Oh, ich kann Dich gut verstehen. Hier gab es auch eine Beißphase. Ich will Dich nicht erschrecken - ist bei Dir bestimmt-hoffentlich-*daumendrück* viiiiiel kürzer - aber mir mir waren das 2 Monate, in denen, außer so schnell wie möglich reagieren, nichts geholfen oder gefruchtet hat. Ich habe stark drauf geachtet, nicht zu früh anzulegen, nicht mehr von mir aus angeboten, auch wenn ich dachte, stillen könnte meiner Tochter gut tun, und vor allem versucht mitzubekommen, wann sie fertig ist. Bei kurzen Saugpausen hab ich sie auch abgenomen bzw. war bereit dazu. Es war Stillen in Habachtstellung

Dann wurden ihre Beißmuster so undurchsichtig, dass ich es lediglich akzeptieren konnte. Also: Wahrscheinlich beißt sie. Anstatt: Hoffentlich beißt sie nicht. Wenn ich entspannt war, ging das, wenn es mir nicht gut ging, hat mich das teilweise ziemlich fertig, hilflos und wütend gemacht. Wenn mein Mann da war, hab ich ihm unsere Tochter sofort in den Arm gedrückt und brauchte erstmal Abstand, auch wenn ich wusste, dass sie das nicht mit Absicht macht. Manchmal war ich kurz vorm Abstillen und dann hab ich wieder Mut geschöpft und dann war es zum Glück vorbei. Jetzt beißt sie wirklich gar nicht mehr und Stillen ist entspannt und schön
Also ein solidarischer Drücker und ich hoffe der Spuk ist bald vorbei! Mir hat geholfen mir zu sagen, dass wenn ich 2-3 Wochen am Stück unglücklich mit der Situation bin, ich abstille.
Ich hab übrigens mit Bepathen geschmiert...