Baby "Trinkschwach"
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- Suleikha
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Re: Baby "Trinkschwach"
Ja, mit dem Löffel geht's es z.B. oder mit einem kleinen Schnapsglas oder der Kappe vom Fläschchen. Braucht aber etwas Übung. Am besten versuchst du es in einer ruhigen Minute, wenn sie noch nicht superhungrig ist, sondern entspannt trinken kann. Du hältst ihr das Gefäß an die Unterlippe, aber so, dass ihr die Milch nicht in den Mund läuft,sondern die Unterlippe benetzt wird und sie die Milch mit der Zunge aufleckt. Ist schwierig zu beschreiben... Es gibt hier irgendwo einen Link zu einem YouTube-Video, ich suche mal.
Saugverwirrung kann immer auftreten, auch bei größeren Babys und Kleinkindern. Kann, nicht muss. Aber deshalb sollte man eben, wenn es eh nicht super läuft mit dem Stillen, lieber vorsichtig sein.
Saugverwirrung kann immer auftreten, auch bei größeren Babys und Kleinkindern. Kann, nicht muss. Aber deshalb sollte man eben, wenn es eh nicht super läuft mit dem Stillen, lieber vorsichtig sein.
LG, Suleikha
mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
- Suleikha
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Re: Baby "Trinkschwach"
Hm, hab jetzt erstmal nur das hier gefunden, immerhin mit Bildern:
http://www.bfr.bund.de/cm/343/zufuetter ... glinge.pdf
Vielleicht kann jemand anders das Becher-Video verlinken?
Zum Thema Saugverwirrung kannst du dich hier informieren:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... verwirrung
jusl meldet sich sicher spätestens heute Abend und gibt dir noch genauere Infos und Tipps. Ansonsten kannst du noch in der "Linksammlung Stillwissen" herumlesen, wenn du magst, da gibt's auch schon jede Menge Infos. Das ist der dritte Thread von oben hier im Stillforum.
Liebe Grüße,
Suleikha
http://www.bfr.bund.de/cm/343/zufuetter ... glinge.pdf
Vielleicht kann jemand anders das Becher-Video verlinken?
Zum Thema Saugverwirrung kannst du dich hier informieren:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... verwirrung
jusl meldet sich sicher spätestens heute Abend und gibt dir noch genauere Infos und Tipps. Ansonsten kannst du noch in der "Linksammlung Stillwissen" herumlesen, wenn du magst, da gibt's auch schon jede Menge Infos. Das ist der dritte Thread von oben hier im Stillforum.
Liebe Grüße,
Suleikha
LG, Suleikha
mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
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jusl
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Re: Baby "Trinkschwach"
Hallo NGMS,

1. Du kannst wirklich super abpumpen und hast eindeutig kein Problem mit der Milchproduktion, und
2. Wir nehmen ca 250 ml Zufüttermenge jetzt als Ausgangpunkt für unsere weiteren Bemühungen, sprich: kontrollierte Reduktion.
Bzgl. kleiner Pausen schließe ich mich meiner Vorschreiberin an: Hast Du ein Tragetuch oder eine Tragehilfe, die Du gerne verwendest? Könntest Du Dein Baby nach dem Stillen möglichst oft da hinein packen?
LG
Julia
OK, 5 mal 50-80 ml, das sind 250-400 ml - wirklich viel, also sicherlich deutlich über die Hälfte ihres Tagesbedarfs. Da ist im Prinzip klar, dass das Stillen da drunter auch gelitten hat, denn Dein Baby hat in dieser Zeit schlichtweg mehr Flaschetrinken geübt als Brusttrinken, also mehr Milch per Flasche erhalten als direkt an der Brust.Als ich mit dem Zufüttern angefangen habe hat sie tagsüber ca alle 3 Stunden nach jeden Stillen 50-80ml abgepumpte Milch getrunken (nur am ersten Tag 2x prä, dann war meine Milch genug) Insgesammt waren es 5 mal am Tag.
Das allein ist kein Zeichen für ein Problem. Es gibt viele super zunehmende Kinder, deren Rhythmus genauso aussieht. Bzw. sie haben keinen.Als ich dann wieder bei Bedarf gestillt habe gab es meistens keine gut abgegrenzte Mahlzeiten, sie hat zum Beispiel 20 min rechts dann 20 min links getrunken, dann 20 min Pause, dann wieder 10 min links und 10 min Pause und wieder rechts etc.
