Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
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Zaubermaus2014
- Herzlich Willkommen
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Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr weiter und wende mich nun an euch. Mit meiner Hebamme bin ich leider, was das stillen angeht, nicht auf einer Wellenlänge. Wir haben hier zwei Probleme.
1. meine 16wochen alte Tochter will nicht außerhalb unserer Wohnung gestillt werden. Selbst wenn ich mich bei Freunden etc. Mich in ein ruhiges Zimmer zurück ziehe nimmt sie nur 1-2 schluck und das wars dann. Ich habe schon versucht sie im Auto zu stillen oder eine spuckwindel über sie zu legen aber nichts hilft.
2. tagsüber stillen wir immer alle 2 h oft auch noch mehr. Nachts waren wir schon bei 6h durchschlafen deshalb war es tagsüber für mich auch ok aber seit ein paar Wochen sind wir auch nachts (also von 21:00-6:00) bei 4-5 stillmahlzeiten. Sie trinkt dann aber nie viel.
Zunehmen tut sie sehr gut.
Geburtsgewicht: 3700g (14.05.)
22.05. 3670g
26.06. 4650g
22.07. 5140g
05.09. 5900g
Den Nuckel bieten wir zwar mal an aber sie nimmt ihn nicht. Was ja auch ok ist. Die Hebamme meinte ich muss die Mahlzeiten heraus ziehen da sie es sonst nie lernt. Das habe ich zwar einmal versucht aber sie schreit dann wie am Spieß und das will ich nicht.
Habt ihr irgendwelche tips für uns wie die stillabstände ein bisschen länger werden könnten? Oder was ich unterwegs vielleicht noch probieren kann?
Liebe Grüße
Und vielen Dank im Vorraus
1. meine 16wochen alte Tochter will nicht außerhalb unserer Wohnung gestillt werden. Selbst wenn ich mich bei Freunden etc. Mich in ein ruhiges Zimmer zurück ziehe nimmt sie nur 1-2 schluck und das wars dann. Ich habe schon versucht sie im Auto zu stillen oder eine spuckwindel über sie zu legen aber nichts hilft.
2. tagsüber stillen wir immer alle 2 h oft auch noch mehr. Nachts waren wir schon bei 6h durchschlafen deshalb war es tagsüber für mich auch ok aber seit ein paar Wochen sind wir auch nachts (also von 21:00-6:00) bei 4-5 stillmahlzeiten. Sie trinkt dann aber nie viel.
Zunehmen tut sie sehr gut.
Geburtsgewicht: 3700g (14.05.)
22.05. 3670g
26.06. 4650g
22.07. 5140g
05.09. 5900g
Den Nuckel bieten wir zwar mal an aber sie nimmt ihn nicht. Was ja auch ok ist. Die Hebamme meinte ich muss die Mahlzeiten heraus ziehen da sie es sonst nie lernt. Das habe ich zwar einmal versucht aber sie schreit dann wie am Spieß und das will ich nicht.
Habt ihr irgendwelche tips für uns wie die stillabstände ein bisschen länger werden könnten? Oder was ich unterwegs vielleicht noch probieren kann?
Liebe Grüße
Und vielen Dank im Vorraus
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glückskind
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1344
- Registriert: 24.09.2012, 01:37
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Hallo,
das ist wirklich immer sehr anstrengend, wenn die Kleinen so fordernd sind. Mein Bauchgefühl sagt mir beim Lesen - stille sie nach Bedarf. Herauszögern der Mahlzeiten - was soll sie denn dabei lernen? Ich verstehe solche Aussagen immer nicht und möchte mich wirklich gerne mal mit der Hebamme unterhalten. Ein 16 Wochen alter Säugling soll Hunger schieben, obgleich Mama sofort stillen könnte? Der Effekt ist sicher grandios - "ich habe Hunger, keine hört mich und hilft mir. darüber werde ich traurig aber niemand ist für mich da und das obgleich ich nur auf dem Rücken liegen, mit den Armen wackeln und irgendwelche Geräusche machen kann" fundiertes Vertrauen, was man da in so einem kleinen Menschen weckt ist das sicher nicht. Wirklich, was um Himmels Willen soll das bringen?
