Muttermilch in der Kita

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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klimaforscherin
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Re: Muttermilch in der Kita

Beitrag von klimaforscherin »

Wie gesagt, ich würde es nicht tun. Der Wetterfrosch war mit 11 Monaten ganztags beim Papa und dann TaMu. Aus der Flasche wollte/konnte er nix, nur in OVP.
Und empfehlenswert ist eine gute Eingewöhnung. Dh danach ist er mindestens 2-4 Wochen älter.
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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Spessarträuberin
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Re: AW: Muttermilch in der Kita

Beitrag von Spessarträuberin »

Mein Zwerg war etwas über 11 Monate bei der Eingewöhnung und hat nur homöopathische Mengen gegessen, noch viel gestillt. Was hatte ich Angst, dass das nicht klappt... Er hat dort in der Eingewöhnung mit mir noch 1x am Tag gestillt, wenn Papa dabei war ging's ohne, und innerhalb kurzer Zeit hat er ganz normal gegessen. Zu Hause wird mittlerweile nur noch zum Schlafen und nachts gestillt, ganz selten nach der Krippe. Ich würde also auch nichts mitgeben an Milch.
Grüße von der Spessarträuberin mit großem (2013) und kleinem Sohn (2015)

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Morgaine47
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Re: Muttermilch in der Kita

Beitrag von Morgaine47 »

akst hat geschrieben:Das Thema passt prima zu unserer Situation, vielleicht kann ich mich hier mit einer Frage dranhängen? Ansonsten kann ich auch einen eigenen Thread eröffnen, wenn das besser sein sollte. Ich dachte nur, dass ich sicher nicht die einzige bin, der sich beim Lesen des Threads diese Frage stellt.

Der Lebensumkrempler wird mit 12 Monaten zur TaMu gehen. Zum Teil halbe Tage, über die ich mir keine großen Gedanken mache, aber er ist dann auch einen vollen Tag pro Woche ohne mich. Bisher hat er nur Wasser aus einem Becher bekommen. Meint ihr, er sollte MuMi angeboten bekommen, wenn er den ganzen Tag nicht stillen kann? (Es sind 3 bis 4 Stillmahlzeiten, die dann ausfallen, bzw. kann ich mir vorstellen, dass er dann abends und nachts einiges wieder 'aufholen' wird.)
Bis eben dachte ich mir, dass Wasser und Beikost wahrscheinlich reichen, aber ausprobiert habe ich das natürlich noch nicht, denn wenn ich da bin, gibt es ja keinen Grund, auf MuMi zu verzichten :wink:
Die Infos des BfR lassen mich jetzt überlegen, ob es für ihn in manchen Situationen mit MuMi einfacher wäre. Aber beim Einschlafen stelle ich mir das schwierig vor, eine Flasche hatte er bisher noch nie in der Hand, geschweige denn im Mund.

Wie immer bin ich über Denkanstöße sehr froh :D
Meine Große kam ab 8 Monate 2 Tage die Woche nur mit Beikost über den Tag (9 bis 10 Stunden zweimal die Woche). Sie war mit Papa zu Hause. An den Tagen wo cih da war hat sie tasgüber noch viel gestillt. Allgemein fand sie anderes Essen als MuMi bis zum etwa 2. Geburtstag nicht so prickelnd. Wir hatten einmal versucht Pre zu geben - wollte sie gar nicht. Meine Milch fehlt ein Enzym (oder hat ein Enzym zu viel, das kann ich mir nie merken), die riecht innerhalb kürzester Zeit nach dem Ausstreichen schlecht.

Ich denke Du musst einfach ausprobieren wies bei euch am besten klappt.
LG
Morgaine

Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014

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akst
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Re: Muttermilch in der Kita

Beitrag von akst »

Prima, eure Erfahrungen passen zu dem, was ich mir vorher gedacht hatte. Nur der Artikel hat mich dann doch mal wieder ins Grübeln gebracht.
Dann sorge ich einfach dafür, dass er genug von seinem geliebten Apfelmus dabei hat und dann wird das schon. Danke!
LG von akst mit dem Lebensumkrempler (07/13) und dem Sonntagsjungen (06/16)
Regenbogen82
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Re: Muttermilch in der Kita

Beitrag von Regenbogen82 »

Auch, wenn Du Dich schon entschieden hast: meine Tochter geht auch, seitdem sie knapp ein Jahr alt ist, zur Tagesmutter. Sie wird morgens vorher gestillt und verlangt die Brust auch direkt, wenn wir nach dem Abholen nach hause kommen. Bei der Tagesmutter kommt sie gut mit Beikost und Wasser aus dem Becher aus, obwohl wir zuhause, wenn wir beide da sind, auch tagsüber noch alle ein bis drei Stunden stillen. Sie versteht gut, dass es Muttermilch nur bei mir gibt. Ich hatte zunächst Sorge, wie es dort mit dem Einschlafen ohne Brust klappen würde, aber auch das geht dort mit Dabeibleiben und ihr gut zureden bis sie schläft, gut. Manchmal nimmt sie dort zum Schlafen auch den Daumen. Inzwischen ist sie schonmal acht Stunden dort geblieben, wenn ich bald wieder arbeite, werden es an manchen Tagen zehn sein und auch das wird klappen. :)
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)
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