Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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GwendolineFü
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Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von GwendolineFü »

Hallo,
nachdem ich heute besonders wenig schlaf hatte (grade kommen 4 Zähne auf einmal), weil ich sicher alle 30 Minuten gestillt habe,
frage ich mich, wie ich das machen soll, wenn in 2 Monaten meine Weiterbildung bzw. die Arbeit wieder anfängt.

Seit der Zwerg geboren ist (heute 9 Monate alt), stille ich ca 14x pro Tag, davon 6-8x nachts.
Er isst noch kaum Beikost, da fällt etwas kalorienreiches Abendessen weg.

Momentan geht das einigermaßen, weil ich mich mittags zum Schlafen mit hinlege, aber das wird ab November nicht mehr gehen :-(
Wir schlafen schon im Familienbett, dh. eigentlich schlafen mein Sohn und Mann drin und ich liege irgendwie eingequetscht weil von beiden belagert mit im Bett ;-)
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littleanna
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von littleanna »

Oh, das Problem kenne ich, weil ich vor 2 Wochen wieder angefangen habe zu arbeiten. Nach einer Woche war schon wieder Schluss, weil ich aus anderen Gründen zur Zeit krank geschrieben bin und die Arbeit nicht "geschafft" hab.
Aber übermorgen geht es für mich wieder los... Ich stille zwar "nur" 2-4 mal nachts, aber sie ist irgendwie unruhig und ich bekomme trotzdem wenig Schlaf.
Mir wird der Schlaf von 6-8 Uhr in der Früh definitiv fehlen. Ich versuche mich anders zu organisieren. Also mittags hinlegen. Ich komme um 14:15 heim und muss dann erst wieder 15:30 die großen holen. Nur leider muss die Kleine ja auch betreut sein... Ich habe die letzten Tage schon versucht abends mit den Kindern ins Bett zu gehen. D.h. Mich direkt um 8 fertig zu machen, aber die kleine war unruhig von 20 bis 24 Uhr... Da lag ich dann zwar im Bett mit ihr, aber schlafen war das auch nicht...
Also eine Lösung hab ich auch nicht. Ich hoffe, dass mein Körper sich an weniger Schlaf gewöhnt oder meine kleine einfach merkt, dass es dann gehen muss und mir mehr Schlaf beschert.
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nido56
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von nido56 »

Hallo,
ich muss Dir da leider eine ganz ehrliche und wenig mutmachende Antwort geben. Ja, man schafft das, aber es kann ziemlich aetzend sein. Ich habe wieder angefangen zu arbeiten, als der Pirat 5 Monate alt war, und bis ca. 15 Monate hat er absolut grottenschlecht geschlafen, auch gerne mal mit Stillen alle 30 min. Irgendwie ging das, aber schoen ist anders. Ich habe ueberlebt, indem ich am Wochenende manchmal Papa und Sohn einen Tag allein zur Oma geschickt habe und dann einfach nur den ganzen Tag auf dem Sofa gelegen und vor mich hin gedoest habe. Und natuerlich abends immer wenn moeglich mit dem Kind ins Bett gehen. Erstaunlicher Weise ist man trotz eklatantem Schlafmangel trotzdem arbeitsfaehig. Ich bin oft morgens aufgestanden und dachte "Das geht heute echt nicht. Ich KANN so nicht arbeiten", aber wenn ich dann mal in Schwung war und ordentlich was zu tun hatte, dann ging es oft besser, als wenn ich nur zuhause rumgewurschtelt habe.

Nun ist Dein Kind ja schon ein Stueck aelter. Die meisten Eltern, die ich kenne, sagen, dass die Naechte in den Monaten vor dem ersten Geburtstag am schlimmsten waren und danach dann deutlich besser wurden. Mit ein bisschen Glueck hast Du also die schlimmste Phase schon hinter Dir, wenn die Arbeit anfaengt.
nido mit dem Piraten (01/2012)
GwendolineFü
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von GwendolineFü »

Ja, so wird das bei mir wohl auch laufen- DIE Patentlösung wird es wohl nicht geben, aber evtl Ideen, wie es erträglicher ist ;-)

Mit dem Kind schlafen gehen wird wohl eine davon sein, wobei ich meinen Mann wenn er Spätdienst hat dann, wenn es blöd läuft mal eine ganze Woche nur zum "Hallo" und "Tschüss" sagen sehe :-(
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FuFu
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Re: AW: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von FuFu »

Ich habe angefangen zu arbeiten als Klein-Fufu acht Monate alt war. Vollzeit. Anfangs ging es ganz gut, ich bin halt auch recht früh ins Bett. Mit ca einem Jahr hatte Klein-Fufu auch eine sehr anstrengende Phase, nachdem ich dann nach einigen Wochen nicht mehr konnte, hat mein Mann "die Nachtschicht übernommen". Der hatte nämlich Elternzeit.
Das fand Klein-Fufu natürlich erstmal nicht so gut, aber es ging nicht anders.
Insgesamt hat es dann aber ganz gut geklappt, ich habe quasi nachts abgestillt bzw. im Gästezimmer geschlafen.
Mittlerweile habe ich komplett abgestillt und Klein-Fufu schläft durch [emoji15] [emoji4] ob das zusammenhing - keine Ahnung.

