FLYPOST

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Sweetpea
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Re: FLYPOST

Beitrag von Sweetpea »

Grundlagenpost 4

Alles, was die Flylady für uns tut, tut sie, weil sie möchte, dass wir den selben Frieden findet. Das wird aber nicht über Nacht geschehen, denn unsere Haushalte gerieten auch nicht über Nacht in diesen Zustand, auch wenn wir Krisenputzen betrieben können und das Haus für den Moment vorzeigbar sein wird. Unser Verhalten ist der entscheidene Faktor für eine friedliche Atmosphäre in unserem Zuhause, Lasst uns eine Minute darüber nachdenken. Wenn wir putzen und es sich so anfühlt, als wären wir die Einzigen, die etwas machen, dann spielen wir den Märtyrer. Unabhängig, ob diese Aussage stimmen mag, lässt du damit zu, dass es DIR schlecht geht. Und nicht zu vergessen der betäubende Klang der Stille des beleidigten Schweigens und noch schlimmer deines Herumschreiens auf das Unverständnis von Seiten der anderen Familienmitgliedern oder deiner Aufforderungen, dass doch endlich mal jemand helfen sollte.

Jeder wird dir an diesem Punkt aus dem Weg gehen. Kein Wunder, dass dann auch niemand hilft, Niemand möchte in diesen Momenten in deiner Nähe sein. Nun lasst uns einmal mit einer anderen Sichtweise auf die Situation schauen:
Wenn wir aufhören zu meckern, eingeschnappt zu sein, schimpfen, schreien, sondern uns einfach auf unsere Routinen konzentrieren, dann wird sich Ton in unserem Haus und der unserer Stimme verändern. Das Meckern, Schimpfen, Schreien hat nicht geholfen, warum also nicht etwas Neues probieren? Eine Veränderung in UNSEREM Verhalten!

Du bist verantwortlich für den Ton in deinem Zuhause. Du kannst dich entscheiden fröhlich zu sein und es wird passieren. Du kannst sauer sein und alle werden sauer sein, du kannst durchdrehen und das ganze Haus wird in wenigen Minuten ein einziges Chaos sein.

Warum ausgerechnet du diejenige sein musst, die dafür die Verantwortung trägt? Das weiß ich nicht genau, aber in den Südstaaten gibt es die Redensart "if Mama ain't happy then nobody's happy" (wenn Mama nicht glücklich ist, dann ist niemand glücklich). Vielleicht ist es, weil wir meist das Herz der Familie bilden? Selbst heute möchte ich noch, wenn ich krank bin, am Liebsten zu meiner Mama. Wenn es uns schlecht geht, dann wollen wir zu unserer Mutter, dass ist mit 5 so, aber auch noch mit 50. Warum ist eigentlich auch egal, wir werden die Regeln nicht ändern können, wir müssen danach leben. Rebellieren wird uns nicht glücklicher machen. Und was ist so falsch daran sich einfach damit zu begnügen?

Die Flylady sagt, dass sie Jahre lang völlig unter Strom stand, kopflos und gestresst war. Wenn du so durch dein Leben hetzt, verpasst du so viel Schönes und vor allem wirst du auch anfälliger für Unfälle. Wann wirst du runterfahren und dich durch deine Routinen eine Art Autopilot einschalten? Es ist so ein Segen durch den Tag zu fliegen und nicht im Chaos zu versinken. Du wirst überrascht sein, wenn dein ruhiges Beispiel deine Familienmitglieder dazu veranlassen wird zu helfen. Du wirst es jetzt nicht glauben, aber es wird passieren! Lass dein Herz dein Verhalten steuernund lass es dein Chaos in Frieden verwandeln.

