Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
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diefue
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Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Hallo Zusammen,
nachdem ich die letzten Monate vom stillen Mitlesen profitiert habe, wende ich mich heute mit der herzlichen Bitte um Hilfe an Euch.
Mein kleiner Prinz kam im Januar daheim auf die Welt. Wir hatten eine ruhige Geburt und konnten auch gleich das Stillen probieren. Ich habe tolle Hebammen - doch beim Thema Stillen sind sie, wenn ich die Linksammlung Stillwissen durchlese, nicht ganz fit.
Ich hatte direkt am zweiten Tag unheimlich wunde und schliesslich entzündete Brustwarzen. In einer Nacht- und Nebelaktion habe ich Stillhütchen bekommen und konnte endlich wieder ohne Schmerzmittel stillen.
Nach 14 Tagen versuchte ich es mit Hilfe meiner Hebamme Samstag Mittag nochmal ohne -Sonntag Morgen waren die Brustwarzen wieder blutig. Ich habe dann eigenmächtig entschieden - die Stillhütchen bleiben, entgegen allen Empfehlungen. Ich habe zwar viele Stunden seither stillend verbracht, habe aber reichlich Milch und der kleine Prinz wächst und gedeiht. Das Geburtsgewicht war kurz vor dem 4. Monatsgeburtstag verdoppelt und auch seither nimmt er immer noch so etwa 100g pro Woche zu.
Für mich gab es also keinen Grund etwas zu ändern - bis gestern Mittag. Da hat der kleine Mann das Stillhütchen abgezogen und versucht anzudocken. Als ein bisschen Milch kam hat er erst verdutzt geguckt, dann gelächelt und anschliessend versucht zu trinken. Das kriegt er aber nicht hin, er "zuzelt" nur etwas an der Brustwarze (das werde ich nicht lange aushalten). Gerade eben hat er es nochmal versucht.
Wie kann ich ihm beibringen, dass er den Mund weit aufmachen muss? Wenn ich es ihm vormache, kichert er laut, lässt den Mund aber zu.
Wie kann ich ihm das Fassen der Brust erleichtern? Er hat eine leichte Microgenie, also einen zu kleinen Unterkiefer, und ich habe das Gefühl, er kann die Brust nicht richtig packen.
Ich bin so rat- und hilflos. Ich habe schon so viele Tränen vergossen, so viele Schmerzen ausgehalten. Meine Hebammen haben schon lange gesagt, dass ich auch abstillen könnte. Stillberaterin finde ich keine in der Nähe bzw. diese melden sich nicht zurück.
Ich bin so glücklich, dass wir die letzten Monate das Stillen geniessen konnten. Und jetzt? Wieder ohne Hütchen mit Schmerzen, Tränen, Schmerzmittel? Andererseits ohne wäre auch schön, der kleine Mann hat so glücklich geschaut, als wolle er sagen - so muss dass.
Ich bin dankbar für jeden Tipp, herzlichen Dank bereits jetzt und viele Grüsse
diefue
nachdem ich die letzten Monate vom stillen Mitlesen profitiert habe, wende ich mich heute mit der herzlichen Bitte um Hilfe an Euch.
Mein kleiner Prinz kam im Januar daheim auf die Welt. Wir hatten eine ruhige Geburt und konnten auch gleich das Stillen probieren. Ich habe tolle Hebammen - doch beim Thema Stillen sind sie, wenn ich die Linksammlung Stillwissen durchlese, nicht ganz fit.
Ich hatte direkt am zweiten Tag unheimlich wunde und schliesslich entzündete Brustwarzen. In einer Nacht- und Nebelaktion habe ich Stillhütchen bekommen und konnte endlich wieder ohne Schmerzmittel stillen.
Nach 14 Tagen versuchte ich es mit Hilfe meiner Hebamme Samstag Mittag nochmal ohne -Sonntag Morgen waren die Brustwarzen wieder blutig. Ich habe dann eigenmächtig entschieden - die Stillhütchen bleiben, entgegen allen Empfehlungen. Ich habe zwar viele Stunden seither stillend verbracht, habe aber reichlich Milch und der kleine Prinz wächst und gedeiht. Das Geburtsgewicht war kurz vor dem 4. Monatsgeburtstag verdoppelt und auch seither nimmt er immer noch so etwa 100g pro Woche zu.
