Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
Lösche Benutzer 17774
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Ach Mensch, das kann ich gut nachvollziehen, dass du traurig bist und dein Kleiner dir leid tut, aber vielleicht kannst du es ja auch als Erfahrung sehen. Ich meine, dass du durch diesen Tag und das Verhalten der Schwiegereltern bestimmt beim nächsten Mal besser gewappnet bist und besser für deinen Kleinen, euch als Familie und euren Weg eintreten. Wir haben das oft, dass man am Abend sagt: Mist, das war Rotz, das nächste Mal versuchen wir es soundso. Und: ich bin auf jeden Fall auch erst viel später sicherer geworden, was mir richtig für uns erscheint. Ich kann es total verstehen, dass du dich quasi hast überrumpeln lassen. So ging es mir auch manchmal...
Jetzt trage ich zum Beispiel fast nur noch - manchmal auch fast aus Prostest, son bisschen als würde ich zeigen wollen: hey, sehr her! Das ist so toll. Und wenn das nicht gesehen wird, dann wenigstens: seht her, das ist unser Weg und den lieben wir.
Meine Hebi war in Übrigen total spitze, das hat mich auch ganz gut vorbereitet: von ihr kamen zwei Dinge: nehmt eure Kleinen ins Tuch, dann sind sie ausm "Schussfeld". Und KiWa is am Anfang Mist, weil Baby seine Eltern nicht riecht und nicht sieht und denkt, es sei alleine. Und auch wenn es nicht schreit, stellt es sich vielleicht sozusagen "tot". Das merkt man erst, wenn es abends weint, zu Hause fühlt es sich sicher und erzählt dann, was los ist. Daher war KiWa bei uns am Anfang gänzlich ausgeschlossen, auch wenn die Großeltern das nicht verstanden...
Lass dich nicht beirren, versuch nicht so unter dem Besuch zu leiden, dein Kleiner weiß, dass es dir leid tut. Alles gut also. Kuschelt euch schön zusammen!!!
Alles Liebe!
Gesendet via Tapatalk (Jellicle mit Räubi * 05/2013)
Jetzt trage ich zum Beispiel fast nur noch - manchmal auch fast aus Prostest, son bisschen als würde ich zeigen wollen: hey, sehr her! Das ist so toll. Und wenn das nicht gesehen wird, dann wenigstens: seht her, das ist unser Weg und den lieben wir.
Meine Hebi war in Übrigen total spitze, das hat mich auch ganz gut vorbereitet: von ihr kamen zwei Dinge: nehmt eure Kleinen ins Tuch, dann sind sie ausm "Schussfeld". Und KiWa is am Anfang Mist, weil Baby seine Eltern nicht riecht und nicht sieht und denkt, es sei alleine. Und auch wenn es nicht schreit, stellt es sich vielleicht sozusagen "tot". Das merkt man erst, wenn es abends weint, zu Hause fühlt es sich sicher und erzählt dann, was los ist. Daher war KiWa bei uns am Anfang gänzlich ausgeschlossen, auch wenn die Großeltern das nicht verstanden...
Lass dich nicht beirren, versuch nicht so unter dem Besuch zu leiden, dein Kleiner weiß, dass es dir leid tut. Alles gut also. Kuschelt euch schön zusammen!!!
Alles Liebe!
Gesendet via Tapatalk (Jellicle mit Räubi * 05/2013)
-
Sonya
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 133
- Registriert: 08.11.2014, 19:39
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Och je. Sowas ist ätzend.
Bei mir gings ähnlich zu Sache, ich hatte nämlich tatsächlich vor die Zwillinge vollzustillen (ging auch
). Bei mir hat es geholfen, dass ich irgendwann mal, völlig übermüdet und mit den Nerven zu Fuß (beide waren am koliken, mein Mann auf Geschäftsreise) ausgerastet bin und sie brüllend vor die Tür gesetzt habe.
