Nachts nicht zuhause...
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
GwendolineFü
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 67
- Registriert: 15.06.2013, 10:46
Nachts nicht zuhause...
Hallo,
unser Zwerg ist jetzt 13 Monate alt und ich möchte nicht generell abstillen
AAABER zum einen habe ich einen tollen Job in Aussicht, bei dem ich ab und zu Nachtbereitschaften übernehmen müsste (mit meinem jetzigen bin ich gar nicht zufrieden) und zum anderen möchte ich nach über einem Jahr auch mal wieder weggehen bzw. einen Abend mit meinem Mann verbringen und den Kleinen bei Oma&Opa schlafen lassen.
Auch bei meinem jetzigen Job werde ich demnächst Spätdienst haben, bei dem es für alle Beteiligten schön wäre,
wenn das Monsterchen vor 22:00 mit dem Papa schlafen gehen könnte...
Der Zwerg ist aber sehr brustfixiert und schläft nachts bisher nur mit Stillen ein bzw. weiter - es sei denn, er ist total übermüdet weil krank oä.
Nachts wird bei uns ca alle 1-2 Stunden gestillt, manchmal auch häufiger.
Alle anderen Versuche haben bisher in Brüllen gemündet.
Wenn ich nachts/abends nach dem Ins-Bett-bringen mal nicht da bin, bleibt er bislang mit dem Papa wach und spielt, guckt Bilderbücher (geht über 2-3 Stunden gut). Wenn die Oma tagsüber auf ihn aufpasst, schläft er nur im Buggy ein(max. 1 Stunde).
Habt ihr irgendwelche Tips, wie ich das am schlauesten anstellen soll?
Generell nachts abstillen? Einfach eine Nacht wegbleiben und den Papa machen lassen (Ich glaube, wenn ich ihm die Brust vorenthalte, ist er noch wütender....)?
Danke schonmal!
Gwendoline
unser Zwerg ist jetzt 13 Monate alt und ich möchte nicht generell abstillen
AAABER zum einen habe ich einen tollen Job in Aussicht, bei dem ich ab und zu Nachtbereitschaften übernehmen müsste (mit meinem jetzigen bin ich gar nicht zufrieden) und zum anderen möchte ich nach über einem Jahr auch mal wieder weggehen bzw. einen Abend mit meinem Mann verbringen und den Kleinen bei Oma&Opa schlafen lassen.
Auch bei meinem jetzigen Job werde ich demnächst Spätdienst haben, bei dem es für alle Beteiligten schön wäre,
wenn das Monsterchen vor 22:00 mit dem Papa schlafen gehen könnte...
Der Zwerg ist aber sehr brustfixiert und schläft nachts bisher nur mit Stillen ein bzw. weiter - es sei denn, er ist total übermüdet weil krank oä.
Nachts wird bei uns ca alle 1-2 Stunden gestillt, manchmal auch häufiger.
Alle anderen Versuche haben bisher in Brüllen gemündet.
Wenn ich nachts/abends nach dem Ins-Bett-bringen mal nicht da bin, bleibt er bislang mit dem Papa wach und spielt, guckt Bilderbücher (geht über 2-3 Stunden gut). Wenn die Oma tagsüber auf ihn aufpasst, schläft er nur im Buggy ein(max. 1 Stunde).
Habt ihr irgendwelche Tips, wie ich das am schlauesten anstellen soll?
Generell nachts abstillen? Einfach eine Nacht wegbleiben und den Papa machen lassen (Ich glaube, wenn ich ihm die Brust vorenthalte, ist er noch wütender....)?
Danke schonmal!
Gwendoline
- Nad
- gut eingelebt
- Beiträge: 31
- Registriert: 08.03.2014, 09:50
- Wohnort: Saarland
Re: Nachts nicht zuhause...
Hallo GwendolineFü,
Ich habe leider keine Lösung, sondern 1:1 die selbe Problematik!
Meine Zwergin ist auch 13 Monate und sehr brustfixiert. Alle 1-2 Stunden stillen ist auch bei uns in der Nacht üblich (sie schläft alleine nicht wieder ein).
Tagsüber geht es bei uns - wie bei Dir - indem Oma/Opa/Papa sie tragen oder mit ihr Bilderbücher schauen bis zum Umfallen.
Nur Abends - da geht es nur mit Mama!
Und auch das Wieder-in-den-schlaf-finden geht ohne mich garnicht bisher.
Nun geht es mir wie Dir: ein "freier" Abend steht an.
