Ich hab ihm erklärt, dass die Brust leer sei, was er verstanden hat und meistens ganz gut akzeptiert. Aber obwohl es jetzt schon 3 Monate her ist, fragt er schon noch oft danach. Und wenn ich sehe, wie er an dem Fläschchen mit Hafermilch nuckelt wenn es ihm mal nicht so gut geht, dann denke ich, dass er schon noch ein sehr starkes Saugbedürfnis hat.
Der Grund warum ich Tandemstillen nicht wirklich in Erwägung gezogen habe, ist , dass es ein echter Kampf war, das Stillen bei ihm zu reduzieren, er wollte sich gar nicht einschränken lassen und ich schreckte davor zurück, 2 Kinder komplett nach Bedarf zu stillen. Bei den meisten Tandemstillerinnen hat das große Kind ja doch feste Zeiten.
Meine Hebamme meint aber nun, ich könnte nach der Geburt das Stillen mit dem Großen neu aushandeln und quasi wieder anfangen. Ein Teil von mir würde am liebsten sofort wieder anfangen, ihn zu stillen, ein anderer hat Angst davor. Angst, meinem Großen nun endgültig einen Psychoknax zu verpassen, Angst, Sklavin meiner 2 Kinder zu sein. Ich denke, aus Verantwortungsgefühl ihm gegenüber kann ich jetzt nichts Hals über Kopf anfangen, was nicht durchdacht ist.
Die Vorstellung, beide zu stillen, verunsichert mich sehr, aber ich stelle mir es auch schön vor. Ich fände es schön, wenn er dadurch weniger eifersüchtig wäre.
Da ich alleine auf keinen grünen Zweig komme, dachte ich, ich frage mal die Stillberaterinnen hier. Also: macht es Sinn, einen vor mehreren Monaten abgestillten Zweijährigen wieder zu stillen? Wenn ja, soll ich damit bis zur Geburt warten, wenn dann schon die neue Konstellation besteht und auch wieder Milch da ist oder gleich anfangen? Oder soll ich es gut sein lassen und mir sagen, dass er ja fast 2 Jahre gestillt wurde und auch beim Abstillen nie weinen musste, also "sanft" mit Ablenkungen ab gestillt wurde?
Ich hoffe, niemand schreibt mir drunter, dass ich einen totalen Knall habe, dafür hätte ich auch im Hipp-forum oder so Posten können

