Ständig Milchstau und zu wenig Milch

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jusl
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von jusl »

Hallo julerike,

ich melde mich spätestens morgen bei Dir.

LG
Julia
julerike
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von julerike »

Hallo Namensvetterin :wink:
okay, vielen Dank für´s Bescheid geben!
Lese mich solange hier nochmal weiter durch... :)
LG von Julia mit Sonnenschein 3/2014 und Bauchbaby 11/2016
jusl
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von jusl »

Hallo julerike,

also ich hab jetzt noch mal komplett alles gelesen. Die Gewichtszunahme war bis zum Zufütterbeginn in der Tat etwas niedrig (auch schon vor dem "nicht zugenommen"-Wert, der zum Zufüttern geführt hat), also EINGREIFEN war auf jeden Fall richtig, allerdings war es KEINE gute Idee, "einfach so" unkontrolliert zuzufüttern, denn: Du hast im Prinzip von Zufütterbeginn an ungefähr die HÄLFTE des Gesamttagesbedarfs zugefüttert. Fest steht jedoch durch die Daten, dass Dein Baby zuvor deutlich mehr als nur die Hälfte des Tagesbedarfs erfolgreich aus der Brust geholt hat. Das bedeutet, dass viel mehr zugefüttert wurde als nötig, d.h. die an sich gut funktionierende Milchbildung wurde unnötig auf inzwischen etwa 40 bis 50 % reduziert. Eventuell wäre zufüttern an sich sogar komplett vermeidbar gewesen - allerhöchstens wären meiner Einschätzung nach 100-150 ml pro Tag nötig gewesen, um die Gewichtsentwicklung zu stabilisieren, d.h. Deine Milchproduktion könnte problemlos immer noch bei mindestens 80-90% liegen, wenn Du in der Zufütterzeit stillberaterisch richtig begleitet worden wärst.

Inzwischen muss man in der Tat davon ausgehen, dass die Fähigkeit Deines Babys, effektiv an der Brust zu trinken, wegen der vielen Flaschen evtl. beeinträchtigt wurde, d.h. wir sollten unbedingt auf eine gute Handhabung des Stillens schauen. Auf jeden Fall war es supergut, dass Du immernoch viel stillst - auf diese Weise habt Ihr eine große Chance, doch wieder erhebliche Verbesserungen zu erreichen.
Welche Infos hast Du hier im SuT inzwischen gelesen? Kennst Du schon unsere Linksammlung Stillwissen?

Eine Frage habe ich noch zu der Milchstausache: Woran genau hast Du gemerkt, dass Du Milchstaus hast, also was GENAU waren Deine Symptome? Es wäre hilfreich, wenn Du das noch mal beschreiben könntest.

LG
Julia
julerike
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von julerike »

Hallo Julia

ich fange mal an mit den Milchstau-Symptomen: Meist fing eine Brust an einer Stelle an weh zu tun, vorläufig ohne hart zu sein. Dann kamen meist nach ein paar Stunden Knoten dazu, bis schließlich ein Viertel oder auch die ganze Brust hart und gespannt war. Meist war die Stelle dann auch rot und manchmal heiß. Die Schmerzen waren meist anfangs noch erträglich und haben dann meistens nachts so zugenommen, dass ich mich quasi nicht mehr bewegen konnte und meine ganze Körperhälfte anfing, weh zu tun. Stillen tat anfangs unglaublich weh, nach ein paar Minuten ging der Schmerz dann ein bisschen weg und am allerschlimmsten wurde es immer ein paar Minuten NACH dem Stillen. Da saß ich im Bett und musste vor Schmerzen weinen, was ich zuvor noch nie erlebt habe. Ich bin eigentlich nicht sehr empfindlich. Angedauert haben die harten Stellen und Schmerzen manchmal nur einen halben Tag und manchmal drei bis vier Tage. Eine Zeit lang haben sich beide Brüste immer abgewechselt, also wenn es bei der einen besser wurde, kam in der anderen eine neue harte Stelle... Auch innerhalb der Brüste sind die Stellen gewandert, also mittlerweile hatte ich schon überall in beiden Brüsten harte Stellen... Mittlerweile ist es aber besser geworden, die Abstände zwischen den Staus werden größer und ich nehme immer Ibuprofen, wenn es zu doll wird. Davon geht es manchmal sogar weg habe ich das Gefühl. Und manchmal läuft nach einem Stau die Milch auch auf einmal viel besser als vorher.

