Ständiges Loslassen
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MoinMoin
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Re: Ständiges Loslassen
Hallo.
Ja heute war es mal so mal so. Ich dachte auch, ich stille nach Bedarf. Und jetzt wo ich den Schnuller weglassen, merke ich, dass das so gar nicht stimmt. Wenn ich sonst den Schnuller gegeben habe, nehme ich ihn jetzt an die Brust und bin verwundert, dass er dann richtig trinkt...
Ja vor Ort ist es natürlich viel einfacher zu beurteilen als übers Internet. Trotzdem ist es sehr schön, dass es dieses Forum gibt. Vielen Dank nochmal für eure Antworten.
Viele Grüße!
Ja heute war es mal so mal so. Ich dachte auch, ich stille nach Bedarf. Und jetzt wo ich den Schnuller weglassen, merke ich, dass das so gar nicht stimmt. Wenn ich sonst den Schnuller gegeben habe, nehme ich ihn jetzt an die Brust und bin verwundert, dass er dann richtig trinkt...
Ja vor Ort ist es natürlich viel einfacher zu beurteilen als übers Internet. Trotzdem ist es sehr schön, dass es dieses Forum gibt. Vielen Dank nochmal für eure Antworten.
Viele Grüße!
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MoinMoin
- gut eingelebt
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Re: Ständiges Loslassen
Heute ist wieder ein schlechter Tag.
Heute Nacht hat er ganz super getrunken, ich hab zwar gehört, dass er ganz schön zu tun hatte mit der vielen Milch die da kommt, aber er hat nicht losgelassen und ganz toll getrunken. Ich hatte ihn in der Wiegehaltung so weit hochgelagert, wie die IBCLC Stillberaterin das gezeigt hatte. Beim zweiten Mal stillen in der Nacht wars dann schon doof. Ich hatte ihn in derselben Stillposition. Er hat mehrmals losgelassen und geschrien, dabei viel gepupst. Heute Morgen, Vormittag, MIttag, eben gerade ging es so weiter.
Jetzt weiß ich nicht, ob die Beratung überhaupt was gebracht hat. Denn vorher gab es ja auch immer Mahlzeiten, in denen er richtig gut getrunken hat, wobei die meisten Mahlzeiten schlecht waren.
Die Stillberaterin hat geraten:
- Schnuller weglassen (machen wir, nur der kleine Finger, außer nachts, da halte ich mit Schnuller unseren Rhytmus, dass ich zweimal nachts aufstehen muss und nicht häufiger. Er hat den Schnuller in der Nacht aber nicht länger als eine halbe Stunde)
- in der Wiegehaltung mit Kissen hochlagern (mache ich)
- Bauch auf Bauch stillen (findet er gut und ich total doof, weil sein Kopf so wackelt, dass ich ihm wenn sein Mund dann mal in der Nähe der Brustwarze ist, ich ihm die gebe, egal ob der Mund weit auf ist oder nicht, was natürlich falsch ist, aber was soll ich machen, er schreit da ja schon, weil es so lange dauert...)
- Wechselstillen (das mache ich nicht, weil ich in der hochgelagerten Wiegehaltung so eingebaut bin, dass es lange dauert die Seite zu wechseln, und er ja schreit...)
- Brüste vorm Stillen massieren und ausstreichen (mache ich nicht, ich hab nicht das Gefühl dass sie vorm Stillen sehr prall sind... Ich empfinde das auch als sehr aufwendig. Würde sich das denn wirklich lohnen?)
- ihn näher an mich ranlegen beim Stillen (achte ich sehr darauf)
- nach der 12. Woche wird es von alleine besser, weil er dann besser trinken kann und es von meiner Milchmenge her besser wird (hoffe ich inständig drauf, sind jetzt noch 3 Wochen. Stimmt das denn?)
- ihn häufiger Stillen, ihn sein Saugbedürfnis möglichst an der Brust stillen lassen (das kriegen wir gut hin, finde ich. Er schläft leider nicht an der Brust ein, daher bekommt er schon auch den kleinen Finger zum Nuckeln. Aber nur kurz. Ich schreibe nicht auf, wie oft ich stille, aber ich habe das Gefühl, es ist eine Mahlzeit mehr geworden. Ich nehme ihn auch nach knapp einer Stunde wieder an die Brust, was ich vorher nie gemacht habe, da habe ich immer mindestens 1,5 Stunden gewartet.)
