ich bin neu in diesem tollen Forum (habe mich im entsprechenden Thread schon kurz vorgestellt) und bin einfach froh, wenn ich hier mal meine Schwierigkeiten los werden kann. Und vielleicht hat ja sogar jemand einen Tipp für mich.
Unsere vier Wochen alte Zaubermaus ist unser erstes Kind und wird von Anfang an voll gestillt. Hier die Fakten:
Stillstart im Krankenhaus: nach langer anstrengender Geburt war das Anlegen nicht einfach, Hebamme schwatzt mir für die linke Brust mit der kleineren und flacheren Brustwarze ein Stillhütchen auf
Während Krankenhausaufenthalt trotzdem meist ohne Hütchen angelegt, allerding schnell wunde Brustwarzen. Zaubermaus hat trotz langer Schlafphasen und teilweise nur 5 oder 6 Mahlzeiten pro Tag bereits am 3. Tag ihr Geburtsgewicht wieder erreicht.
Brust ist am Tag des Milcheinschusses so prall, dass anlegen links nicht möglich. Nachsorgehebamme empfiehlt mir auch Stillhütchen!!!
Die nächsten Tage wieder vermehrt, aber nicht ausschliesslich mit Hütchen angelegt.Bei der Internetrecherche bin ich über die asymmetrische Anlegetechnik gestolpert und hab das versucht so gut wie möglich umzusetzen und dann fast komplett auf die Stillhütchen verzichtet.
Nach ca. 1 1/2 Wochen fängt die Zaubermaus an, während des Stillens an der Brust zu schnalzen. Das ist sehr schmerzhaft und für die Heilung der Brustwarzen kontraproduktiv. Darum Termin bei Stillberaterin vereinbart. Diese meint, das Schnalzen könnte eventuell an einem zu kurzen Zungenbändchen liegen, allerdings würde unser Kinderarzt dies grundsätzlich nicht durchtrennen. Sie meint in erster Linie sei es jetzt wichtig, dass meine Brustwarzen komplett abheilen, gibt mir ein Pröbchen Lansinoh lanolin und empfhiehlt mir die Verwendung der Stillhütchen um die Brustwarzen zu schonen!!!!!!
Also die nächsten Tage doch wieder vermehrt mit Stillhütchen angelegt. ABER: diese doofen Hütchen helfen - ausser vielleicht beim Anlegen an sehr praller Brust - nicht. Sie schnalzt auch mit Hütchen und dies ist auch sehr unangnehm (rechts mehr, ich vermute fast, dass das Stillhütchen für die rechte Brustwarze zu klein ist...). Wenn ich sie schön nach der asymmetrischen Anlegetechnik anlege, dann fühlt es sich wunderbar richtig und nicht unangenehm an, bis sie nach ein paar wenigen Zügen zu schnalzen anfängt. Die ersten paar Schnalzer sind noch auszuhalten, aber ich denke sie rutscht immer mehr ab, bis sie irgendwann nur noch die Brustwarze im Mund hat (*autsch*). Eigentlich ist sie ja super, weil sie nimmt sich das was sie braucht (sieht man ja daran, dass sie so gut zu nimmt) und schafft es irgendwie sich dann wieder einen Mund vol Brust "rein zu schnalzen". Aber genau das tut wirklich höllisch weh!!!!
Das Gemeine ist also, dass ich weiss, wie angenehm das Stillen sein könnte (also diese paar Züge ohne Schnalzen), es aber meist recht unangenehm ist und ich verkrampft auf diesen heftigen Schmerz beim "Reinschnalzen" warte!
Noch ein paar zusätzliche Infos:
Schnuller kennt sie nicht, wir haben sie nur hin und wieder an dem Gelenk unseres kleinen Fingers nuckeln lassen.
Ich habe sehr grosse Brüste (80J oder K) mit kleinen flachen Warzen. Ich habe das Gefühl, dass es etwas weniger schlimm ist, wenn ich die Brust knapp hinter dem Warzenhof etwas zusammenhalte, aber diese Haltung ist auf Dauer extrem verkrampft und unbequem.
Hat jemand von euch auch dieses Problem? Hat euch irgendwas geholfen? Kann ich was gegen das Schnalzen tun? Woran könnte es denn liegen?
Ich bin echt über jeden Tipp froh, so macht mir das Stillen fast schon Angst! Aber ich gebe definitiv nicht auf!!!
Liebe Grüsse!