Was ich noch dazu sagen muss: Mein Baby kam einen Tag vor der Verteidigung meiner Bachelor-Arbeit, die somit um acht Wochen verschoben wurde. Das hat mich ziemlich doll gestresst. Ich dachte, dass es vielleicht daran liegt und hatte gehofft, dass die Staus danach aufhören... Es kam dann auch ein paar Tage keiner und ich habe eine Stillberaterin angerufen (das war zwei Wochen, nachdem ich angefangen hatte, zuzufüttern). Leider hatte ich irgendwie nicht das Gefühl, dass sie mir helfen kann und eine Stunde später hatte ich prompt den nächsten Stau...

Soo, zu den anderen Sachen:
Ja, meine Hebamme hat nur gesagt, ich soll "nach Bedarf" zufüttern. Aber was heißt das? Ich war jedenfalls geschockt, dass mein Baby hatte hungern müssen und hatte ein schlechtes Gewissen und war total traurig darüber, ihm die Flasche geben zu müssen, dass ich mich irgendwie nicht genauer informiert habe, wieviel denn so sinnvoll ist...

Ich habe hier überall gelesen, dass Flasche und Schnuller nicht gut sein soll. Komischerweise habe ich bei ihm das Gefühl, dass er seit er Flaschen bekommt BESSER an der Brust trinkt. Also er saugt doller und schluckt auch viel lauter... Er trinkt allerdings mittlerweile viel kürzer, weil er sich meist sofort beschwert, wenn die Milch nicht so freiwillig herauskommt. Manchmal verweigert er die Brust zwar, aber das hat er auch schon gemacht, bevor ich zugefüttert habe. Meist abends oder manchmal auch zum Einschlafen. Wenn ich ihn dann aber herumtrage und singe und zwischendurch immer wieder versuche, ihn anzulegen, dann nuckelt er sich meistens doch irgendwann in den Schlaf... Es geht auch mit Schnuller, aber darauf kaut er eher herum und spuckt ihn auch sofort aus, wenn er schläft. Und wenn er wach ist, nimmt er keinen Schnuller. Seit gestern gebe ich ihm aber keinen Schnuller mehr und es klappt mit rumlaufen und singen, dass er an der Brust einschläft. Ich habe von dem BES gelesen, weiß aber nicht, ob das in unserem Fall nötig ist, da ich wiegesagt nicht das Gefühl habe, dass ihn die Flaschen irritieren. Oder meinst du, es wäre sinnvoll?

Tja, im Moment bin ich ganz guter Dinge, habe viele Zufütter-Reduzierungs-Geschichten gelesen. Allerdings habe ich gerade keinen Stau. Der letzte war am Freitag, davor Montag und davor acht Tage lang keiner...
Die Infos zu den Milchstaus habe ich auch gelesen, aber irgendwie finde ich mich da nirgends so wirklich wieder...
Und zum richtigen Trinken bzw. Anlegen hab ich auch gelesen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er 100% richtig andockt, er macht den Mund nie weit auf, aber ich stopfe ihm immer die Brustwarze in den Mund und dann hat er auch viel Brust im Mund und den Mund geöffnet...

Habe gestern mal alles aufgeschrieben:
11x Stillen (wenn auch manchmal sehr kurz, nur zum Einschlafen oder Weiterschlafen), 5 Fl. 480ml, 1x Stuhl (wenig), 5x Pipi

und heute hat er 5460g gewogen.