Wenn es also wirklich so ist, wie die IBCLC Stillberaterin gesagt hat, dass zu viel Milch kommt und mein Sohn mit dem Trinken nicht nachkommt: Kann ich denn noch irgendwas machen?
Oder muss ich einfach Geduld haben und warten, bis das Schnuller weglassen was bringt? Oder Geduld, bis er 12 Wochen alt ist und es dann von alleine besser wird?
Ich hatte bei meiner großen Tochter Stillhütchen und deshalb zu wenig Milch. Ich hatte auch bei meinem Sohn jetzt Stillhütchen in den ersten zwei Wochen für ca. 2 Tage, bevor ich dann abgestillt habe. Er hat das aber nicht richtig hingekriegt damit zu trinken. Hier gibt es ja auch andere Frauen, die die Stillhütchen gern wieder loswerden wollen. Handel ich mir denn damit nicht das nächste Problem ein?
Vielen Dank!
Heute Nacht hat er ganz super getrunken, ich hab zwar gehört, dass er ganz schön zu tun hatte mit der vielen Milch die da kommt, aber er hat nicht losgelassen und ganz toll getrunken. Ich hatte ihn in der Wiegehaltung so weit hochgelagert, wie die IBCLC Stillberaterin das gezeigt hatte. Beim zweiten Mal stillen in der Nacht wars dann schon doof. Ich hatte ihn in derselben Stillposition. Er hat mehrmals losgelassen und geschrien, dabei viel gepupst. Heute Morgen, Vormittag, MIttag, eben gerade ging es so weiter.
Jetzt weiß ich nicht, ob die Beratung überhaupt was gebracht hat. Denn vorher gab es ja auch immer Mahlzeiten, in denen er richtig gut getrunken hat, wobei die meisten Mahlzeiten schlecht waren.
Die Stillberaterin hat geraten:
- Schnuller weglassen (machen wir, nur der kleine Finger, außer nachts, da halte ich mit Schnuller unseren Rhytmus, dass ich zweimal nachts aufstehen muss und nicht häufiger. Er hat den Schnuller in der Nacht aber nicht länger als eine halbe Stunde)
- in der Wiegehaltung mit Kissen hochlagern (mache ich)
- Bauch auf Bauch stillen (findet er gut und ich total doof, weil sein Kopf so wackelt, dass ich ihm wenn sein Mund dann mal in der Nähe der Brustwarze ist, ich ihm die gebe, egal ob der Mund weit auf ist oder nicht, was natürlich falsch ist, aber was soll ich machen, er schreit da ja schon, weil es so lange dauert...)
- Wechselstillen (das mache ich nicht, weil ich in der hochgelagerten Wiegehaltung so eingebaut bin, dass es lange dauert die Seite zu wechseln, und er ja schreit...)
- Brüste vorm Stillen massieren und ausstreichen (mache ich nicht, ich hab nicht das Gefühl dass sie vorm Stillen sehr prall sind... Ich empfinde das auch als sehr aufwendig. Würde sich das denn wirklich lohnen?)
- ihn näher an mich ranlegen beim Stillen (achte ich sehr darauf)
- nach der 12. Woche wird es von alleine besser, weil er dann besser trinken kann und es von meiner Milchmenge her besser wird (hoffe ich inständig drauf, sind jetzt noch 3 Wochen. Stimmt das denn?)
- ihn häufiger Stillen, ihn sein Saugbedürfnis möglichst an der Brust stillen lassen (das kriegen wir gut hin, finde ich. Er schläft leider nicht an der Brust ein, daher bekommt er schon auch den kleinen Finger zum Nuckeln. Aber nur kurz. Ich schreibe nicht auf, wie oft ich stille, aber ich habe das Gefühl, es ist eine Mahlzeit mehr geworden. Ich nehme ihn auch nach knapp einer Stunde wieder an die Brust, was ich vorher nie gemacht habe, da habe ich immer mindestens 1,5 Stunden gewartet.)
Wenn es also wirklich so ist, wie die IBCLC Stillberaterin gesagt hat, dass zu viel Milch kommt und mein Sohn mit dem Trinken nicht nachkommt: Kann ich denn noch irgendwas machen?
Oder muss ich einfach Geduld haben und warten, bis das Schnuller weglassen was bringt? Oder Geduld, bis er 12 Wochen alt ist und es dann von alleine besser wird?
