der eindruck, dass er weniger stark saugt, kann wirklich daran liegen, dass sich deine brueste ans stillen gewoehnt haben und auch, dass der hormonspiegel sich umgestellt hat (die ersten andockschmerzen sind auch hormonell bedingt).
versuch mal eine weile auf ganz korrektes anlegen zu achten. folgende punkte kannst du selbst beobachten:
der mund deines kindes muss weit geoeffnet sein, dein kind hat also mehr als nur die brustwarze im mund, auch einen teil des brustwarzenhofes.
ohr, schulter und huefte deines kindes bilden eine linie, dein kind ist nicht verdreht. der bauch deines kindes ist nah an dir dran.
das kinn beruehrt die brust - das verbessert die zungenbewegung.
die zunge liegt auf der unteren zahnleiste. das laesst sich oft nur schwer sehen, manche kinder strecken aber die zunge schon vor dem andocken deutlich vor.
dann ist hier noch ein link zu
asymmetrischem anlegen, das auch sehr beim korrekten andocken hilft.
damit dein baby die brust besser fassen kannst, kannst du die sandwich-technik ausprobieren (knackig ausgedrueckt "butterbrot statt apfel"): dazu drueckst du das brustgewebe hinter der brustwarze zwischen daumen und zeigefinger etwas flach. du erleichterst ihr so, dass sie mehr als nur brustwarze zu fassen bekommt.
es kann aber auch einfach sein, dass er gerade eine unruhige phase hat. wichtig ist natuerlich, dass er am ende gut stillt. beim nachts stillen ist manchmal der wurm drin, das ging mir als meine kinder in dem alter waren auch so. auch hier ist es wichtig, dass der bauch deines kindes ganz nah an dir dran ist.