Und denk dabei vor allem auch an dich. Der Sonntag zum Beispiel ist bei der Flylady der "renew our spirits"-day. (erneuer deinen Geist oder lade deine Akkus wieder auf!). Nimm dir am Sonntag Zeit für dich, mach etwas was DICH glücklich macht. Das ist für jeden etwas anderes, aber hier ist eine Liste mit Anregungen:

- geh in die Kirche
- höre schöne Musik, die du nicht häufig hörst
. schaue einen Film, den du liebst
- lese ein Buch
- geh spazieren
- führe deinen Hund aus
- setze dich bequem hin und schliesse die Augen
- nimm ein extra langes Bad oder geh duschen bei Kerzenschein
- mach ein Schläfchen
- fahre eine Runde mit dem Auto/Fahrrad
- schalte deine Telefone aus
- sitze und beobachte die Vögel vor dem Fenster
- kuschel dich mit einer Zeitschrift aufs Sofa
mache den Ofen oder eine Kerze an
- mache ein Kreuzworträtsel

Am Besten nimmst du dir jeden Tag 15 Minuten für dich. Du kannst auch eine Atemübung machen. Atme langsam und bedacht ein und denke dabei "Ich liebe" und dann atmest du ebenso langsam und bedacht wieder aus und denkst "mich". Du kannst ALLES für 15 Minuten tun...

FLY - finally loving yourself!

Eure Sweetpea
mit Sternchen im Herzen (9.SSW/Dez'11) und baby boy fest an der Hand (Nov 2012) und Minnie auf dem Arm (Mai 2014)

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Atsitsa
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Re: FLYPOST

Beitrag von Atsitsa »

Grundlagenpost 5

Heute geht’s, passend zum Montag, um das Weekly Home Blessing, also das wöchentliche „Segnen“ Eures Zuhauses.

Im ersten Moment klingt das fürchterlich anstrengend, weil so viel zu tun ist – schnapp Dir Deinen Timer, leg einfach los und denke nicht weiter drüber nach. Am Ende ist es ganz einfach.

Was genau machen wir da?

Weekly Home Blessing Hour
Stelle Deinen Timer auf jeweils 10 Minuten und mache dann folgendes:
1. Schmeiße alte Zeitschriften und Zeitungen ins Altpapier
2. Beziehe die Betten neu (dazu weiter unten noch etwas mehr)
3. Bringe den Müll aus jedem Zimmer in die Mülltonne
4. Sauge jedes Zimmer (nur die Laufwege, Du brauchst also keine Möbel zu verrücken)
5. Wische die Küche und das Bad
6. Putze alle Spiegel und Türen
7. Husche einmal mit dem Staubwedel über alle Möbel

FERTIG! War ganz einfach, oder?

Eigentlich sind es ja 70 Minuten :mrgreen: - aber evtl. dauert die eine oder andere Aufgabe weniger als 10 Minuten.
Es geht tatsächlich darum, einmal durch alle Zimmer zu sausen – nicht darum, das ganze Haus gründlich zu putzen! Und bloß nicht in den einzelnen Aufgaben verrennen. 10 Minuten und dann weiter zur nächsten Aufgabe.
Das Ganze machen wir ab jetzt jeden Montag.

Meine Gedanken zum Thema Betten beziehen:
Gleich vorneweg: ich beziehe hier nicht jede Woche unsere Betten neu. Mir reicht es alle zwei oder drei Wochen. Aber das ist sehr individuell – macht einfach, womit Ihr Euch am wohlsten fühlt.

Betten beziehen ist auch nicht unbedingt in 10 Minuten erledigt. Je nach Beschaffenheit – und ich weiß dass Einige hier riesig-tolle Familienbetten haben - kann das länger dauern bzw. lässt es sich schlecht nach 10 Minuten abbrechen.
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Atsitsa
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Re: FLYPOST

Beitrag von Atsitsa »

Mission für Dienstag, 27.01.2015:

Wir sind diese Woche ja in Zone 5 – dem Wohnzimmer.

Stell Dich mal mitten in Dein Wohnzimmer und schau Dich um. Guck Dir alle waagerechten Flächen an (Tische, Sofatische, Sideboards, Regale, Schränkchen usw.)
Was liegt oder steht auf diesen Flächen? Sind das Dekogegenstände, die schon immer da standen? Liebst Du sie wirklich? Sind die Flächen zugestellt mit zu viel Krams? Zu viele Enten, Hasen, Kerzen, Erinnerungsstücke?
Die Flylady verurteilt diese Gegenstände nicht – sie hinterfragt bloß, ob sie Dir wirklich (noch) Freude bereiten. Oder hast Du Dich bloß an sie gewöhnt?
Und was ist mit dem Stapel Zeitschriften da? Brauchst Du die noch? Du wirst erstaunt sein, wie viel ordentlicher Dein Wohnzimmer aussieht, wenn Du nur ein paar Sachen wegräumst. Und was meinst Du, wie einfacher das Staubwischen dann geht!

