Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufüttern.
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Teufelchen
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Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufüttern.
Hallo ihr Lieben,
nun komme ich endlich mal dazu, hier einen Strang zu eröffnen. Mitgelesen habe ich schon länger, aber eben meistens vom Handy mit Baby auf dem Arm. Da schreibt es sich so schlecht.
Zuallererst: Ich weiß noch gar nicht genau, was ich mir hier erhoffe. Irgendwie denke ich, dass für unsere Stillbeziehung schon Hopfen und Malz verloren sein könnte, aber man will ja nichts unversucht lassen.
Mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt und wir hatten von Anfang an eine sehr schwierige Stillbeziehung. Ich versuche sie hier mal so kurz wie möglich zusammen zu fassen.
Geburt war schnell und unspektakulär, anlegen nach der Geburt hat super geklappt. Da taten hinterher allerdings schon die Brustwarzen weh. In den ersten drei Tagen hat er im Rahmen des Üblichen abgenommen, dann nach dem Milcheinschuss aber ein paar Tage lang richtig gut zugenommen. Dann gingen die Brustwarzen richtig kaputt und in den folgenden Tagen hat er wieder abgenommen. Durch den Stress und die Angst vor dem Stillen nahm bei mir die Milch auch rapide ab. Es folgten Stillhütchen zuerst auf der einen, später auch auf der anderen Seite, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Schließlich einige Tage nur abpumpen und zufüttern mit Pre (zuerst mit Löffel, dann einige gescheiterte Versuche mit einem Becher, schließlich mit Fläschchen). Das abpumpen hat nicht gut funktioniert. Ich bekam kaum was raus und habe mir nach drei Tagen einen Milchstau eingefangen. Dann habe ich wieder angelegt, mit Stillhütchen, weil ohne durch meine Angst nicht mehr machbar war. Weiterhin hat er nicht richtig zugenommen und wir füttern jetzt zu, seit er vier Wochen alt ist. Bei einer Stillberaterin war ich noch vor dem zufüttern, sie hat sich die Anlegetechnik angeschaut und meinte, das sei richtig. Mund weit auf, Lippen nach außen, Zunge über der Kauleiste usw. Nach dem abdocken sehen meine Brustwarzen aber immer so plattgepresst aus. Also der Mund ist offen, aber irgendwas kneift er doch zusammen. Ich denke, das hat auch ganz zu Beginn zu den blutigen Brustwarzen geführt.
Da stehen wir auch jetzt noch. Ich stille mit Hütchen auf beiden Seiten, zusätzlich bekommt er ca. 400 bis 500 ml Pre aus dem Fläschchen täglich. Das ist viel, ich weiß. Ansich würde ich es vielleicht dabei belassen, aber auch mit den Hütchen habe ich wieder vermehrt Schmerzen.
Tja, was will ich? Am allerliebsten natülich schmerzfreies Vollstillen ohne Hütchen. Ich glaube aber, dass es dafür schon zu spät ist. Im Moment stören mich die Hütchen eigentlich mehr als das zufüttern bzw. denke ich, dass ich zunächst die Hütchen loswerden müsste, bevor ich mich daran begeben kann, die Milchmenge wieder zu steigern. Ich probiere es immer mal wieder ohne und er nimmt die Brust auch, aber ich habe nach kürzester Zeit Schmerzen (andere als mit dem Hütchen). Auf korrektes anlegen achte ich und mache es glaube ich auch richtig, aber wie oben beschrieben, presst er mir die Warzen flach. Ich habe immer noch Angst und lasse es dann schnell wieder sein. Nichts ist es mir im Moment wert, wieder offene Brustwarzen zu riskieren, das war einfach die Hölle.
Ich beantworte nun eure Fragen und warte einfach mal auf Kommentare, vielleicht habt ihr ja noch Ideen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, seit der 5. Lebenswoche mit Pre aus dem Fläschchen. Mengen s.o. konstant zwischen 400 und 500 ml (die Mengen merke ich mir aber erst seit ca. zwei Wochen). Die Zufütterung verteilt sich auf etwa vier Fläschchen täglich, wobei er das erste meist so gegen Mittag bekommt (vorher verlangt er nicht danach), nachts reicht stillen aus.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir sind aktuell bei nur etwa 5 bis 6 Stilmahlzeiten. Meistens gebe ich ihm dann beide Seiten, wobei er links mehr trinkt als rechts. Rechts ging eine Zeitlang fast gar nicht, aktuell trinkt er da wieder vermehrt, vielleicht so zehn Minuten, links ca. 20 Minuten. Tagsüber wird nur noch wenig geschlafen, aber wir haben nachts eine lange Schlafphase von ca. 7 Stunden. Wecken ist übrigens zwecklos, er wird zwar ansatzweise wach, ist aber nicht zum trinken zu bewegen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Sehr viel Pipi (genaue Anzahl der Windeln kann ich nicht sagen, aber sie sind oft sehr schwer). Stuhlwindeln sind seltener geworden, meist nur noch alle zwei bis drei Tage. In den ersten Wochen aber mehrmals täglich. Übrigens waren die Ausscheidungen laut Hebamme immer ok und auch sein Allgemeinzustand ließ nicht erkennen, dass er zu wenig bekam. Nur das Gewicht ging halt nicht nach oben.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Wie oben beschrieben: von Anfang an schwierig wegen heftiger Schmerzen und zunehmender Angst. Getrunken hat er immer gut, an Appetit mangelte es nicht. Seit wir zufüttern, ist auch die Gewichtszunahme sehr gut.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche und Hütchen. Schnuller bekommt er nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren einmal bei einer Stillberaterin und sind aktuell noch in osteopathischer Behandlung. Er hatte eine Blockade im Bereich des Atlaswirbels festgestellt, das ist aber schon besser geworden. Am zusammenkneifen beim trinken hat das nichts geändert.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein
Ich glaube die Gewichtsdaten kriege ich nicht mehr alle zusammen, aber ich versuche es mal.