Du machst das schon, stillen ist eine tolle Angelegenheit und wenn er stetig zunimmt ist doch alles bestens. Lass dir nicht reinreden. Folge deinen Instinkten und alles wird gut.
Bei mir gings ähnlich zu Sache, ich hatte nämlich tatsächlich vor die Zwillinge vollzustillen (ging auch
Du machst das schon, stillen ist eine tolle Angelegenheit und wenn er stetig zunimmt ist doch alles bestens. Lass dir nicht reinreden. Folge deinen Instinkten und alles wird gut.
-
AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8304
- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Na aber wenn man sich um das Wohlergehen der Schwiegertochter sorgt, dann macht man ja wohl keine blöden Kommentare über den Wascheständer, die Bügelwäsche und den allgemeinen Zustand des Haushaltes, oder?!Lucccy hat geschrieben: Darf ich aber auch nochmal loswerden, dass es auch Schwiegereltern gut meinen und sich evtl Sorgen um die Schwiegertochter machen?
Kaputte Brustwarzen, zu wenig Schlaf, ... - die Gedanken dahinter sind lieb, nur die Lösungsansätze halt eher anders als unsere.
Ich finde das Verhlaten der Schwiegereltern saublöd, unverschämt und grenzüberschreitend.
Du Arme!
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
- britje
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 5957
- Registriert: 30.10.2014, 22:43
- Wohnort: Mitte-Schleswig-Holstein
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
So, ich habe mich beruhigt und mich nochmal mit meinem Mageschockt. prochen.
Der wird nächstes mal auf jeden Fall dabei sein, wenn sie kommen!
Und der Kleine wir jetzt nur noch und ausschließlich getragen.
Mein Mann kommt zwar mit dem Tuch nicht klar, aber mit dem Bondolino und dem
Hop tye.
Ich habe vor ab jetzt nur noch Löwenmama zu sein.
Unterbuttern und überrollen ist nicht mehr!
Die Kommentare zu unserer Wäsche waren wirklich unangebracht
und unfair. In meiner Wohnug ist es immer sehr ordentlich und sauber,
noch auch trotz Kind und wenn sich das mal ändert, mich stört es nicht,
wenn da mal etwas Spielzeug rum liegt oder die Bügelwäsche
über einem Stuhl im Wohnzimmer hängt. Isz ja saubere Wäsche
und noch 5 weitere Stühle zum sitzen da.
Ich ärgere mich tierisch über mein passives Verhalten.
Wie gesagt, nächstes mal bin ich schlauer... und weniger gescho
Der wird nächstes mal auf jeden Fall dabei sein, wenn sie kommen!
Und der Kleine wir jetzt nur noch und ausschließlich getragen.
Mein Mann kommt zwar mit dem Tuch nicht klar, aber mit dem Bondolino und dem
Hop tye.
Ich habe vor ab jetzt nur noch Löwenmama zu sein.
Unterbuttern und überrollen ist nicht mehr!
Die Kommentare zu unserer Wäsche waren wirklich unangebracht
und unfair. In meiner Wohnug ist es immer sehr ordentlich und sauber,
noch auch trotz Kind und wenn sich das mal ändert, mich stört es nicht,
wenn da mal etwas Spielzeug rum liegt oder die Bügelwäsche
über einem Stuhl im Wohnzimmer hängt. Isz ja saubere Wäsche
und noch 5 weitere Stühle zum sitzen da.
Ich ärgere mich tierisch über mein passives Verhalten.
Wie gesagt, nächstes mal bin ich schlauer... und weniger gescho
Liebe Grüße von Christiane
- Pelufer
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8093
- Registriert: 09.07.2013, 14:59
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Genauso. Hol deinen Mann ins Boot, und wenn es gar nicht anders geht, poch darauf, dass es DEIN Kind ist und nicht ihres und dass sie mit der Wohnung/ deinem Erziehungsstil/ dem Tragetuch (beliebig erweiterbar) klar kommen oder eben weg bleiben muss.
