Stilllen, Partnerschaft
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Silvi88
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Stilllen, Partnerschaft
Hallo Zusammen,
ich bin im Moment ziemlich hin und hergerissen und will euch von meinem Leid berichten um evtl. ein paar Empfehlungen hier erhalten. Anfang April kam unsere kleine Maus zur Welt und eigentlich läuft alles bis auf das Thema Stillen super. Die Kleine ist ein absolutes Wunschkind meines Mannes und mir. Wir sind eine glückliche Familie. Vor der Schwangerschaft und während der Schwangerschaft haben wir uns darauf geeinigt, dass ich nur kurze Zeit (ca. 1 Monat) Stillen werde und wir dann auf PRE umsteigen werden. Hauptgrund für unsere Entscheidung war und ist vor allem dass wir beide Reitsport betreiben und mehrere Pferde besitzen und diese neben dem Kind auch viel Zeit, Versorgung und Zuwendung benötigen. Wir sind/ waren der Meinung dass das doch sehr zeitaufwendige Stillen und die Pferde sich zeitlich nicht vereinbaren lassen. Die Flaschennahrung hätte den Vorteil, dass meine Eltern 4 bis 5mal die Woche ein paar Stunden auf die kleine Maus aufpassen werden und ich mit meinem Mann bei den Pferden bin.
Soweit der Plan. Das Stillen bedeutet mir mittlerweile soviel, dass ich gerne weiterstillen möchte. Auch habe ich dass Gefühl meiner Tochter soviel Gutes zu geben. Gesundheit, Allergieschutz, Zuwendung…
Ich habe meinen Mann vorletztes Wochenende gesagt, dass ich gerne noch länger weiterstillen möchte. Er besteht aber auf unsere Abmachung. Er ist auch sehr enttäuscht von mir, weil ich unsere Abmachung nicht einhalten will. Er führt vor allem folgende Punkte an:
- Das Pferde und Stillen nicht klappen werden. Ich weiß, dass er da schon ein wenig Recht hat! Ich muss dazu sagen, dass mich mein Mann mit viel Geld bei meinem Hobby unterstützt. Er will nicht dass die Pferde vernachlässigt werden und würde diese notgedrungen auch verkaufen. Natürlich erst als letzte Konsequenz….
- Ich konnte meinen Mann auch nicht mit den Vorteilen des Stillens überzeugen. Ich muss dazu sagen, dass er Akademiker (Doktor in Sozialwissenschaften) ist und Studien wie z.B. die der WHO und Co. zerlegt und für nicht valide hält. Zudem ist er der Überzeugung, dass Empfehlungen der WHO höchstens Berechtigung für Entwicklungsländer haben und für die westliche Welt fast schon lachhaft sind
-Mein Mann unterstützt mich, wie bereits vor der Schwangerschaft besprochen, mit der Kleinen wo es nur geht. Er leibt sie wirklich total! Für mich ist er der beste Papa den ich mit vorstellen kann. Seit einer Woche geben wir der kleinen Flaschenmilch (Mumi und Pre). Er übernimmt die Nachtschicht, falls die Kleine aufwacht. Er passt auf, wenn ich am Stall bin und reite. Die Umstellung klappt eigentlich super. Die kleine Entwickelt sich weiter gut und wir haben nicht das Gefühl dass sie mit Flasche weniger glücklich ist.
Ich bin gerade total unglücklich. Ich würde gerne weiterstillen. Seit einer Woche pumpe ich zum Abstillen ab. Milch ist also noch da. Nur sie wird tag für tag rapide weniger Ich weiß momentan einfach nicht mehr weiter. Mein Mann hat ja mit vielen Punkten recht.
Was soll ich machen? Meinen Willen durchsetzten und Probleme in der Partnerschaft riskieren? Meine Pferde vernachlässigen?
Ich hoffe ich könnt mir ein paar Ratschläge geben.
