Einschlafen und stillen trennen?
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FrauMahlzahn
- möchten wir nicht mehr missen
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- Registriert: 26.04.2014, 07:21
Einschlafen und stillen trennen?
Könnt ihr mir mal sortieren helfen? Ich weiß nämlich nicht was ich will.
Momentan sieht es so bei uns aus, dass ich arbeite und Fräulein Mahlzahn (12 Monate) tagsüber bei Papa ist. Wenn ich da bin schläft sie Vormittags und nachmittags. I.d.R. mit Brust im Bett oder auch mal draußen in der Tragehilfe. Wir stillen dann morgens und zum ein- und weiterschlafen.
Beim Papa schläft sie i.d.R. einmal, mit Buch und singen im Bett. Aufwachen tut sie bei ihm genauso häufig wie bei mir. Allerdings sucht sie wohl beim Einschlafen was zum Nuckeln, schafft es aber auch so recht schnell.
Wir stillen dann unter der Woche morgens, nachmittags, manchmal auch noch zum Abendessen, zum einschlafen und nachts. Sie braucht also die Milch auch noch.
Seit kurzem zeigt sie zum ersten Mal Interesse an Ersatznuckeln (Schnuller etc.). Jetzt könnte ich das natürlich nutzen und ihr einen Schnuller angewöhnen und Schnuller statt Brust zum einschlafen geben. Wäre ja auch praktisch, wenn ich vielleicht doch richtung Herbst mal über Nacht auf Dienstreise muss.
Andererseits kann sie ja ohne Nuckeln schlafen...
Herr Mahlzahn meint es wäre einfacher fürs Fräulein wenn Schlafen nicht immer mit Stillen verbunden wäre. Ich fände das einerseits auch gut - grade wenn mal wieder zappeln und trocken nuckeln angesagt ist -andererseits ist es recht praktisch und ich habe noch keine wirkliche Idee wie ich das angehen soll.
Achja, üblicherweise schläft sie nicht direkt an der Brust ein, sondern ich docke ab und sie rollt sich weg und schläft ggf. Nach zwei, drei mal hin- und herwälzen ein. Manchmal natürlich auch an der Brust und so alle zwei Wochen mal mit deutlichem Abstand zum Stillen.
Was ist nun das Problem? Ich weiß einfach nicht was ICH will und wie ich mir unsere Stillbeziehung vorstelle. Wie war das bei Euch?
Momentan sieht es so bei uns aus, dass ich arbeite und Fräulein Mahlzahn (12 Monate) tagsüber bei Papa ist. Wenn ich da bin schläft sie Vormittags und nachmittags. I.d.R. mit Brust im Bett oder auch mal draußen in der Tragehilfe. Wir stillen dann morgens und zum ein- und weiterschlafen.
Beim Papa schläft sie i.d.R. einmal, mit Buch und singen im Bett. Aufwachen tut sie bei ihm genauso häufig wie bei mir. Allerdings sucht sie wohl beim Einschlafen was zum Nuckeln, schafft es aber auch so recht schnell.
Wir stillen dann unter der Woche morgens, nachmittags, manchmal auch noch zum Abendessen, zum einschlafen und nachts. Sie braucht also die Milch auch noch.
Seit kurzem zeigt sie zum ersten Mal Interesse an Ersatznuckeln (Schnuller etc.). Jetzt könnte ich das natürlich nutzen und ihr einen Schnuller angewöhnen und Schnuller statt Brust zum einschlafen geben. Wäre ja auch praktisch, wenn ich vielleicht doch richtung Herbst mal über Nacht auf Dienstreise muss.
Andererseits kann sie ja ohne Nuckeln schlafen...
Herr Mahlzahn meint es wäre einfacher fürs Fräulein wenn Schlafen nicht immer mit Stillen verbunden wäre. Ich fände das einerseits auch gut - grade wenn mal wieder zappeln und trocken nuckeln angesagt ist -andererseits ist es recht praktisch und ich habe noch keine wirkliche Idee wie ich das angehen soll.
