Hm... Ich weiß nicht, ob es Studien gibt, vermutlich gibt es auch nicht zu jeder Fragestellung dieser Welt Studien. Deine Frage war ja auch nicht, ob es eine Saugverwirrung geben kann, sondern ob dein Kind mit Däumchen zu wenig trinkt. Meine Große hat bei Hunger nie nie nie das Däumchen genommen, denn sie hatte ja Hunger. Das Däumchen kam bei Müdigkeit oder Aufregung/Angst... zum Einsatz. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass Däumchenkinder WENIGER trinken als vorher, weil sie ihr SAUGbedürfnis AUCH mit dem Däumchen befriedigen können. Ich halte es aber für wenig wahrscheinlich, dass ein knapp drei Monate altes, großes, kräftiges Baby durch das Däumchen ZU WENIG trinkt. Es hat ja nicht nur ein Saugbedürfnis, es hat ja auch HUNGER. Es ist ja kein schläfriges, gelbsüchtiges Neugeborenes mehr, dass sich durch das Schnullern so stark beruhigt, dass es trotz Hunger einschläft.
Meine Große wurde nach Bedarf gestillt, und hat das Däumchen nur zur Beruhigung eingesetzt. Und trotzdem viel geschrien. Das Däumchen ist kein "Lärmstopper" wie der Schnuller, da vollkommen Selbstbestimmt.
@ Schnuller leichter abgewöhnen: ich kenne kein Kind, dass den Schnuller ohne Tränen oder Rückfälle abgegeben hätte.
Trotzdem würde es mich jetzt interessieren, wie die Studienlage zum Däumchenlutschen aussieht