Es ist jedenfalls ein begrenzter Zeitraum, den man sicher irgendwie schafft. Nimm dir in dieser Zeit nicht zuviel vor, lass dich unterstützen, ich habe manchmal nur gearbeitet, geschlafen, gegessen und gestillt.

An einem gewissen Punkt kannst du dann ja über nächtliches abstillen nachdenken, wenn du magst. Das wirst du merken, wann dein Kind das "abkann". Hier war das etwa mit 14 Monaten der Fall.

Ich fand es immer schön, gerade weil ich soviel weg war, dass wir nachts gekuschelt und gestillt haben [emoji7]

☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
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Klein-FuFu Dez. 2012
nido56
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von nido56 »

GwendolineFü hat geschrieben: Mit dem Kind schlafen gehen wird wohl eine davon sein, wobei ich meinen Mann wenn er Spätdienst hat dann, wenn es blöd läuft mal eine ganze Woche nur zum "Hallo" und "Tschüss" sagen sehe :-(
Ja, das war bei uns tatsaechlich teilweise mehr oder weniger so. Und Wochen, die nur aus Arbeiten-Essen-Stillen-Schlafen bestanden, gab es hier auch. Aber man muss sich da immer wieder sagen, dass sich das auch wieder aendert. Alle Kinder schlafen irgendwann wieder besser.

Ich habe mit 18 Monaten nachts abgestillt. Vorher hatte ich zum einen das Gefuehl, der Kleine waere noch nicht so weit, und zum anderen war ich einfach zu muede fuer ein Abstillprogramm. Dass Papa uebernimmt, war bei uns keine Alternative (haben wir ausprobiert), weil der einen so tiefen Schlaf hat, dass ich selbst am anderen Ende der Wohnung und mit geschlossenen Tueren vor ihm aufwache und auch nicht wieder einschlafen kann, wenn irgendwo in der Wohnung ein Baby weint. Das hatte also nur zur Folge, dass wir beide wach waren und ich dann im Endeffekt doch aufgestanden bin und die Brust gezueckt habe, weil es einfach schneller ging. Dann sollte sich lieber der Papa ausschlafen (der hat ja auch gearbeitet), damit er dann am Wochenende die Vollbespassung uebernehmen konnte.

Ich kenne aber einige Familien bei denen es funktioniert hat, dass Mama und Papa sich nachts abwechseln.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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tania
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von tania »

ich in abends mit ihm ins bett, ich konnte mich aber eigentlich immer am spaeten nachmittag hinlegen - das war meine rettung.

zu nachts: belagert dein mann dich wirklich auch? da wuerde ich ausflippen :oops:

bei uns hat geholfen: unterschiedlich hohe matrazen, du liegst auf der hoeheren. bei guten zehn zentimetern unterschied kommt das kind schlafend nicht mehr hoch und klebt nicht mehr an mir dran. wenn ich dann noch einen abstand von 80cm einhalte, wacht er viel viel seltener auf! hat halt den milchgeruch nicht in der nase.
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LaLeMi
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von LaLeMi »

Ja, ich mache das seit mittlerweile 7 Jahren fast durchgehend und man gewöhnt sich dran :/ die Phasen um ein Jahr fand - ubd finde ich auch aktuell wieder - aber besonders anstrengend und nachtintensiv.


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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von honigtopf2010 »

Ich mache das seit 4, 5 Jahren. Es ist mal mehr mal weniger anstrengend ;)
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Re: Nachts stillen und arbeiten - wie macht ihr das?

Beitrag von Lila83 »

Auch mein Thema. Ich arbeite jetzt seit zwei Wochen wieder. Gott sei Dank habe ich eine Nachteule zum Mann. Ich gehe relativ früh schlafen, Strampeline liegt in ihrem Bett und wird von meinem Mann beruhigt, wenn sie aufwacht. Oft hat sie noch eine längere Schlafphase von Mitternacht bis drei oder vier. Danach schläft sie dann bei uns. Leider ist sie dann oft so unruhig, dass ich eigentlich ständig tätscheln muss, damit sie weiterschläft. Und um sechs klingelt der Wecker....
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