Das ist methodisch strenggenommen bereits fragwürdig, weil 2 Stunden da echt lang sind... (hattet Ihr eine engmaschige, fachkundige Begleitung bei der Durchführung der Stillproben? Habt Ihr Euer Baby für die Proben nackt ausgezogen? Zwischendrin Windeln gewechselt?).Die Stillprobe habe ich manchmal für so eine große 2-stündige Mahlzeit gemacht weil ich nie weiss wann sie endlich fertig ist mit trinken.
Ja, verstehe - ist halt die Frage, wo man da anfängt zu zählen und aufhört.So kommen wir aber leider nicht auf 12 x stillen pro 24 stunden. Es sind maximal 7-8.
Alles klar, das sagt uns zwei Dinge:Zur Zeit pumpe ich 3-4 mal am Tag, eigentlich immer wenn ich zufütter damit meine Milch nicht weniger wird. Es sind 50-80 ml pro mal, meistens 60-70. soviel bekommt sie am Tag zugefüttert, 3-4 mal, 50-80 ml.
1. Du kannst wirklich super abpumpen und hast eindeutig kein Problem mit der Milchproduktion, und
2. Wir nehmen ca 250 ml Zufüttermenge jetzt als Ausgangpunkt für unsere weiteren Bemühungen, sprich: kontrollierte Reduktion.
Gut, dann sollten wir auf jeden Fall überlegen, auf welche stillfreundliche Zufüttermethode Ihr umsteigen könnt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Flaschenfütterung, also die Verwendung künstlicher Sauger, zu Eurem Problem beiträgt, ist einfach zu groß. Schau mal in den Link, und dann überlegen wir gemeinsam, was für Euch in Frage kommt. Wenn wir da zu einer Entscheidung gekommen sind, überlegen wir im nächsten Schritt, wie Du nach und nach die Zufüttermenge kontrolliert reduzieren kannst.Zum Zufüttern habe ich bisjetzt nur Flasche benutzt
Ich kann Deine Idee dahinter verstehen - aber sachlich ist diese Hoffnung leider nicht realistisch. Es gibt kein einziges Stillproblem, bei dem der Einsatz eines Schnullers hilfreich wäre - mit Ausnahme von sehr frühen Frühgeborenen, die noch nicht gestillt werden können, und mütterlichen Problemen mit massiver Überproduktion. Beides trifft auf Euch nicht zu, deshalb kann ich von der Schnullerverwendung nur abraten. Bei Babys mit auffällig geringer Gewichtszunahme sollte der Schnuller SEHR STRENG NICHT verwendet werden.und Schnuller habe ich ihr seit paar Tage gegeben mit der Hoffnung dass sie beim Stillen etwas bessere Abstände lässt und dann besser trinkt.
Bzgl. kleiner Pausen schließe ich mich meiner Vorschreiberin an: Hast Du ein Tragetuch oder eine Tragehilfe, die Du gerne verwendest? Könntest Du Dein Baby nach dem Stillen möglichst oft da hinein packen?
LG
Julia
-
NGMS
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Re: Baby "Trinkschwach"
Hallo Julia,
Bei den Stillproben hatten wir keine wirkliche Begleitung, unsere Hebamme hat einfach gesagt: wenn du dann die Waage besorgt hast, mach auch mal eine Stillprobe und sag mir Bescheid. Dann waren es einmal 30g und sie meinte ich soll nach 2 Tage nochmal machen und es waren 20, was ich ihr aber nicht gesagt habe weil sie mir sowieso immer das Gefühl gegeben hat ich mache alles falsch.. Paar Tage dannach habe ich einmal 50 g gemessen. Ich habe das Baby vorher und nachher angezogen gewogen und ohne umzuziehen oder zu wickeln.
Heute habe ich schon versucht mit Becher und Löffel zuzufüttern. Mit Becher hat es garnicht funktioniert, alles lief daneben. Mit Löffel ging es, sie hat ca 50 g bekommen, einwenig hat sie rausgespuckt. Kann es sein dass die mit Löffel viel Luft schlucken? Nach jede 5-6 Löffel hat sie ein rießen-Bäuerchen gemacht und am Ende hat sie nur geweint, ich konnte sie nicht mehr beruhigen.. Ich werde es wieder versuchen, wenn es wieder so wird, würde ich Spritzen besorgen und Fingerfütterung machen.