So, ich hoffe, ich habe alles beantwortet und es nicht allzu kompliziert gemacht...
LG von Julia mit Sonnenschein 3/2014 und Bauchbaby 11/2016
jusl
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von jusl »

ich fange mal an mit den Milchstau-Symptomen: Meist fing eine Brust an einer Stelle an weh zu tun, vorläufig ohne hart zu sein. Dann kamen meist nach ein paar Stunden Knoten dazu, bis schließlich ein Viertel oder auch die ganze Brust hart und gespannt war. Meist war die Stelle dann auch rot und manchmal heiß. Die Schmerzen waren meist anfangs noch erträglich und haben dann meistens nachts so zugenommen, dass ich mich quasi nicht mehr bewegen konnte und meine ganze Körperhälfte anfing, weh zu tun.
Alles klar, danke - Du beschreibst hier lehrbuchmäßig keinen Milchstau, sondern eine ganz klassische Mastitis (=Brustentzündung).
Angedauert haben die harten Stellen und Schmerzen manchmal nur einen halben Tag und manchmal drei bis vier Tage. Eine Zeit lang haben sich beide Brüste immer abgewechselt, also wenn es bei der einen besser wurde, kam in der anderen eine neue harte Stelle... Auch innerhalb der Brüste sind die Stellen gewandert, also mittlerweile hatte ich schon überall in beiden Brüsten harte Stellen... Mittlerweile ist es aber besser geworden, die Abstände zwischen den Staus werden größer und ich nehme immer Ibuprofen, wenn es zu doll wird. Davon geht es manchmal sogar weg habe ich das Gefühl.
Hier beschreibst Du ganz klassisch die Symptome einer immer wiederkehrenden Mastitis - die deshalb immer wiederkehrt, weil die ursprüngliche Mastitis beim allerersten Mal offenbar nicht richtig behandelt worden ist und daher immer wieder aufflammt. Nicht oder zu spät oder falsch behandelte Mastitiden können z.B. Narbenbildung zur Folge haben, die ihrerseits wieder neue Beschwerden verursacht (z.B. tatsächlich Milchstau, weil vernarbtes Drüsengewebe den Milchabfluss beeinträchtigen kann).
Mein Baby kam einen Tag vor der Verteidigung meiner Bachelor-Arbeit, die somit um acht Wochen verschoben wurde. Das hat mich ziemlich doll gestresst. Ich dachte, dass es vielleicht daran lieg
Nee, bestimmt nicht - viel wahrscheinlicher ist, dass Du Dir eine Mastitis puerperalis im Wochenbett (KH?) eingefangen hast. Das würde genau hierzu passen:
Ein paar Tage nach der Geburt hatte ich den ersten und seitdem habe ich alle paar Tage einen Stau; mal rechts, mal links, mal oben, mal unten, mal mittendrin...
Es kam dann auch ein paar Tage keiner und ich habe eine Stillberaterin angerufen (das war zwei Wochen, nachdem ich angefangen hatte, zuzufüttern). Leider hatte ich irgendwie nicht das Gefühl, dass sie mir helfen kann und eine Stunde später hatte ich prompt den nächsten Stau...
Sehr bedauerlich - tut mir leid, dass Du nicht von Anfang an hilfreiche Unterstützung hattest. :(
Ja, meine Hebamme hat nur gesagt, ich soll "nach Bedarf" zufüttern. Aber was heißt das? Ich war jedenfalls geschockt, dass mein Baby hatte hungern müssen und hatte ein schlechtes Gewissen und war total traurig darüber, ihm die Flasche geben zu müssen, dass ich mich irgendwie nicht genauer informiert habe, wieviel denn so sinnvoll ist...
Naja, DAFÜR gibt es ja die Fachleute!.. Mach Dir bitte keine Vorwürfe deswegen!

- sorry muss kurz weg, später mehr, dann schauen wir, was wir machen können ;-) -

LG
Julia
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von julerike »

Okay, vielen Dank schonmal! :)
Meine Hebamme hat irgendwie von Anfang an gesagt, es sei ein Milchstau. Und weil ich ja nie Fieber oder Gliederschmerzen hatte (bis auf letzten Montag), dachte ich, es kann keine Brustentzündung sein. Und meine Frauenärztin hat nen Ultraschall gemacht und auch gesagt, es sei alles okay, obwohl ich finde, dass da so Knubbel quasi unter der Brustwarze sind...
Im Krankenhaus war ich nicht. Habe im Geburtshaus entbunden und war dann zu Hause...
Ach, das wär ja toll, wenn es eine Mastitis wär, weil die kann man doch behandeln, oder? :D
LG von Julia mit Sonnenschein 3/2014 und Bauchbaby 11/2016
Neuhier
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von Neuhier »