Deine Mission für heute ist es, die Sachen aus dem Wohnzimmer zu verbannen, die es „zumüllen“. Stell Deinen Timer auf fünf Minuten und leg los!
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Starla
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Re: FLYPOST

Beitrag von Starla »

GRUNDLAGENPOST 6

Liebe Flymädels,

kennt ihr eure Brandherde, eure Hot Spots, die drohen Chaos-Haufen zu werden oder schon welche sind? Ja? Dann ist heue eure Aufgabe, sie zwei Minuten lang zu bekämpfen. Stellt euren Timer, dann seht ihr, wieviel man auch in zwei Minuten schaffen kann!


Warum machen wir das?

Chaos-Haufen, also die "Hot Spots" bzw. Brandherde, machen unser Zuhause unordentlich. Ein Brandherd ist meist eine ebene Fläche auf der sich Dinge ansammeln. Das kann im Flur ein Schrank oder ein Regal sein. In der Küche ein Teil der Arbeitsfläche. Im Wohnzimmer der sonstn nicht genutzte Esstisch. In jedem Raum gibt es eigentlich einen solchen Brandherd. Dort werden Dinge abgelegt, die keinen Ort haben, die dort eigentlich nur ganz kurz liegen sollen. :wink: Und wenn dort erst einmal eine Sache liegt und dann eine zweite, dann kommt auch die dritte und dann die vierte dazu und aus dem Brandherd ist ein richtiges Feuer geworden: Ein großer Chaoshaufen. Also ist es doch am besten den gleichen schon zu beseitigen, wenn er nur vor sich hinglimmt, oder?

Zwei Minuten findet ihr zu wenig? Dann spielt mal folgendes Spiel: Wie lange braucht ihr, um die Spülmaschine auszuräumen? Wie lange, um alle Schuhe im Flur ordentlich hinzustellen? Wie lange fürs Sauswischen? Überrascht, was man alles in kurzer Zeit schaffen kann?

Meine eigene persönliche Erfahrung dazu:
Ich bin schlecht mit den Hot Spots. Sie enstehen immer wieder. Das liegt daran, dass ich wohl noch nicht genug entrümpelt habe. Deswegen habe ich beschlossen, einige Hot Spots in reduzierter Form einfach zu, halte sie aber streng im Zaum, in dem ich dem "Zeug" einen vorübergehenden Platz gebe. In der Küche haben wir z.B. einen Schreibtisch-Organizer. Da kommen die ganzen Flyer und Prospekte rein oder auch die Stifte, die man braucht um einen Einkaufszettel zu schreiben - oder die Geburtstagskarte, die man noch schreiben muss. Ein Mal in der Woche sehe ich das Ding durch und schmeiße alles weg, was wir nicht mehr brauchen und ein Mal im Monat sortiere ich alles, was ich doch nicht brauche wieder an seinen Ort. Anders wäre es nicht zu schaffen einigermaßen Ordnung zu halten. Genau so habe ich Flur einen hübschen Korb, in den alles kommt, was aus der Wohnung raus soll: Post, Büchereibücher, Dinge, die ins Auto gehören, Geliehenes. Bevor ich raus gehe, sehe ich in den Korb und nehme etwas mit.

Viel Erfolg bei der Brandherd-Bekämpfung!


Eure Starla
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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Starla
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Re: FLYPOST

Beitrag von Starla »

FLYPOST 67

Guten Abend,

ist es zu fassen, dass ich noch keine einzige Wohnzimmer-Bereichsaufgabe gemacht habe, geschweige denn entrümpelt? :oops: Morgen ist DIE Gelegenheit dafür. Es treffen nämich zwei Dinge zusammen: Der Mittwoch als "Nicht-Aufschieben"-Tag oder positiv ausgedrückt als "Mach's-einfach-jetzt"-Tag und - dank meines Posts heute morgen - meine neuen Erkenntisse über Hot Spots. Und deswegen kann ich meine eigene Übersetzung von Chaos-Haufen-Beseitigung jetzt fast nicht mehr stehen lassen: Ein Hot Spot ist nach meinem Empfinden jede Stelle, an der sich Dinge sammeln könnten, auch wenn es gerade aufgeräumt und leer ist. Dazu passt irgendwie fast besser Chaos-Haufen-Prävention. Aber jetzt wird es schon zu Flylady-philosophisch und deswegen bleibe ich beim alten Begriff bis jemand mir einen besseren vorschlägt. :wink:

Mittwoch, den 28.1.2015

Morgenroutine:

Steh zeitig auf und zieh dich an! (Get up ON time & get dresssed!)
Sauswischen oder auch Swish and swipe (drüberwischen Klo/Waschbecken )


Bereichsaufgabe: Wohnzimmer: Heute haben wir also unsere "Feuer-Übung". Wir werden uns um die ganzen Chaos-Haufen, fast Chaos-Haufen und andere "heiße Ecken" im Wohnzimmer kümmern. Ihr wisst wahrscheinlich genau, welche Ecke das bei euch ist. Sie wächst und wächst und wächst... Bereiten wir dem mal ein ein Ende! Nehmt euch 10 Minuten Zeit und dann räumt die Sachen dorthin, wo sie hingehören oder sie wandern in den Müll.

Abenroutine:

Bring deine Spüle zum Glänzen! (Shine your sink)
2 Minuten Chaos-Haufen-Beseitigung (2 Minute hot spot drill)

Eure Starla
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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Starla
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Re: FLYPOST

Beitrag von Starla »

GRUNDLAGENPOST 7

Liebe Flymädels,

wer von euch ist ein Morgenmuffel? Ich ruf mal ganz laut: Ich! Mir fällt es wirklich schwer, am Morgen voller Energie zu sein. Ich bin eher wie so eine alte Dampflok. Ich fang ganz laaangsam an und werde dann aber ziemlich schnell. Aber trotzdem gibt es einfach Sachen, die ich am Morgen immer vergessen oder zu denen ich irgendwie nicht komme. Bei mir ist das immer das Sauswischen. Ich vergesse das einfach. Oder es passt irgendwie nicht in den Tagesablauf. Ich bin aber froh, dass ich es alle zwei, drei Tage dann doch mache. Aber nicht automatisch. Ich muss immerzu daran denken, dass ich das ja eigentlich noch machen wollte. Tja, und was ich im Kopf habe, muss ich behalten und dann ist da kein Platz mehr für anderes. Kennt ihr das?

Deswegen macht ihr heute mal Folgendes - wenn ihr das noch nicht schon getan habt. Ihr nehmt ein Blatt Papier oder eine Karteikarten oder einen kleinen Notizzettel. Es ist egal was und es muss auch nicht groß sein. Darauf schreibt ihr jetzt Folgendes:

Morgenroutine:

1. Steh zeitig auf und zieh dich an!
2. Betten machen
3. Sauswischen
5. Frühstücken

Das ist die allerkleinste Morgenroutine, die wir machen können. Ihr könnt gerne die Reihenfolge verändern oder statt Betten machen Lüften drauf schreiben (dann werdet ihr aber sicher die Betten aufschlagen, oder?). Ich wiederholel mich gerne: Damit wir uns und unsere Gewohnheiten ändern könnten, müssen wir uns daran erinnern, was wir tun wollten. Die Flylady hat dafür Post-Its benutzt. Wir können diesen Zettel bzw. diese Karteikarte benutzen. Das ist auch nichts anderes als der Anfang eines Flylady Kontroll-Tagebuches (Control Journal).

Warum machen wir das?
Flylady erklärt ihr Morgenroutine als ihren Start in den Tag. Und auch hier ist es auch so, wenn die Morgenroutine gut läuft, dann ist der halbe Haushalt schon erledigt. ;-)

Das Schöne an der Morgenroutine fasst die Flylady so zusammen:
Jeder Tag ist gleich. Egal ob ich Zuhause bin oder den ganzen Tag Termine habe. Meine Routine ist fertig bevor ich das Haus verlasse oder ich etwas anderes mache. Meine Routine ist mehr als die einzelnen Schritte. Es ist meine Weise, mein Zuhause zu "segnen", ihm etwas Gutes zu tun, meiner Familie etwas Gutees zu Tun und mir selbst. Meine Morgenroutine steht hinter mir. Ich habe nichts, dass ich fürchten muss oder worüber ich mich schuldig fühlen muss. Ich bin bereit, mich auf den Tag zu konzentrieren, egal was er noch zu mir tragen mag.