Den Schnuller packen wir weg, das ist kein Problem und mit Tragetuch kommen wir auch gut klar!
Den Rest soll ich erstmal so weitermachen? Ich meine Abpumpen, zwischendurch immer wieder anlegen, Nachts etwas länger schlafen lassen?
Ganz lieben Dank
N.
Bei den Stillproben hatten wir keine wirkliche Begleitung, unsere Hebamme hat einfach gesagt: wenn du dann die Waage besorgt hast, mach auch mal eine Stillprobe und sag mir Bescheid. Dann waren es einmal 30g und sie meinte ich soll nach 2 Tage nochmal machen und es waren 20, was ich ihr aber nicht gesagt habe weil sie mir sowieso immer das Gefühl gegeben hat ich mache alles falsch.. Paar Tage dannach habe ich einmal 50 g gemessen. Ich habe das Baby vorher und nachher angezogen gewogen und ohne umzuziehen oder zu wickeln.
Heute habe ich schon versucht mit Becher und Löffel zuzufüttern. Mit Becher hat es garnicht funktioniert, alles lief daneben. Mit Löffel ging es, sie hat ca 50 g bekommen, einwenig hat sie rausgespuckt. Kann es sein dass die mit Löffel viel Luft schlucken? Nach jede 5-6 Löffel hat sie ein rießen-Bäuerchen gemacht und am Ende hat sie nur geweint, ich konnte sie nicht mehr beruhigen.. Ich werde es wieder versuchen, wenn es wieder so wird, würde ich Spritzen besorgen und Fingerfütterung machen.
Den Schnuller packen wir weg, das ist kein Problem und mit Tragetuch kommen wir auch gut klar!
Den Rest soll ich erstmal so weitermachen? Ich meine Abpumpen, zwischendurch immer wieder anlegen, Nachts etwas länger schlafen lassen?
Ganz lieben Dank
N.
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jusl
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Re: Baby "Trinkschwach"
Das ist ja blöd, dass Du da nur so halbherzig betreut wurdest. Fachlich geht's so auch GAR NICHT - Mahlzeitengrößen schwanken natürlicherweise MASSIV über den Tag verteilt, und das ist auch völlig in Ordnung so! Nur EINE Stillprobe zu machen ergibt wirklich überhaupt keinen Sinn; das Ergebnis ist ja ein reines Zufallsprodukt und hat entsprechend null Aussagekraft. Wie es RICHTIG geht, steht in dem Link auf der ersten Seite dieses Threads.
Bei den Stillproben hatten wir keine wirkliche Begleitung, unsere Hebamme hat einfach gesagt: wenn du dann die Waage besorgt hast, mach auch mal eine Stillprobe und sag mir Bescheid. Dann waren es einmal 30g und sie meinte ich soll nach 2 Tage nochmal machen und es waren 20, was ich ihr aber nicht gesagt habe weil sie mir sowieso immer das Gefühl gegeben hat ich mache alles falsch..
Oh, das ist ja klasse - meist braucht's etwas mehr Übung, bis Eltern per Löffel 50 g ins Kind bekommen.Heute habe ich schon versucht mit Becher und Löffel zuzufüttern. Mit Becher hat es garnicht funktioniert, alles lief daneben. Mit Löffel ging es, sie hat ca 50 g bekommen, einwenig hat sie rausgespuckt.
Hm, weinen ist natürlich nicht so gut; da könnte man noch mal schauen, woran es lag (zu lang gedauert/unbequeme Haltung/Saugbedürfnis/längst satt...?), aber dann im Zweifelsfall evtl. lieber eine andere Methode versuchen.Kann es sein dass die mit Löffel viel Luft schlucken? Nach jede 5-6 Löffel hat sie ein rießen-Bäuerchen gemacht und am Ende hat sie nur geweint, ich konnte sie nicht mehr beruhigen..