Ich hab auch so ein Prachtexemplar von Schwiegerdrachen. Geholfen hat ein 1 A Ausraster meinerseits, mit Anbrüllen und Androhen dass sie ihren Enkel nie wieder sieht
Seitdem ist Ruhe.
Mir hat es geholfen ein Mantra zu suchen a la: Sie ist dumm sie weiß es halt nicht besser.... Wenn ich wieder kurz davor bin sie zu erwürgen und abends meinem Mann die Ohren voll zu heulen, sage ich es mir in Gedanken auf und nehme mein Kind dabei in den Arm.
Was ich sagen will ist, du wirst für dich Strategien und Wege finden um dir ein dickeres Fell und eine gewisse Schlagfertigkeit zuzulegen. Totschlagargument bei mir ist meistens: Das war vor 40 Jahren so, heute macht man das anders. Wahlweise gepaart mit: Liest du denn gar nichts mehr über aktuelle Kindererziehung (bevorzugt bei Ansagen ich müsse mein Kind schreien lassen)? Oder.. ist die letzte Gesetzesänderung an dir vorbeigerauscht (ging um Aussagen wie: Dann muss Oma dich hauen). Dazu ein überrascht geschocktes Gesicht und ein leicht entsetztes Atemgeräusch und Schwiegermonster rudert zurück.
Ich drück dir die Daumen, du wirst deinen Weg finden und dein Kind zu einem wunderbaren Menschen erziehen.
Ich hab auch so ein Prachtexemplar von Schwiegerdrachen. Geholfen hat ein 1 A Ausraster meinerseits, mit Anbrüllen und Androhen dass sie ihren Enkel nie wieder sieht
Mir hat es geholfen ein Mantra zu suchen a la: Sie ist dumm sie weiß es halt nicht besser.... Wenn ich wieder kurz davor bin sie zu erwürgen und abends meinem Mann die Ohren voll zu heulen, sage ich es mir in Gedanken auf und nehme mein Kind dabei in den Arm.
Was ich sagen will ist, du wirst für dich Strategien und Wege finden um dir ein dickeres Fell und eine gewisse Schlagfertigkeit zuzulegen. Totschlagargument bei mir ist meistens: Das war vor 40 Jahren so, heute macht man das anders. Wahlweise gepaart mit: Liest du denn gar nichts mehr über aktuelle Kindererziehung (bevorzugt bei Ansagen ich müsse mein Kind schreien lassen)? Oder.. ist die letzte Gesetzesänderung an dir vorbeigerauscht (ging um Aussagen wie: Dann muss Oma dich hauen). Dazu ein überrascht geschocktes Gesicht und ein leicht entsetztes Atemgeräusch und Schwiegermonster rudert zurück.
Ich drück dir die Daumen, du wirst deinen Weg finden und dein Kind zu einem wunderbaren Menschen erziehen.
Räuberhauptmann *5/13, Zaubermaus *4/16, Sternenprinzessin *+9.8.2019
- Kleine
- Power-SuTler
- Beiträge: 5817
- Registriert: 13.01.2011, 15:47
- Wohnort: zw Muc und dem Bayerwald
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Es kommen immer wieder Situationen, in denen man von Leuten so überrollt wird, weil man einfach von dieser Seite damit nicht rechnet. Man wächst jedes Mal daran und wird jedes Mal selbstbewußter und auch "egoistischer", also man schafft mehr, seinen Willen durchzusetzen, egal was die Umwelt dazu sagt.
