Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

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tania
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von tania »

grosses baby = altes baby, alles ueber sechs monate ist ein grosses baby.

freut mich zu hoeren, dass du ruhiger bist.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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EinfachIch
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von EinfachIch »

Huhu :)
ich kann Dir auch nur aus meiner Erfahrung mit meinem Sohn berichten. Er wog bestimmt drei Monate lang neun Kilo, konstant. Er wuchs auch nicht wirklich, die 80er Klamotten passten eeeeeewig und ich hab ganz viele 86er Sommerklamotten ungetragen im Schrank. Es hieß ja überall, um den ersten Geburtstag rum haben sie 86 an. Haha ;) So, nun kam er mir im August elendig schwer vor und ich bin beim Tragen auf dem Arm nach ein paar Metern schon schlapp geworden. Er hat quasi über Nacht über ein Kilo zugenommen, wenn man so einmalig genommenen Werten trauen kann. Seit vier Wochen schießt er nun in die Länge und hat bestimmt zwei cm an Größe zugelegt, er passt nun nämlich nicht mehr stehend unter die Fensterbank im Wohnzimmer, wie er zu seinem eigenen Leidwesen feststellen musste :D In der Zeit hat er auch kaum was gegessen, wieder mehr gestillt und so das Gewicht in Länge umgesetzt. Seit gestern spachtelt er wieder wie ein Weltmeister und ich bin gespannt, ob ich die nun gekauften 86er Winterklamotten in einem Monat gegen 92er eintauschen kann :D
Ich habe für mich bei meinem Sohn gesehen, dass er auf wundersame und intuitive Art weiß, was und wie viel er wann braucht. Diese Wachstumskurven haben mir da nur eine Kontinuität vorgegaukelt, die es wohl in natura nicht in jedem Kind gibt :)
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GretchenFlaschenpost
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von GretchenFlaschenpost »

Danke EinfachIch....
ich kann mir tatsächlich hier ähnliches vorstellen.. Jarno ist auch aufjedenfall in die Länge gewachsen.. jetzt nicht unheimlich viel.. aber wir kommen zu Größe 74! ( Wobei ich diese Größen schrecklich finde... wir haben hier passende Anziehsachen zw. Gr. 62 und 86-92 -.-, da soll mal jemand durchsteigen!)
Aber futtern tut er ja trotzdem wie ein Weltmeister :D
"Ein Kind kann einem Erwachsenen immer drei Dinge lehren: grundlos fröhlich zu sein, immer mit irgend etwas beschäftigt zu sein und nachdrücklich das zu fordern, was es will."
- Paulo Coelho, Der Fünfte Berg

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Yashira
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von Yashira »

Vielleicht findest du ja meinen Strang
1 Jahr / 74 cm / 7200 Gramm. ;-)
Das ist klein / zierlich.

Er trägt 80er Oberteile und 74er Hosen. Es passt auch noch eine 68er Jeans ziemlich gut (schmal)
Die Ärztin ist nicht entspannt.
Ich bin es auch manchmal nicht und jammere mich hier aus...

Mein Post ist zwar nicht sonderlich hilfreich, aber ich wollte dir nur sagen, das du nicht alleine bist.

Liebe Grüße


Unterwegs mit einem Apfelgerät
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*** Matthias 09/13 *** Hendrik 05/16 IUFT 33. SSW ***
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von GretchenFlaschenpost »

Danke Yashira, ich hab bei dir gerade mal reingeschaut! Oh ja, das kommt mir alles sehr bekannt vor und genau vor so einer Wiegekontrollaktion des Arztes hab ich Angst!
Aber es ist beruhigend, das wir damit nicht allein sind! ;-)
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von GretchenFlaschenpost »