Zusätzlich zu den von Dir gestellten Fragen hätte ich noch folgende Fragen: Was kann der Papa denn dem Stillkind anbieten, wenn es beim Einschlafen / in der Nacht doch mal hungrig wach wird?
Flasche lehnt meine Kleine konsequent ab und ihr nun zum 1. Mal Pre im Becher zu verabreichen widerstrebt mir ein bisschen. Breie isst sie auch nicht.
Schwierig....
Hat hier jemand eine Idee?
Sorry, dass ich mich einfach ranhänge, aber Du schreibst mir einfach aus der Seele *lach*
Viel Glück im neuen Job!
Nadine
Ich habe leider keine Lösung, sondern 1:1 die selbe Problematik!
Meine Zwergin ist auch 13 Monate und sehr brustfixiert. Alle 1-2 Stunden stillen ist auch bei uns in der Nacht üblich (sie schläft alleine nicht wieder ein).
Tagsüber geht es bei uns - wie bei Dir - indem Oma/Opa/Papa sie tragen oder mit ihr Bilderbücher schauen bis zum Umfallen.
Nur Abends - da geht es nur mit Mama!
Und auch das Wieder-in-den-schlaf-finden geht ohne mich garnicht bisher.
Nun geht es mir wie Dir: ein "freier" Abend steht an.
Zusätzlich zu den von Dir gestellten Fragen hätte ich noch folgende Fragen: Was kann der Papa denn dem Stillkind anbieten, wenn es beim Einschlafen / in der Nacht doch mal hungrig wach wird?
Flasche lehnt meine Kleine konsequent ab und ihr nun zum 1. Mal Pre im Becher zu verabreichen widerstrebt mir ein bisschen. Breie isst sie auch nicht.
Schwierig....
Hat hier jemand eine Idee?
Sorry, dass ich mich einfach ranhänge, aber Du schreibst mir einfach aus der Seele *lach*
Viel Glück im neuen Job!
Nadine
Nadine mit Still-&Tragemaus (12/2013)
-
TresNenesTieneLaNutria
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 2
- Registriert: 25.01.2015, 21:28
Re: Nachts nicht zuhause...
Und Muttermilch aus der Flasche nimmt sie auch nicht? So könnte man ja einfach abpumpen, am besten ganz viele Portionen auf Vorrat! 
Sonnige Grüße,
Nora mit den drei Mamutzeln, zwei Mädchen (Die kleine Butterblume *07/09 & das noch kleinere Röschen 06/11) und ein Bübchen (unser kleines Rotkehlchen *09/14)
Nora mit den drei Mamutzeln, zwei Mädchen (Die kleine Butterblume *07/09 & das noch kleinere Röschen 06/11) und ein Bübchen (unser kleines Rotkehlchen *09/14)
- Nad
- gut eingelebt
- Beiträge: 31
- Registriert: 08.03.2014, 09:50
- Wohnort: Saarland
Re: Nachts nicht zuhause...
Ich bin kein Pumpgenie und die Tröpfchen, die ichh mir bei meinem letzten "freien Abend" so mühsam über Tage rausgepumpt hatte - die hatte sie verschmäht. Oma versuchte es mit Flasche ebenso wie mit einem Becher - Fehlanzeige!
Ich war empört
An dem Abend war ich dann aber auch um 24:00 Uhr zurück und sie konnte daher doch sehr zeitnah ans "Mitternachtsbuffet"

Ich war empört
An dem Abend war ich dann aber auch um 24:00 Uhr zurück und sie konnte daher doch sehr zeitnah ans "Mitternachtsbuffet"
Nadine mit Still-&Tragemaus (12/2013)
-
GwendolineFü
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 67
- Registriert: 15.06.2013, 10:46
Re: Nachts nicht zuhause...
Hört sich doof an, aber Nad - ich bin froh, dass es auch anderen so geht.
Ich habe immer wieder fleissig gepumpt und dem Zwerg aufgetaute/frische/Muttermilch/Pre/in der Flasche/im Becher/von mir/meinem Mann/der Oma Muttermilch versucht zu geben, aber die verschmäht er total. Tee und Wasser trinkt er aber echt gerne - schätze er ist ein bisschen empört, weil ja die Brust fehlt und will dann lieber gar nichts
Ich war dann neulich nach dem ins Bett bringen von 22:00(letztes Mal stillen) bis 01:00 weg, wobei der Zwerg ab 23:00 wach war und nicht mehr eingeschlafen ist -
er hat dann (ausnahmsweise!) mit dem Papa solange gespielt, Bücher angeschaut und eine Tierdoku geschaut und dabei gekuschelt.