20.09. 3300 g (U1)
22.09. 3080 g (Hebamme)
25.09. 3220 g (Hebamme)
29.09. 3090 g (Hebamme)
03.10. 3250 g (Hebamme)
06.10. 3220 g (Hebamme)
13.10. 3300 g (Hebamme, das war die Woche mit abpumpen und erstmaligem zufüttern)
17.10. 3320 g (Hebamme, wieder vollgestillt mit Hütchen, Beschluss zuzufüttern)
20.10. 3550 g (Hebamme)
24.10. 3720 g (Kinderarzt, U3)
28.10. 3930 g (Hebamme)
17.11. 4830 g (Hebamme)
Die Daten könnten um ein bis zwei Tage verschoben sein, weil ich es nicht mehr genau weiß. Aber der Gewichtsverlauf dürfte stimmen.
Ich danke euch schon mal und werde ich jetzt erst mal wieder dem stillen widmen.
Liebe Grüße vom Teufelchen!
nun komme ich endlich mal dazu, hier einen Strang zu eröffnen. Mitgelesen habe ich schon länger, aber eben meistens vom Handy mit Baby auf dem Arm. Da schreibt es sich so schlecht.
Zuallererst: Ich weiß noch gar nicht genau, was ich mir hier erhoffe. Irgendwie denke ich, dass für unsere Stillbeziehung schon Hopfen und Malz verloren sein könnte, aber man will ja nichts unversucht lassen.
Mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt und wir hatten von Anfang an eine sehr schwierige Stillbeziehung. Ich versuche sie hier mal so kurz wie möglich zusammen zu fassen.
Geburt war schnell und unspektakulär, anlegen nach der Geburt hat super geklappt. Da taten hinterher allerdings schon die Brustwarzen weh. In den ersten drei Tagen hat er im Rahmen des Üblichen abgenommen, dann nach dem Milcheinschuss aber ein paar Tage lang richtig gut zugenommen. Dann gingen die Brustwarzen richtig kaputt und in den folgenden Tagen hat er wieder abgenommen. Durch den Stress und die Angst vor dem Stillen nahm bei mir die Milch auch rapide ab. Es folgten Stillhütchen zuerst auf der einen, später auch auf der anderen Seite, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Schließlich einige Tage nur abpumpen und zufüttern mit Pre (zuerst mit Löffel, dann einige gescheiterte Versuche mit einem Becher, schließlich mit Fläschchen). Das abpumpen hat nicht gut funktioniert. Ich bekam kaum was raus und habe mir nach drei Tagen einen Milchstau eingefangen. Dann habe ich wieder angelegt, mit Stillhütchen, weil ohne durch meine Angst nicht mehr machbar war. Weiterhin hat er nicht richtig zugenommen und wir füttern jetzt zu, seit er vier Wochen alt ist. Bei einer Stillberaterin war ich noch vor dem zufüttern, sie hat sich die Anlegetechnik angeschaut und meinte, das sei richtig. Mund weit auf, Lippen nach außen, Zunge über der Kauleiste usw. Nach dem abdocken sehen meine Brustwarzen aber immer so plattgepresst aus. Also der Mund ist offen, aber irgendwas kneift er doch zusammen. Ich denke, das hat auch ganz zu Beginn zu den blutigen Brustwarzen geführt.
Da stehen wir auch jetzt noch. Ich stille mit Hütchen auf beiden Seiten, zusätzlich bekommt er ca. 400 bis 500 ml Pre aus dem Fläschchen täglich. Das ist viel, ich weiß. Ansich würde ich es vielleicht dabei belassen, aber auch mit den Hütchen habe ich wieder vermehrt Schmerzen.
Tja, was will ich? Am allerliebsten natülich schmerzfreies Vollstillen ohne Hütchen. Ich glaube aber, dass es dafür schon zu spät ist. Im Moment stören mich die Hütchen eigentlich mehr als das zufüttern bzw. denke ich, dass ich zunächst die Hütchen loswerden müsste, bevor ich mich daran begeben kann, die Milchmenge wieder zu steigern. Ich probiere es immer mal wieder ohne und er nimmt die Brust auch, aber ich habe nach kürzester Zeit Schmerzen (andere als mit dem Hütchen). Auf korrektes anlegen achte ich und mache es glaube ich auch richtig, aber wie oben beschrieben, presst er mir die Warzen flach. Ich habe immer noch Angst und lasse es dann schnell wieder sein. Nichts ist es mir im Moment wert, wieder offene Brustwarzen zu riskieren, das war einfach die Hölle.