Vielleicht könnt ihr auch an eure Morgenroutine als eure Stütze denken, die - wenn ihr sie erledigt habt - den ganzen Tag hinter euch steht?

Die Morgenroutine der Flylady als Beispiel zu nehmen, wie sie vorschlägt, ist für uns ein bisschen hochgegriffen, denke ich. Selbst sie schreibt, dass man bitte beachten soll, dass sie keine kleinen Kinder hat. Damit sie ein Gerüst ist, an dem wir uns langhangeln können, müssen wir unsere Morgenroutine so kurz wie möglich machen, aber so umfassend wie nötig.

Hier ist meine bisherige "ideale" Morgenroutine, in Anlehnung an Flylady. Sie funktioniert natürlich nicht jeden Tag. :wink:

1. Ich schleich mich aus dem Bett, mache die Kaffeemaschine an, drehe Heizungen in Küche und Kinderzimmer auf und sehe auf den Kalender in der Küche.
2. Ich wasche mich bzw. dusche, mach mich fertig und ziehe mich an. Wenn alles ideal läuft, trinke ich eine halbe Tasse Kaffee und räume die Spülmaschine aus.
3. Ich wecke Beanie, wir machen ihr Frühstück, dann mach ich sie fertig.
4. Beanie und ich frühstücken.
5. Beanie putzt Zähne, mein Mann zieht ihr danach Jacke etc. an und bringt sie zur Tagesmutter
6. Ich lüfte die gesamte Wohnung. Mein Mann hat schon die Betten aufgeschlagen und das Schlafzimmerfenster geöffnet.
7. Ich räume die Küche auf und befülle eine Waschmaschine.
8. Ich schließe alle Fenster, putze die Zähne und sauswische.
9. Ich verlasse auch das Haus oder setze mich an den Schreibtisch.

Während die Flylady angeblich für ihre Routine 20-30 Minuten braucht. Brauche ich 90 Minuten. :lol: Und das, wenn alles ideal läuft. Ab Punkt 7 werde ich manchmal abgelenkt. Da gibt es also noch Verbesserungspotential. Und wir ihr seht, mache ich keine Betten. Bei uns werden die Kissen aufgeschüttelt und die Bettdecken ordentlich aufgeschlagen. Vielleicht ändere ich das mal, aber so passt es zu uns.

Wie sah eure Morgenroutine heute aus?

Eure Starla
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Atsitsa
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Re: FLYPOST

Beitrag von Atsitsa »

FLYPOST 68

Hallo Ihr Lieben,
diese Woche sind wir ja im Wohnzimmer. Das bedeutet für mich eine entspannte Woche, denn unser Wohnzimmer ist fast immer ordentlich und sauber. Wir sind nämlich selten länger dort. :shock:
Das liegt daran, dass es ein paar Stufen tiefer liegt, als der Rest der Wohnung – und daran, dass wir so gut wie nie fernsehen (außer zu Fußballgroßereignissen, ab und zu zum Tatort und traditionsgemäß zum Dschungelcamp). Bei uns ist das Wohnzimmer hauptsächlich Spiel-, Sport- und Wäschetrockenzimmer :oops: Daher bin ich täglich öfter kurz unten und nehme mit, was sich dort mal hinverirrt hat.

Trotzdem habe ich hier gestern Deko ausgemistet, die einfach so rumstand und mich schon länger genervt hat. In den Sofaritzen habe ich allerdings nichts gefunden. Wahrscheinlich, weil mein Sohn noch zu klein ist um dort Schätze oder Essen zu verstecken. :wink:

So, und nun zu morgen:


Donnerstag, den 29.1.2015


Morgenroutine:

Steh zeitig auf und zieh dich an! (Get up ON time & get dresssed!)
Sauswischen oder auch Swish and swipe (drüberwischen Klo/Waschbecken )


Bereichsaufgabe:
So, geh mal ins Wohnzimmer und nimm den Boden gründlich unter die Lupe. Es geht vor allem um die paar Zentimeter vor den Möbelkanten bzw. der Fußbodenleiste. Da kommt man manchmal mit dem Staubsauger nicht so richtig dicht dran.

