unser Kleiner weint viel, wobei viel sicher auch relativ ist ...
Anfangs haben wir es immer versucht, ihn abzulenken, sei es mit stillen, herumtragen, der Fantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt.
Nun wurde es aber seit letzter Woche immer schlimmer. (Der Kleine ist grade sieben Wochen alt und steckt wohl mitten im Entwicklungsschub). Und leider ließ er sich nun durch gar nichts mehr beruhigen.
In einem anderen Forum wurde ich auf einen Artikel aufmerksam gemacht.
http://www.geburtskanal.de/index.html?m ... ml?Banner=
(der Link funktionierte eben nicht ...)
Jedenfalls gehts in dem Artikel darum, dass Baby auch schon seelischen Schmerz empfinden können und es wichtig ist, dass sie diesen auch einfach mal raus lassen. Die Autorin beschreibt, wie man sein Baby dabei unterstützen kann. Man legt sich das Baby bauchlängs auf die Brust. Arme und Beine sollten nicht herum rudern können. Der Kopf sollte auf der Brust des Haltenden liegen.
Da wir nun schon recht verzweifelt waren, haben wir das einfach mal ausgetestet. Samstag waren es 30 Minuten bis er sich beruhigt hat. Gestern 7, heute 5 ... die Intensität des Schreiens scheint dabei von Mal zu Mal abzunehmen. Es läuft im Übrigen genauso ab, wie der Artikel beschreibt.
Ich finde es ganz erstaunlich und irgendwie auch logisch.
Natürlich schließen wir vorher jegliche andere Schreiursache aus: also Hunger, nasse/volle Windel, selbst beim KiA waren wir schon und der kleine Mann ist kerngesund.
Er kam fast 3 Wochen zu früh. Die Geburt verlief wahnsinnig schnell (90 min Kreißsaal, er ist mein erstes Kind). Drei Tage nach der Geburt waren wir für fast 48 Stunden gerennt wegen gelbsuchtbehandlung. Er war von Anfang an sehr anhänglich, dementsprechend hart war die Zeit für uns beide.
Mich würde interessieren, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat?