Ich beantworte nun eure Fragen und warte einfach mal auf Kommentare, vielleicht habt ihr ja noch Ideen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, seit der 5. Lebenswoche mit Pre aus dem Fläschchen. Mengen s.o. konstant zwischen 400 und 500 ml (die Mengen merke ich mir aber erst seit ca. zwei Wochen). Die Zufütterung verteilt sich auf etwa vier Fläschchen täglich, wobei er das erste meist so gegen Mittag bekommt (vorher verlangt er nicht danach), nachts reicht stillen aus.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir sind aktuell bei nur etwa 5 bis 6 Stilmahlzeiten. Meistens gebe ich ihm dann beide Seiten, wobei er links mehr trinkt als rechts. Rechts ging eine Zeitlang fast gar nicht, aktuell trinkt er da wieder vermehrt, vielleicht so zehn Minuten, links ca. 20 Minuten. Tagsüber wird nur noch wenig geschlafen, aber wir haben nachts eine lange Schlafphase von ca. 7 Stunden. Wecken ist übrigens zwecklos, er wird zwar ansatzweise wach, ist aber nicht zum trinken zu bewegen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Sehr viel Pipi (genaue Anzahl der Windeln kann ich nicht sagen, aber sie sind oft sehr schwer). Stuhlwindeln sind seltener geworden, meist nur noch alle zwei bis drei Tage. In den ersten Wochen aber mehrmals täglich. Übrigens waren die Ausscheidungen laut Hebamme immer ok und auch sein Allgemeinzustand ließ nicht erkennen, dass er zu wenig bekam. Nur das Gewicht ging halt nicht nach oben.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Wie oben beschrieben: von Anfang an schwierig wegen heftiger Schmerzen und zunehmender Angst. Getrunken hat er immer gut, an Appetit mangelte es nicht. Seit wir zufüttern, ist auch die Gewichtszunahme sehr gut.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche und Hütchen. Schnuller bekommt er nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren einmal bei einer Stillberaterin und sind aktuell noch in osteopathischer Behandlung. Er hatte eine Blockade im Bereich des Atlaswirbels festgestellt, das ist aber schon besser geworden. Am zusammenkneifen beim trinken hat das nichts geändert.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein
Ich glaube die Gewichtsdaten kriege ich nicht mehr alle zusammen, aber ich versuche es mal.
20.09. 3300 g (U1)
22.09. 3080 g (Hebamme)
25.09. 3220 g (Hebamme)
29.09. 3090 g (Hebamme)
03.10. 3250 g (Hebamme)
06.10. 3220 g (Hebamme)
13.10. 3300 g (Hebamme, das war die Woche mit abpumpen und erstmaligem zufüttern)
17.10. 3320 g (Hebamme, wieder vollgestillt mit Hütchen, Beschluss zuzufüttern)
20.10. 3550 g (Hebamme)
24.10. 3720 g (Kinderarzt, U3)
28.10. 3930 g (Hebamme)
17.11. 4830 g (Hebamme)
Die Daten könnten um ein bis zwei Tage verschoben sein, weil ich es nicht mehr genau weiß. Aber der Gewichtsverlauf dürfte stimmen.
Ich danke euch schon mal und werde ich jetzt erst mal wieder dem stillen widmen.
Liebe Grüße vom Teufelchen!
- deidamaus
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Ich melde mich später nochmal.
LG
Deidamaus
LG
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Hallo Teufelchen,
herzlich Willkommen hier im SuT.
Danke, dass du schon die Fragen beantwortet hast. Jetzt schauen wir mal gemeinsam, was sich bei euch verbessern lässt.
Zuerst wurde ich gerne mal was zu den Gewichtsdaten sagen.
Wo genau tun deine BW weh. Beim Stillen oder auch danach? Tut es auch in der Brust weh? Sind sie rot, schuppig, wund,.... Wenn sie auch mit Stillhütchen beim Stillen weh tun, sind entweder die Stillhütchen zu klein oder gross oder du hast noch etwas zusätzliches (Soor z.B.). Wurde das Zungenbändchen kontrolliert?
Kennst du die asymmetrische Anlegetechnik? Die hilft oft gut gegen Schmerzen beim Stillen.
Das dein Kind noch an der Brust trinkt, ist schon mal sehr gut.
Wie pflegst du deine BW?
Damit dein Baby die richtige Technik zum Stillen lernt, ist es unbedingt nötig stillfreundlich zuzufüttern.
Wenn dein Baby nachts so lange schläft, wäre es interessant, wann du wieviel zufütterst. Könntest du mal einen Tag ein Stillprotokoll führen? Wahrscheinlich trinkt er abends zu viel Pre.
Mein Vorschlag für das Wochenende
- Verbesserung der Anlegetechnik (siehe Link zur asymmetrische Anlegeweise), immer wieder ohne Hütchen dabei Stillen. Wenn es während dem Stillen weh tut, nochmal abmachen.
- einen Tag Stillprotokoll führen (wann gestillt, wann wieviel Pre), Schlafphasen.
- Über eine für euch geeignete stillfreundliche Zufüttermethode nachdenken
- Genaue Art der Schmerzen beschreiben (eventuell Foto der BW nach dem Stillen mir per PN zukommen lassen) und mal ein Bild mit Hütchen (um zu sehen, ob diese passen)
Danach
- Hütchen abgewöhnen (wenn wir die Ursache der Schmerzen gefunden haben)
- still freundlich zufüttern
- unter täglicher Doku von Gewicht, Stillhäufigkeit, Zufüttermenge und Windelanzahl zügig die Pre reduzieren.
