Also: ich vermische das fertige Gluten"mehl" mit Salz, Pfeffer, Koriander und was sonst noch so reinsoll, da muss man mit der Zeit seine eigene Mischung finden

Dann gebe ich die gleiche Menge Wasser hinzu, ggf. Mit ein klein wenig Agavendicksaft und Sojasauce (machen viele, mein Ding ists eher nicht).
Gründlich kneten, derweil eine Brühe oder einen Gewürzsud zum Kochen bringen.
Den gekneteten Teig in kleinen(!) Portionen in den kochenden Sud werfen und kurz aufkochen, dann 30-90 Minuten leicht kochen/sieden. Anschließend direkt weiterverarbeiten oder portionsweise geschnitten in dem Sud bzw. Marinade in den Kühlschrank bzw. Kleingeschnitten ausgedrückt portionsweise einfrieren.
Durch das längere Sieden wird es weniger schwammig als beim sprudelnd gar kochen was man im Netz oft liest. Im Kühlschrank wird es auch fester, Nuggets gibt's hier also eher an Tag 2 oder 3...
Man kann auch Teigstücke mit Brühe/Sud in kochfeste Gefrierbeutel tun, richtig gut verschließen und darin gar kochen.
Oder in Backpapier und dann Alufolie einschlagen und 40-60 min knusprig backen. Das so entstandene "Seitanbrot" kann als knusprige Zutat für Salate und Suppen geröstet werden - kh-freie Alternative zu Brotwürfeln. Leider so lecker dass ich jedes Mal zuviel davon esse ;-(