20.12.2013 2840 Gramm ( Arzt)
23.12.2013 2565 Gramm (Arzt)
22.01.2014 3390 Gramm ( Arzt)
07.04.2014 4380 Gramm (Arzt)
10.07.2014 6650 Gramm (Arzt)
23.10.2014 6670 Gramm ( Zuhause mit Babywaage)
27.10.2014 6720 Gramm
30.10.2014 6620 Gramm
03.11.2014 6600 Gramm
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von GretchenFlaschenpost »

Guten Morgen,

20.12.2013 2840 Gramm ( Arzt)
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03.11.2014 6600 Gramm
06.11.2014 6600 Gramm

Ach menno :-( Ich glaub er verbrennt grad unheimlich viele Kalorien. Er klettert dauernd am Sofa hoch und ist kaum zu bremsen. Ich selbst bin total erkältet & ich hoffe er bleibt verschont!
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tania
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von tania »

liebe gretchenflaschenpost,

es gibt zwei moeglichkeiten: entweder du hast wirklich sorge, dass mit deinem kind gesundheitlich etwas nicht stimmt und er deswegen leicht ist - dann musst du zum arzt gehen. das laesst sich durchs wiegen weder erkennen noch widerlegen (nochmal: ES LAESST SICH DURCHS WIEGEN NICHT WIDERLEGEN). oder aber du akzeptierst, dass dein kind leicht ist und auch dementsprechend zunimmt.

ihn zu wiegen, ob nun zweimal die woche oder einmal im monat bringt - wie wir sehen - nichts. das gewicht ist im alter deines baby nicht mehr aussagekraeftig. ich habe aus deinem anfangspost gelesen, dass du gerne wiegen moechtest und dachte, wir koennen das zusammen machen und es wuerde dich beruhigen. das war eine fehleinschaetzung. warum sollte dein baby ausgerechnet jetzt wenn du ihn regelmaessig wiegst eine zunahme streng nach vorschrift hinlegen? er hat - natuerlich - auch jetzt seinen eigenen kopf (und koerper!) und das ist auch genau richtig so.

fuer moegliche krankheiten sind wir hier nicht zustaendig. das gehoert in die haende eines kinderarztes. gerne koennen wir was er zum stillen sagt hier besprechen (da gibt es erfahrungsgemaess eine grosse bandbreite von absolut fahrlaessigen falschaussagen bis zu informierten, sachlichen aeusserungen).

was dein kind an essen zunimmt ist tatsaechlich viel verglichen mit nach bedarf gestillten kindern seines alters und zudem stillt er noch. und er ist mobil. es deutet nach deinen erzaehlungen absolut nichts auf eine wie auch immer geartete problematik hin.

das gewicht ist ein wichtiges indiz fuer den gesundheitszustand von jungen babys, doch bereits nach wenigen monaten laesst die bedeutung des gewichts fuer die beurteilung des gesamtzustands deutlich nach. babys im alter deines kindes werden vorrangig nach ihrem entwicklungsstand beurteilt. wie reagieren/interagieren sie, wie bewegen sie sich usw. ob sie dabei dann 6 oder 12 kilo wiegen ist tatsaechlich IRRELEVANT. es gibt immer kinderaerztInnen, die sich am gewicht festbeissen und den eltern das gefuehl geben, dass mit ihrem sehr leichten oder sehr schweren baby etwas nicht in ordnung ist. aber genauso, wie ein angeblich uebergewichtiges nach-bedarf-stillkind nicht auf diaet gesetzt werden sollte, sollte dein kind mit mastfutter gepaeppelt werden. also bleibt dir nur akzeptieren, dass er eben diese koerperliche statur hat oder aber weiter - zusammen mit deinem kinderarzt - forschen, ob wirklich kein gesundheitliches problem vorliegt.

