eigentlich geht es ums schlafen und ums stillen und ich war mir nicht ganz sicher, ob ich hier oder im Stilfforum schreiben soll. Habe mich jetzt für hier entschieden und hoffe es passt.
Der Keks schläft nach wie vor noch nicht durch. Meistens wird er alle 2 Std wach. Hin und wieder schafft er auch mal 3 oder 4 Std direkt nach dem einschlafen. Ganz selten gab es auch schon mal kurze Phasen in denen er ganz gut schlief und nur ein oder zweimal die Nacht wach geworden ist.
Mittlerweile schafft es mich wirklich, das ständige aufwachen. Ich schlafe auch nicht mehr immer mit ein beim stillen, sondern liege oft noch lange wach, wenn der Keks schon wieder schläft. Deshalb überlege ich jetzt schon eine Weile, ob ich ihn Nachts abstillen soll, in der Hoffnung das er dann besser schläft.
Außerdem müsste ich eigentlich Progesteron nehmen, da ich da einen Mangel habe und sehr starke Probleme mit PMS durch das fehlende Progesteron habe. Das letzte Mal habe ich die Woche vor der Regel nur auf dem Sofa liegen könne und war zu nichts zu gebrauchen. Mein Arzt meint allerdings, dass ich das Progesteron erst nehmen kann wenn ich abgestillt habe, da es in die Muttermilch übergeht (ist dem so?). Also noch ein weiterer Grund mit dem abstillen anzufangen. Wenn dann möchte ich damit erstmal Nachts anfangen. Aber ich habe keine Ahnung wie??
Ich habe es schonmal nach der Methode von Pantley (schlafen statt schreien) versucht. Aber keine Chance, der Keks protestiert sofort, wenn ich ihm die BW klaue und das Spiel geht dann ewig so weiter. Zum Teil führt es dann dazu, dass er wieder hellwach ist und an einschlafen nicht mehr zu denken ist. Nachts fällt es mir außerdem schwer jedesmal wach zu bleiben um ihm immer kurz vorm einschlafen die BW zu klauen. Auch die anderen Sachen (wie Kuscheltier angewöhnen, immer das gleiche Ritual, Schlüsselwörter) funktionieren nicht, das interessiert den Keks alles nicht
Vielleicht hat ja noch jdm einen Trick oder Erfahrungsberichte?
Dann habe ich an die Gordon Methode gedacht, aber damit kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Wir hatten schon hin und wieder Nachts die Situation das ich nicht mehr stillen wollte und ihm das stillen verweigert habe bzw. verweigern wollte. Er schreit dann ganz schrecklich, tritt und haut um sich, wirft sich hin und her und will sich nicht von mir oder Papa anfassen lassen, so das ich auch keine Chance habe ihn anderweitig zu beruhigen. Meistens stille ich ihn dann doch, weil ich das nicht mit ansehen kann wie er "leidet". Wie seht ihr das? Ist es für ihn zu "traumatisch", wenn ich nach der Gordon Methode abstille?
Habt ihr sonst noch einen Tipp?
Mittags und Abends schläft der Keks beim stillen ein und auch da habe ich keine Ahnung, wie das einschlafen ohne stillen funktionieren soll. Der Keks ist fast 1, 5 Jahre.
Danke fürs lesen des langen Textes
lg