Für mich gab es also keinen Grund etwas zu ändern - bis gestern Mittag. Da hat der kleine Mann das Stillhütchen abgezogen und versucht anzudocken. Als ein bisschen Milch kam hat er erst verdutzt geguckt, dann gelächelt und anschliessend versucht zu trinken. Das kriegt er aber nicht hin, er "zuzelt" nur etwas an der Brustwarze (das werde ich nicht lange aushalten). Gerade eben hat er es nochmal versucht.
Wie kann ich ihm beibringen, dass er den Mund weit aufmachen muss? Wenn ich es ihm vormache, kichert er laut, lässt den Mund aber zu.
Wie kann ich ihm das Fassen der Brust erleichtern? Er hat eine leichte Microgenie, also einen zu kleinen Unterkiefer, und ich habe das Gefühl, er kann die Brust nicht richtig packen.
Ich bin so rat- und hilflos. Ich habe schon so viele Tränen vergossen, so viele Schmerzen ausgehalten. Meine Hebammen haben schon lange gesagt, dass ich auch abstillen könnte. Stillberaterin finde ich keine in der Nähe bzw. diese melden sich nicht zurück.
Ich bin so glücklich, dass wir die letzten Monate das Stillen geniessen konnten. Und jetzt? Wieder ohne Hütchen mit Schmerzen, Tränen, Schmerzmittel? Andererseits ohne wäre auch schön, der kleine Mann hat so glücklich geschaut, als wolle er sagen - so muss dass.
Ich bin dankbar für jeden Tipp, herzlichen Dank bereits jetzt und viele Grüsse
diefue
Mit kleinem Klabauter 01/2014
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Novalia
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Wie schön, vor allem dass dein kleine Mann gerne ohne Hütchen stillen möchte.
Es erfordert ohne Hütchen eine andere Technik, die er erst lernen muss. Hier im Forum gibt es einige Tipps, wie eine Umgewöhnung funktionieren kann.
Hast du in der Linksammlung Stillwissen schon den Thread zu den Stillhütchen gelesen?
Bestimmt meldet sich auch bald ein Mod bei dir
Viel Erfolg!
Es erfordert ohne Hütchen eine andere Technik, die er erst lernen muss. Hier im Forum gibt es einige Tipps, wie eine Umgewöhnung funktionieren kann.
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mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
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Schandmaul
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diefue
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Lieben Dank fürs Mutmachen.
Die Infos in der Linksammlung habe ich gelesen, ja. Meine Frage ist quasi, wie ich ihm diese andere Saugtechnik wieder beibringen kann. Und vor allem wie er den Mund weit öffnet.
Mittlerweile ist jedes Stillen ein K(r)ampf. Er zieht das Hütchen weg, dockt falsch an. Trinkt ein paar Tropfen. Dockt ab, weint dann.
Meine Brustwarzen sind schon wieder leicht wund.
Ich weiß echt nicht mehr weiter und habe Angst, dass er bald hungert.
Die Infos in der Linksammlung habe ich gelesen, ja. Meine Frage ist quasi, wie ich ihm diese andere Saugtechnik wieder beibringen kann. Und vor allem wie er den Mund weit öffnet.
Mittlerweile ist jedes Stillen ein K(r)ampf. Er zieht das Hütchen weg, dockt falsch an. Trinkt ein paar Tropfen. Dockt ab, weint dann.
Meine Brustwarzen sind schon wieder leicht wund.
Ich weiß echt nicht mehr weiter und habe Angst, dass er bald hungert.
Mit kleinem Klabauter 01/2014
- deidamaus
- Mod a.D.
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Hallo diefue,
eine von uns Stillberaterinnen meldet sich bei dir in Kürze.
Liebe Grüße
deidamaus
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Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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- deidamaus
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Hallo diefue,
ich hoffe, das Stillen klappt mittlerweile besser. Wenn nicht, dann hier ein paar Tipps für dich
Ansonsten kannst du deinem Baby vorm Stillen zeigen, wie es den Mund zu öffnen hat (einfach vormachen). Während dein Baby andockt, kannst du vorsichtig versuchen, dass Kinn etwas runter zu drücken, so dass der Mund weiter auf ist. Um ihm es einfacher zu machen, die Brust richtig zu fassen, kannst du die Brust etwas Vorformen, d.h.du fasst die Brust zwischen Daumen und restlichen Fingern ein Stück hinter dem Warzenhof und drückst sie ein bisschen flach, so dass mehr Brust in den Mund passt (Effekt "Sandwich statt Apfel"
). Vor dem Andocken sollte die Brustwarze auf Babys Näschen/Oberlippe zeigen, so dass von der Unterlippe mehr Warzenhof erfasst wird als von der Oberlippe. (Der Abstand Deiner Finger/Daumen zum Warzenhof ist nötig, damit das Baby den Warzenhof mit erfassen kann).