Deine Aufgabe heute ist es, mit einem (Hand)Staubsauger, einem Besen, einer Bürste – was auch immer – diesen Bereich (also Möbelkanten und Fußbodenleisten) sauberzumachen.

Abenroutine:

Bring deine Spüle zum Glänzen! (Shine your sink)
2 Minuten Chaos-Haufen-Beseitigung (2 Minute hot spot drill)


Gute Nacht,
Eure Eva
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Re: FLYPOST

Beitrag von Starla »

GRUNDLAGENPOST 8

Liebe Flymädels,
jetzt habe ich heute morgen so meine Morgenroutine gerockt, dass ich den Grundlagenpost fast vergessen habe! :oops: Heute geht es um die Abendroutine. Und dass das hier für viele Wiederholung ist, merkt man auch daran, dass ich darüber schon mal was geschrieben, bzw. übersetzt habe. Und wenn es die Flylady wiederholt, dann können wir das auch!

Eure Aufgabe heute ist, euch wieder einen Zettel oder eine Karteikarte zu schnappen und dann darauf Folgendes zu schreiben:

Abendroutine

1. Bringe deine Spüle zum Glänzen!
2. Chaos-Haufen-Beseitigung für 2 Minuten!
3. Sieh auf den Kalender!
4. Lege deine Kleidung bereit!
5. Lege deine Dinge auf deine "Startrampe"
6. Geh früher ins Bett als gestern

Gerne dürft ihr die Reihenfolge verändern und - Tada! - habt ihr eure Abendroutine!

Warum machen wir das?
Bei der Abendroutine geht es darum, den nächsten Tag vorzubereiten und möglichst sanft und ohne Hektik den Tag zu beginnen. Ihr wisst ja, wie schön es ist, morgens in eine saubere Küche zu kommen, nicht wahr? Wenn ihr wisst, was am nächsten Tag ansteht (der Blick auf den Kalender), dann wisst ihr auch, was ihr anziehen könnt/müsst oder bin ich die einzige, die sich für Kinderarztbesuche und Kita-Vorsprechen die Bluse rauslegt? :oops: Und eure "Startrampe" ist der Ort, wo ihr die wichtigen Dinge sammelt könnt. Ich murmel immer, bevor ich aus dem Haus gehe "Schlüssel, Portmonee, Handy", aber vielleicht wäre es bei euch eher "U-Heft, Kalender, Taschentücher, Windeln"? :wink: Findet einen Ort, an dem ihr abends alles sammeln könnt, was ihr am nächsten Tag braucht, wenn ihr außer Haus müsst. Tja, und früher ins Bett gehen, tut uns allen gut, oder? Jetzt so rein theoretisch...

Und weil ich den Text so gut finde, hier ist noch mal die Flylady zur Abendroutine:
Liebe Freunde,

So viele von euch haben Probleme mit der Abendroutine. Die Beschwerden hören sich alle etwa so an.

- Ich bin zu müde.
- Meine Liste ist zu lang.
- Mein Mann möchte, dass ich zu ihm ins Bett komme.
- Meine Kinder lassen mich nicht meine Routine machen.
- Es dauert zu lange alles auf der Liste zu erledigen.
- Ich habe keine Zeit dafür.

Jeder erdenkliche Grund - ich habe ihn schon gehört. Wie ihr alle wisst, halte ich die Abendroutine für wichtiger als die Morgenroutine. Du schaffst das!

Was mich betrifft, meine Abendroutine ist automatisiert. Ich erledige sie und merke nicht einmal, dass ich dabei bin einen guten Morgen zu planen.

So passiert es. Sobald wir mit dem Abendessen durch sind, sehe ich zu, dass die Küche sauber ist. Ich warte damit nicht bis kurz vor dem Ins-Bett-Gehen. Das ist schon mal die halbe Miete. Eine saubere Küche ist der Juwel in deiner Krone und damit ins Bett zu gehen wird deinem Morgen gut tun. Die meiste Zeit ist meine Küche gegen 19:30 Uhr sauber und wenn es an der Zeit ist, dann stelle ich die Spülmaschine entweder gleich an oder kurz vor dem Ins-Bett-Gehen. Wen ich ihn gleich anstelle, dann räume ich sie auch noch aus bevor ich ins Bett gehe. Dann muss ich das morgens nicht machen. Ich liebe es, immer gleich eine leere Spülmaschine zu haben.

