und: nicht jede unzufriedenheit deines kindes ist hunger!
meine beiden kinder haben in dem alter nicht leicht in den schlaf gefunden. jedes mal wenn sie etwas mehr wegdoesten, rutschte die brustwarze aus dem mund und sie waren schwupps wieder wach, also wieder angedockt (weil in dem alter gibt es den "brust heilt alles"-reflex), dann kam aber wieder milch - doof, denn eigentlich waren sie ja muede

. aus diesem kreis von staendigem an- und abdocken kamen wir am ehesten raus, wenn ich sie einfach etwas getragen hab. manchmal haben sie noch beim tragen wie irre bust gesucht, dann hab ich sie dem papa gegeben, wo sie sich sofort beruhigten, weil nichts nach milch roch. will heissen: ja, brust anbieten ist *eigentlich* immer richtig und es gibt wirklich meist einmal taeglich eine seeeehr lange stillphase (clusterfeeding genannt, abends) von mehreren stunden, wo auch wirklich stillen angesagt ist. aber staendiges an- und abdocken kann heissen, dass es jetzt genug ist mir brust, dass das kind genug getrunken hat aber trotzdem noch gerne stillen will (das lernen die meisten kinder schnell), dass das kind pinkeln muss (sehr typisch! oder kacken natuerlich auch) oder aber, dass es sehr muede ist und nicht in den schlaf findet.
von daher mein tip: immer weiter auf jeden fall erstmal stillen. wenn das an- und abgedocke losgeht: probieren. dies und das und ueberhaupt. du kannst auch weiter die brust anbieten und schauen wie es geht. verbeiss dich nicht in den gedanken, dass dein kind hunger hat, sonst kannst du evtl andere beduerfnisse nicht mehr so gut wahrnehmen!
liebe gruesse!