Najaaaa, vielleich klappts ja von Mal zu Mal länger - hab auch festgestellt, dass er die letzten zwei Tage mit nur kurzem Mittagsschlaf nicht ganz so oft wach wird und stillen will....
Ich habe immer wieder fleissig gepumpt und dem Zwerg aufgetaute/frische/Muttermilch/Pre/in der Flasche/im Becher/von mir/meinem Mann/der Oma Muttermilch versucht zu geben, aber die verschmäht er total. Tee und Wasser trinkt er aber echt gerne - schätze er ist ein bisschen empört, weil ja die Brust fehlt und will dann lieber gar nichts
Ich war dann neulich nach dem ins Bett bringen von 22:00(letztes Mal stillen) bis 01:00 weg, wobei der Zwerg ab 23:00 wach war und nicht mehr eingeschlafen ist -
er hat dann (ausnahmsweise!) mit dem Papa solange gespielt, Bücher angeschaut und eine Tierdoku geschaut und dabei gekuschelt.
Najaaaa, vielleich klappts ja von Mal zu Mal länger - hab auch festgestellt, dass er die letzten zwei Tage mit nur kurzem Mittagsschlaf nicht ganz so oft wach wird und stillen will....
-
Bärenmami
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 14
- Registriert: 02.05.2014, 22:26
- Wohnort: Stuttgart
Re: Nachts nicht zuhause...
Hallo liebe GwendolineFü!
Ich war im September in einer ganz ähnlichen Situation wie Du! Seit dem ersten Geburtstag unseres Kleinen muss ich wieder Nachtdienste machen. Ich schaffe 13-15 Nächte im Monat. Ich hatte so Angst davor, da auch mein Kleiner noch sehr viel Stillen wollte und noch will. Das erste Jahr habe eigentlich nur ich ihn ins Bett gebracht und in den Schlaf gestillt. Kurz bevor ich wieder mit dem Arbeiten begonnen habe, hat mein Mann mal probiert das zu Bettgehen zu übernehmen. Und was soll ich sagen es war echt schlimm und ich hab dann übernommen. Ich zweifelte daran ob es wirklich klug war weiter stillen zu wollen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Mann und unseren Sohn. Kam mir auch egoistisch vor, denn ich wollte so gerne weiter stillen. Hab mich dann auch im Forum und im Internet schlau gemacht, aber nicht wirklich etwas zufriedenstellendes gefunden. So hab ich vor meiner ersten Nacht eine. Kleinen Vorat an Muttermilch abgepumpt und bin dann zum ersten Dienst. Das war dann auch noch der erste Geburtstag unsres Kleinen und mir ging es echt super schlecht. Ich habe ihm ins Bett gebracht und bin dann gegangen.
Er ist dann drei mal kurz aufgewacht und hat mich schon vermisst. Aber mein Mann konnte ihn gut beruhigen und dann schlief er sechs Stunden am Stück. Und das machtet bei mir bis heute nur sehr selten;)
Abpumpen hab ich auch schnell sein lassen, da er nich wirklich danach verlangt hat. Wenn er jetzt wach wird bekommt er von meinem Mann Wasser oder Tee. Es klappte immer besser und bei seitnem Papa schläft er manchmal sogar durch. Klar gibt es auch Nächte wo er öfter wach wird, aber die hab ich auch.
Ich versuche ihn bevor ich gehe ins Bett zubringen, aber auch wenn er mal wach ist, schafft es mein Mann auch. Bei ihm weint er kurz, aber er schläft sehr schnell ein.
Wenn ich morgens komme wird ausgiebig gestillt und dann geh ich schlafen.
Wenn mein Mann Spätdienst hat, kommt die Oma und passt für zwei Stündchen auf und das klappt auch gut.
Klar, es gibt keine Garantie und jedes Kind ist anders. Kann Dir nur meine Erfahrungen schreiben und hoff das es bei Euch auch so gut klappt
Liebe Grüße
Bärenmami
Ich war im September in einer ganz ähnlichen Situation wie Du! Seit dem ersten Geburtstag unseres Kleinen muss ich wieder Nachtdienste machen. Ich schaffe 13-15 Nächte im Monat. Ich hatte so Angst davor, da auch mein Kleiner noch sehr viel Stillen wollte und noch will. Das erste Jahr habe eigentlich nur ich ihn ins Bett gebracht und in den Schlaf gestillt. Kurz bevor ich wieder mit dem Arbeiten begonnen habe, hat mein Mann mal probiert das zu Bettgehen zu übernehmen. Und was soll ich sagen es war echt schlimm und ich hab dann übernommen. Ich zweifelte daran ob es wirklich klug war weiter stillen zu wollen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Mann und unseren Sohn. Kam mir auch egoistisch vor, denn ich wollte so gerne weiter stillen. Hab mich dann auch im Forum und im Internet schlau gemacht, aber nicht wirklich etwas zufriedenstellendes gefunden. So hab ich vor meiner ersten Nacht eine. Kleinen Vorat an Muttermilch abgepumpt und bin dann zum ersten Dienst. Das war dann auch noch der erste Geburtstag unsres Kleinen und mir ging es echt super schlecht. Ich habe ihm ins Bett gebracht und bin dann gegangen.