Als nächstes nehme ich ein Bad. Das entspannt mich. Ich hänge nicht vor dem Fernseher oder dem PC. Während ich das Wasser einlasse, ziehe ich mich aus. Das ist mein dafür Hinweis, Kleidung für den nächsten Tag herauszulegen. Seht ihr, wie es funktioniert? Damit ich weiß, welche Sachen ich herauslegen muss, muss ich wissen, was am nächsten Tag ansteht. Also sehe ich nach. Eine Sache löst die nächste aus. Es ist sehr schnell und automatisiert. Ich mache dies alles, während das Wasser in die Wanne läuft. Das hält mich auch davon ab, mich ablenken zu lassen. Ich kann es nicht erwarten, in der Badwanne zu entspannen, also bereite ich alles ganz schnell vor. Also bin ich um 20:30 Uhr gebadet, entspannt, die Kleidung liegt bereit und ich habe in meinen Kalender gesehen. Das nächste was kommt, ist Freizeit. .

Ich entscheide mich dann dafür, eure Mails zu beantworten. Fern zu sehen, Musik zu hören, zu lesen oder zu schreiben. Manchmal gehen wir auch früh ins Bett. Alles, was dann noch fehlt ist, alles wieder wegzuräumen, was ich herausgeholt habe. Hot Spot Prävention! Also schaue ich auf meinen Couchtisch, meinen Esstisch, das Ende meiner Arbeitsfläche in der Küche und prüfe, ob dort noch was liegt. Weil ich das zwei Mal am Tag oder öfter mache (ich räume hinter mir auf), liegt dort nicht viel. Manchmal haben wir noch eine Glas, das wir in die Küche bringen müssen. Das stelle ich in die Spülmaschine oder spüle es gleich ab. Dann bleibt die Spüle sauber. Manchmal schmeiße ich dann noch die Tageszeitung weg. Erst dann kann ich ins Schlafzimmmer gehen. Schlage mein Bett auf, wasche mich und putze meine Zähne. Dann bin ich bereit ins Bett zu klettern. Jetzt bete ich, meditiere und führe mein Dankbarkeitstagebuch. Und dann kuschel ich mich ein.

Wie ihr seht, fängt meine Vor-dem-Ins-Bett-gehen-Routine lange vor der eigentlich Bettzeit an. Du schaffst das auch. Es kommt darauf an, den ganzen Prozess im Auge zu behalten und einen Schritt nach dem anderen zu tun. Jeder Schritt führt zum nächsten und bevor man sich versieht, habt ihr eure Routine erledigt ohne auf eure Liste zu schauen.

I want you to FLY, this routine gets your morning started on the right foot!

FlyLady

Sweet Dreams!
Viel Spaß heute Abend!

Eure Starla
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Re: FLYPOST

Beitrag von Sweetpea »

FLYPOST 74

Guten Abend,

Ich habe diese Woche ausser den Routinen und meiner Wäsche gar nichts geschafft. Minnie zahnt oder so jedenfalls sitze ich Abend für Abend im Schlafzimmer fest. Zudem war mein Mann nicht da. Aaaaaber es gibt doch einen Fortschritt zu verzeichnen: swish and swipe ist mir ins Blut übergegangen, die Küche bringe ich nun in Ordnung BEVOR ich mit den Kids hoch gehe, heute abend legte ich zum ersten Mal die Kleidung der Kids für morgen früh zurecht, ich räume deutlich mehr direkt hinter mir her, hab heute Papierkram erledigt, ach für 4 Tage mit fast 24 Stunden Kinderbespaßung doch ganz okay.

Freitag, den 29.1.2015

Morgenroutine:

Get up ON time & get dresssed! (steh zeitig auf und zieh dich an)
Swish and swipe (drüberwischen Klo/Waschbecken )

Bereichsaufgabe:

Def letzte Tag im Wohnzimmer. Heute kommt quasi nur noch das i-Tüpfelchen. Ich möchte, dass du das Wohnzimmer heute mif einer Sache nur für dich dekorierst. Vielleicht kaufst du dir einen Strauß Blumen? Oder du hast in einem anderen Raum etwas stehen, dass jetzt viel besser ins aufgeräumte Wohnzimmer passen würde?!

