MTX Stillpause

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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nifertitiv
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MTX Stillpause

Beitrag von nifertitiv »

Hallo,
Ich habe eine 14 Monate alte Tochter, die noch relativ oft gestillt wird. Ich bin jetzt schwanger, leider ist die Schangetschaft nicht intakt und man vermutet eine Eileitetschwangerschaft. Wenn ich bis Mo
keine Schmerzen habe und betahcg weitersteigt, kriege ich MTX. Dann darf ich mind. eine Woche lang nicht stillen. Ich würde danach gerne weiter stillen (wenn die Kleine weiter mag). Wie schaffe ich das? Die Kleine wird nach Bedarf gestillt, sie kriegt weder Schnuller, noch Flasche. Sie isst relativ gut vom Tisch (verhungern wird sie nicht), ist aber gerade erkältet und bevorzugt Muttermilch. Nachts wird sie im Familienbett gestillt.
Wie soll ich es anstellen, so dass sie die Woche (ich hoffe es bleibt bei einer Woche) ohne zu viel Trennen übersteht? Muss ich in der Zeit unbedingt abpumpen, um die Milchproduktion nicht zu unterbrechen und Milchstau vorzubeugen?

Vielen Dank für eure Hilfe
Emmasmami
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Emmasmami »

Hallo ich hatte im Juni auch eine Eileiterschwangerschaft :( ich weiß wie du dich fühlst.. Ich hatte aber eine Operation unter Vollnarkose hatte dann einfach ca 24 h nicht gestillt! Bei mir ist dann aber das Hcg nicht gesunken und FA meinte auch MTX und dann abstillen! Ich war schon am Boden zerstört und habe auch hier nachgefragt! Bei mir im Krankenhaus ( ich komme aus der Schweiz) haben sie mir dann myfegine verordnet und mit dem gings auch runter..
Ich weiß nicht ob das evtl eine Option für dich wäre?
Auf alle Fälle viel kraft wünsche ich dir!
Mäusemädchen geb. 07/12
Emmasmami
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Emmasmami »

Mit Myfegine kann man übrigens weiter stillen! Und ich hatte dann die 24h 1 mal Abgepumpt..
Mäusemädchen geb. 07/12
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4tiere
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von 4tiere »

Du Arme, sei unbekannterweise gedrückt.
Schau mal hier:
https://www.embryotox.de/methotrexat.html
Kennst du den Link? Dort wird auf den Wirkstoff in Bezug aufs Stillen eingegangen.
Ich persönlich würde abwägen, ob eine Stillpause wirklich nötig ist ...
(Zumal ja die Dosis viel niedriger sein wird als bei der Krebsbehandlung.)
Das ist wie gesagt meine persönliche Meinung.
Bestimmt bekommst du noch fachkundigen Rat.
Bild-liche Grüße

Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße! Bild
Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ... ;-)
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
Mondenkind
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Mondenkind »

Hallo und herzlich willkommen hier. Tut mir leid, dass Du Dich gleich mit so einem Anliegen an uns wenden musst.

Abpumpen wäre sicher günstig um die Milchproduktion aufrecht zu erhalten.

Eine Woche Stillpause kommt mir sehr lang vor, ich würde mich da mit Embryotox mal in Verbindung setzen bzw die Ärzte darum bitten.

Ansonsten wäre eine OP eine Alternative. Emmasmami, ich weiß nicht, warum Du 24 STunden nicht gestillt hast danach, wegen der Trennung vielleicht, aber nach OPs ist keine Stillpause erforderlich. Sobald man richtig wach ist, darf man wieder stillen, dann sind die Narkosemittel abgebaut (deswegen ist man ja wach).