Hm, ich weiß nicht, ob Fingerfeeding bei Euch das richtige ist. Fingerfeeding ist technisch sehr anspruchsvoll und ziemlich schwer zu lernen; dazu braucht es normalerweise sehr enge fachliche Einweisung und Begleitung VOR ORT. Sonst macht man da einfach zu leicht was falsch, mit ungünstigen Auswirkungen aufs Stillverhalten. Auf eigene Faust also eher nicht zu empfehlen. Ich weiß - DU hast damit schon Erfahrung, aber Dein Baby nicht sozusagen. Falls es sich dabei was ungünstiges angewöhnt, ist das als Eltern im Alleingang evtl. schwer festzustellen. Also, ich rate nicht komplett ab, aber meine erste Wahl wäre Fingerfeeding in Eurem Fall nicht.Ich werde es wieder versuchen, wenn es wieder so wird, würde ich Spritzen besorgen und Fingerfütterung machen.
Könntest Du Dir vorstellen, während des Stillens zuzufüttern? Das hätte den Vorteil, dass Dein Baby füttertechnisch zu 100% positiv auf die Brust geprägt wird. Auch zur derzeitigen Zufüttermenge würde das gut passen: 4 x 60 ml täglich. Also 4 mal pro Tag 60 ml wärend des Stillens zusätzlich anbieten. Das dazu üblicherweise verwendete Stillhilfsmittel ist das Brusternährungsset. Kennst Du das?
Oh, super, das könnte ein wichtiges Puzzlestück sein. Prima! Ein "Zuviel" im Tragetuch gibt es auch praktisch NICHT. Einfach nach dem Stillen ab ins Tuch. Gerne auch bei anderen lieben Menschen.Den Schnuller packen wir weg, das ist kein Problem und mit Tragetuch kommen wir auch gut klar!
Also, mein Vorschlag wäre, es jetzt relativ strukturiert anzugehen. Du schriebst ja, dass Du für gewöhnlich 3-4 mal pro Tag pumpst, mit meistens jeweils 60-70 ml Ertrag. Du könnstest also 3-4 mal pro Tag 60 ml zufüttern, am besten während des Stillens selbst. Wichtig ist, dass Du auf mindestens 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden kommst! Also eher 10-12 anpeilen. Das bedeutet: Tagsüber alle 2 Stunden stillen, nachts nicht länger als 4 Stunden Pause machen. Häufiges Stillen ist das A und O, um Dein Baby in Schwung zu bringen.Den Rest soll ich erstmal so weitermachen? Ich meine Abpumpen, zwischendurch immer wieder anlegen, Nachts etwas länger schlafen lassen?
Das beobachten wir einige Tage, und dann schauen wir, wie es weitergeht.
Kannst Du es Dir so vorstellen? Ich habe die Hoffnung, dass die Kombi aus
* Verzicht auf künstliche Sauger,
* viel tragen,
* häufiges Stillen und
* Zufüttern während des Stillens
schon ausreicht, um die Zufüttermenge sehr bald deutlich reduzieren zu können. Das würde den Aufwand für Dich (weniger pumpen, weniger zufüttern) natürlich auch verringern.
LG
Julia
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NGMS
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Re: Baby "Trinkschwach"
Hallo Julia,
Ich werde es nochmal mit Löffel versuchen, hoffentlich schaffen wir es. Das Brusternährungsset habe ich mir angeguckt und ehrlich gesagt finde ich es komisch, ich bin nicht so begeistert.. Auf künstliche Sauger werden wir verzichten und alles andere machen wir wie du vorgeschlagen hast. Wenn es mit Löffen nach und nach besser funktioniert ist auch ok, oder?
Lg
N.
Ich werde es nochmal mit Löffel versuchen, hoffentlich schaffen wir es. Das Brusternährungsset habe ich mir angeguckt und ehrlich gesagt finde ich es komisch, ich bin nicht so begeistert.. Auf künstliche Sauger werden wir verzichten und alles andere machen wir wie du vorgeschlagen hast. Wenn es mit Löffen nach und nach besser funktioniert ist auch ok, oder?
Lg
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jusl
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Re: Baby "Trinkschwach"
Ja, voll und ganz. Eine Möglichkeit, das Löffeln zu vereinfachen, wäre z.B., die Muttermilch nach dem Abpumpen aufrahmen zu lassen. Einfach 1-2 Stunden stehen lassen, dann trennt sich der Rahm (setzt sich oben ab) vom Rest. Den Rahm könntest Du dann per Löffel füttern.