LG
ich bin im Moment ziemlich hin und hergerissen und will euch von meinem Leid berichten um evtl. ein paar Empfehlungen hier erhalten. Anfang April kam unsere kleine Maus zur Welt und eigentlich läuft alles bis auf das Thema Stillen super. Die Kleine ist ein absolutes Wunschkind meines Mannes und mir. Wir sind eine glückliche Familie. Vor der Schwangerschaft und während der Schwangerschaft haben wir uns darauf geeinigt, dass ich nur kurze Zeit (ca. 1 Monat) Stillen werde und wir dann auf PRE umsteigen werden. Hauptgrund für unsere Entscheidung war und ist vor allem dass wir beide Reitsport betreiben und mehrere Pferde besitzen und diese neben dem Kind auch viel Zeit, Versorgung und Zuwendung benötigen. Wir sind/ waren der Meinung dass das doch sehr zeitaufwendige Stillen und die Pferde sich zeitlich nicht vereinbaren lassen. Die Flaschennahrung hätte den Vorteil, dass meine Eltern 4 bis 5mal die Woche ein paar Stunden auf die kleine Maus aufpassen werden und ich mit meinem Mann bei den Pferden bin.
Soweit der Plan. Das Stillen bedeutet mir mittlerweile soviel, dass ich gerne weiterstillen möchte. Auch habe ich dass Gefühl meiner Tochter soviel Gutes zu geben. Gesundheit, Allergieschutz, Zuwendung…
Ich habe meinen Mann vorletztes Wochenende gesagt, dass ich gerne noch länger weiterstillen möchte. Er besteht aber auf unsere Abmachung. Er ist auch sehr enttäuscht von mir, weil ich unsere Abmachung nicht einhalten will. Er führt vor allem folgende Punkte an:
- Das Pferde und Stillen nicht klappen werden. Ich weiß, dass er da schon ein wenig Recht hat! Ich muss dazu sagen, dass mich mein Mann mit viel Geld bei meinem Hobby unterstützt. Er will nicht dass die Pferde vernachlässigt werden und würde diese notgedrungen auch verkaufen. Natürlich erst als letzte Konsequenz….
- Ich konnte meinen Mann auch nicht mit den Vorteilen des Stillens überzeugen. Ich muss dazu sagen, dass er Akademiker (Doktor in Sozialwissenschaften) ist und Studien wie z.B. die der WHO und Co. zerlegt und für nicht valide hält. Zudem ist er der Überzeugung, dass Empfehlungen der WHO höchstens Berechtigung für Entwicklungsländer haben und für die westliche Welt fast schon lachhaft sind
-Mein Mann unterstützt mich, wie bereits vor der Schwangerschaft besprochen, mit der Kleinen wo es nur geht. Er leibt sie wirklich total! Für mich ist er der beste Papa den ich mit vorstellen kann. Seit einer Woche geben wir der kleinen Flaschenmilch (Mumi und Pre). Er übernimmt die Nachtschicht, falls die Kleine aufwacht. Er passt auf, wenn ich am Stall bin und reite. Die Umstellung klappt eigentlich super. Die kleine Entwickelt sich weiter gut und wir haben nicht das Gefühl dass sie mit Flasche weniger glücklich ist.
Ich bin gerade total unglücklich. Ich würde gerne weiterstillen. Seit einer Woche pumpe ich zum Abstillen ab. Milch ist also noch da. Nur sie wird tag für tag rapide weniger Ich weiß momentan einfach nicht mehr weiter. Mein Mann hat ja mit vielen Punkten recht.
Was soll ich machen? Meinen Willen durchsetzten und Probleme in der Partnerschaft riskieren? Meine Pferde vernachlässigen?
Ich hoffe ich könnt mir ein paar Ratschläge geben.
LG
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Waschbaer78
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4749
- Registriert: 02.03.2009, 14:05
Re: Stilllen, Partnerschaft
Puh das klingt hart...((()))
das ist einfach schwierig vorher so Absprachen zu treffen..wenn das Kind da ist,ist es immer anders..aber das hilft dir sicher nicht.
