Seit starkem Infekt Stillstreik? Stau

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Siti
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Seit starkem Infekt Stillstreik? Stau

Beitrag von Siti »

Hallo in die Runde.
Hier geht gerade alles durcheinander. Dass dies im Alter von 6 Monaten vorkommen kann ist mir inzwischen klar. Aber ich frage mich nun, wie ich richtig handeln soll.
Kurz die Situation:

Unser Schlumpi ist seit Ende letzter Woche ziemlich krank gewesen. Obstruktive Bronchitis mit echt erschwerter Atmung. Kurz vor Klinikeinweisung. Trinken wurde immer kürzer wegen Atmung. Nun gehts schon deutlich besser aber er stillt im Laufe des Tages immer schlechter. Nachts sehr oft wie immer und gut. Vormittags auch gut. Er ist aber auch jeweils müde. Mittags gibts Getreide/Obst Brei (weniger als 50g) danach kein Stillen möglich. Er trinkt ganz kurz, richtet sich ständig auf und drückt sich dann weg. So geht es dann nachmittags und abends weiter. Abends wenig Gemüse/Kartoffel Brei/danach kein Stillen möglich. Übrigens auch nicht im abgedunkelten Zimmer. Später folgte bisher immer Umziehen und Einschlafstillen. Nur seit Tagen ist er abends ansteigend unruhig, fast schon hektisch und lässt sich nicht stillen, schläft aber auch nicht ohne ein. Ich habe schon seit gestern einen beginnenden Stau und habe gestern und heute gegen 19 Uhr abgepumpt um mir Erleichterung zu verschaffen. Schlumpi trank gestern diese Milch aus der Flasche, blieb aber so unruhig. Irgendwann "gibt er dann auf" und lässt sich einschlafstillen.

Nun meine Frage: Übersehen wir etwas? Ist er über den Punkt? (er schläft aber immer kurz um 17Uhr) . Müssen wir einfach abwarten und aussitzen?
Ist das Pumpen so o.k.. Oder bringe ich so alles Durcheinander? Hatte schon öfter bei Stress Stau. Pumpte aber bisher nicht. (ging nicht)

Ach, ich bin so voller wirrer Gedanken und versuche jetzt wieder zu stillen...

LG.
Siti.
Schnuck 02/2008 und Schlumpi 05/2014
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Re: Seit starkem Infekt Stillstreik? Stau

Beitrag von Mondenkind »

Hallo, wie geht es Euch? Ich verstehe leider Deine Fragen nicht ganz.
Siti hat geschrieben:Nun meine Frage: Übersehen wir etwas? Ist er über den Punkt? (
Welchen PUnkt?
Siti hat geschrieben:Müssen wir einfach abwarten und aussitzen?
Was denn?
Siti hat geschrieben:Schlumpi trank gestern diese Milch aus der Flasche, blieb aber so unruhig.
WArum bekommt er die Flasche?
Siti hat geschrieben:danach kein Stillen möglich.
Stillst du ihn vor dem Brei auch?

Bitte erklär mir das nochmal genauer, wir finden schon eine Lösung.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Siti
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Re: Seit starkem Infekt Stillstreik? Stau

Beitrag von Siti »

Verzeih, ich habe wirklich sehr wirr geschrieben. Meine Gedanken waren an dem Abend nur noch im Kreise drehend und nebenher weinte mein Baby auf dem Arm meines Mannes.
Weil niemand etwas geschrieben hatte, dachte ich mir schon, dass mein Beitrag wohl zu durcheinander und unpräzise war. Insgesamt ging es mir darum, dass die Windeln vermehrt fast trocken blieben und ich mich wegen Austrocknung sorgte. Das hatte ich nicht geschrieben. Er weinte abends so sehr und war furchtbar unruhig, wirkte fast schon panisch. Das war neu.

Und vielleicht noch zu unserer Ausgangssituation: im Schnitt 2stündliches Stillen auch tagsüber. Nachts seit vielen Wochen max. 3 Std. Pause.
Welchen PUnkt?
Ich meinte den "Einschlafpunkt". Kennst Du den Ausspruch bei Übermüdung "über den Punkt sein"?
Was denn?
Mit "Aussitzen" meinte ich das Durcheinander im Alter von etwa 6 Monaten, Beikostbeginn, unruhigeres Stillen durch Neugierde und natürlich den starken Infekt.
WArum bekommt er die Flasche?
Weil er seit vormittags quasi nichts getrunken hatte, wie gesagt die Windeln trockener blieben und eigentlich Einschlafgestillt wird (braucht das Trinken zum Einschlafen :oops: )Er bekam früher mal eine Zeitlang abends zusätzlich zum Stillen eine Flasche(100ml) 1er als Versuch, nachts längere Schlafzeiten zu erreichen. Hat nicht geklappt :) Seither gabs keinerlei Flasche mehr. Das war so ein Rat von Vielen die meinen, dass ich bestimmt nicht genügend Milch hätte. (so schlank und mit kleiner Brust ;-) )
Stillst du ihn vor dem Brei auch?
Nein, das hatte ich nicht. Alle Versuche, ihn "einfach nur zu stillen" waren an dem Tag mißlungen. Nur Gehampel (so ein Wippen in der Hüfte und Wegdrücken). Ich wartete also auf die Müdigkeit zum Stillen. Die vermutete ich nach dem Brei.