Mach das bitte nicht an Fieber oder Gliederschmerzen fest. Hatte ich auch nie. Verschiedene Fachleute haben nicht wirklich eingegriffen eben weil bei mir keine üblichen Symptome vorhanden waren. Bis garnichts mehr zu retten war.
Besser früher eingreifen!
Delivery 04/13 + 07/15
jusl
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von jusl »

Ach, das wär ja toll, wenn es eine Mastitis wär, weil die kann man doch behandeln, oder? :D
Hm, also "toll" wäre jetzt nicht unbedingt der von mir gewählte Ausdruck in diesem Zusammenhang - wochenlange wiederkehrende Entzündungen haben wie gesagt möglicherweise Schaden angerichtet, im Gewebe, in der Reizleitung - und es müssen mittlerweise nicht (mehr) unbedingt Bakterien am Geschehen beteiligt sein (diese könnte man natürlich antibiotisch behandeln), sondern evtl. ist das chronisch. Müssen wir dann mal abwarten.

Und in jedem Falle können wir versuchen, eine größtmögliche Verbesserung zu erreichen, das ist klar!
Ich habe hier überall gelesen, dass Flasche und Schnuller nicht gut sein soll. Komischerweise habe ich bei ihm das Gefühl, dass er seit er Flaschen bekommt BESSER an der Brust trinkt.
Das widerspricht sich nicht unbedingt - künstliche Sauger KÖNNEN die Fähigkeit an der Brust zu saugen beeinträchtigen, MÜSSEN aber nicht. Dass Dein Baby seit dem Zufüttern gefühlt besser trinkt, kann viele Ursachen haben - einfach dass er älter und kräftiger geworden ist, oder dass bei Dir setidem weniger "Sattkrieg-Druck" da ist, lauter solche Sachen.
Er trinkt allerdings mittlerweile viel kürzer, weil er sich meist sofort beschwert, wenn die Milch nicht so freiwillig herauskommt.
"Sofortiges Beschweren" ist sehr wahrscheinlich durchaus eine Folge der Flaschenfütterung. Dies ist insofern problematisch, als dass Babys, die keine Flaschen kennen, i.d.R. WISSEN, dass sie einfach "nur" weitersaugen müssen, und dann kommt auch wieder was (neuer Milchspendereflex) - und genau das kurbelt ja auch die Milchbildung an.
Ich habe von dem BES gelesen, weiß aber nicht, ob das in unserem Fall nötig ist, da ich wiegesagt nicht das Gefühl habe, dass ihn die Flaschen irritieren. Oder meinst du, es wäre sinnvoll?
Ja, möglicherweise ist das BES genau zu dem oben beschriebenen Zweck für Euch sinnvoll: Die Zeit an der Brust erhöhen, so dass Dein Baby neu lernt, dass es länger saugen muss, um Deine Milchproduktion wieder anzukurbeln. Der zunächst stetige Milchfluss aus dem BES motiviert Dein Baby, an der Brust zu bleiben. Es lässt sich dann kontrolliert trainieren sozusagen, auch dann weiterzusaugen, wenn der Milchfluss vorübergehend etwas nachlässt.