Entspann dich. Nimm dir eine Stunde für ein heißes Bad ohne Töchterchen, lies beim Stillen ein Buch, surf im Netz, schlafe - nutze die Zeit und genieße sie. Es wird von ganz alleine Phasenweise wieder Stressiger und stressfreier. Auch draußen. Mach dich selbst locker, biete deinem Kind Sicherheit und Geborgenheit, fühl dich selbst wohl und glaub an euch!
das ist wirklich immer sehr anstrengend, wenn die Kleinen so fordernd sind. Mein Bauchgefühl sagt mir beim Lesen - stille sie nach Bedarf. Herauszögern der Mahlzeiten - was soll sie denn dabei lernen? Ich verstehe solche Aussagen immer nicht und möchte mich wirklich gerne mal mit der Hebamme unterhalten. Ein 16 Wochen alter Säugling soll Hunger schieben, obgleich Mama sofort stillen könnte? Der Effekt ist sicher grandios - "ich habe Hunger, keine hört mich und hilft mir. darüber werde ich traurig aber niemand ist für mich da und das obgleich ich nur auf dem Rücken liegen, mit den Armen wackeln und irgendwelche Geräusche machen kann" fundiertes Vertrauen, was man da in so einem kleinen Menschen weckt ist das sicher nicht. Wirklich, was um Himmels Willen soll das bringen?
Entspann dich. Nimm dir eine Stunde für ein heißes Bad ohne Töchterchen, lies beim Stillen ein Buch, surf im Netz, schlafe - nutze die Zeit und genieße sie. Es wird von ganz alleine Phasenweise wieder Stressiger und stressfreier. Auch draußen. Mach dich selbst locker, biete deinem Kind Sicherheit und Geborgenheit, fühl dich selbst wohl und glaub an euch!
..mit 3 Kindern 2012 und 2015 und 2018
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SiLu2623
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 116
- Registriert: 08.02.2014, 21:45
- Wohnort: Hamburg
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Hallo!
Ich möchte dir auch Mut machen! Ich kann gut nachempfinden, wie es die geht.
Bei uns war die Situation ähnlich. Ca. das erste halbe Jahr gefühlt nur Stillen oder Tragen, viele viele lange Clusterphasen. Unterwegs stillen wurde so um die 16 Wochen auch echt nervenaufreibend, er fand alles interessanter als Trinken. Zum Glück konnte ich das unterwegs meist gut überbrücken, da er im Tuch noch recht lange am Stück geschlagen hat.
Das ist echt mehr als anstrengend, aber die Zeiten gehen vorbei.
Ab Beikostalter fand ich es hier entspannter, da gabs dann mal ein Stück Gurke, Obst oder Brötchen in die Hand, wenn wir unterwegs waren und somit hatte ich Zeit für den Heimweg
.
Vorher hab ich beim Stillen dann auch gelesen, wo er noch ganz klein war, Filme geschaut, selbst gegessen....
Und Papa hat den Zwerg regelmäßig am Wochenende morgens auf einen Spaziergang entführt. Das hat immer schon ganz gut geholfen, um durchatmen zu können.
Gönn dir ein paar Auszeiten und sag dir immer wieder "Es ist nur eine Phase!"
LG
Ich möchte dir auch Mut machen! Ich kann gut nachempfinden, wie es die geht.
Bei uns war die Situation ähnlich. Ca. das erste halbe Jahr gefühlt nur Stillen oder Tragen, viele viele lange Clusterphasen. Unterwegs stillen wurde so um die 16 Wochen auch echt nervenaufreibend, er fand alles interessanter als Trinken. Zum Glück konnte ich das unterwegs meist gut überbrücken, da er im Tuch noch recht lange am Stück geschlagen hat.
Das ist echt mehr als anstrengend, aber die Zeiten gehen vorbei.