Wie reagiert denn die kleine auf den Wechsel Brust und Flasche..wäre es eine Option eben beides zu machen?ich weiß es nicht,meiner hat die Flasche überhaupt nicht genommen.
Wieviele Stunden bist du denn beim Pferd,dass du da jetzt nicht mehr stillen kannst?
WHO ist natürlich nicht nur für die Entwicklungsländer..Fakten liefern hier bestimmt noch welche..
Generell aus dem Bauch würde ich sagen,dass eine Mutter die Bedürfnisse ihres Kindes besser kennt..und würde krach riskieren.auf so eine Absprache zu bestehen wenn die Mutter noch hormonell im Wochenbett ist finde ich schon sehr sehr hart.
das ist einfach schwierig vorher so Absprachen zu treffen..wenn das Kind da ist,ist es immer anders..aber das hilft dir sicher nicht.
Wie reagiert denn die kleine auf den Wechsel Brust und Flasche..wäre es eine Option eben beides zu machen?ich weiß es nicht,meiner hat die Flasche überhaupt nicht genommen.
Wieviele Stunden bist du denn beim Pferd,dass du da jetzt nicht mehr stillen kannst?
WHO ist natürlich nicht nur für die Entwicklungsländer..Fakten liefern hier bestimmt noch welche..
Generell aus dem Bauch würde ich sagen,dass eine Mutter die Bedürfnisse ihres Kindes besser kennt..und würde krach riskieren.auf so eine Absprache zu bestehen wenn die Mutter noch hormonell im Wochenbett ist finde ich schon sehr sehr hart.
mit besonders wundervollem Sohn (01/09)
"Normalität ist wie eine gepflasterte Straße, man kann gut drauf gehen, aber es wachsen keine Blumen drauf."Vincent van Gogh
Kruschelkistenbewertungen bitte hier:
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Waschbaer78
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 02.03.2009, 14:05
Re: Stilllen, Partnerschaft
Nochmal ich...meine Schwester hat gestillt,3monate voll,3monate mit zufüttern..und hatte 3 Pferde zu versorgen..ich glaube machbar ist das..dein Kind schläft doch auch viel noch oder?meine Schwester hatte die kleine im Kiwa dabei z.b.
Dass die Milch wegblieb hatte bei ihr andre gründe.
Dass die Milch wegblieb hatte bei ihr andre gründe.
mit besonders wundervollem Sohn (01/09)
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nido56
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4493
- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Stilllen, Partnerschaft
Also, ich finde, alles, was man sich vor der Geburt des ersten Kindes vorgenomen hat, darf und muss hinterher nochmal revidiert werden. In kaum einem anderen Themenbereich gehen Theorie und Praxis so auseinander, wie beim Leben mit Kindern. Ich finde es auch ziemlich krass, dass er jetzt gar kein Verstaendnis dafuer zeigt, dass Du im Moment ganz anders fuehlst als erwartet.
Mit der Pferdehaltung und deren Anspruechen kenne ich mich ueberhaupt nicht aus, aber, wenn das wirklich fuer Euch nicht mit dem Vollstillen vereinbar ist, koenntet ihr Euch dann vielleicht darauf einigen, erstmal Stillen und Zufuettern zu kombinieren? Du wirst ja nicht 12 Stunden taeglich bei den Pferden verbringen. Es gibt schliesslich auch Muetter, die nach dem Mutterschutz gleich wieder Vollzeit arbeiten und wo das Baby dann gestillt wird, wenn Mama da ist und mit Ersatzmilch gefuettert wird, wenn sie weg ist. Sollte Dein Partner sich auch gegen so einen Kompromis vehement wehren, dann weisst Du immerhin, dass es ihm nicht vorrangig um die Pferde sondern um irgendetwas deutlich subtileres geht.
Natuerlich ist die Flaschenfuetterung bei so einem jungen Baby noch besonders stark mit dem Risiko einer Saugverwirrung verbunden (und ich mutmasse jetzt mal, dass ein Partner, der so aufs Abstillen draengt, nicht mal im Traum daran denken wuerde, die Muehen einer stillfreundlicheren Zufuetterungsart auf sich zu nehmen), aber das waere immerhin eine Chance, dass Du wenigstens noch eine Weile weiterstillen kannst.
