Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade auf eurer Forum gestossen und ganz begeistert über all die Infos, die ihr hier zur Verfügung stellt und die Erfahrungen die ausgetauscht werden.
Kurz zu mir, ich bin Mama einer kleinen Tochter im zarten Alter von knapp 3 Wochen. Ich stille voll, immer auf Nachfrage, was momentan so alle 2 bis 3 Stunden bedeutet. Grundsätzlich funktioniert alles recht problemlos, allerdings hat sich die Milch seit dem Milcheinschuss recht einseitig auf meine linke Brust verteilt, die inzwischen etwa 3mal so gross ist wie die rechte. Zwar kann ich mit diesem optischen Manko gut leben, allerdings produziert die linke Brust auch deutlich zu viel Milch, weshalb ich mehrmals täglich ausstreichen muss, um nicht das Gefühl zu haben zu platzen...Der Milchspendereflex ist auch sehr stark.
Ich hab in einem anderen Post Tips gesehen, wie man die Milchproduktion reduzieren kann (also mehrere Stunden an einer Seite anlegen, dann mehrere Stunde an der anderen), allerdings ist dies wohl eher geeignet, wenn man beidseitig zuviel Milch hat. In meinem Fall versuche ich jetzt häufiger rechts anzulegen um dort die Milchproduktion anzuregen. Dies auch in der Hoffnung, dass sich die Milchproduktion links durch die geringere Nachfrage etwas reduziert. Mache dies jetzt seit mehreren Tagen, bisher allerdings ohne Erfolg, im Gegenteil, ich hab das Gefühl, dass die linke Brust täglich mehr Milch produziert... Ich versuche die linke Brust auch regelmäßig zu kühlen, da ich gehört hab, dies soll helfen, allerdings gestaltet sich das (vor allem nachts) manchmal etwas schwierig.
Habt ihr vielleicht einen Tipp, was ich noch versuchen könnte? Und ist es normal, dass die Milch so ungleich auf beide Brüste verteilt ist? Noch kurz zur Info…ich hatte in der rechten Brustwarze ein Piercing, dass ich zu Beginn der Schwangerschaft entfernt habe. Ich meine, dass ein Piercing grundsätzlich keinen negativen Einfluss aufs Stillen hat, aber vielleicht habt ihr ja andere Infos in dem Zusammenhang?
Ich danke euch schonmal für eure Unterstützung
Milchüberschuss in einer Brust - was tun?
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MamaNad
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Re: Milchüberschuss in einer Brust - was tun?
war deine linke Brust vor dem stillen auch schon etwas größer als die rechte?
dann wirst du wohl einfach mehr drüsengewebe haben in der linken Brust.
ist bei mir auch so, nur ist es bei mir die rechte.
am Piercing wird es nicht liegen, ich hatte beide BW gepierct.
mach also genauso wie du es vor hast, mehrere Stunden nur eine Seite.
noch dazu ist deine Maus ja noch sehr jung, bei mir hat es ein halbes Jahr gedauert, bis sich die milchproduktion eingependelt hat (und ich habe über ein Jahr stilleinlagen benötigt, meine Hebamme hat immer gesagt, dass ich 3 Kinder satt bekommen würde).
kühlen bringt mmn nicht so viel (außer bei Entzündung oder Stau, womit ich leider auch viele Probleme hatte im ersten Jahr).
dir viel Erfolg (und Geduld)!
dann wirst du wohl einfach mehr drüsengewebe haben in der linken Brust.
ist bei mir auch so, nur ist es bei mir die rechte.
am Piercing wird es nicht liegen, ich hatte beide BW gepierct.
mach also genauso wie du es vor hast, mehrere Stunden nur eine Seite.
noch dazu ist deine Maus ja noch sehr jung, bei mir hat es ein halbes Jahr gedauert, bis sich die milchproduktion eingependelt hat (und ich habe über ein Jahr stilleinlagen benötigt, meine Hebamme hat immer gesagt, dass ich 3 Kinder satt bekommen würde).
kühlen bringt mmn nicht so viel (außer bei Entzündung oder Stau, womit ich leider auch viele Probleme hatte im ersten Jahr).
dir viel Erfolg (und Geduld)!