Ganz verhindern kann ich das zumindest nicht, auch nicht nach 3,5 Jahren. Meine Schwiegermutter hätte meinen gerade sauber gewordenen Sohn 30 min nach Hause laufen lassen, weil er ihr sagte, die Hose ist nass (sie hatte Wechselklamotten dabei!!!). Sie war glücklicherweise nicht nass, er hatte nur keine Lust mehr spazieren zu gehen, welch Wunder, nach 2,5 Stunden ohne Spielplatz oder sonstige Attraktion... Sie hat nicht mal überprüft, ob und wie sehr die Hose nass ist. Sie hat ihm nur immer und immer wieder gesagt wie traurig sie ist, dass er in die Hose gemacht hat. Mein Sohn hat das zum Glück recht gut weggesteckt, aber mir wird immer noch ganz anders wie er gedemütigt wurde... Und ich konnte nichts sagen wie sie heimkamen, weil ich erst mal so schockiert war, dass mir nichts eingefallen ist...
Aber wie gesagt, man wird immer besser im Position beziehen und das auch durchzusetzen...
Ganz verhindern kann ich das zumindest nicht, auch nicht nach 3,5 Jahren. Meine Schwiegermutter hätte meinen gerade sauber gewordenen Sohn 30 min nach Hause laufen lassen, weil er ihr sagte, die Hose ist nass (sie hatte Wechselklamotten dabei!!!). Sie war glücklicherweise nicht nass, er hatte nur keine Lust mehr spazieren zu gehen, welch Wunder, nach 2,5 Stunden ohne Spielplatz oder sonstige Attraktion... Sie hat nicht mal überprüft, ob und wie sehr die Hose nass ist. Sie hat ihm nur immer und immer wieder gesagt wie traurig sie ist, dass er in die Hose gemacht hat. Mein Sohn hat das zum Glück recht gut weggesteckt, aber mir wird immer noch ganz anders wie er gedemütigt wurde... Und ich konnte nichts sagen wie sie heimkamen, weil ich erst mal so schockiert war, dass mir nichts eingefallen ist...
Aber wie gesagt, man wird immer besser im Position beziehen und das auch durchzusetzen...
LG
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
- britje
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 5957
- Registriert: 30.10.2014, 22:43
- Wohnort: Mitte-Schleswig-Holstein
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Weihnachten, das Fest der Liebe....
Was für ein schönes Fest bei meiner Familie, als der Kleine quängelig wurde, wurde sofort das Licht gedimmt
und ein Sofa zum Einschlafstillen geräumt! Ich liebe meine Familie so sehr! Brust raus und andocken alles einfach
so selbstverständlich und liebevoll...
...und dann heute der Besuch bei den Schwiegereltern!
Das krasse Gegenteil. Sie tüddeln mit ihm rum, lachen mit dem Kleinen, also alles Bestens, aber so bald es ans Stillen geht...
"Wie, du stillst noch?", "Der ist doch schon drei Monate alt!", "Wann fütterst Du denn endlich zu?", "Deine Milch reicht doch nicht mehr aus!"
und dann habe ich mich auch noch erdreistet die Soße abzulehnen, weil Milcheiweiß darin war und der Kleine ja sonst Bauchweh bekommt.
"Wenn das so schlimm ist, warum gibst du ihm dann nicht die Flasche? Das ist doch für alle besser!" (Ich habe dann gefragt, für wen das besser sei?
Für das Kind, dass die bittere Pulvernahrung essen muss, was unser Kind nicht mag oder für mich, die dauernd das ganze Zeug mit sich
rumschleppen muss?)
Am schönsten war: "Was machtst du denn, wenn du demnächst Flaschenmilch zufütterst musst?" (Da haben wir ja noch Zeit und Milch brauchen wir nicht,
weil mit 7 Monaten kann er dann ja den ersten Brei bekommen
) oder "Ach, war ja klar, dass du das wieder
alles hast abklären lassen... du redest dein Kind nur krank!" (Als ob ich bei meinem Kind starke Bauchkrämpfen ignorien würde...
aber mein Mann hätte das auch gehabt und das wäre auch so wieder weg gegangen
)
Diesmal war mein Mann platt und hat versucht Partei zu ergreifen, aber er war zu überrollt (so wie ich das letzte Mal).