Inzwischen gehts ihm gesundheitlich besser. Es lag wohl doch hauptsächlich am Infekt. Das Stillen klappt mal gut, mal weniger gut. Er ist insgesamt noch sehr unruhig und leicht ablenkbar. Ich versuche, jeweils den richtigen Moment abzupassen und so ruhig wie möglich zu stillen.
Er trinkt kürzer. Durch den Infekt hat er auch abgenommen(Kein Gewicht messbar, da Ausgangswert fehlt. Optisch an mehreren Dingen sichtbar.) Aber da mache ich erstmal keinen Stress daraus. Der Kinderarzt auch nicht. Die Windeln sind nun wieder nasser. Noch nicht so wie vor dem Infekt aber deutlich besser.

Hast Du noch einen Tipp, wie ich das Wippen der Hüften beim Stillen vermeiden kann? Warum macht er das? Hängt es mit der beginnenden Mobilität zusammen?
Pünktlich zum Infekt kommt auch noch ein neuer Zahn. (der 3.) In der Unruhe, beim Überstrecken lässt er manchmal die Brustwarze nicht gleich los. Dadurch schmerzt es nun beim Stillen etwas. Kann ich etwas tun, um dieses Brustwarzenlangziehen zu vermeiden? Das geht meist so ruckartig, dass ich bisher keine Chance hatte, irgendwie einzugreifen.

Vielen Dank für die Antwort,
herzliche Grüße,
Siti.
Schnuck 02/2008 und Schlumpi 05/2014
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Re: Seit starkem Infekt Stillstreik? Stau

Beitrag von Mondenkind »

Hallo, kein Problem, ich kann verstehen, dass es in der Situation schwierig war zu schreiben. Aber ich habs einfach nicht verstanden :oops: .
Siti hat geschrieben:Inzwischen gehts ihm gesundheitlich besser. Es lag wohl doch hauptsächlich am Infekt. Das Stillen klappt mal gut, mal weniger gut. Er ist insgesamt noch sehr unruhig und leicht ablenkbar. Ich versuche, jeweils den richtigen Moment abzupassen und so ruhig wie möglich zu stillen.
Das klingt ja schon mal gut.
Siti hat geschrieben:Insgesamt ging es mir darum, dass die Windeln vermehrt fast trocken blieben und ich mich wegen Austrocknung sorgte. Das hatte ich nicht geschrieben. Er weinte abends so sehr und war furchtbar unruhig, wirkte fast schon panisch. Das war neu.
Für mich klingt das nach Schmerzen. Bei einem Infekt sollte man bei so kleinen Kindern immer an Ohrenschmerzen denken, die das Trinken auch sehr schmerzhaft werden lassen. Hattet Ihr mal ein Schmerzmittel versucht? Oder einen Arzt aufgesucht?
Siti hat geschrieben:Mit "Aussitzen" meinte ich das Durcheinander im Alter von etwa 6 Monaten, Beikostbeginn, unruhigeres Stillen durch Neugierde und natürlich den starken Infekt.
Wenn ein Kind plötzlich schlecht trinkt, wenig pinkelt und nicht stillen oder essen will und zudem einen Infekt hat, sollte man im Zweifel niemals irgendwas aussitzen, sondern eher einen Arzt aufsuchen, um Halsschmerzen, Ohrenschmerzen oder ähnliches auszuschließen.
Siti hat geschrieben:Hast Du noch einen Tipp, wie ich das Wippen der Hüften beim Stillen vermeiden kann? Warum macht er das? Hängt es mit der beginnenden Mobilität zusammen?Pünktlich zum Infekt kommt auch noch ein neuer Zahn. (der 3.) In der Unruhe, beim Überstrecken lässt er manchmal die Brustwarze nicht gleich los. Dadurch schmerzt es nun beim Stillen etwas. Kann ich etwas tun, um dieses Brustwarzenlangziehen zu vermeiden? Das geht meist so ruckartig, dass ich bisher keine Chance hatte, irgendwie einzugreifen.
Hast Du mal andere Stillpositionen versucht, zb ihn aufrecht vor Deinen Bauch gesetzt, so dass er was sehen kann? Vielleicht möchte er einfach etwas gucken?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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