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
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Mäuseklein
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Re: Milchüberschuss in einer Brust - was tun?
Hallo,
Mir geht es ähnlich. Die rechte Seite ist die mit reichlich Milch und größer, auch vor der Schwangerschaft. Gepierct bin ich nicht. Insgesamt habe auch ich immer mehr als genug Milch und kämpfe gerne mal mit einem Aufstau, dann natürlich rechts. Seit 3 Wochen pendelt sich meine Milchproduktion deutlich besser ein durch konsequentes Blockstillen über eine längere Zeit, Mini ist 4,5 Monate. Die Tips hier im Forum waren wirklich hilfreich! Inzwischen nutzt der kleine Schlingel die Asymetrie schon aus: Mit Hunger quengelt er links bis er an die schnelle rechte Seite darf und müde quengelt er rechts wgvder vielen Milch und will an die linke, da nuckelt es sich besser ohne einen MSR auszulösen.
Die Stillmods helfen dir bestimmt noch individuell weiter. Ich drücke Dir die Daumen, dass der Überfluss bald nachlässt.
Liebe Grüße
Mir geht es ähnlich. Die rechte Seite ist die mit reichlich Milch und größer, auch vor der Schwangerschaft. Gepierct bin ich nicht. Insgesamt habe auch ich immer mehr als genug Milch und kämpfe gerne mal mit einem Aufstau, dann natürlich rechts. Seit 3 Wochen pendelt sich meine Milchproduktion deutlich besser ein durch konsequentes Blockstillen über eine längere Zeit, Mini ist 4,5 Monate. Die Tips hier im Forum waren wirklich hilfreich! Inzwischen nutzt der kleine Schlingel die Asymetrie schon aus: Mit Hunger quengelt er links bis er an die schnelle rechte Seite darf und müde quengelt er rechts wgvder vielen Milch und will an die linke, da nuckelt es sich besser ohne einen MSR auszulösen.
Die Stillmods helfen dir bestimmt noch individuell weiter. Ich drücke Dir die Daumen, dass der Überfluss bald nachlässt.
Liebe Grüße
Mäuseklein mit kleinem Mäusemann 02/14
- deidamaus
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Re: Milchüberschuss in einer Brust - was tun?
Hallo MamaNad,
herzlich Willkommen hier im Forum
. Da Du ja im Moment noch im Wochenbett bist, würde ich noch nicht ans Blockstillen und an starke Milchreduktion gehen. Dies regelt sich meist ganz von alleine. Am Anfang haben viele Frauen "Dolly-Buster-Brüste" (und die Männer freuen sich
)!
Du schreibst:
. Sollte rechts die Milchbildung etwas verringert sein, gleicht die linke Seite das also prima aus
.
Schau mal hier: ich möchte Dir diese Technik empfehlen. Das Vorgehen ist dem Blockstillen recht ähnlich, aber ist gerade bei ungleichen Seiten intuitiver anzupassen als feste Zeitblöcke.
Vereinfacht gesagt hieße das: links so lange/so viele Mahlzeiten nacheinander stillen, bis sich die Brust dort fühlbar weicher anfühlt. Danach beginnst Du dann (z.B. ab der nächsten Mahlzeit) rechts zu stillen, bis sich die rechte Brust fühlbar weicher anfühlt, dann wieder links ... .
Vermutlich wird das bei Dir darauf hinauslaufen, dass Du (eine Zeit lang) links häufiger stillst als rechts. Das sollte dazu führen, dass das ständige Gefühl der Übervölle links verschwindet und auch der links sehr heftige MSR abgemildert wird.
Trinkt dein Baby bisher für gewöhnlich eine oder beide Seiten pro Mahlzeit (oder mal so mal so)?
Lass dein Baby auf jeden Fall erst eine Seite zu Ende trinken (d.h. bis es dort von sich aus loslässt), und biete ihm erst dann bei Bedarf die zweite Seite an. Damit kann dein Baby selber entscheiden, ob es beide oder nur eine Seite will.