Damit mehr Brustgewebe im Babymund landet, kannst du vorher etwas Mumi oder Babyspucke darauf verteilen, dann flutscht es besser.
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße
deidamaus
ich hoffe, das Stillen klappt mittlerweile besser. Wenn nicht, dann hier ein paar Tipps für dich
Um deinem Baby die richtige Saugtechnik wieder beizubringen, wäre es am Besten, wenn eine IBCLC-Stillberaterin sich dein Baby beim Stillen anschauen könnte.Die Infos in der Linksammlung habe ich gelesen, ja. Meine Frage ist quasi, wie ich ihm diese andere Saugtechnik wieder beibringen kann. Und vor allem wie er den Mund weit öffnet.
Ansonsten kannst du deinem Baby vorm Stillen zeigen, wie es den Mund zu öffnen hat (einfach vormachen). Während dein Baby andockt, kannst du vorsichtig versuchen, dass Kinn etwas runter zu drücken, so dass der Mund weiter auf ist. Um ihm es einfacher zu machen, die Brust richtig zu fassen, kannst du die Brust etwas Vorformen, d.h.du fasst die Brust zwischen Daumen und restlichen Fingern ein Stück hinter dem Warzenhof und drückst sie ein bisschen flach, so dass mehr Brust in den Mund passt (Effekt "Sandwich statt Apfel"
Damit mehr Brustgewebe im Babymund landet, kannst du vorher etwas Mumi oder Babyspucke darauf verteilen, dann flutscht es besser.
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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diefue
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Prima. Ich versuche es mal mit dem "Kinnschieben" - danke.
Ich habe schon versucht eine IBCLC Stillberaterin herzubekommen - diese meldet sich leider nicht zurück.Ich fühle mich echt so im Stich gelassen....
Naja, ich schaue einfach mal wie es klappt. Und falls es nicht geht muss ich halt vielleicht wirklich aufgeben. Es halten mich eh alle für verrückt, dass ich nun fast 6 Monate voll stille. Und dabei ist es so schön.
Lieben Dank nochmal!
Ich habe schon versucht eine IBCLC Stillberaterin herzubekommen - diese meldet sich leider nicht zurück.Ich fühle mich echt so im Stich gelassen....
Naja, ich schaue einfach mal wie es klappt. Und falls es nicht geht muss ich halt vielleicht wirklich aufgeben. Es halten mich eh alle für verrückt, dass ich nun fast 6 Monate voll stille. Und dabei ist es so schön.
Lieben Dank nochmal!
Mit kleinem Klabauter 01/2014
- deidamaus
- Mod a.D.
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Kopf hoch, diefue! Das lernt dein Baby ganz bestimmt ganz schnell. Wirf deine Slbeziehung nicht weg. Aus der Flasche trinken müsste er auch erst lernen.
Wie lief es denn die Nacht? Hat er gut getrunken? Mit oder ohne Hütchen? Wie geht es deinen Brustwarzen?
Gibt es eine andere IBCLC in der Nähe? Oder eine andere Stillberaterin? Dann würde ich dort nochmal anrufen.
Liebe Grüße
deidamaus
Wie lief es denn die Nacht? Hat er gut getrunken? Mit oder ohne Hütchen? Wie geht es deinen Brustwarzen?
Gibt es eine andere IBCLC in der Nähe? Oder eine andere Stillberaterin? Dann würde ich dort nochmal anrufen.
Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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diefue
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Hallo Deidamaus,
endlich komme ich zum Antworten und schon mal herzlichen Dank fürs Mut machen. Du hast ja recht und bei Tag sieht die Welt schon wieder anders aus. Irgendwie hat mich gestern vor lauter Sorge und Schmerzen kurz mal der Mut verlassen.
Also nun aber zum aktuellen Stand:
Andere IBCLC gibt es wohl nicht. Sie hat sich jetzt gemeldet, dass sie ab Mitte Juli wieder da ist. Wenn mein Problem dann noch aktuell ist, dürfte ich mich gerne nochmal melden. Hab noch Kontakt zu einer ganz lieben AFS Stillberaterin, diese hat mich eben zwecks Saugtraining weiterverwiesen.
