Eigentlich wollte ich meine Kleine wie die große Schwester (damals totaler Breiverweigerer) auch 6 Monate vollstillen, dann langsam anfangen mit Fingerfood passend zum Familienessen. Babylein hatte aber nun anderes im Sinn und zu jeder Mahlzeit so heftig ihr Essen eingefordert, dass wir vor ein paar Tagen angefangen haben sie mitessen zu lassen. Sie findet Fingerfood aber gar nicht toll, da landet zu wenig im Mund und es dauert ihr viel zu lang! Also bekommt sie jetzt die weicheren Teile unseres Essens als Brei, sämige Suppen, Soßen, Frühstücksflocken mit Obst, Banane zum Lutschen usw. Den Löffel steck' ich ihr auch nicht in den Mund, sondern halte ihn davor und sie schlabbert ihn leer, meist nimmt sie ihn dann selbst und leckt alles runter. Soweit so gut, mein "Problem" ist nur, dass sie von morgens bis abends viel lieber essen mag als stillen, die Brust anbrüllt, sich ständig wegdreht, schreit, bis sie wieder ihren Brei bekommt. Von der Großen kenn ich sowas nicht, die stillt heute mit 2 Jahren immer noch lieber als zu essen. Natürlich wird die kleine vor, nach und zwischen den Mahlzeiten gestillt, verweigert das aber mehr und mehr. Ich find's einfach total anstrengend, vor allem weil sie sich jetzt auch beim einschlafstillen ständig wegdreht und plötzlich ewig braucht. Außerdem geht mir das viiiiiel zu schnell
Ich will halt vermeiden, dass sie sich schnell abstillt, aber wie mach' ich ihr das stillen wieder schmackhaft? Essen verweigern ist ja auch keine Option!
Wie sind denn Eure Erfahrungen bei Kindern, die sofort so viel essen- habt ihr trotzdem noch lange weitergestillt?