Vielleicht noch mal kurz zur Abgrenzung Mastitis -- Milchstau: Bei einem Milchstau ist das wesentliche Kennzeichen, dass der Abfluss der Milch LOKAL gestört ist. Ein Milchstau betrifft i.d.R. nur einen bestimmten Teil der Brust. Wenn z.B. das Gewebe an einer bestimmten Stelle eine Stoßverletzung erlitten hat ("blauer Fleck"), schwillt das Gewebe an, dann können Milchgänge abgedrückt werden und so die Milch am Abfluss gehindert. Auch durch Übervölle kann das passieren, dann drücken sich die Gänge sozusagen gegenseitig ab. Wenn dies relativ nahe unter der Haut ist, dann kann man den gestauten Milchgang längs oft sehr genau tasten, weniger als "Knubbel", sondern meist als "Strang". Hilfreich sind hier alle Maßnahme, die den Abfluss der Milch erleichtern, d.h. abschwellende Maßnahmen und evtl. mechanische Unterstützung ("ausstreichen" oder massieren). Bei einer Mastitis hingegen sollte NICHT massiert werden (ein entzündetes Knie oder entzündetes Ohr massiert ja auch niemand!..).
ich finde, dass da so Knubbel quasi unter der Brustwarze sind...
Hast Du denn spezielle Beschwerden an dieser Stelle? Wenn nein, könnten die Knubbel auch einfach ganz normales Drüsengewebe sein. In der Stillzeit fühlt sich die Brust normalerweise komplett knubbelig und knotig an, gerade bei Brüsten mit relativ wenig Fettanteil ist die Struktur des Drüsengewebes meist hervorragend tastbar. Unter der BW laufen die Milchgänge zusammen, dort "steht" meist etwas Milch, was als deutliche, feste Knubbel tastbar ist.

Also, Deine Beschwerden behalten wir mal im Hinterkopf - bitte melde Dich direkt, wenn wieder Beschwerden auftreten, dann schauen wir, was als erste Hilft taugt. Davon abgesehen können wir einen Plan machen, wie Du die Milchproduktion steigern und die Zufüttermenge reduzieren kannst. Dazu habe ich vorab noch folgende Fragen:
* Hast Du eine Pumpe daheim? Kannst Du Dir vorstellen, eine Pumpe einzusetzen, oder eher nicht?
* Hast Du eine moderne elektronische Babywaage daheim? Falls nein, müsstest Du bitte eine besorgen (z.B. aus der Apo leihen).
Seit gestern gebe ich ihm aber keinen Schnuller mehr und es klappt mit rumlaufen und singen, dass er an der Brust einschläft.
Prima! :D Dann Schnuller am besten jetzt komplett weglassen.

LG
Julia
julerike
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von julerike »

Mh, ja... :oops:
Das "toll" bezog sich auch eher darauf, dass man es vielleicht behandeln kann. Der Satz kam mir auch etwas komisch vor. :?

Also ich weiß jetzt auch nicht, ob Stau oder Mastitis... Es war ja meist nur ein Teil betroffen, aber es ist halt so "gewandert"...
Aber ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass meine Brüste übervoll sind...

Meinst Du also, ich soll ein BES besorgen?

Ich habe eine Waage von einer Freundin bekommen, die Hebamme ist, aber gerade selber ein Baby hat. Das ist so ein Tuch, wo man dann mit so einer Hänge-Waage misst. Reicht die?
jusl hat geschrieben: ich finde, dass da so Knubbel quasi unter der Brustwarze sind...


Hast Du denn spezielle Beschwerden an dieser Stelle?
Nee, eigentlich nicht. Tut halt weh, wenn man von oben drauf drückt, aber das ist ja wahrscheinlich normal...

Ich hatte eine elektrische Avent-Pumpe, aber ich habe damit nur sehr mühsam sehr wenig Milch rausbekommen und hatte dann das Gefühl, dass sie ihm fehlt (die Milch)... Ich stille ja schon ziemlich oft...
Aber theoretisch könnte ich es mir vorstellen. Gibt es eine Pumpe, die besser ist? Ich fand auch, dass das irgendwie weh tut und es war ein ziemliches Gemurkse, weil meine eine Brust sehr fest und prall ist und dann das Vakuum immer weg gegangen ist...

Das mit dem Schnuller-Weglassen werde ich versuchen. Aber wenn sein Papa mit ihm allein ist, wird er manchmal nicht drum herum kommen...

So, ich muss jetzt zur Rückbildung. Danke für Deine Mühe und Tschüss...
LG von Julia mit Sonnenschein 3/2014 und Bauchbaby 11/2016
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Teazer
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Re: Ständig Milchstau und zu wenig Milch

Beitrag von Teazer »

Hängewaagen sind ungenau. Man kann Waagen in manchen Apotheke leihen.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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