Probier es einfach mal aus.
LG
Julia
Probier es einfach mal aus.
LG
Julia
- blueberry
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Re: Baby "Trinkschwach"
Hier: Beispielvideo Becherfütterung eines jungen Babys. Man kann jedes Becherchen oder Glas dieser Größe nehmen. (Den gezeigten Muttermilchfütterbecher gibt es sonst in jeder Apotheke für weniger als 1 EUR.)Suleikha hat geschrieben: Ist schwierig zu beschreiben... Es gibt hier irgendwo einen Link zu einem YouTube-Video, ich suche mal.
Alles Gute für Euch!
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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NGMS
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Re: Baby "Trinkschwach"
Das Video ist ja süß, danke! Wir sind weiterhin beim üben. Mit Löffel geht es etwas besser.
Heute waren wir zur U3 und die Kinderärztin war insgesammt zufrieden, auch mit dem Gewicht meinte sie sollen wir uns nicht so große Sorgen machen. Heute wog sie 3610!! Wir sollen in einer Woche nochmal zum Wiegen hin und zu Hause am besten nicht wiegen, meine sie, weil es nur Stress macht.
Wie lange geben wir 3x60 ml und wie reduziert man das? Abhängig vom Gewicht?
Vielen Dank
Ng
Heute waren wir zur U3 und die Kinderärztin war insgesammt zufrieden, auch mit dem Gewicht meinte sie sollen wir uns nicht so große Sorgen machen. Heute wog sie 3610!! Wir sollen in einer Woche nochmal zum Wiegen hin und zu Hause am besten nicht wiegen, meine sie, weil es nur Stress macht.
Wie lange geben wir 3x60 ml und wie reduziert man das? Abhängig vom Gewicht?
Vielen Dank
Ng
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Baby "Trinkschwach"
Schön, dass der Arztbesuch heute erfreulich war.
Also: bitte einige Tage lang die Liste weiter, mit den täglich aktualisierten Daten:
20.08. 3520 g, 10 x stillen, 3x60 ml per Löffel
Und dann machen wir weiter.
Einverstanden?
LG
Julia
Momentan sind wir noch bei der Bestandsaufnahme. Je nach dem, wie diese sich in einigen Tagen darstellt (und DAFÜR ist tägliches Wiegen im Rahmen einer guten Internet-Stillberatung unbedingt notwendig), beurteilen wir zunächst, ob die derzeitige Zufüttermenge sinnvoll ist. Falls nein, wird diese ggf. korrigiert, und falls ja, beginnen wir - normale Gewichtszunahme während dieser Zeit vorausgesetzt - eine langsame, kontrollierte Reduktion. Kontrolliert deshalb, damit jederzeit sicherstellt ist, dass Dein Baby bestens versorgt ist, und langsam deshalb, damit die Brust sich auf ganz natürliche Weise auf die veränderte Nachfrage einstellt.Wie lange geben wir 3x60 ml und wie reduziert man das? Abhängig vom Gewicht?
Also: bitte einige Tage lang die Liste weiter, mit den täglich aktualisierten Daten:
Bitte schreib auch die Stillhäufigkeiten und die Zufüttermengen dahinter! Also z.B.21.07. Geburt Klinik 3320 g
24.07. Entlassung Klinik 3080
27.07 Hebamme 3160 g
28.07 Kinderärztin 3160 g (klistier, da nur 1mal am 22.07 Stuhl und ikterus, billi 15,8)
31.07 Vertretungshebamme 3180 g
3.08 Hebamme 3180g
4.08 Hebamme 3160 g. -> ab jetzt Zufüttern, abpumpen und Wage besorgen
5.08 3190 g
7.08 3240 g
9.08 3290 g
12.08 3360 g -> ab jetzt nur Stillen
13.08 3390 g
14.08 3370 g
15.08 3390 g -> wieder mit abpumpen angefangen und Zufüttern jede 2. Mahlzeit
17.08 3440 g
19.08 3490 g
20.08 3520 g
20.08. 3520 g, 10 x stillen, 3x60 ml per Löffel
Und dann machen wir weiter.
Einverstanden?
LG
Julia