Es hat mir zwar immer noch weh getan und ich war echt traurig, weil sie gegen alles wettern, was ich für richtig halte.
Ich war aber besser vorbereitet und habe entweder auf Durchzug gestellt oder versucht sachlich zu bleiben und zu erklären,
was aber nicht viel gebracht hat. Habe mich zum Stillen einfach etwas Abseits gesetzt, wobei ich da überhaupt nicht
schamhaft bin, würde mich überall für unseren Zwerg ausziehen.
Die Großmutter meines Mannes hat doch glatt gesagt (sie hat fünf Töchter) stillen sei ihr zu stressig gewesen
Interessant... aber als ich fragte, was denn so stressig gewesen sei, kam keine Antwort?
Mein Mann hat vorhin auf dem Rückweg einen bösen Kommentar gemacht: "So konnte sie Opa das Baby und die Flasche in die Hand drücken
und hatte ihre Ruhe!"
Tja und ich Böse hatte doch glatt den Kinderwagen zuhause vergessen, Gott, ich war vielleicht zerknischt! Wie konnte mir das nur passieren?
Da musste der Kleine wohl oder übel beim Hundespaziergang nach dem Essen zum Papa in den Hop tye,
so was Dummes aber auch.
Der Schwiegervater meinte doch glatt, naja, in dem Ding ist er ja eh ruhiger (ach was?
)
Was für ein schönes Fest bei meiner Familie, als der Kleine quängelig wurde, wurde sofort das Licht gedimmt
und ein Sofa zum Einschlafstillen geräumt! Ich liebe meine Familie so sehr! Brust raus und andocken alles einfach
so selbstverständlich und liebevoll...
...und dann heute der Besuch bei den Schwiegereltern!
Das krasse Gegenteil. Sie tüddeln mit ihm rum, lachen mit dem Kleinen, also alles Bestens, aber so bald es ans Stillen geht...
"Wie, du stillst noch?", "Der ist doch schon drei Monate alt!", "Wann fütterst Du denn endlich zu?", "Deine Milch reicht doch nicht mehr aus!"
und dann habe ich mich auch noch erdreistet die Soße abzulehnen, weil Milcheiweiß darin war und der Kleine ja sonst Bauchweh bekommt.
"Wenn das so schlimm ist, warum gibst du ihm dann nicht die Flasche? Das ist doch für alle besser!" (Ich habe dann gefragt, für wen das besser sei?
Für das Kind, dass die bittere Pulvernahrung essen muss, was unser Kind nicht mag oder für mich, die dauernd das ganze Zeug mit sich
rumschleppen muss?)
Am schönsten war: "Was machtst du denn, wenn du demnächst Flaschenmilch zufütterst musst?" (Da haben wir ja noch Zeit und Milch brauchen wir nicht,
weil mit 7 Monaten kann er dann ja den ersten Brei bekommen
alles hast abklären lassen... du redest dein Kind nur krank!" (Als ob ich bei meinem Kind starke Bauchkrämpfen ignorien würde...
aber mein Mann hätte das auch gehabt und das wäre auch so wieder weg gegangen
Diesmal war mein Mann platt und hat versucht Partei zu ergreifen, aber er war zu überrollt (so wie ich das letzte Mal).
Es hat mir zwar immer noch weh getan und ich war echt traurig, weil sie gegen alles wettern, was ich für richtig halte.
Ich war aber besser vorbereitet und habe entweder auf Durchzug gestellt oder versucht sachlich zu bleiben und zu erklären,
was aber nicht viel gebracht hat. Habe mich zum Stillen einfach etwas Abseits gesetzt, wobei ich da überhaupt nicht
schamhaft bin, würde mich überall für unseren Zwerg ausziehen.
Die Großmutter meines Mannes hat doch glatt gesagt (sie hat fünf Töchter) stillen sei ihr zu stressig gewesen
Interessant... aber als ich fragte, was denn so stressig gewesen sei, kam keine Antwort?