meine kinder wogen uebrigens im alter deines kindes das doppelte von deinem kind. beim grossen hat sich das gewicht erst mit viereinhalb jahren normalisiert (jetzt hat er das durchschnittliche gewicht und durchschnittliche groesse von drei jahre aelteren kindern), beim kleinen hat sich das gewicht jetzt schon normalisiert - viel zu gross ist er aber auch jetzt noch. mir wurde - vor allem beim grossen - nachdruecklich geraten, an seiner nahrungsaufnahme zu drehen. ich habe es nicht gemacht und ihn bis vor kurzem nach bedarf gestillt. seit wenigen monaten stillt er nicht mehr. was meinst du was mir meine kinderaerztin gepfiffen haette, wenn ich ihr gesagt haette, dass ich meinen vierjaehrigen "uebergewichtigen" sohn noch stille! und er hat trotzdem - einfach so und fuer mich unmerklich - innerhalb weniger monate sein gewicht den kurven der weltgesundheitsorganisation angenaehert (nunja, den kurven des falschen alters, aber man kann halt nicht alles haben ;-)). ich hab mir uebrigens lange sorgen gemacht. wegen seiner gelenke, wegen diabetes (das haben in meiner familie alle..), wegen haenseleien, generell wegen "dick sein".

ich wuensche dir, dass du wege findest, mit deinen wiederkehrenden sorgen gut umzugehen. und vielleicht machst du dir auch schon bald keine sorgen mehr. die waage wird dir dabei nicht helfen. ich rate dir dringend, sie zurueckzugeben oder fuer aepfel zu benuzten. erspare dir (und deinem kind) nicht zielfuehrendes wiegen. es tut mir leid, dass ich mich nicht von anfang an klar gegen wiegen positioniert habe. das waere eurer situation angemessen gewesen.

gerne kannst du hier weiter all deine zweifel und sorgen aufschreiben, ich lese dich gerne und antworte gerne (sonst wuerde ich das hier nicht machen!). wenn du allerdings weiter gewichtsdaten postest, werde ich wieder einen derartigen sermon niederschreiben :mrgreen:

liebe gruesse, tania
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von GretchenFlaschenpost »

tania hat geschrieben:es gibt zwei moeglichkeiten: entweder du hast wirklich sorge, dass mit deinem kind gesundheitlich etwas nicht stimmt und er deswegen leicht ist - dann musst du zum arzt gehen. das laesst sich durchs wiegen weder erkennen noch widerlegen (nochmal: ES LAESST SICH DURCHS WIEGEN NICHT WIDERLEGEN). oder aber du akzeptierst, dass dein kind leicht ist und auch dementsprechend zunimmt.
- DARÜBER hab ich mir gerade wirklich mal intensive Gedanken gemacht und bin eigentlich zu dem Schluss gekommen, dass es keine wirkliche Sorge ist- sondern eher das Verunsichert sein. ICH bin eigentlich zufrieden, so wie es ist. und ICH weiß eigentlich auch, dass sein Papa genau so ein Leichtgewicht war. Das wissen irgendwie alle anderen nicht, ich muss mich ständig rechtfertigen, was mich verunsichert und aufregt und total beeinflussbar macht. Und weil ich es gerade quasi ausgesprochen habe, macht es mich irgendwie echt sauer :-x
tania hat geschrieben: das gewicht ist ein wichtiges indiz fuer den gesundheitszustand von jungen babys, doch bereits nach wenigen monaten laesst die bedeutung des gewichts fuer die beurteilung des gesamtzustands deutlich nach. babys im alter deines kindes werden vorrangig nach ihrem entwicklungsstand beurteilt. wie reagieren/interagieren sie, wie bewegen sie sich usw. ob sie dabei dann 6 oder 12 kilo wiegen ist tatsaechlich IRRELEVANT. es gibt immer kinderaerztInnen, die sich am gewicht festbeissen und den eltern das gefuehl geben, dass mit ihrem sehr leichten oder sehr schweren baby etwas nicht in ordnung ist. aber genauso, wie ein angeblich uebergewichtiges nach-bedarf-stillkind nicht auf diaet gesetzt werden sollte, sollte dein kind mit mastfutter gepaeppelt werden. also bleibt dir nur akzeptieren, dass er eben diese koerperliche statur hat oder aber weiter - zusammen mit deinem kinderarzt - forschen, ob wirklich kein gesundheitliches problem vorliegt.
- Das sollte ich mir vielleicht ausdrucken. Ich nehme mir jetzt vor, mir keinen Stress mehr zu machen & wenn der Arzt am Gewicht mäkelt, dann werd ich weiter sehen und ihn bitten doch Vorschläge zu machen, woran es liegen könnte bzw. evtl mal Blut abzunehmen oder was man da sonst macht. Aber ich werde nicht extra deshalb zum Arzt gehen.

