Meine Töchter gehen in eine Waldorf-Kindergruppe, mit tollen Pädagoginnen. Mit denen steht und fällt halt alles. Waldorf kann SEHR gruslig sein, wenn dogmatische ausstrahlungslose, frustrierte, unauthentische, verbissene oder unreflektierte Menschen dort am Werk sind.
Aber Waldorf kann auch sehr fruchtbar und bereichernd sein, wenn da wahrnehmende, wertschätzende, reflektierte, realistisch-lebensnahe, authentische Menschen agieren.
Wobei ich meine, dass man "Waldorf" in den letzten zwei Sätzen durch jegliche pädagogische Richtung ersetzen kann, Montessori, Sudbury, Wild, Freilerner, Reggio, unerzogen,... all das kann gut und richtig sein, und unpassend und falsch. Es kommt auf die Menschen an, die das "leben" und auf den individuellen Charakter der Kinder (wobei diese anpassungsfähig sind, was nicht immer nur Vorteil ist) und wie das alles zusammen passt.