Ab Beikostalter fand ich es hier entspannter, da gabs dann mal ein Stück Gurke, Obst oder Brötchen in die Hand, wenn wir unterwegs waren und somit hatte ich Zeit für den Heimweg
Vorher hab ich beim Stillen dann auch gelesen, wo er noch ganz klein war, Filme geschaut, selbst gegessen....
Und Papa hat den Zwerg regelmäßig am Wochenende morgens auf einen Spaziergang entführt. Das hat immer schon ganz gut geholfen, um durchatmen zu können.
Gönn dir ein paar Auszeiten und sag dir immer wieder "Es ist nur eine Phase!"
LG
SiLu mit Zwergi (04/13)
- soda
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5307
- Registriert: 20.12.2013, 19:14
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Nicht unterwegs gestillt werden wollen - das kam bei uns erst später bzw sie will zwar, aber kann sich nicht konzentrieren und schaut immer nur in der Gegend rum zwischen zwei Schlucken.
Das kann schon ätzend sein wenn man deswegen nicht aus der Bude kommt.
Bei uns war Winter oder sonstwie doofes Wetter als meine Tochter so klein war und ich gestehe, dass ich mir manchmal dieses Baby von damals zurück wünsche, welches man zu jeder Tages- und Nachtzeit mit der Brust erfreuen konnte und das dann immer 45-60 Minuten beschäftigt war. (Nebenbei konnte ich so auch immer 45-60 Minuten rumliegen....)
Hach waren das noch Zeiten.
Jetzt flitze ich hier rum und muss mir ständig was neues zum spielen ausdenken, gestillt (und faul rumgelegen) wird viiiiieel zu selten.
Und deine Hebamme quatscht Unfug.
Das kann schon ätzend sein wenn man deswegen nicht aus der Bude kommt.
Bei uns war Winter oder sonstwie doofes Wetter als meine Tochter so klein war und ich gestehe, dass ich mir manchmal dieses Baby von damals zurück wünsche, welches man zu jeder Tages- und Nachtzeit mit der Brust erfreuen konnte und das dann immer 45-60 Minuten beschäftigt war. (Nebenbei konnte ich so auch immer 45-60 Minuten rumliegen....)
Hach waren das noch Zeiten.
Jetzt flitze ich hier rum und muss mir ständig was neues zum spielen ausdenken, gestillt (und faul rumgelegen) wird viiiiieel zu selten.
Und deine Hebamme quatscht Unfug.
mit T (2013) und T (2017)
- Yashira
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1129
- Registriert: 01.07.2013, 10:21
- Wohnort: KLE
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Ich wünsche mir aktuell auch die Dauerstillzeiten zurück. 
Da haben mein Mann und ich pro Tag gerne mal zwei Filme geschaut.
In Ruhe essen ... Rumliegen... Hörbücher hören.
Jetzt nur rumflitzen u sich ständig was ausdenken
Deine Hebi quatscht Mist.
Entspann dich. Es ist alles eine Phase. Mal besser und mal schlechter.
Es fällt mir manchmal auch schwer das so anzunehmen - aber es ist einfach so
Unterwegs mit einem Apfelgerät
Da haben mein Mann und ich pro Tag gerne mal zwei Filme geschaut.
In Ruhe essen ... Rumliegen... Hörbücher hören.
Jetzt nur rumflitzen u sich ständig was ausdenken
Deine Hebi quatscht Mist.
Entspann dich. Es ist alles eine Phase. Mal besser und mal schlechter.
Es fällt mir manchmal auch schwer das so anzunehmen - aber es ist einfach so
Unterwegs mit einem Apfelgerät
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kruemelmonster
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 606
- Registriert: 13.01.2011, 14:08
- Wohnort: Großraum Berlin
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Die Phase nachts wird auch wieder vorbeigehen. Wir hatten sie auch gerade und ich kann nachvollziehen, wie anstrengend das ist. Mehr als 2-4 Stunden Schlaf waren für mich nicht drin, bin nach 2 Wochen nur noch so am Spiegel vorbei, dass ich das Elend nicht sehen musste - dank Geschwisterkind-Kleinkind war an Schlaf über Tag für Mama auch nicht zu denken. Meist machen die Babys gerade einen Entwicklungsschub durch, verarbeiten die Sachen die sie gerade neu lernen.
