Kathinka hat geschrieben:
Ja, ich weiß was du meinst. So habe ich das bisher noch nicht gesehen. Ich dachte immer, einen anderen Weg würde sie vermutlich gar nicht akzeptieren.
Bei jemand anderem bestimmt. Da gibt es ja keine Brust.
Aber das ist ein paar Versuche wert. Ich kann sie ja vorher stillen und dann wach an Papa übergeben.
Zum Beispiel.
Es ist jetzt häufiger beim Einschlafstillen vorgekommen, dass sie nach der zweiten Brust sich durchgebogen hat und wie wild gebrüllt hat. Erst nachdem sie sich ein bisschen ausgeschrien hat, ist sie dann beim Stillen wieder eingeschlafen.
War sie vielleicht übermüdet?
Gerade zum Mittagsschlaf hatten wir wieder die Situation. Da habe ich gedacht, gute Gelegenheit einfach mal auszuprobieren, ob sie vielleicht über aufrechtes Tragen einschläft.
Nach 10-15 Minuten einigen Schreianfällen ( aber nur kurz ) habe ich es tatsächlich nach drei Ablegeversuchen geschafft sie ins Schlafen zu tragen.
Klingt nach "zu müde". Jedenfalls haben meine Kinder auf Übermüdung so reagiert. Wie ist es mit Tragen im Tuch? Klappt das?
Im Prinzip stört mich das Einschlafstillen nicht, denn in der Regel schläft sie innerhalb von 10-15 Minuten ein.
Super. Dann behalte es bei.
WEnn sie bei Papa oder Oma und Opa beim Tragen einschlafen würde, wäre mein Problem was das Einschlafen um 19 Uhr betrifft gelöst.
Vielleicht schlafen sie bei Oma, Opa, Papa auch einfach im Bett ein (hat meine Große gemacht). Da hilft nur immer mal wieder vorsichtig ausprobieren. Ganz wichtig ist das Vertrauen zu der Betreuungsperson, damit es klappt.
Aber was tun wenn sie dann nach der ersten Schlafphase 3-4 Stunden wach wird und ich noch nicht da bin ? ( Würde halt gerne mal wieder länger als 1-2 Stunden aus gehen ) ?
Das ist in der Tat schwierig. Bei mir hat das erst mit so 3 Jahen geklappt. Vorher war die einzige Möglichkeit, dass mein Mann dann mit den Kindern gespielt hat, bis ich wieder da war (das habe ich aber nur zweimal gemacht, denn danach war die Nachtruhe ganz vorbei).
Alternative: Tagsüber weggehen. Oder schon um fünf aus dem Haus gehen, so dass du wieder zu Hause bist, wenn sie das erste Mal aufwacht. Oder in der Nähe weggehen, damit du schnell nach Hause kannst, wenn Paula schreit.
deidamaus hat geschrieben:Kann Oma nicht einfach mit dem Wagen spazieren gehen?
Doch kann sie, auch der Papa, aber das wäre nur eine Lösung für hin und wieder. Wir wohnen auf der 1. Etage und umbetten läßt sie sich eher nicht.
Allerdings könnte der Wagen auch bei Oma und Opa im EG stehen bleiben aber dann halt wieder nur, bis sie wieder wach wird.
Das können 3-4 Studen sein aber auch nur 30 Minuten usw.
Deine Kleine ist ja auch noch recht klein. Vielleicht gehst du einfach mal tagsüber länger weg und bleibst halt abends zu Hause.
Welche Frage mich auch immer beschäftigt, wenn ich die Stillmahlzeiten nun ein bisschen runter fahren möchte. Also z.B Mittags und Abends tatsächlich durch Familienkost, Brei usw. ersetzte, wieviel Stillmahlzeiten braucht sie denn mit ihren 8 Monaten noch ?
Hier mal die Mindeststill- und -essmahlzeiten:
* 6-7 Monate: mind. 4-5x stillen, 1-2x essen
* 8 Monate: mind. 3x stillen, 2-3x essen
* 9 Monate: mind. 3x stillen, 2-4x essen
* 10-11 Monate: mind. 2x stillen, 2-5x essen
* 12 Monate: 2 x stillen, 3-5x essen
.
Allerdings will ich schon mit ca. 12 Monaten aufhören zu stillen. Zumindestens stand heute.
Ich bin dagegen
Hilft dir die Liste weiter?
Ist es denn ok, die Stillmahlzeiten mit Beikost zu ersetzen ohne das ihr etwas fehlt ?
So schnell fehlt deiner Maus nichts. Wenn du noch zum Einschlafen und nachts stillst, reicht das auf jeden Fall.
Abendbrei spuckt sie mir mitlerweile vor die Füße. Gemüsebrei mit KH geht gerade noch so. Ansonsten versuchen ich sie soweit wie möglich am Familientisch
mitessen zu lassen
Bedenke dabei, dass Brei meist leichter verdaulich ist, als Essen vom Familientisch. Der Darm ist erst mit zwei Jahren wirklich ausgereift. D.h. wenn sie keinen Brei mehr mag, dann braucht sie wahrscheinlich tagsüber noch Mimi (so sagt mein Jüngster, wenn er Milch will. So süß

). Mag sie Getreidebrei mit Obst? Was bei meinen Kinder immer der Renner war und ist: Kürbis- und Kartoffelsuppe (schön dickflüssig).
. Morgens und Abend ist sie meist schon Brot mit Frischkäse oder Wurstaufstrich ?
Ist doch total okay.
WAs ist denn mit Rübenkraut oder Agavendicksaft ? Ist das als Süßungsmittel ok oder eher lieber nicht im ersten Lebensjahr ?
Geben kannst du es schon. Aber es prägt natürlich auch auf den süssen Geschmack. Das ist meiner Meinung nach ähnlich wie Zucker. Aber beim zweiten Kind wird es deutlich schwieriger, sie vom Süßen fernzuhalten. Mein Mann meinte mal zu mir (da war mein Kleinster so alt wie deine jetzt): " Linus mag ja Schokolade."

Klar doch! Aber in dem Alter muss man sie ihm ja noch nicht geben.
Sorry jetzt ist mein Fragenkatalog gerade aus mir herausgesprudelt. Ich habe versucht alles mit Lesen im SuT zu lösen, merke aber das ich total unsicher bin, ob ich es richtig mache oder nicht.
LG Kathinka
Du machst das super, Kathinka. Essen vom Familientisch und Brei nach Bedarf. Stillst noch häufig und denkst darüber nach, wie du dir etwas Auszeit verschaffen kannst, ohne das Paula leidet.
Liebe Grüße
Deidmaus