Achja, üblicherweise schläft sie nicht direkt an der Brust ein, sondern ich docke ab und sie rollt sich weg und schläft ggf. Nach zwei, drei mal hin- und herwälzen ein. Manchmal natürlich auch an der Brust und so alle zwei Wochen mal mit deutlichem Abstand zum Stillen.
Was ist nun das Problem? Ich weiß einfach nicht was ICH will und wie ich mir unsere Stillbeziehung vorstelle. Wie war das bei Euch?
Frau Mahlzahn und Herr Mahlzahn mit dem großen Fräulein Mahlzahn *Juni 2013 und dem kleinen Fräulein Mahlzahn *Dezember 2015
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Mein Weg wäre, es so zu lassen wie es ist.
Meine Kids haben es verstanden, dass bei Papa halt keine Brust zur Verfügung steht. Er hat sich mit ihnen andere Routinen erarbeitet. Klar, bis heute schlafen die Kids schneller bei mir ein, das liegt aber daran, dass ich zu 99 % einschlafbegleite.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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- Morgaine47
- Profi-SuTler
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- Wohnort: Zwischen Sinsheim und Mosbach
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Ich unterschreib bei Teaser.
Kinder lernen sehr schnell unterschiedliche Einschlafrituale bei unterschiedlichen Personen zu akzeptieren. Der Vorgang Stillen vom Einschlafen zu entkoppeln bringt nur Stress für alle Beteiligten.
Kinder lernen sehr schnell unterschiedliche Einschlafrituale bei unterschiedlichen Personen zu akzeptieren. Der Vorgang Stillen vom Einschlafen zu entkoppeln bringt nur Stress für alle Beteiligten.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
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Kielersproettchen
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 243
- Registriert: 25.02.2013, 10:36
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Das Sproettchen ist knapp 11 Monate alt, ich stille sie zum einschlafen. Mein Mann nicht. Manchmal dauert es bei ihm max 15 Minuten länger als bei mir bis sie schläft.
Sproettchen geboren im August 2013
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Vemala
- alter SuT-Hase
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Re: AW: Einschlafen und stillen trennen?
Ja, das lernen Kinder, und Du schreibst ja selbst, dass sie bei Deinem Mann einschläft. Ich bin auch wieder arbeiten und die Kleine macht tagsüber bei Papa sogar zwei Schläfchen ohne Brust. Hat inzwischen soweit geführt, dass er die auch Abende übernimmt, an denen sie gefühlt stundenlang nuckelt und doch nicht einschläft - bei ihm dauert es dann nur Minuten und weg ist sie [emoji15] (zum Glück ist noch nicht jeder Abend so, mir würde Was fehlen...)
mit dem Mäusekind (05/2013)
I tell you, to be bored our life is just too short (Bukahara)
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Brombeerhag
- hat viel zu erzählen
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- Wohnort: Saarland
Re: Einschlafen und stillen trennen?
unsere Große habe ich einschlafgestillt bis sie Ca. 16 Monate alt war. dann war mir das alles zuviel - ewiges genuckel, gezappel, es dauerte oft auch lange bis sie dann schlief - bis zu zwei Stunden wenns schlecht lief. ich hab erst den Mittagsschlaf vom Stillen entkoppelt und die Papa Rituale mit singen usw übernommen, wurde ohne Diskussionen akkezeptiert. dann hab ich nachts nicht mehr gestillt. da gabs in der ersten nacht gemecker, sie weinte etwa 15 Minuten, allerdings nicht verzweifelt und ich hielt sie im Arm. ab dann war kuscheln zum weiterschlafen ok und sie schlief sehr viel besser und wurde immer seltener wach.
nach ein paar weiteren Wochen stillte ich dann auch nicht mehr zum einschlafen. ich brachte sie in ihrem Zimmer ins Bett ( dort schlief sie bis dahin nur zum Mittagsschlaf) las vor, sang, stellte ihr ihre Lieblings CD "lieselottes neue Abenteuer" an und ging. sie schlief friedlich ein, ohne weinen. wurde sie nachts wach holte ich sie rüber.