Du hast vollkommen recht. Nur leider ist es ja mit dem Fläschchen geben nicht getan. Als ich abgestillt hatte, habe ich den ganzen Tag geweint. Ich musste immer wieder anfangen zu weinen, ich konnte gar nichts dagegen tun. Meine Schwiegereltern (zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe) und meine Eltern haben, genau wie mein Mann gesagt, so wie du es machst ist es richtig, und wenn es das Fläschchen ist, ist es auch gut so, Hauptsache euch und dir geht es gut damit. Und auch meine Freunde haben genauso reagiert, weit und breit niemand, der die Nase gerümpft hätte. Und ich selbst sehe das genauso. Aber trotzdem war ich so unglücklich damit, dass ich dann doch wieder angefangen habe zu stillen. Das kennen ja bestimmt viele hier...Mondenkind hat geschrieben:Das ist ein hoher Preis. In meinen Augen ZU hoch, aber entscheiden musst du das.
Du hast auch hier recht.Mondenkind hat geschrieben:Naja, so richtig gut geht es ja nicht. Es wäre zumindest einen VErsuch wert, ob er damit besser trinkt, hast du es schon mal ausprobiert?
Was mir hilft ist: Das Baby meinem Mann in die Hand drücken und was schönes mit meiner großen Tochter machen. Das hilft mir vor allem insofern, als dass sie dann ihre Mama hat und ich mich nicht auch noch anfange schlecht zu fühlen, weil ich denke, sie fühlt sich ungeliebt...Mondenkind hat geschrieben:Ganz wichtig bei Relaktationen ist immer: Baby genießen nicht vergessen. Genau das ist bei Euch passiert. Du liest Dich sehr verbissen und unglücklich, das tut mir sehr leid.Es wäre wirklich wichtig, dass Ihr Euch wieder findet. Was würde Dich denn entlasten bis zu dem Besuch am Freitag? Wenn Ihr die Flasche gebt bis dahin? Mal Hütchen probiert? Wenn er es damit nicht besser kann, könnt Ihr sie ja wieder weglassen.
Beim Fläschchen geben hat er nie losgelassen und geschrien. Aber er hat schon stark gespuckt. Das hatte er beim Stillen weder in den ersten zwei Wochen noch jetzt nach der Relaktation gemacht. Es kommt wohl mal vor, dass ein bisschen was hochkommt, aber selten und auch wirklich sehr wenig. Beim Fläschchen war es immer direkt nach dem Füttern ein großer Schwall.feniliro hat geschrieben: ab es beim früheren Flasche geben nie ein Problem mit Loslassen und Schreien (sorry falls ich das überlesen habe)?
Mein erster Gedanke war beim Lesen nämlich eine Refluxproblemarik. Könnte auch so etwas in Frage kommen?
Vielen Dank!
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MoinMoin
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Re: Ständiges Loslassen
Kann mir keiner weiterhelfen?
Wir hatten jetzt seit über 24 Stunden keine gute Mahlzeit mehr. Die beiden heute Nacht und die heute Morgen waren sogar ohne Schreien.
Ich gebe meinem Mann immer das Baby direkt nach dem Stillen. Ich kann ihn nicht mehr ansehen und entfremde mich jede Stillmahlzeit mehr von ihm.
Ich gebe mir doch solche Mühe, warum trinkt er denn nur nicht normal? Warum schreit er mich immer an?
Wir hatten jetzt seit über 24 Stunden keine gute Mahlzeit mehr. Die beiden heute Nacht und die heute Morgen waren sogar ohne Schreien.
Ich gebe meinem Mann immer das Baby direkt nach dem Stillen. Ich kann ihn nicht mehr ansehen und entfremde mich jede Stillmahlzeit mehr von ihm.
Ich gebe mir doch solche Mühe, warum trinkt er denn nur nicht normal? Warum schreit er mich immer an?
- feniliro
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- Wohnort: Berlin
Re: Ständiges Loslassen
Liebe MoinMoin,
es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht ((()))
Könnte es eventuell sein, dass du eine Wochenbettdepression entwickelst? Das ist keine Schande und es kann dir geholfen werden! Die negativen Gefühle deinem Sohn gegenüber sehe ich als echtes Alarmzeichen.