Das genaue Vorgehen erklärt ich dir dann noch.
Was meinst du dazu? Noch Fragen?
Liebe Grüße
Deidamaus
herzlich Willkommen hier im SuT.
Danke, dass du schon die Fragen beantwortet hast. Jetzt schauen wir mal gemeinsam, was sich bei euch verbessern lässt.
Zuerst wurde ich gerne mal was zu den Gewichtsdaten sagen.
Die Werte vom 25. und 29. passen nicht so ganz in die Reihe. Ansonsten ist die Zunahme aber noch okay, manche Babys brauchen etwas, bis sie richtig zulegen.20.09. 3300 g (U1)
22.09. 3080 g (Hebamme)
25.09. 3220 g (Hebamme)
29.09. 3090 g (Hebamme)
03.10. 3250 g (Hebamme)
06.10. 3220 g (Hebamme)
Durchschnittliche Zunahme von 300 g die Woche. Die normale durchschnittliche Zunahme in den ersten beiden Lebensmonaten beträgt 170-330g. Damit war dein Baby im oberen Normbereich, was auf eine zu hohe Zufüttermenge hindeutet.13.10. 3300 g (Hebamme, das war die Woche mit abpumpen und erstmaligem zufüttern)
17.10. 3320 g (Hebamme, wieder vollgestillt mit Hütchen, Beschluss zuzufüttern)
20.10. 3550 g (Hebamme)
24.10. 3720 g (Kinderarzt, U3)
28.10. 3930 g (Hebamme)
Wieder 300g die Woche. Wenn du reduzieren möchtest, dann gerne. Dein Baby gedeiht extrem gut. 400-500 ml sind wahrscheinlich zu viel an Zufütterung.17.11. 4830 g (Hebamme)
Nein, es ist nicht zu spät und auf jeden Fall einen Versuch wert.Tja, was will ich? Am allerliebsten natülich schmerzfreies Vollstillen ohne Hütchen. Ich glaube aber, dass es dafür schon zu spät ist. Im Moment stören mich die Hütchen eigentlich mehr als das zufüttern
Wo genau tun deine BW weh. Beim Stillen oder auch danach? Tut es auch in der Brust weh? Sind sie rot, schuppig, wund,.... Wenn sie auch mit Stillhütchen beim Stillen weh tun, sind entweder die Stillhütchen zu klein oder gross oder du hast noch etwas zusätzliches (Soor z.B.). Wurde das Zungenbändchen kontrolliert?
Kennst du die asymmetrische Anlegetechnik? Die hilft oft gut gegen Schmerzen beim Stillen.
Das dein Kind noch an der Brust trinkt, ist schon mal sehr gut.
Wie pflegst du deine BW?
Damit dein Baby die richtige Technik zum Stillen lernt, ist es unbedingt nötig stillfreundlich zuzufüttern.
Wenn dein Baby nachts so lange schläft, wäre es interessant, wann du wieviel zufütterst. Könntest du mal einen Tag ein Stillprotokoll führen? Wahrscheinlich trinkt er abends zu viel Pre.
Mein Vorschlag für das Wochenende
- Verbesserung der Anlegetechnik (siehe Link zur asymmetrische Anlegeweise), immer wieder ohne Hütchen dabei Stillen. Wenn es während dem Stillen weh tut, nochmal abmachen.
- einen Tag Stillprotokoll führen (wann gestillt, wann wieviel Pre), Schlafphasen.
- Über eine für euch geeignete stillfreundliche Zufüttermethode nachdenken
- Genaue Art der Schmerzen beschreiben (eventuell Foto der BW nach dem Stillen mir per PN zukommen lassen) und mal ein Bild mit Hütchen (um zu sehen, ob diese passen)
Danach
- Hütchen abgewöhnen (wenn wir die Ursache der Schmerzen gefunden haben)
- still freundlich zufüttern
- unter täglicher Doku von Gewicht, Stillhäufigkeit, Zufüttermenge und Windelanzahl zügig die Pre reduzieren.
Das genaue Vorgehen erklärt ich dir dann noch.
Was meinst du dazu? Noch Fragen?
Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Teufelchen
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Hallo deidamaus,
vielen Dank für deine schnelle Hilfe. Ich versuche mich an einer Antwort, weiß aber nicht wie weit ich komme.wegen Handy und stillendem Baby.
Die asymmetrische Anlegetechnik kenne ich und habe sie fast von Beginn an angewendet. Das habe ich auch der Stillberaterin gezeigt und sie meinte, das sei alles richtig so. Trotzdem sehen die BW nachher plattgedrückt aus. DUz wiederum meinte meine Hebamme, dass das so nicht sein sollte.
Art der Schmerzen: Hauptsächlich Wundschmerzen. Bei den Hütchen vor allem seitlich da wo der "Knick" ist. Aber auch nicht jedes mal gleich, ich denke es kommt drauf an wie das Hütchen sitzt. Manchmal hatte ich auch eine andere Art von Schmerz, als ob zu viel Druck ausgeübt wurde. Ich habe dann was von Vasospasmen gelesen und da meine BW auch öfter weiß werden, habe ich angefangen Magnesium zu nehmen. Seit ein paar Tagen ist das jetzt nicht mehr aufgetreten.
Ohne Hüzchen kommt der Schmerz auch vom scheuern, aber weiter vorne direkt an der Brustwarze.
