Das BES wird nicht zu JEDER Mahlzeit genutzt, nachts z.B. kann es gut sein, dass Ihr sehr schnell oder sogar von Anfang an ohne auskommt. Probieren wir aus. Ziel ist, die Anzahl der BES-Mahlzeiten relativ schnell auf wenige Male tagsüber zu kriegen, damit diese Aufgabe organisatorisch gut leistbar bleibt.Aber Julia sag mal, wenn die Kleine alle 2,5 Stunden kommt, wie bei mir, dreht man da nicht durch mit dem ständigen Reinigen, vor allem nachts?
Wie ist es denn mit Schaukeln oder Umhertragen? Schläft Dein Baby damit auch ohne Schnuller ein?Und ja, die Kleine kriegt nen Schnuller, braucht sie meist zum Einschlafen, an der Brust krieg ich sie ja leider nicht ruhig
"Ideal" ist definitiv kein einziger Flaschensauger.Die Nuk Flaschen nahm sie gut, aber die sollen ja nicht so ideal sein.
Ist es auch ein wenig. Aber Fakt ist auch, dass es schon seeeehr vielen Müttern die Stillzeit gerettet hat, auch hier im Forum vielfach nachzulesen. Gib Dir in Ruhe Zeit für die Vorbereitung, und gib Dir in Ruhe Zeit für eine Lernphase zu Beginn. Dann wird das schon. Wenn Du möchtest, begleiten wir Dich bei jedem dieser Schritte.Hab schon ziemlich Bammel davor, sieht kompliziert aus ...
Kannst Du bitte diese Fragen noch beantworten? Die Antworten sind wichtig, um Dich gut beraten zu können:
Du schriebst jetzt nur von Positionen - welche verschienenen Anlegetechniken meintest Du? (Ich denke da z.B. "baby-geleitetes Andocken" nach Smillie, Asymmetrische Anlegen, Spezialgriffe wie den DanCer-Hold oder die Sandwich-Methode,... irgendwas davon?)jusl hat geschrieben:Welche denn?verschiedene Anlegetechniken bzw Positionen
jusl hat geschrieben:Es gibt verschiedene Arten von Sonden. Welche hast Du verwendet? Wo genau war der Schlauch, wie genau war der an der Brust befestigt? In welcher Art Behälter war die Milch drin?Sonde: Hier war das Problem, dass sie zu schlecht andockt, ich wusste nicht wann ich da groß noch den Schlauch einführen soll
Richtig, und die Zwischenzeit kannst Du nutzen, um Dich mit dem Rückgewöhnungsprogramm vertraut zu machen, mit dem man da für gewöhnlich arbeitet. Dieses funktioniert mit kleinen Lernschritten, die von der Flasche zur Brust führen. Das Tempo bestimmt komplett das Baby. Dieses Programm hat eine hohe Erfolgsquote, auch hier im Stillforum gibt es viele Threads dazu. Die Lernschritte sehen ganz grob folgendermaßen aus:Also wieder melden wenn alles da ist?
1. ein oder zwei (weitere) Saugerwechsel, damit sich das Baby an ein neues Mundgefühl gewöhnt (welche Saugermarke ist praktisch wurscht)
2. Flaschefüttern in Stillposition
3. Nutzen des Flaschensaugers als Brusthütchen
4. Wechsel auf ein richtiges Brusthütchen
5. Abgewöhnung des Brusthütchens.
Die Schritte 3. - 5. werden mit dem Brusternährungsset begleitet, das das Zufüttern WÄHREND des Stillens erlaubt.
Es gibt keine zeitlichen Vorgaben, wie lange jeder dieser Lernschritte dauert - das können 2 Stunden oder 2 Wochen sein. Man richtet sich da komplett nach dem Tempo des Kindes. Die Lernschritte sind nicht festzementiert, manchmal wählt man einen leicht veränderten Ablauf; das hängt von der individuellen Sitation ab, d.h. vor allem mit der Frage, womit das Baby die größten Schwierigkeiten hat.
Während der Rückgewöhnung ist eine engmaschige Doku des guten Gedeihens Deines Babys notwendig, um sicherzustellen, dass es jederzeit gut mit Milch versorgt ist. Dazu bräuchtest Du eine moderne, elektronische Babywaage daheim. Hast Du eine? Kannst Du Dir eine besorgen (z.B. in der Apotheke leihen)?
Kannst Du Dir das so vorstellen?
LG
Julia