Stellamax hat geschrieben:Wann genau hat sich dein Baby dazu entschieden, vegan zu essen?
Du willst deinen Kindern nicht beibringen, dauernd Medikamente zu nehmen?
Das ist eine gute und wichtige Entscheidung. Mindestens genauso wichtig ist es, den Kindern eine ausgewogene Ernährung anzubieten und sie dazu zu erziehen, dass sie ein gesundes Verhältnis zum Essen entwickeln.
Olimpia [emoji170] David [emoji170] 20.12.2013
Also, wir leben nicht vegan. Werde ich wohl auch nie.
Aber: ich finde es deutlich verständlicher und besser, auf Tierleid auf dem Teller zu verzichten und seinem Kind eben kein Fleisch zu geben (habe ich bei meinen Kindern auch erst mal nicht gemacht) als es mit Fastfood und Konserven zu ernähren. Da wird man dann aber nie angemacht. Vegan sehe ich kritisch, aber wenn man wirklich suplemtiert geht das wohl in Ordnung.
Ich würde zum Aufessen meiner Konservennahrunf als Kind gezwungen. Das ist schlimm.
mayra hat geschrieben:Naja nicht jede Familie, auch nicht jede vegane Familie ist da aufmerksam.
Deswegen schrieb ich auch „im Schnitt“. Ich persönlich kenne nur Veganer, die beindruckend gut informiert sind und sich sehr um die Ernährung ihrer Kinder sorgen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das auch anders geht.
Allerdings kommen verquere Ernährungsansichten auch bei Omnivoren vor...
Marykate mit Maienkind *11 und Augustbaby *14
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
Evelyn Beatrice Hall
Mein Baby kann noch nicht entscheiden, wie es sich ernähren möchte. Deswegen möchte ich es erst mal möglichst gesund versuchen. Und Tierprodukte halte ich nun mal nicht für gesund. Tierleid & Co. sind in der Überlegung noch nicht mal zwingend erforderlich.
Vitamin D bekommt sie als Tropfen. Aber die braucht sie ja nur das erste Jahr. Das ist für mich noch was Anderes, als dauerhaft B12 zu geben. Aber der Gedankengang, dass ich Tropfen als Ersatz für Dreck geben kann, ist für mich schon mal viel brauchbarer als der Gedankengang: Tropfen als Ersatz für Tierprodukte. Genauso wie Vitamin-D-Tropfen Ersatz für ausreichend Sonnenlicht sind.
Tigerchen mit dem *Oktoberherzchen* (2003), der Eisprinzessin (2009), dem *Novembertraum* (2009) und dem Beuteltigerbaby (04/14)
Zu vit d möchte ich doch anmerken dass auch größere Kinder und Erwachsene einen Mangel haben können. Trotz Aufenthalt im freien. Der lichtenfall ist hier im Winter viel zu flach um nennenswerte vit d selbst herstellen zu können. Und fischleber gehört nicht zu unserem hauptnahrungsmittel.
Ich würde es persönlich richtig finden mich und meine Kinder gleich zu ernähren. Sonst wäre es für mich wie Wasser predigen und Wein trinken. Wenn ich nicht möchte das meine Kinder Cola trinken dann darf ich das auch nicht. Das gilt zumindest hier Zuhause. Ausnahme Alkohol.
Ich weiß nicht wo das Problem ist: B12 wird sowohl von Mutter als auch von Kind supplementiert und gut ist.
Machen wir bei unserer Tochter schon seit einem Jahr so und bei uns selbstverständlich auch. Da unsere Tocher 3 wird nimmt sie schon von Anfang an Jarrow Lutschtabletten (dürfen auch gekaut werden) wie wir. Und da B12 nicht überdosiert werden kann da wasserlöslich ist das schlimmste was passieren kann das man teures PiPi produziert... [emoji16]
Wenn das Augustbaby da ist wird es ab der Beikost Ankermanntropfen bekommen
Wenn man nicht will dass das Kind mitbekommt das es Nahrungsergänzungsmittel bekommt, dann mischt man die Ankermanntropfen mit ins Essen. Wird doch beim Vitamin D auch gemacht?!
Und nur weil man B12 dauerhaft gibt finde ich es nicht anders als beim Vitamin D!
Es ist eben ein Zusatz der dazu gegeben werden muss. Die Tiere in deren Tierprodukte das B12 enthalten ist bekommen es ja meist auch unter das Futter gemischt, da nur die wenigsten im freien stehen und es über den Dreck der noch am Futter hängt mit aufnehmen.
Letztendlich kann ich meinen Kindern B12-reiche Nahrung über den Umweg Tier geben, die ja letzten Endes auch nur damit Gespritzt werden oder es als Pulver unter das Futter bekomme oder ich nehme den kurzen Weg in dem ich es mir und meinen Kindern selber zusätzlich gebe.
Und da dein Wille sich Vegan ernähren zu wollen ja scheinbar da ist Tigerchen kann ich nicht verstehen warum du es so abwegig findest das du es deinem Kind zusätzlich geben musst.
Vor allem B12-Kekse (die es meines Erachtens nicht gibt) sind okay, aber gelöste B12 in Tropfenform nicht? Verstehe ich wirklich nicht... Sorry...
Mein Handy hat seine eigenen Rechtschreibregeln...
Vitamin D bekommt das Baby direkt aus dem Fläschchen. Ich lege es auf den Wickeltisch und wenn ich mit der Flasche komme, sperrt es den Mund auf und freut sich auf den Tropfen. Das haben wir von Anfang an so gemacht. Einem Vollstillbaby kann man es ja schlecht ins Essen mischen.
Ansonsten... ich denke noch drüber nach...
Tigerchen mit dem *Oktoberherzchen* (2003), der Eisprinzessin (2009), dem *Novembertraum* (2009) und dem Beuteltigerbaby (04/14)
Ein Vollstillbaby braucht kein Vitamin B12, außer die Mama ist nicht gut versorgt. Und beim Teilstillen kann man es in Brei/Saft/Sauce/Sojaghurt/etc. mischen oder auf einem Löffel mit etwas Muttermilch.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul) AP estab. 2009, 2011 & 2014
Bevor ich meinem Kind irgendwelche Süßigkeiten geben, die mit Vitaminen angereichert sind, würde ich ihm tausendmal lieber diese Vitamine pur geben.
Wie viele Kekes muss das Kind denn überhaupt essen?
Wie hoch ist der Gehalt? Ist nicht jede industriell hergestellte Babynahrung mit B12 angereichert? Aber nur sehr gering? Oder irre ich da?