Bei Schmerzen habe ich ihn immer wieder abgemacht, aber das brachte halt auch nicht viel, weil ich es ja einfach nicht besser hinbekommen habe. Dazu kommt meine immer noch große Angst. Ich probiere es zwar immer wieder ohne Hütchej, verwerfe das aber, sobald es anfängt weh zu tun. Vermutlich triggert da noch der viel heftigere Schmerz aus der frühen Anfangszeit und die Angst, dass es wieder so werden könnte.
Ich verwende Hütchen der Größe L, habe aber auch M hier. Damit habe ich mir leider komplett die Seite der BW aufgerissen und die Hebamme meinte die seien zu klein.
Stillfreundlich zufüttern: Da ist sicher unser Schwachpunkt. Probiert haben wir es, aber ich habe halt kaum was reinbekommen ins Kind und es war ne Riesen Sauerei. Wir haben den CamoCup (?), diesen Becher, den man hinterher auch als Trinklernbecher verwenden kann.
Pflege der Brust: Im Moment mit Heilwolle, ich finde die angenehmer als das reine Lanolin als Salbe.
Sorry, Kind wird unruhig.
vielen Dank für deine schnelle Hilfe. Ich versuche mich an einer Antwort, weiß aber nicht wie weit ich komme.wegen Handy und stillendem Baby.
Die asymmetrische Anlegetechnik kenne ich und habe sie fast von Beginn an angewendet. Das habe ich auch der Stillberaterin gezeigt und sie meinte, das sei alles richtig so. Trotzdem sehen die BW nachher plattgedrückt aus. DUz wiederum meinte meine Hebamme, dass das so nicht sein sollte.
Art der Schmerzen: Hauptsächlich Wundschmerzen. Bei den Hütchen vor allem seitlich da wo der "Knick" ist. Aber auch nicht jedes mal gleich, ich denke es kommt drauf an wie das Hütchen sitzt. Manchmal hatte ich auch eine andere Art von Schmerz, als ob zu viel Druck ausgeübt wurde. Ich habe dann was von Vasospasmen gelesen und da meine BW auch öfter weiß werden, habe ich angefangen Magnesium zu nehmen. Seit ein paar Tagen ist das jetzt nicht mehr aufgetreten.
Ohne Hüzchen kommt der Schmerz auch vom scheuern, aber weiter vorne direkt an der Brustwarze.
Bei Schmerzen habe ich ihn immer wieder abgemacht, aber das brachte halt auch nicht viel, weil ich es ja einfach nicht besser hinbekommen habe. Dazu kommt meine immer noch große Angst. Ich probiere es zwar immer wieder ohne Hütchej, verwerfe das aber, sobald es anfängt weh zu tun. Vermutlich triggert da noch der viel heftigere Schmerz aus der frühen Anfangszeit und die Angst, dass es wieder so werden könnte.
Ich verwende Hütchen der Größe L, habe aber auch M hier. Damit habe ich mir leider komplett die Seite der BW aufgerissen und die Hebamme meinte die seien zu klein.
Stillfreundlich zufüttern: Da ist sicher unser Schwachpunkt. Probiert haben wir es, aber ich habe halt kaum was reinbekommen ins Kind und es war ne Riesen Sauerei. Wir haben den CamoCup (?), diesen Becher, den man hinterher auch als Trinklernbecher verwenden kann.
Pflege der Brust: Im Moment mit Heilwolle, ich finde die angenehmer als das reine Lanolin als Salbe.
Sorry, Kind wird unruhig.
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
...hier auchTeufelchen hat geschrieben: ...wegen Handy und stillendem Baby.
Spürst du das als Schmerz beim Stillen oder sehen die Warzen danach nur komisch aus?Die asymmetrische Anlegetechnik kenne ich und habe sie fast von Beginn an angewendet. Das habe ich auch der Stillberaterin gezeigt und sie meinte, das sei alles richtig so. Trotzdem sehen die BW nachher plattgedrückt aus. DUz wiederum meinte meine Hebamme, dass das so nicht sein sollte.
D.h. die Warzen sind noch wund. Wo genau? Und wie (Risse, gerötet, wie Schürfwunden,...)Art der Schmerzen: Hauptsächlich Wundschmerzen.
Klappt es auch manchmal damit zu stillen, ohne dass es weh tut?Bei den Hütchen vor allem seitlich da wo der "Knick" ist. Aber auch nicht jedes mal gleich, ich denke es kommt drauf an wie das Hütchen sitzt
Super. Schon mal ein "Übel" beseitigt.. Manchmal hatte ich auch eine andere Art von Schmerz, als ob zu viel Druck ausgeübt wurde. Ich habe dann was von Vasospasmen gelesen und da meine BW auch öfter weiß werden, habe ich angefangen Magnesium zu nehmen. Seit ein paar Tagen ist das jetzt nicht mehr aufgetreten.
Da ist die Ursache in den allermeisten Fällen die falsche Tricktechnik vom Gebrauch der Flasche. Deswegen ist es ganz wichtig auf stillfreundliches Zufüttern umzusteigen. Anders bekommst du das Problem nicht in den Griff.Ohne Hüzchen kommt der Schmerz auch vom scheuern, aber weiter vorne direkt an der Brustwarze.