Ich hoffe es meldet sich noch jemand mit mehr Ahnung als ich
Ich wünsche Dir vom Herzen, dass es dir bald besser geht.
es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht ((()))
Könnte es eventuell sein, dass du eine Wochenbettdepression entwickelst? Das ist keine Schande und es kann dir geholfen werden! Die negativen Gefühle deinem Sohn gegenüber sehe ich als echtes Alarmzeichen.
Ich hoffe es meldet sich noch jemand mit mehr Ahnung als ich
Ich wünsche Dir vom Herzen, dass es dir bald besser geht.
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Mondenkind
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Re: Ständiges Loslassen
Ich melde mich später.MoinMoin hat geschrieben:Kann mir keiner weiterhelfen?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
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Mondenkind
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Re: Ständiges Loslassen
Liebe MOinMoin, Deine Beschreibungen hören sich sehr belastend an. Es geht mir sehr zu Herzen.
Ich kann Dein Problem hier leider nicht lösen. Ich denke Euer primäres Problem ist eine Depression/Wochenbettdepression, die sich hier klassischerweise auch in einem Bindungs- und Stillproblem äußert. Und natürlich auch in Deiner gesamten Verfassung. Du hast mit der Flasche geweint, aber ganz ehrlich, Deiner Beschreibung nach ist es mit dem Stillen leider nicht besser.
ich rate Dir dringend, professionelle HIlfe anzunehmen, möglicherweise findest Du trotz Feiertagen jemanden, der EEH (= emotionelle erste Hilfe, Adressen sollten problemlos über Google zu finden sein) macht, ansonsten wende Dich an Deine Gyn oder den Hausarzt bzgl. einer antidepressiven medikamentösen Therapie und der Therapie (auch damit darfst du stillen!) einer Wochenbettdepression, die üblicherweise mit Gesprächstherapie behandelt wird.
Ich hätte Euch gern geholfen, und helfe Dir bei konkreten Stillfragen soweit es geht auch weiter, aber Euer grundlegendes Problem liegt tiefer, da bin ich mir sicher. Daher muss ich Dich wirklich dringend bitten, Dir Hilfe zu holen.
Ich kann Dein Problem hier leider nicht lösen. Ich denke Euer primäres Problem ist eine Depression/Wochenbettdepression, die sich hier klassischerweise auch in einem Bindungs- und Stillproblem äußert. Und natürlich auch in Deiner gesamten Verfassung. Du hast mit der Flasche geweint, aber ganz ehrlich, Deiner Beschreibung nach ist es mit dem Stillen leider nicht besser.
ich rate Dir dringend, professionelle HIlfe anzunehmen, möglicherweise findest Du trotz Feiertagen jemanden, der EEH (= emotionelle erste Hilfe, Adressen sollten problemlos über Google zu finden sein) macht, ansonsten wende Dich an Deine Gyn oder den Hausarzt bzgl. einer antidepressiven medikamentösen Therapie und der Therapie (auch damit darfst du stillen!) einer Wochenbettdepression, die üblicherweise mit Gesprächstherapie behandelt wird.
Ich hätte Euch gern geholfen, und helfe Dir bei konkreten Stillfragen soweit es geht auch weiter, aber Euer grundlegendes Problem liegt tiefer, da bin ich mir sicher. Daher muss ich Dich wirklich dringend bitten, Dir Hilfe zu holen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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MoinMoin
- gut eingelebt
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Re: Ständiges Loslassen
Hallo.
Es ist nett, dass ihr euch sorgt. Aber was ich ganz sicher nicht brauche sind Medikamente gegen Depressionen.
Es gibt ein großes Problem, das ist offensichtlich. Aber mein Problem sind nicht Depressionen. Ich halte dieses ständige Loslassen jetzt seit 4 Wochen aus, ohne dass mir jemand helfen kann. Das zermürbt mich.
Mein Mann ist den ganzen Tag zu Hause und unterstützt mich. Soweit ist alles in Ordnung.
Ich finde, dass ich konkrete Stillfragen stelle. Wenn ich das Stillproblem nicht hätte, wäre ja alles gut mit meinem Baby.
Nur jetzt ist es so, dass er immer schreit. Immer. Zwischen den Mahlzeiten ist alles gut, aber beim Stillen selbst dockt er an, trinkt ein paar Züge, lässt los, schreit. Er nimmt die Brust dann nicht wieder, schreit. Dann irgendwann nimmt er wieder ein paar Züge, schreit wieder. Ich lasse ihn jetzt schreien, ich weiß mir nicht zu helfen. Das geht dann 10 Min lang so. Dann dockt er wieder an un trinkt knapp 10 Min. Dann war er ruhig.