Hilft Dir das weiter, nifertitiv?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Mondenkind
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Mondenkind »

4tiere hat geschrieben: Ich persönlich würde abwägen, ob eine Stillpause wirklich nötig ist ...
(Zumal ja die Dosis viel niedriger sein wird als bei der Krebsbehandlung.)
Bitte Vorsicht mit solchen Vermutungen! Auch bei der Behandlung der Eileiterschwangerschaft wird das MTX recht hoch dosiert, in der Regel 1mg pro kg Körpergewicht, im Unterschied zur Chemo bekommt man aber nur 1, gelegentlich 2 Gaben. Der Übertritt in die Muttermilch ist nicht sehr hoch angegeben in der Literatur, jedoch ist er eindeutig vorhanden und MTX ist ein sehr potentes Zytostatikum, ein Zellgift. Daher sollte wirklich abgewägt werden, wie beim Stillen damit umgegangen werden sollte um eine Schädigung des Kindes unbedingt zu vermeiden. Ich halte hier eine Rücksprache Deiner Ärzte mit embryotox wirklich für sinnvoll. Wie gesagt, eine Woche halte ich für sehr lang, möglicherweise geht das kürzer, ich habe aber grad die HWZ von MTX nicht zur Hand. Aber das alles geht keinesfalls ohne Rücksprache mit den Fachleuten von embryotox, darauf würde ich bestehen an Deiner Stelle. Ich verstehe, dass eine Stillpause belastend ist, keine Frage, aber eine Schädigung des Stillkindes ist nicht diskutabel.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Emmasmami »

Ich wurde um 11 operiert und meine Op ging 2,5 Stunden bei mir mussten die aber noch gleich ein Bauchfellbruch flicken.. Deshalb solange und dann war ich eine Nacht im Krankenhaus am nächsten morgen wollte ich dann heim zu meinem Baby :) und im Krankenhaus hatten sie mir gesagt ich soll die Milch verwerfen..?
Mäusemädchen geb. 07/12
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Mondenkind »

Ja, hab ich mir gedacht. Ist aber nicht notwendig. Ich kann grade nicht verlinken, aber ich werde später den Link hier einsetzen zur entsprechenden INfo bzgl Narkose und Stillen :wink: . Fürs Protokoll: Stillpausen und Milch verwerfen nach Narkose nicht nötig!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Altraia
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von Altraia »

Hier kommt der Link, den Mondenkind wahrscheinlich meint:

http://www.afs-stillen.de/images/faltbl ... thesie.pdf
Liebe Grüße,
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nifertitiv
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Re: MTX Stillpause

Beitrag von nifertitiv »

Danke für die Antworten.
Wie kann ich die Zeit möglichst stressfrei für meine Tochter gestalten?
Abpumpen: regelmäßig oder nur wenn es spannt? Ich habe keine Pumpe zu Hause. Was ist sinnvoller: Handpumpe kaufen oder elektrische ausleihen (ich habe letzes Jahr mit medela abgepumpt, der Erfolg hielt soch in Grenzen).

Von einer OP wird mir zur Zeit abgeraten - die Ärzte glauben nicht, dass sie es nur mit einer OP erwischen (hcg sehr niedrig, steigt aber noch).
Da hcg sehr langsam steigt und EUG vermutet wird sind meine Optionen warten oder MTX.
Ich habe noch die Hoffnung, dass es sich von "selbst erledigt", aber für mich ist am Mo die ''Schmerzgrenze'' erreicht -ich will keine NotOP riskieren. Ich bin rechnerisch in der 8. ssw, habe seit 26 Tagen Blutungen und meine Tochter kam nach einer KiwuBehandlung zur Welt.
MTX: Es wurde mir eine Stillpause von einer Woche empfohlen (sie haben bei embryotox nachgegeschaut und Halbwertszeit gerechnet). Zwar wurde es mir gesagt, dass meine Tochter evtl. keine Schaden davon tragen würde und sie hätten auch KiA deswegen kontaktiert. Es kommt aber für mich nicht in Frage MTX zu krigen und zu stillen, da ich eine schon eine Krebsbehandlung mit Bestrahlung und Chemo hinter mir habe und auf keinen Fall will, dass meine Tocher etwas von MTX abkriegt.
Der Vorschlag mit MTX und Stillpause, kam keinesfalls nach dem Motto ''Ihr Kind ist schon groß, sie müssen abstillen'', sondern nach langer Diskussion zw. mehreren Ärzten einer Uniklinik und sorgfältiger Aufklärung, was für Alternativen ich habe. Ich bin schon froh, dass ich bis Mo. zu Hause und nicht in KH warten darf.
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