Dein Baby trinkt halt mit Flaschentechnik an der Brust. Damit er das richtige Trinken wieder lernt, muss du die Flasche los werden.Bei Schmerzen habe ich ihn immer wieder abgemacht, aber das brachte halt auch nicht viel, weil ich es ja einfach nicht besser hinbekommen habe.
Das ist total verständlich. Ich lass dir einen Drücker da.Dazu kommt meine immer noch große Angst. Ich probiere es zwar immer wieder ohne Hütchej, verwerfe das aber, sobald es anfängt weh zu tun. Vermutlich triggert da noch der viel heftigere Schmerz aus der frühen Anfangszeit und die Angst, dass es wieder so werden könnte.
Okay, dann hatte sie da nach geschaut. Welche Hütchen hast du denn genau?Ich verwende Hütchen der Größe L, habe aber auch M hier. Damit habe ich mir leider komplett die Seite der BW aufgerissen und die Hebamme meinte die seien zu klein.
Sinnvoll ist der SoftCup oder ein ganz normaler Becher. Wenn deine BW verheilt sind, wäre der Umstieg aufs BES eventuell zur Reduktion sinnvoll.Stillfreundlich zufüttern: Da ist sicher unser Schwachpunkt. Probiert haben wir es, aber ich habe halt kaum was reinbekommen ins Kind und es war ne Riesen Sauerei. Wir haben den CamoCup (?), diesen Becher, den man hinterher auch als Trinklernbecher verwenden kann.
Welche Verletzungen sind denn noch da?Pflege der Brust: Im Moment mit Heilwolle, ich finde die angenehmer als das reine Lanolin als Salbe.
Meiner schläftSorry, Kind wird unruhig.
Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
So, schauen wir mal, wie lange der Kleine jetzt schläft.
Stillprotokoll habe ich angefangen, das poste ich dann morgen.
Ich habe die Stillhütchen von Medela, ich glaube die sind aus Silikon.
Der Schmerz ist nicht bei jedem Stillen da, aber rein subjektiv wird er häufiger. Typisch ist, dass es beim ansaugen seitlich weh tut, dann besser wird und schließlich wieder schmerzhafter, wenn er länger trinkt. Aber wie gesagt ist das auch nicht jedes mal gleich. Heute Morgen z.B. funktionierte die linke Seite gänzlich schmerzfrei. Das sind dann die Momente, wo ich mir denke, dass es sich lohnt, fürs stillen zu kämpfen.
Ohne Hütchen sehen die Warzen vor allem plattgepresst aus, aber es tut schon auch weh. Je länger er dran ist, desto mehr. Oft habe ich das Gefühl, dass die Technik beim andocken ganz ok ist, aber nach ein paar Schlucken rutscht er irgendwie ab und der Mund geht ein Stückchen weiter zu. Nachdem sich das einige male wiederholt hat, hat er fast nur noch BW im Mund.
Ich würde sagen, die Warzen sind noch leicht wund. Ich hatte tiefe Risse, die auch noch sichtbar sind, aber sie sind eigentlich verheilt. Aufgeschürft ist nichts.
Der Schmerz an den Brustwarzen war übrigens schon ganz zu Beginn da, noch lange bevor er sein erstes Fläschchen oder ein Stillhütchen gesehen hat. Es ist also sicher nicht nur die Schuld des Saugers, auch wenn es mit Sicherheit wichtig wäre, ihn wegzulassen. Ich werde das mit dem Becher noch mal probieren. Aber meinst du er lernt dann automatisch wieder die richtige Brusttechnik, wenn wir das Fläschchen weglassen?
BES traue ich mir im Moment noch nicht zu, weil damit ja auch die Pause für die Brust wegfällt. Dafür ist das alles noch zu unangenehm.
Einen schönen Sonntag wünsch ich dir, mein Baby ist gerade an der Brust eingeschlafen.
Stillprotokoll habe ich angefangen, das poste ich dann morgen.
Ich habe die Stillhütchen von Medela, ich glaube die sind aus Silikon.
Der Schmerz ist nicht bei jedem Stillen da, aber rein subjektiv wird er häufiger. Typisch ist, dass es beim ansaugen seitlich weh tut, dann besser wird und schließlich wieder schmerzhafter, wenn er länger trinkt. Aber wie gesagt ist das auch nicht jedes mal gleich. Heute Morgen z.B. funktionierte die linke Seite gänzlich schmerzfrei. Das sind dann die Momente, wo ich mir denke, dass es sich lohnt, fürs stillen zu kämpfen.
Ohne Hütchen sehen die Warzen vor allem plattgepresst aus, aber es tut schon auch weh. Je länger er dran ist, desto mehr. Oft habe ich das Gefühl, dass die Technik beim andocken ganz ok ist, aber nach ein paar Schlucken rutscht er irgendwie ab und der Mund geht ein Stückchen weiter zu. Nachdem sich das einige male wiederholt hat, hat er fast nur noch BW im Mund.
Ich würde sagen, die Warzen sind noch leicht wund. Ich hatte tiefe Risse, die auch noch sichtbar sind, aber sie sind eigentlich verheilt. Aufgeschürft ist nichts.
Der Schmerz an den Brustwarzen war übrigens schon ganz zu Beginn da, noch lange bevor er sein erstes Fläschchen oder ein Stillhütchen gesehen hat. Es ist also sicher nicht nur die Schuld des Saugers, auch wenn es mit Sicherheit wichtig wäre, ihn wegzulassen. Ich werde das mit dem Becher noch mal probieren. Aber meinst du er lernt dann automatisch wieder die richtige Brusttechnik, wenn wir das Fläschchen weglassen?