gestillt hat sie dann weiter so ca. dreimal tagsüber.
schnuller würde ich keinen geben, leider hat die Große kurz nach dem Abstillen einen in einer Kiste gefunden und für toll befunden, und weils mir in der Schwangerschaft grad dreckig ging hab ich sie gelassen. heut könnt ich mich grün ärgern deswegen.
aktuell stille ich den Kleinen, sieben Wochen alt in den schlaf. schnuller nimmt er keinen. und sobald ich der Großen das Ding abgewöhnt habe filze ich noch die letzte Kiste und verbanne die Dinger alle aus dem Haus. denn das Entkoppeln Stillen- Schlaf war nicht halb so stressig wie das Schnuller abgewöhnen
nach ein paar weiteren Wochen stillte ich dann auch nicht mehr zum einschlafen. ich brachte sie in ihrem Zimmer ins Bett ( dort schlief sie bis dahin nur zum Mittagsschlaf) las vor, sang, stellte ihr ihre Lieblings CD "lieselottes neue Abenteuer" an und ging. sie schlief friedlich ein, ohne weinen. wurde sie nachts wach holte ich sie rüber.
gestillt hat sie dann weiter so ca. dreimal tagsüber.
schnuller würde ich keinen geben, leider hat die Große kurz nach dem Abstillen einen in einer Kiste gefunden und für toll befunden, und weils mir in der Schwangerschaft grad dreckig ging hab ich sie gelassen. heut könnt ich mich grün ärgern deswegen.
aktuell stille ich den Kleinen, sieben Wochen alt in den schlaf. schnuller nimmt er keinen. und sobald ich der Großen das Ding abgewöhnt habe filze ich noch die letzte Kiste und verbanne die Dinger alle aus dem Haus. denn das Entkoppeln Stillen- Schlaf war nicht halb so stressig wie das Schnuller abgewöhnen
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Inli
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 8
- Registriert: 20.06.2014, 13:32
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Die Frage habe ich mir nun auch schon ein paar Mal gestellt. Sehr beruhigend zu lesen, dass man auch in diesem Fall wieder einmal den Dingen einfach ihren Lauf lassen kann!
Meine Maus kann auch bei Papa einschlafen, aber normalerweise brauchen und genießen wir unsere abendliche Einschlaf-Kuschel-und Stillzeit. Da werde ich auch nicht dran rum manipulieren. Was ändern kann man sicherlich noch, wenn es doch irgendwann mal "stören" sollte.
Meine Maus kann auch bei Papa einschlafen, aber normalerweise brauchen und genießen wir unsere abendliche Einschlaf-Kuschel-und Stillzeit. Da werde ich auch nicht dran rum manipulieren. Was ändern kann man sicherlich noch, wenn es doch irgendwann mal "stören" sollte.
Von einem süßen Mädchen (Okt. 2013) verzauberte Mama.
- Schokoflocke
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1195
- Registriert: 21.04.2013, 02:55
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Ich würde das auch so gerne entkoppeln. Bei meinem Mann schläft der Kleine aber nur beim Rumtragen ein. Das möchte ich nicht. Also müssen wir wohl erstmal ein vernünftiges Abendritual einführen, oder? Ich habe langsam einfach keine Kraft mehr für das ständig Einschlafnuckeln, aber er kommt anders gar nicht zur Ruhe. Aktuell sind wir beide krank, da sind meine Nerven besonders angespannt, aber auch so will ich das Gefummel und Gekneife im Halbschlaf (unterbinde ich, aber dann dauert es noch länger), das Gezerre an der Brustwarze und das Zubeißen im Halbschlaf einfach nicht mehr. Ich stille gerne noch weiter, aber so will ich nicht mehr 
Außerdem bin ich dadurch nachts immer alleine zuständig und das will ich langsam auch nicht mehr. Aber er akzeptiert nichts außer der Brust, brüllt sonst einfach und ist gar nicht zugänglich.