Die Nacht war in sofern ok, als dass er ohne Weinen die Stillhütchen akzeptiert hat. Stille aber auch direkt beim ersten rumwuseln und er war quasi garnicht wach.
Sobald heute morgen wieder die Augen auf waren, ging es direkt wieder los. Haben uns bis eben mal einen halben Tag ins Bett gekuschelt und das Mund aufmachen geübt. Er findet das so witzig, dass er laut kichert, aber den Mund trotzdem nicht aufmacht. Das ist zwar unendlich süß aber auch nicht zielführend. Einmal hat er glaub ich angedockt wie noch nie - da hat sich der Zug dann gleich ganz anders angefühlt. Das Lieferscheinen klappt mal so mal so.
Linke Seite ist ok. Die rechte Brust brennt vor Wundsein wieder wie Feuer. Mit Wärmeflasche zwischen den Schultern und auf eine Taschentuchpackung oder ein Handtuch beißen geht es aber.
Jetzt habe ich in der Suche noch das Dokument zum Saugtraining gefunden. Macht es Sinn, dass ich mir den Fingerfeeder mal bestelle? Wenn ich das so richtig fühle, macht mein Kleiner definitiv keine Wellenbewegung mit der Zunge. Wenn ich das so lese, hat er glaube ich noch gar nie richtig getrunken (was auch erklären würde, warum ich immer Schmerzen hatte).
Ach und der erste Zahn kommt wohl - und auf dem Busen rumkauen ist grad auch toll....
Liebe Grüße und nochmals Danke fürs "andieHandnehmen".
diefue
endlich komme ich zum Antworten und schon mal herzlichen Dank fürs Mut machen. Du hast ja recht und bei Tag sieht die Welt schon wieder anders aus. Irgendwie hat mich gestern vor lauter Sorge und Schmerzen kurz mal der Mut verlassen.
Also nun aber zum aktuellen Stand:
Andere IBCLC gibt es wohl nicht. Sie hat sich jetzt gemeldet, dass sie ab Mitte Juli wieder da ist. Wenn mein Problem dann noch aktuell ist, dürfte ich mich gerne nochmal melden. Hab noch Kontakt zu einer ganz lieben AFS Stillberaterin, diese hat mich eben zwecks Saugtraining weiterverwiesen.
Die Nacht war in sofern ok, als dass er ohne Weinen die Stillhütchen akzeptiert hat. Stille aber auch direkt beim ersten rumwuseln und er war quasi garnicht wach.
Sobald heute morgen wieder die Augen auf waren, ging es direkt wieder los. Haben uns bis eben mal einen halben Tag ins Bett gekuschelt und das Mund aufmachen geübt. Er findet das so witzig, dass er laut kichert, aber den Mund trotzdem nicht aufmacht. Das ist zwar unendlich süß aber auch nicht zielführend. Einmal hat er glaub ich angedockt wie noch nie - da hat sich der Zug dann gleich ganz anders angefühlt. Das Lieferscheinen klappt mal so mal so.
Linke Seite ist ok. Die rechte Brust brennt vor Wundsein wieder wie Feuer. Mit Wärmeflasche zwischen den Schultern und auf eine Taschentuchpackung oder ein Handtuch beißen geht es aber.
Jetzt habe ich in der Suche noch das Dokument zum Saugtraining gefunden. Macht es Sinn, dass ich mir den Fingerfeeder mal bestelle? Wenn ich das so richtig fühle, macht mein Kleiner definitiv keine Wellenbewegung mit der Zunge. Wenn ich das so lese, hat er glaube ich noch gar nie richtig getrunken (was auch erklären würde, warum ich immer Schmerzen hatte).
Ach und der erste Zahn kommt wohl - und auf dem Busen rumkauen ist grad auch toll....
Liebe Grüße und nochmals Danke fürs "andieHandnehmen".
diefue
Mit kleinem Klabauter 01/2014
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Sorry Autokorrektur: Lieferscheinen --> Kiefer schieben
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Re: Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Jetzt ist mir grad noch eine Beobachtung eingefallen. Wenn der Kleine ohne Hütchen angelegt ist, dann scheint es mir, als müsse er würgen - wie wenn er seine ganze Hand im Mund versenkt...
Mit kleinem Klabauter 01/2014