BES traue ich mir im Moment noch nicht zu, weil damit ja auch die Pause für die Brust wegfällt. Dafür ist das alles noch zu unangenehm.
Einen schönen Sonntag wünsch ich dir, mein Baby ist gerade an der Brust eingeschlafen.
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Ich melde mich heute abend ausführlich.
LG
Deidamaus
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Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Ein Tag reicht dafür. Nur damit ich mal einen Überblick habe.Teufelchen hat geschrieben: Stillprotokoll habe ich angefangen, das poste ich dann morgen.
Okay.Ich habe die Stillhütchen von Medela, ich glaube die sind aus Silikon.
Das klingt danach, dass die BW am Hütchen scheuert.Der Schmerz ist nicht bei jedem Stillen da, aber rein subjektiv wird er häufiger. Typisch ist, dass es beim ansaugen seitlich weh tut, dann besser wird und schließlich wieder schmerzhafter, wenn er länger trinkt
Das tut es. Aber wie gesagt ist das auch nicht jedes mal gleich. Heute Morgen z.B. funktionierte die linke Seite gänzlich schmerzfrei. Das sind dann die Momente, wo ich mir denke, dass es sich lohnt, fürs stillen zu kämpfen.
Das hört sich an, als ob er das Vakuum nicht halten kann und die BW im entschlüpft. Formst du die Brust mit der Sandwichtechnik vor?Ohne Hütchen sehen die Warzen vor allem plattgepresst aus, aber es tut schon auch weh. Je länger er dran ist, desto mehr. Oft habe ich das Gefühl, dass die Technik beim andocken ganz ok ist, aber nach ein paar Schlucken rutscht er irgendwie ab und der Mund geht ein Stückchen weiter zu. Nachdem sich das einige male wiederholt hat, hat er fast nur noch BW im Mund.
deidamaus hat geschrieben: Damit dein Baby die Brust besser fassen kann, hilft auch die Sandwich-Technik ("Butterbrot statt Apfel"), damit kann dein Kind mehr Brustgewebe fassen. Dazu drückst du das Brustgewebe hinter der Brustwarze zwischen Daumen und restlichen Fingern etwas flach.
Das klingt schon mal sehr gut.Ich würde sagen, die Warzen sind noch leicht wund. Ich hatte tiefe Risse, die auch noch sichtbar sind, aber sie sind eigentlich verheilt. Aufgeschürft ist nichts.
Recht viele Mütter haben am Anfang Probleme mit wunden BW. Die häufigste Ursache ist dabei falsches Anlegen.Der Schmerz an den Brustwarzen war übrigens schon ganz zu Beginn da, noch lange bevor er sein erstes Fläschchen oder ein Stillhütchen gesehen hat. Es ist also sicher
Richtig. Nur ohne ständig mit Flaschentechnik trinken zu müssen, kann dein Baby die richtige Stilktechnik trainieren.nicht nur die Schuld des Saugers, auch wenn es mit Sicherheit wichtig wäre, ihn wegzulassen
Mit der Zeit schon. Nur wenn er richtig saugt, bekommt er auch genug Milch. Du kannst ihm dabei helfen, indem du ihm zeigt, dass er den Mund weit aufmachen muss. Dein Baby ist noch recht jung, da hat es gute Chancen, dass das klappt.. Ich werde das mit dem Becher noch mal probieren. Aber meinst du er lernt dann automatisch wieder die richtige Brusttechnik, wenn wir das Fläschchen weglassen?
Du müsstest es ja nicht für jede Mahlzeit verwenden. Becher ist auch vollkommen okay. Wenn das gut klappt, kann halt auch mal jemand anders problemlos damit füttern. Auch ein Vorteil. Die Zufüttermethode muss für euch passen. Und man kann sie auch mischen bzw. ändern.BES traue ich mir im Moment noch nicht zu, weil damit ja auch die Pause für die Brust wegfällt. Dafür ist das alles noch zu unangenehm.
Wunderbar. Mein Kleiner nuckelt schon seit 30 Minuten und bekommt die Kurve nicht (wir waren aber auch das Wochenende auf Achse und er ist noch ein bisschen durch den Wind).Einen schönen Sonntag wünsch ich dir, mein Baby ist gerade an der Brust eingeschlafen.
Liebe Grüße
Deidamaus
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Teufelchen
- schreibt ganz schön oft
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Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Danke für deine Antwort!
Sandwich kenne ich und mache ich, wenn ich es ohne Hütchen probiere. Er rutscht trotzdem öfter ab.
Insgesamt bin ich heute nicht sehr zuversichtlich. Die rechte Seite tut fies weh (mit Hütchen, Scheuerschmerz ziemlich seitlich) und ich weiß nicht, wie ich jemals von den Hütchen wegkommen soll. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass ich ihn ohne jemals so angelegt bekomme, dass das nicht wehtut.
Und ich muss ja zwei Probleme lösen, die Hütchen (und Schmerzen) und die Zufütterungsmenge. Für geringeres Zufüttern müsste ich öfter anlegen, aber dann tut es wieder vermehrt weh. Kommt mir vor wie eine Zwickmühle.