Mein Mann hat vorhin auf dem Rückweg einen bösen Kommentar gemacht: "So konnte sie Opa das Baby und die Flasche in die Hand drücken
und hatte ihre Ruhe!"
Tja und ich Böse hatte doch glatt den Kinderwagen zuhause vergessen, Gott, ich war vielleicht zerknischt! Wie konnte mir das nur passieren?
Da musste der Kleine wohl oder übel beim Hundespaziergang nach dem Essen zum Papa in den Hop tye,
so was Dummes aber auch.
Liebe Grüße von Christiane
-
diefue
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1485
- Registriert: 28.06.2014, 18:12
- Wohnort: Bodensee
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Das hast Du super gemacht!!!!
Mit kleinem Klabauter 01/2014
-
ixcacienfuegos
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3194
- Registriert: 20.07.2014, 18:46
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Wie dein Schwiegervater da nur drauf kommt?
Man sieht, du weißt was du willst. Dann ist ja alles gut. Auch wenn es natürlich extrem gestrig ist, ein drei Monate altes Kind noch zu stillen, da würde ich ja nienicht drauf kommen [emoji14].
Man sieht, du weißt was du willst. Dann ist ja alles gut. Auch wenn es natürlich extrem gestrig ist, ein drei Monate altes Kind noch zu stillen, da würde ich ja nienicht drauf kommen [emoji14].
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
-
Käferli
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 106
- Registriert: 28.10.2014, 14:22
- Wohnort: Potsdam
Re: Unverständnis in der Familie - Trauer bei mir
Also bei mehr als 6 Monaten kann ich ja noch verstehen, wenn da von den älteren eine frage kommt ob man noch stillen kann,aber bei einem drei monate altem baby erstaunt zu sein, dass es noch gestillt wird, ist einfach nur lächerlich.
Hast du sie eigentlich mal darüber aufgeklärt, dass die Pulvermilch auf Kuhmilchbasis ist? Dein baby bekommt da also nicht nur die Spuren von dem bisschen aus der Sauce durch die Muttermilch sondern die komplette Dröhnung. Wenn er auch Spuren schon mit Bauchkrämpfen reagiert, will ich ja nicht wissen was los wäre, wenn er Flaschenmilch bekäme.
Was an stillen stressig sein soll - sofern alles klappt - ist mir auch ein Rätsel. Mein Großer war ja Flaschenkind und ich fand es total lästig und stressig,sodass ich mich jetzt sogar weigere mal abzupumpen um einen Vorrat für Notfälle anzulegen, weil ich es so sehr genieße, dass dieses mal alles klappt.
Lass dich nicht unterbuttern, du machst alles richtig. Wichtig ist was für dein Kind und für dich gut ist und euch glücklich macht. Was andere darüber denken ist deren Problem.
Hast du sie eigentlich mal darüber aufgeklärt, dass die Pulvermilch auf Kuhmilchbasis ist? Dein baby bekommt da also nicht nur die Spuren von dem bisschen aus der Sauce durch die Muttermilch sondern die komplette Dröhnung. Wenn er auch Spuren schon mit Bauchkrämpfen reagiert, will ich ja nicht wissen was los wäre, wenn er Flaschenmilch bekäme.
Was an stillen stressig sein soll - sofern alles klappt - ist mir auch ein Rätsel. Mein Großer war ja Flaschenkind und ich fand es total lästig und stressig,sodass ich mich jetzt sogar weigere mal abzupumpen um einen Vorrat für Notfälle anzulegen, weil ich es so sehr genieße, dass dieses mal alles klappt.
Lass dich nicht unterbuttern, du machst alles richtig. Wichtig ist was für dein Kind und für dich gut ist und euch glücklich macht. Was andere darüber denken ist deren Problem.
Mama vom zuckersüßen Löwetiger (08/2012) und vom bezaubernden Igelchen (07/2014)!