Er ist dann drei mal kurz aufgewacht und hat mich schon vermisst. Aber mein Mann konnte ihn gut beruhigen und dann schlief er sechs Stunden am Stück. Und das machtet bei mir bis heute nur sehr selten;)
Abpumpen hab ich auch schnell sein lassen, da er nich wirklich danach verlangt hat. Wenn er jetzt wach wird bekommt er von meinem Mann Wasser oder Tee. Es klappte immer besser und bei seitnem Papa schläft er manchmal sogar durch. Klar gibt es auch Nächte wo er öfter wach wird, aber die hab ich auch.
Ich versuche ihn bevor ich gehe ins Bett zubringen, aber auch wenn er mal wach ist, schafft es mein Mann auch. Bei ihm weint er kurz, aber er schläft sehr schnell ein.
Wenn ich morgens komme wird ausgiebig gestillt und dann geh ich schlafen.
Wenn mein Mann Spätdienst hat, kommt die Oma und passt für zwei Stündchen auf und das klappt auch gut.
Klar, es gibt keine Garantie und jedes Kind ist anders. Kann Dir nur meine Erfahrungen schreiben und hoff das es bei Euch auch so gut klappt
Liebe Grüße
Bärenmami
Bärenmami mit großem Bärenjungen (7/2003) und kleinem Bärenjungen (9/2013)
-
lisa77778
Re: Nachts nicht zuhause...
Hallo!
also ich musste zwar nicht nachts arbeiten, aber war irgendwann so kaputt, dass ich Nachts abgestillt habe.
So schwer war das gar nicht, als der feste Entschluss dazu stand.
Hab erst mal angefangen nur noch im 3 Stunden Takt zu stillen und dann hat er schon deutlich weniger nach dem Busen verlangt.
Irgendwann hab ich dann bis 22 Uhr gestillt und ab 6:00 morgens wieder.
wenn er nachts nach der Brust gefragt hat, habe ich gesagt, der Busen schläft und das wurde relativ gut akzeptiert. Bei dollem Geschrei gabs nen Schluck Milch aus der Tasse.
Recht zügig wollte der Kleine nur noch einschlafstillen, dafür dann aber tagsüber mal häufiger, was für mich ok war.
Das ist jetzt eine ganze Weile her und wir stillen/nuckeln immer noch tagsüber, ab und zu abends, aber nachts gar nicht mehr und es wird auch nicht mehr danach verlangt....
Sorry für die "knappen" worte, mein Mann mault, weil ich helfen soll bei den Kindern:-).
Achja, der hat übrigens Nachts geholfen und ich hab ab und an in nem anderen Zimmer geschlafen...
LG!
Lisa
also ich musste zwar nicht nachts arbeiten, aber war irgendwann so kaputt, dass ich Nachts abgestillt habe.
So schwer war das gar nicht, als der feste Entschluss dazu stand.
Hab erst mal angefangen nur noch im 3 Stunden Takt zu stillen und dann hat er schon deutlich weniger nach dem Busen verlangt.
Irgendwann hab ich dann bis 22 Uhr gestillt und ab 6:00 morgens wieder.
wenn er nachts nach der Brust gefragt hat, habe ich gesagt, der Busen schläft und das wurde relativ gut akzeptiert. Bei dollem Geschrei gabs nen Schluck Milch aus der Tasse.
Recht zügig wollte der Kleine nur noch einschlafstillen, dafür dann aber tagsüber mal häufiger, was für mich ok war.
Das ist jetzt eine ganze Weile her und wir stillen/nuckeln immer noch tagsüber, ab und zu abends, aber nachts gar nicht mehr und es wird auch nicht mehr danach verlangt....
Sorry für die "knappen" worte, mein Mann mault, weil ich helfen soll bei den Kindern:-).
Achja, der hat übrigens Nachts geholfen und ich hab ab und an in nem anderen Zimmer geschlafen...
LG!
Lisa