tania hat geschrieben:meine kinder wogen uebrigens im alter deines kindes das doppelte von deinem kind. beim grossen hat sich das gewicht erst mit viereinhalb jahren normalisiert (jetzt hat er das durchschnittliche gewicht und durchschnittliche groesse von drei jahre aelteren kindern), beim kleinen hat sich das gewicht jetzt schon normalisiert - viel zu gross ist er aber auch jetzt noch. mir wurde - vor allem beim grossen - nachdruecklich geraten, an seiner nahrungsaufnahme zu drehen. ich habe es nicht gemacht und ihn bis vor kurzem nach bedarf gestillt. seit wenigen monaten stillt er nicht mehr. was meinst du was mir meine kinderaerztin gepfiffen haette, wenn ich ihr gesagt haette, dass ich meinen vierjaehrigen "uebergewichtigen" sohn noch stille! und er hat trotzdem - einfach so und fuer mich unmerklich - innerhalb weniger monate sein gewicht den kurven der weltgesundheitsorganisation angenaehert (nunja, den kurven des falschen alters, aber man kann halt nicht alles haben ;-)). ich hab mir uebrigens lange sorgen gemacht. wegen seiner gelenke, wegen diabetes (das haben in meiner familie alle..), wegen haenseleien, generell wegen "dick sein".
- Danke für deinen Bericht! Mein Freund hat das gerade gelesen und war dann erst vollkommen entsetzt, dass ein 4 Jähriger noch gestillt wird. Er konnte mir aber keine plausible Erklärung geben, weshalb das nun nicht so sein dürfte. Er meinte was von :" Das hat doch negative Auswirkungen auf die Entwicklung" - ich hab ihn dann gefragt, woher er das denn hätte. Er hat sich dann gleich hinter den PC gesetzt und sich im Internet informiert und kam dann an und meinte:" Ich glaub ich war völlig auf dem Holzweg. Irgendwie ist es ja auch voll schön, wenn man genauer drüber nachdenkt! " :D Sehr süß. Das musst ich gerade einfach mal loswerden, weil ich erst erschrocken war, was für alte komische Ansichten er doch teilweise hat.
tania hat geschrieben:ich wuensche dir, dass du wege findest, mit deinen wiederkehrenden sorgen gut umzugehen. und vielleicht machst du dir auch schon bald keine sorgen mehr. die waage wird dir dabei nicht helfen. ich rate dir dringend, sie zurueckzugeben oder fuer aepfel zu benuzten. erspare dir (und deinem kind) nicht zielfuehrendes wiegen. es tut mir leid, dass ich mich nicht von anfang an klar gegen wiegen positioniert habe. das waere eurer situation angemessen gewesen.
- Wird gemacht!
tania hat geschrieben:gerne kannst du hier weiter all deine zweifel und sorgen aufschreiben, ich lese dich gerne und antworte gerne (sonst wuerde ich das hier nicht machen!). wenn du allerdings weiter gewichtsdaten postest, werde ich wieder einen derartigen sermon niederschreiben :mrgreen:
Das würd ich sehr gern in Anspruch nehmen. Spätestens wenn wir bei der nächsten Untersuchung waren! :)

Vielen lieben Dank Tania
Ich glaube so einen Rüffel habe ich gerade einfach gebraucht. Es flossen nur 1-2 Tränchen und jetzt bin ich doch recht zuversichtlich! Ich muss mich unbedingt losmachen von dem ganzen SpeckBabyErwartungen meiner Umwelt.