Die IBCLC tippt jetzt auf Hormonumstellung und dass die Milch jetzt nicht mehr im Überfluss fließt. Sie sagte Brustkompression während des Stillens. Die Brust 20 Sek lang zusammen pressen direkt nach dem Andocken, dann loslassen, dass ein 2. MSR ausgelöst wird und mehr Milch kommt. Nur solange bleibt mein Sohn gar nicht an der Brust, er lässt ja so schnell los.
Sie sagte außerdem die Stillposition ist dann egal, ich soll mich so hinsetzen wiebich es am entspanntesten finde. Das hilft sehr.
Außerdem lassen wir weiter den Schnuller weg und machen einen Zungenspaziergang mit ihm, dass sich die Zunge schön entspannen soll und er sie weit rausstreckt. Das soll gegen die Saugverwirrung helfen.
Kann ich irgendetwas tun, damit er nicht so schnell loslässt?
Kann ich noch etwas tun, dass er schneller mehr Milch aus der Brust bekommt?
Kann ich noch mehr tun um die Saugverwirrung schneller zu überwinden?
Es ist nett, dass ihr euch sorgt. Aber was ich ganz sicher nicht brauche sind Medikamente gegen Depressionen.
Es gibt ein großes Problem, das ist offensichtlich. Aber mein Problem sind nicht Depressionen. Ich halte dieses ständige Loslassen jetzt seit 4 Wochen aus, ohne dass mir jemand helfen kann. Das zermürbt mich.
Mein Mann ist den ganzen Tag zu Hause und unterstützt mich. Soweit ist alles in Ordnung.
Ich finde, dass ich konkrete Stillfragen stelle. Wenn ich das Stillproblem nicht hätte, wäre ja alles gut mit meinem Baby.
Nur jetzt ist es so, dass er immer schreit. Immer. Zwischen den Mahlzeiten ist alles gut, aber beim Stillen selbst dockt er an, trinkt ein paar Züge, lässt los, schreit. Er nimmt die Brust dann nicht wieder, schreit. Dann irgendwann nimmt er wieder ein paar Züge, schreit wieder. Ich lasse ihn jetzt schreien, ich weiß mir nicht zu helfen. Das geht dann 10 Min lang so. Dann dockt er wieder an un trinkt knapp 10 Min. Dann war er ruhig.
Die IBCLC tippt jetzt auf Hormonumstellung und dass die Milch jetzt nicht mehr im Überfluss fließt. Sie sagte Brustkompression während des Stillens. Die Brust 20 Sek lang zusammen pressen direkt nach dem Andocken, dann loslassen, dass ein 2. MSR ausgelöst wird und mehr Milch kommt. Nur solange bleibt mein Sohn gar nicht an der Brust, er lässt ja so schnell los.
Sie sagte außerdem die Stillposition ist dann egal, ich soll mich so hinsetzen wiebich es am entspanntesten finde. Das hilft sehr.
Außerdem lassen wir weiter den Schnuller weg und machen einen Zungenspaziergang mit ihm, dass sich die Zunge schön entspannen soll und er sie weit rausstreckt. Das soll gegen die Saugverwirrung helfen.
Kann ich irgendetwas tun, damit er nicht so schnell loslässt?
Kann ich noch etwas tun, dass er schneller mehr Milch aus der Brust bekommt?
Kann ich noch mehr tun um die Saugverwirrung schneller zu überwinden?
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Mondenkind
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Ständiges Loslassen
Mag sein, dass ich mich irre, wäre ja gut. Aber Eure Bindung leidet im Moment extrem. EEH hilft da sicher, daran halte ich fest. Im norddeutschen Raum gibt es viele EEH-Beraterinnen, da die Ausbildung in Bremen stattfindet.