Und bis das Baby kommt (ich weiß, noch lange Zeit), will ich dringend davon weg sein, einschlafzustillen. Ich pack das einfach nicht mehr und schon gar nicht bei zweien.
Funktioniert es wie bei Pantley in Schlafen statt schreien beschrieben mit dem Abdocken kurz vorm Einschlafen als Übergang zum Alleine-Einschlafen? Hat das mal jemand probiert? Ich denke, ein Abendritual brauchen wir wirklich so oder so, damit er abends etwas zur Ruhe kommt.
Außerdem bin ich dadurch nachts immer alleine zuständig und das will ich langsam auch nicht mehr. Aber er akzeptiert nichts außer der Brust, brüllt sonst einfach und ist gar nicht zugänglich.
Und bis das Baby kommt (ich weiß, noch lange Zeit), will ich dringend davon weg sein, einschlafzustillen. Ich pack das einfach nicht mehr und schon gar nicht bei zweien.
Funktioniert es wie bei Pantley in Schlafen statt schreien beschrieben mit dem Abdocken kurz vorm Einschlafen als Übergang zum Alleine-Einschlafen? Hat das mal jemand probiert? Ich denke, ein Abendritual brauchen wir wirklich so oder so, damit er abends etwas zur Ruhe kommt.
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
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Animay
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 303
- Registriert: 28.12.2013, 06:01
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Hallo Schokoflocke,Schokoflocke hat geschrieben: Funktioniert es wie bei Pantley in Schlafen statt schreien beschrieben mit dem Abdocken kurz vorm Einschlafen als Übergang zum Alleine-Einschlafen? Hat das mal jemand probiert? Ich denke, ein Abendritual brauchen wir wirklich so oder so, damit er abends etwas zur Ruhe kommt.
ich hab das gemacht. Ein Abendritual haben wir hier schon lange, bei dem ich sie zum Schluss so lang gestillt hab bis sie schlief. Irgendwann wurde es mir aber zu viel, dass sie immer so schnell wieder wach wird weil ihr ja die Brust im Mund fehlt
Ein Problem hat sich dann mit der Zeit aber eingeschlichen - irgendwann hab ich oft den richtigen Punkt nicht mehr erwischt, sie hat praktisch beim Umbetten bereits so gedöst, dass sie wieder nach einer halben bis ganzen Stunde wieder nach mir gerufen hat weil sie nicht mehr mitbekommen hat dass ich gegangen bin. Deshalb bin ich da jetzt wieder mehr hinterher. Sobald sie das erste Mal nicht nur blinzelt, sondern die Augen 2-3 Sekunden zulässt, docke ich sie ab und leg sie in ihr Bett. Ganz ohne Meckern geht das aber noch nicht, sie schimpft ungefähr 5 Sekunden und lässt sich dann von meinem schsch und meiner Hand auf ihrer Brust beruhigen. Wichtig ist hier kurioserweise, dass sie genau auf der Seite ins Bettchen gelegt wird, auf der sie auch beim Stillen gelegen hat. Und ich muss ihre Ärmchen in den wenigen Sekunden Protest sanft etwas festhalten, weil sie sonst anfängt rumzuwedeln und davon wieder richtig wach wird. Dann regt sie sich auf und alles geht von vorn los.
LG
Animay
Animay mit der "großen" Zaubermaus (11/2013) und dem kleinen Engelchen (03/2016)
- Schokoflocke
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 21.04.2013, 02:55
Re: Einschlafen und stillen trennen?
Danke für deine Erfahrungswerte!! Hat es sich denn gelohnt aus deiner Sicht? Stillen vorm Einschlafen tust du ja immer noch, oder? Schläft sie jetzt länger am Stück? Wegen FB sind wir noch am Überlegen, aber ich denke wir behalten es noch. Mittlerweile kann mein Kleiner ja eh alleine aussteigen, das ist dann ok.
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