Was meinst Du, würdest Du das so versuchen wollen?
Liebe Grüße
deidamaus
herzlich Willkommen hier im Forum
Auch wenn gepiercte Brustwarzen beim Stillen oft keine Schwierigkeiten machen, kann es manchmal vorkommen, dass beim Stechen des Piercings Nerven verletzt wurden. Dadurch kann es unter Umständen zu einseitig verringerter Milchbildung kommen.MamaNad hat geschrieben:Noch kurz zur Info…ich hatte in der rechten Brustwarze ein Piercing, dass ich zu Beginn der Schwangerschaft entfernt habe. Ich meine, dass ein Piercing grundsätzlich keinen negativen Einfluss aufs Stillen hat, aber vielleicht habt ihr ja andere Infos in dem Zusammenhang?
Du schreibst:
Wenn Dein Baby gut gedeiht, bekommt es also offensichtlich reichlich MilchMamaNad hat geschrieben:Grundsätzlich funktioniert alles recht problemlos
Wenn Du optisch damit gut leben kannst, sollten wir jetzt vorrangig darauf achten, dass links kein Milchstau entsteht und sich Angebot und Nachfrage auf beiden Seiten möglichst gut einspielen.MamaNad hat geschrieben:Zwar kann ich mit diesem optischen Manko gut leben, allerdings produziert die linke Brust auch deutlich zu viel Milch, weshalb ich mehrmals täglich ausstreichen muss, um nicht das Gefühl zu haben zu platzen...Der Milchspendereflex ist auch sehr stark.
Das ist das sogenannte "Blockstillen" - und richtig: es wird zur Senkung der Milchmenge insgesamt eingesetzt.MamaNad hat geschrieben:Ich hab in einem anderen Post Tips gesehen, wie man die Milchproduktion reduzieren kann (also mehrere Stunden an einer Seite anlegen, dann mehrere Stunde an der anderen), allerdings ist dies wohl eher geeignet, wenn man beidseitig zuviel Milch hat.
Schau mal hier: ich möchte Dir diese Technik empfehlen. Das Vorgehen ist dem Blockstillen recht ähnlich, aber ist gerade bei ungleichen Seiten intuitiver anzupassen als feste Zeitblöcke.
Vereinfacht gesagt hieße das: links so lange/so viele Mahlzeiten nacheinander stillen, bis sich die Brust dort fühlbar weicher anfühlt. Danach beginnst Du dann (z.B. ab der nächsten Mahlzeit) rechts zu stillen, bis sich die rechte Brust fühlbar weicher anfühlt, dann wieder links ... .
Vermutlich wird das bei Dir darauf hinauslaufen, dass Du (eine Zeit lang) links häufiger stillst als rechts. Das sollte dazu führen, dass das ständige Gefühl der Übervölle links verschwindet und auch der links sehr heftige MSR abgemildert wird.
Trinkt dein Baby bisher für gewöhnlich eine oder beide Seiten pro Mahlzeit (oder mal so mal so)?
Lass dein Baby auf jeden Fall erst eine Seite zu Ende trinken (d.h. bis es dort von sich aus loslässt), und biete ihm erst dann bei Bedarf die zweite Seite an. Damit kann dein Baby selber entscheiden, ob es beide oder nur eine Seite will.
Du kannst die Anpassung der Milchmenge weiterhin durch mildes Kühlen der linken Brust unterstützen ("mild" heißt: Coolpacks aus dem Kühlschrank, nicht aus der Tiefkühltruhe und nicht dauernd - Nachtpausen sind also nicht schlimm). Vor dem Stillen auf jeden Fall Pause machen oder die Brust kurz mit einem warmen Waschlappen wärmen.Ich versuche die linke Brust auch regelmäßig zu kühlen, da ich gehört hab, dies soll helfen, allerdings gestaltet sich das (vor allem nachts) manchmal etwas schwierig.
Was meinst Du, würdest Du das so versuchen wollen?
Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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- blueberry
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Re: Milchüberschuss in einer Brust - was tun?
Hallo MamaNad,
wie geht es Dir inzwischen?
wie geht es Dir inzwischen?
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)