Ist er da bei Dir oder Deinem Mann? Trägst Du ihn zwischendurch, dass Ihr auch ein paar entspannte Momente habt?MoinMoin hat geschrieben:Zwischen den Mahlzeiten ist alles gut,
Ist das im Liegen? Was passiert, wenn Du mit ihm aufstehst, umhergehst? Im Laufen, auf dem Pezziball oder in der Tragehilfe die Brust anbietest?MoinMoin hat geschrieben:Zwischen den Mahlzeiten ist alles gut, aber beim Stillen selbst dockt er an, trinkt ein paar Züge, lässt los, schreit. Er nimmt die Brust dann nicht wieder, schreit. Dann irgendwann nimmt er wieder ein paar Züge, schreit wieder. Ich lasse ihn jetzt schreien, ich weiß mir nicht zu helfen. Das geht dann 10 Min lang so.
Ist die Mundanatomie kontrolliert worden?MoinMoin hat geschrieben:Kann ich irgendetwas tun, damit er nicht so schnell loslässt?
Ist das denn das Problem? Es hieß doch mehrfach, es käme zu viel?! Wenn schneller mehr kommen soll: Brustkompression, Wechselstillen, Brustmassage vor dem Stillen, Wärme vor dem Stillen, Entspannung.MoinMoin hat geschrieben:Kann ich noch etwas tun, dass er schneller mehr Milch aus der Brust bekommt?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Viveca
Re: Ständiges Loslassen
Hallo MoinMoin
hier findest Du Berater/innen die EEH anbieten, ich finde das auch eine gute Idee:
http://emotionelle-erste-hilfe.org/cont ... eutschland
Alles Gute!
hier findest Du Berater/innen die EEH anbieten, ich finde das auch eine gute Idee:
http://emotionelle-erste-hilfe.org/cont ... eutschland
Alles Gute!
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Lauri13
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 133
- Registriert: 09.01.2014, 17:12
Re: Ständiges Loslassen
Auf deine Frage wegen dem loslassen kann ich antworten. Alles andere wurde ja schon gesagt. Vielleicht ist etwas dabei, du klingst so verzweifelt deswegen und ich wünsche dir sehr, dass du eine Lösung findest. Mein Kind hat das aus verschiedenen Gründen gemacht. Er wollte oft eine andere stillposition. Dann ließ er ständig los. Meist im liegen funktionierte es. Wiegehaltung mochte er z B gar nicht mehr. Herumtragen beim stillen half und schunkeln dabei.
Sonst wegen zu starkem MSR vorher ausstreichen. Hast du viel Milch? Bei uns war das Problem, dass die Milch anfangs zu schnell kam und die strahlen störten/irritierten ihn in seinem Mund.
Oder die Luft im Bauch rumorte. Der saugreflex ist bei den kleinen an den Ausscheidungsreflex gekoppelt. Das störte ihn beim stillen und er ließ los. Schaukeln, abwarten, später wieder anbieten half. Manchmal kam dann das große Geschäft. Und ich musste regelmäßig Sab wegen der Luft im Bauch geben.
Des Rätsels Lösung entdeckte ich erst, als er sitzen konnte. Da stand er nämlich von allein auf bzw setzte sich selbst auf zum Bäuerchen machen. Manchmal 3-4 mal beim stillen. Damit erklärte sich die ganze zappelei. Als er kleiner war, konnte er es ja nicht anders mitteilen.
Vielleicht hilft dir das etwas weiter. Jedes Kind ist ja anders und ich musste viel ausprobieren, um herauszufinden, wie ich meinem Kind helfen kann.
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11/2013
Sonst wegen zu starkem MSR vorher ausstreichen. Hast du viel Milch? Bei uns war das Problem, dass die Milch anfangs zu schnell kam und die strahlen störten/irritierten ihn in seinem Mund.
Oder die Luft im Bauch rumorte. Der saugreflex ist bei den kleinen an den Ausscheidungsreflex gekoppelt. Das störte ihn beim stillen und er ließ los. Schaukeln, abwarten, später wieder anbieten half. Manchmal kam dann das große Geschäft. Und ich musste regelmäßig Sab wegen der Luft im Bauch geben.
Des Rätsels Lösung entdeckte ich erst, als er sitzen konnte. Da stand er nämlich von allein auf bzw setzte sich selbst auf zum Bäuerchen machen. Manchmal 3-4 mal beim stillen. Damit erklärte sich die ganze zappelei. Als er kleiner war, konnte er es ja nicht anders mitteilen.
Vielleicht hilft dir das etwas weiter. Jedes Kind ist ja anders und ich musste viel ausprobieren, um herauszufinden, wie ich meinem Kind helfen kann.
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11/2013
Mein Kleiner kam Mitte 11/13