Er hat heute nur 350 ml Pre bis jetzt getrunken und schläft gerade auf meinem Arm. Ich hoffe das ist ok, aber da er ja in den letzten Wochen sehr gut zugenommen hat, versuche ich mal, mir jetzt keine Sorgen zu machen.
Sorry fürs jammern.
Liebe Grüße, ich schau mal, ob ich ihn ins Bett transferiert bekomme...
Sandwich kenne ich und mache ich, wenn ich es ohne Hütchen probiere. Er rutscht trotzdem öfter ab.
Insgesamt bin ich heute nicht sehr zuversichtlich. Die rechte Seite tut fies weh (mit Hütchen, Scheuerschmerz ziemlich seitlich) und ich weiß nicht, wie ich jemals von den Hütchen wegkommen soll. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass ich ihn ohne jemals so angelegt bekomme, dass das nicht wehtut.
Und ich muss ja zwei Probleme lösen, die Hütchen (und Schmerzen) und die Zufütterungsmenge. Für geringeres Zufüttern müsste ich öfter anlegen, aber dann tut es wieder vermehrt weh. Kommt mir vor wie eine Zwickmühle.
Er hat heute nur 350 ml Pre bis jetzt getrunken und schläft gerade auf meinem Arm. Ich hoffe das ist ok, aber da er ja in den letzten Wochen sehr gut zugenommen hat, versuche ich mal, mir jetzt keine Sorgen zu machen.
Sorry fürs jammern.
Liebe Grüße, ich schau mal, ob ich ihn ins Bett transferiert bekomme...
- Tigerchen
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1674
- Registriert: 15.06.2014, 17:10
Re: Kaputte Brustwarzen, Gedeihstörung, Stillhütchen, zufütt
Hallo Teufelchen!
Ich drück dich mal! ((( )))
Und ich will mich mal zu dir setzen. Ich hab auch wochenlang wunde und blutige BWs gehabt, Stillhütchen probiert (und nach 2 Tagen wieder weg gelassen, weil ich sie doof fand), mein saugschwaches Baby mit der Flasche zufüttern müssen, damit es überhaupt genug Nahrung zu sich nahm - und es nach wenigen Wochen geschafft!
Ich kenne deine Angst vor jedem Anlegen. Und ich hatte einen eisernen sturen Willen und immer die Hoffnung, dass es bald geschafft sein würde und wir vollstillen können.
Für die BWs habe ich neben BW-Salbe noch Salbeitinktur genommen. Das brennt wie Feuer, aber nur einen kurzen Moment. Die Schmerzen beim Stillen waren schlimmer. Und ich hab solche Milchauffangbecher (oder wie die Dinger heißen; so runde Kappen, die der BW ein paar cm Platz lassen; gibt's auch von Medela) getragen, damit die BWs heilen konnten und nicht mehr ständig an der Stilleinlage klebten.
Wir haben es bis heute nicht geschafft, die Trinktechnik so hinzukriegen, dass die BWs nicht mehr gereizt werden, und jetzt hat mein Baby die ersten Zähne, also hab ich mich für die nächsten Monate eh damit abgefunden, dass es nicht besser wird, und mich auch inzwischen dran gewöhnt. Kaputt sind die BWs aber nicht mehr. Das waren sie nur am Anfang.
Ich werde jedenfalls eine immer zufriedenere Stillmami!
Ich weiß nicht, warum es bei uns nie perfekt geworden ist, aber das kann bei euch ja ganz anders sein. Es lohnt sich auf jeden Fall, dafür zu kämpfen! Jede Sekunde Schmerz ist es absolut wert!
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und eine baldige erfüllende Stillbeziehung ohne Schmerzen! (((Teufelchen)))
Ich drück dich mal! ((( )))
Und ich will mich mal zu dir setzen. Ich hab auch wochenlang wunde und blutige BWs gehabt, Stillhütchen probiert (und nach 2 Tagen wieder weg gelassen, weil ich sie doof fand), mein saugschwaches Baby mit der Flasche zufüttern müssen, damit es überhaupt genug Nahrung zu sich nahm - und es nach wenigen Wochen geschafft!
Ich kenne deine Angst vor jedem Anlegen. Und ich hatte einen eisernen sturen Willen und immer die Hoffnung, dass es bald geschafft sein würde und wir vollstillen können.
Für die BWs habe ich neben BW-Salbe noch Salbeitinktur genommen. Das brennt wie Feuer, aber nur einen kurzen Moment. Die Schmerzen beim Stillen waren schlimmer. Und ich hab solche Milchauffangbecher (oder wie die Dinger heißen; so runde Kappen, die der BW ein paar cm Platz lassen; gibt's auch von Medela) getragen, damit die BWs heilen konnten und nicht mehr ständig an der Stilleinlage klebten.
Wir haben es bis heute nicht geschafft, die Trinktechnik so hinzukriegen, dass die BWs nicht mehr gereizt werden, und jetzt hat mein Baby die ersten Zähne, also hab ich mich für die nächsten Monate eh damit abgefunden, dass es nicht besser wird, und mich auch inzwischen dran gewöhnt. Kaputt sind die BWs aber nicht mehr. Das waren sie nur am Anfang.
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Tigerchen mit dem *Oktoberherzchen* (2003), der Eisprinzessin (2009), dem *Novembertraum* (2009) und dem Beuteltigerbaby (04/14)
In Gedenken an Friedrich und Clayton
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