Auto: neben dem wöchentlichen Entmüllen und Tanken möchte ich, dass du heute auch mal den Reifendruck überprüfst. Das geht ja eigentlich schnell und problemlos an jeder Tankstelle.

Abenroutine:

Shine your sink (bring deine Spüle zum Glänzen)
2 Minute hot spot drill (2 Minuten hot spot-Beseitigung)

Heute ist Datenight mit eurem Liebsten. ♡

ich wünsche euch ein ruhiges Wochenende bis Sonntag,
Eure Sweetpea.

Lil'B (11/12) & Minnie (5/14)
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Re: FLYPOST

Beitrag von Starla »

GRUNDLAGENPOST 9

Liebe Flymädels,
der heutige Punkt ist für die meisten wahrscheinlich sowieso fester Bestandteil ihres Haushalts: Ein Kalender. Gestern war ja Punkt 3 auf deiner Routine "Sieh auf deinen Kalender". Flylady empfiehlt allen, einen Kalender bzw. Familienplaner zu benutzen. Habt ihr einen? Wo notiert ihr eure Termine?

Hier sind 10 Tipps der Flylady zum Thema Kalender/Familienplaner

10. Hänge deinen Kalender an einer Stelle auf, wo ihn jeder sieht!
9. Benutzt Aufkleber, damit es mehr Spaß macht.
9. Notiere die Dinge SOFORT auf dem Kalender, ganz nach dem "Tu es jetzt"-Prinzip
7. Gib jedem Familienmitglied eine Farbe: Als Stift oder als Adressaufkleber oder ähnliches
6. Sieh auf deinen Kalender als Bestandteil deiner Abendroutine
5. Sieh erneut auf deinen Kalender während deiner Morgenroutine
4. Sieh mittags ruhig noch mal auf den Kalender - dreifach hält am besten. :wink:
3. Einmal die Woche stimme alle Termine mit den anderen Familienmitgliedern ab
2. Benutze Adressetiketten (leere) um Fehler oder Änderungen zu überkleben

und ihr Tipp Nr. 1: Mache dir zur Regel: Wenn es nicht auf dem Kalender steht, dann findet es auch nicht statt!


Warum machen wir das?
Ich denke, gerade wenn die Kinder älter werden und immer mehr Termine haben oder man mehr als eins hat :wink: , dann ist so ein Familienplaner total hilfreich. Dass die Flylady so viel wert darauf legt und das immer betont mit dem Kalender, ist für uns vielleicht übertrieben, liegt aber an der amerikanischen Kultur, dass man dort wirklich viele, viele Termine hat, z.B. Extra-Basketballtrainingseinheiten des Sohnes, Familien-Tag bei der Arbeit, Offenes Haus im Kulturzentrum, Termin, dass man was Backen muss für die Schule/Kirche etc., Einladungen in der Familie oder im Freundeskreis, Abgabetermine für große Schulprojekte etc., Schecks müssen für die Rechnungen geschrieben werden und zu einem bestimmten Termin in den Briefkasten (ja, Online-Banking ist für viele Amerikaner sehr merkwürdig und Daueraufträge noch merkwürdiger). So was gibt es hier natürlich auch, aber wir Deutschen lieben ja Regelmäßigkeit und zig Vorankündigen und genaue Einladungen und natürlich auch Lastschriftverfahren und Online-Banking. Wir sind in dem Punkt, glaube ich, alle schon wirlich gut organisiert, oder was meint ihr?

Bei uns hat eine Zeit lang für alle Einladungen und Termine eine Pinnwand gereicht. Jetzt finde ich einen Kalender aber wesentlich übersichtlicher, wenn man Ferien, Tagesmutterferien, Spielverabredungen, Feste etc. eintragen kann. Und ich vergesse immer seltener Geburtstage! Achja, und alleine die unregelmäßigen Müllabfuhrtermine müssen da schon drauf stehen. Ich hab nämlich das Gefühl, alle anderen in der Straße richten sich immer nach uns, wann welche Tonne raus muss. :lol:

Überlegt mal für euch, wie könnt ihr euren Kalender noch besser verwenden?
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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