben da leider mehrere Fälle in der Familie gehabt) vegan zu ernähren.

Aus diesem Thread hatte ich mitgenommen, dass B12-Mangel wirklich schlimm und nicht wieder gutzumachen ist, weshalb ich beschlossen habe, es meinem Baby auf jeden Fall noch zusätzlich zur MuMi zukommen zu lassen. Aber das mit dem Supplement passt einfach nicht zu uns. Mir ist das alles zu kompliziert, ich bin außerdem sehr schusselig (habe das Vit D auch so oft vergessen und bin froh, dass ich das endlich nicht mehr geben muss) und es gibt so viele verschiedene Meinungen, die mich total verwirren. Also isst meine Kleine seither ovo-lacto-vegetarisch. Aber das ist ja nun auch nicht gerade gesund, wenn auch wohl nicht ganz so unmittelbar schlimm wie ein B12-Mangel.

Jetzt frage ich mich: reicht der Dreck, den die Kleine zu sich nimmt, wohl aus, um sie ausreichend mit B12 zu versorgen?

Ich möchte wahrscheinlich auch wieder Hühner halten und so würde es dann auch ab und zu mal Eier geben. (Die Eier sind nicht der Grund, warum ich Hühner will, sondern eher "Nebenprodukt", das ich mir in der ansonsten veganen Ernährung dann doch unregelmäßig mal vorstellen könnte, glaub ich...)
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Teazer
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Teazer »

Hallo Tigerchen!
Tigerchen hat geschrieben:Also isst meine Kleine seither ovo-lacto-vegetarisch. Aber das ist ja nun auch nicht gerade gesund
Du meinst wegen der Eier und den Milchprodukten?
Jetzt frage ich mich: reicht der Dreck, den die Kleine zu sich nimmt, wohl aus, um sie ausreichend mit B12 zu versorgen?
Nein, denn im "Dreck" sind nicht automatisch B12-produzierende Bakterien.

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Tigerchen
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Tigerchen »

Tigerchen hat geschrieben:Also isst meine Kleine seither ovo-lacto-vegetarisch. Aber das ist ja nun auch nicht gerade gesund
Du meinst wegen der Eier und den Milchprodukten?
Ja. Ich weiß, "gesund" ist relativ. ;)
Aber mein aktuelles Anliegen ist ja, uns ein bisschen vor Krebs zu schützen, bzw. keinen Krebs zu fördern.
Jetzt frage ich mich: reicht der Dreck, den die Kleine zu sich nimmt, wohl aus, um sie ausreichend mit B12 zu versorgen?
Nein, denn im "Dreck" sind nicht automatisch B12-produzierende Bakterien.
Ach, Mist! :(
Ich hatte eine leise Hoffnung, weil ich so grob aus diesem Thread in Erinnerung hatte, dass das B12 in tierischen Produkten ja nicht von den Tieren selbst kommt und dass Veganer, die ihren Salat nicht waschen, nicht so mangelgefährdet sind...
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Mutterhenne
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Mutterhenne »

Das gilt bei Fäkaliendüngung, nachdem der Salat/die Tomate oder was auch immer bereits aus der Erde ist/am Strauch hängt. In Mitteleuropa nicht üblich (ich glaube, sogar verboten) und irgendwie ja auch nicht so lecker ;-)...
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Mutterhenne
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Mutterhenne »

Was allerdings stimmt: 'Nutz'Tiere (zumindest konventionell gehaltene) bekommen mit dem Futter ebenfalls ein B12-Supplement. Und ob ich jetzt über die Milch/das Ei/das Fleisch supplementiere oder direkt....
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Silja87
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Silja87 »

Hab diesen Thread gerade überflogen und bin gerade ein wenig panisch. Ich ernähre mich im Rahmen einer Challenge seit 3 Wochen vegan, davor omnivor. Da diese Challenge nur 4 Wochen lang geht, bin ich davon ausgegangen, dass mein Speicher vermutlich reicht und danach esse ich wieder "normal".

Kann das schon Schäden bei meinem 4 Monate altem Stillkind auslösen? Habe mal gekramt und tatsächlich noch aus der Frühschwangerschaft ein B12-Präparat gefunden, das habe ich direkt eingeschmissen.
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Teazer
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Teazer »

Silja, dass das B12 eher aus der Nahrung und weniger aus dem Speicher in der MuMi landet, heißt nicht, dass gar keins enthalten ist. Und einen kleinen Speicher hat Dein Baby ja auch. Bei 4 Wochen ist der nicht aufgebraucht, aber Du solltest jetzt B12 nehmen.

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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von Silja87 »

Danke Teazer, das beruhigt mich wieder ein bisschen. Ja, werde jetzt supplementieren.
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suri
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Re: Veganes Beikostkind vegan stillen?

Beitrag von suri »

Tigerchen hat geschrieben: Ich hatte eine leise Hoffnung, weil ich so grob aus diesem Thread in Erinnerung hatte, dass das B12 in tierischen Produkten ja nicht von den Tieren selbst kommt und dass Veganer, die ihren Salat nicht waschen, nicht so mangelgefährdet sind...
:shock: Es gibt Leute, die wegen des Vitamin b12 absichtlich ungewaschenen gedüngten Salat essen?
Und was ist mit den Band-/Spulwürmern etc?
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