Ich wünsche dir einen schönen Tag
"Ein Kind kann einem Erwachsenen immer drei Dinge lehren: grundlos fröhlich zu sein, immer mit irgend etwas beschäftigt zu sein und nachdrücklich das zu fordern, was es will."
- Paulo Coelho, Der Fünfte Berg

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Re: Große Unsicherheit und Sorge um die Gewichtsentwicklung

Beitrag von tania »

GretchenFlaschenpost hat geschrieben:
tania hat geschrieben:meine kinder wogen uebrigens im alter deines kindes das doppelte von deinem kind. beim grossen hat sich das gewicht erst mit viereinhalb jahren normalisiert (jetzt hat er das durchschnittliche gewicht und durchschnittliche groesse von drei jahre aelteren kindern), beim kleinen hat sich das gewicht jetzt schon normalisiert - viel zu gross ist er aber auch jetzt noch. mir wurde - vor allem beim grossen - nachdruecklich geraten, an seiner nahrungsaufnahme zu drehen. ich habe es nicht gemacht und ihn bis vor kurzem nach bedarf gestillt. seit wenigen monaten stillt er nicht mehr. was meinst du was mir meine kinderaerztin gepfiffen haette, wenn ich ihr gesagt haette, dass ich meinen vierjaehrigen "uebergewichtigen" sohn noch stille! und er hat trotzdem - einfach so und fuer mich unmerklich - innerhalb weniger monate sein gewicht den kurven der weltgesundheitsorganisation angenaehert (nunja, den kurven des falschen alters, aber man kann halt nicht alles haben ;-)). ich hab mir uebrigens lange sorgen gemacht. wegen seiner gelenke, wegen diabetes (das haben in meiner familie alle..), wegen haenseleien, generell wegen "dick sein".
- Danke für deinen Bericht! Mein Freund hat das gerade gelesen und war dann erst vollkommen entsetzt, dass ein 4 Jähriger noch gestillt wird. Er konnte mir aber keine plausible Erklärung geben, weshalb das nun nicht so sein dürfte. Er meinte was von :" Das hat doch negative Auswirkungen auf die Entwicklung" - ich hab ihn dann gefragt, woher er das denn hätte. Er hat sich dann gleich hinter den PC gesetzt und sich im Internet informiert und kam dann an und meinte:" Ich glaub ich war völlig auf dem Holzweg. Irgendwie ist es ja auch voll schön, wenn man genauer drüber nachdenkt! " :D Sehr süß. Das musst ich gerade einfach mal loswerden, weil ich erst erschrocken war, was für alte komische Ansichten er doch teilweise hat.
mein mann wurde schon in der schwascha damit konfrontiert, dass ich meine kinder nicht von mir aus abstillen will. ich wurde mit zwei sehr gegen meinen willen abgestillt und bin mit den geschichten dazu aufgewachsen (meine mutter hat es einfach nicht mehr geschafft und kannte vor allem keine, die ihr kind so lange gestillt hat). erst meinte er, dass er es komisch faende, ein laufendes kind zu stillen. dann hat er es recht schnell angepasst in ein "wenn sie sprechen ist es komisch". er ist richtig mitgewachsen und fand es an keinem zeitpunkt eigentuemlich. ich hab am anfang meiner stillzeit den gedanken einen fuenfjaehrigen zu stillen auch befremdlich gefunden. es ist auch vor allem dann befremdlich, wenn man sich das stillen eines fuenfjaehrigen wie das eines babys vorstellt - da liegen welten (und fast ein meter koerperlaenge ;-)) dazwischen!

ich freue mich sehr, dass dir mein post geholfen hat. :D
tania mit sohn *09 und sohn *12
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