Achte auf dich - ausreichend essen/Kalorien und viel trinken.
Woanders stillen, versuch mal, ob es evtl. im Laufen besser geht. Manche Kinder brauchen die Bewegung beim Stillen. Ruhig sitzen durfe ich beim Großen auch nur wenn er im Halbschlaf war. Ansonsten musste ich in Bewegung sein, damit er gut getrunken hat.
Solange das Kind gut zunimmt würde ich mir wenn mal eine Stillmahlzeit etwas geringer ausfällt weil sie sich ablenken lässt keine Gedanken machen. Das holt sie sich dann später wieder, wenn ihr in Ruhe Zuhause seid.
Achte auf dich - ausreichend essen/Kalorien und viel trinken.
Woanders stillen, versuch mal, ob es evtl. im Laufen besser geht. Manche Kinder brauchen die Bewegung beim Stillen. Ruhig sitzen durfe ich beim Großen auch nur wenn er im Halbschlaf war. Ansonsten musste ich in Bewegung sein, damit er gut getrunken hat.
Solange das Kind gut zunimmt würde ich mir wenn mal eine Stillmahlzeit etwas geringer ausfällt weil sie sich ablenken lässt keine Gedanken machen. Das holt sie sich dann später wieder, wenn ihr in Ruhe Zuhause seid.
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powerlady
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 363
- Registriert: 19.05.2014, 21:07
- Wohnort: Sauerland
Re: AW: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Hier ist tagsüber auch oft alles spannender als trinken (außer beim Einschlafen). Beim Großen musste ich zeitweise sogar ins dunkle Schlafzimmer gehen, weil sonst nichts ging.
Im Moment wird er nachts so zwischen 4 und 8x wach. Beim Großen war das auch schon so, irgendwann wird's besser, es sind oft Phasen, in denen es ganz schlimm ist. Jetzt bin ich froh, dass der Große schon im KiGa ist und ich mich mal hinlegen kann, wenn nichts mehr geht.
Einfach entspannen und es einfach akzeptieren und es sich so angenehm wie möglich machen, das hilft am Besten (sage ich jetzt beim 2.ten Kind [emoji6] ).
Im Moment wird er nachts so zwischen 4 und 8x wach. Beim Großen war das auch schon so, irgendwann wird's besser, es sind oft Phasen, in denen es ganz schlimm ist. Jetzt bin ich froh, dass der Große schon im KiGa ist und ich mich mal hinlegen kann, wenn nichts mehr geht.
Einfach entspannen und es einfach akzeptieren und es sich so angenehm wie möglich machen, das hilft am Besten (sage ich jetzt beim 2.ten Kind [emoji6] ).
großer Zwerg 06/2011
kleiner Zwerg 03/2014
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Zaubermaus2014
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 17.07.2014, 08:18
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Danke für das gut Zureden! Diese Nacht war es besser nachdem ich die Maus mit in unser Bett genommen habe
auch wenn babys nicht im wasserbett schlafen sollen ist es momentan echt das bequemste...
Wie muss ich denn da tt binden um darin stillen zu können? Will das jetzt unterwegs mal ausprobieren.
Wie muss ich denn da tt binden um darin stillen zu können? Will das jetzt unterwegs mal ausprobieren.
- soda
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5307
- Registriert: 20.12.2013, 19:14
Re: Hilfe, Dauerstillen und ich kann nicht mehr.
Bei uns hat es zwar nicht so gut geklappt und daher kann ich dir keine eigenen Tipps geben. Aber im Trageforum gibt's öfter threads dazu. Probier es mal dort oder zunächst mit der Suchfunktion oben rechts auf dieser Seite.
Viel Spaß und Erfolg!
Viel Spaß und Erfolg!
mit T (2013) und T (2017)