Mit der Pferdehaltung und deren Anspruechen kenne ich mich ueberhaupt nicht aus, aber, wenn das wirklich fuer Euch nicht mit dem Vollstillen vereinbar ist, koenntet ihr Euch dann vielleicht darauf einigen, erstmal Stillen und Zufuettern zu kombinieren? Du wirst ja nicht 12 Stunden taeglich bei den Pferden verbringen. Es gibt schliesslich auch Muetter, die nach dem Mutterschutz gleich wieder Vollzeit arbeiten und wo das Baby dann gestillt wird, wenn Mama da ist und mit Ersatzmilch gefuettert wird, wenn sie weg ist. Sollte Dein Partner sich auch gegen so einen Kompromis vehement wehren, dann weisst Du immerhin, dass es ihm nicht vorrangig um die Pferde sondern um irgendetwas deutlich subtileres geht.
Natuerlich ist die Flaschenfuetterung bei so einem jungen Baby noch besonders stark mit dem Risiko einer Saugverwirrung verbunden (und ich mutmasse jetzt mal, dass ein Partner, der so aufs Abstillen draengt, nicht mal im Traum daran denken wuerde, die Muehen einer stillfreundlicheren Zufuetterungsart auf sich zu nehmen), aber das waere immerhin eine Chance, dass Du wenigstens noch eine Weile weiterstillen kannst.
nido mit dem Piraten (01/2012)
- kaehde
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7961
- Registriert: 21.07.2005, 16:14
- Wohnort: nahe München
Re: Stilllen, Partnerschaft
Hallo, aus eigener Erfahrung: das lässt sich schon verbinden. Ich habe, wenn möglich Kind und Mann mitgenommen, dann zwischendurch schnell gestillt. Dein Kind ist ja noch sehr klein, und das stillen spielt sich sicher noch weiter ein.
Ich würde es auf mich zukommen lassen und ich finde auch, dass man es sich nach der Geburt durchaus anders überlegen kann
. Ganz unabhängig von Studien usw. , einfach aus dem (neuen) Gefühl heraus.
Viele Grüße,
Katja
Kurz und knapp vom Handy aus
Ich würde es auf mich zukommen lassen und ich finde auch, dass man es sich nach der Geburt durchaus anders überlegen kann
Viele Grüße,
Katja
Kurz und knapp vom Handy aus
Katja mit Benjamin (32.0 SSW, 02/05)
und Rebecca (02/08 )
Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
und Rebecca (02/08 )
Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
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Animay
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 303
- Registriert: 28.12.2013, 06:01
Re: Stilllen, Partnerschaft
Ich kann mich meinen Vorrednerinnen bei dem Punkt, dass beim Leben mit Kind Theorie und Praxis meilenweit auseinanderliegen, nur anschließen.
Mir wurde mit 19 Jahren die linke Brust verkleinert weil sie deutlich größer als die rechte war. Damals hieß es dass ich nie stillen kann und das war mir zu dem Zeitpunkt komplett egal - das Kinderwunschthema war noch viel zu weit weg.
Dann wurde ich schwanger und habe immer gesagt, dass ich ja nicht stillen kann. Meine Hebamme meinte dann, dass sie sich das nicht vorstellen kann und dass ich mal den OP-Bericht anfordern soll, und siehe da, es würde doch gehen. Zu dem Zeitpunkt war ich gedanklich schon total aufs Fläschchenfüttern eingeschossen, hatte alles Equipment eingekauft und konnte mich gar nicht so richtig über die Neuigkeit freuen, denn ich hatte mir das alles im Kopf so schön zurecht gelegt mit dem Fläschchenfüttern. Dann kann auch mein Partner mal übernehmen und und und.
Tja und dann kam die Kleine auf die Welt, im Kreißsaal hat sie sehr geschrien und ließ sich nicht durch streicheln und lieb zureden beruhigen. Da hab ich die Hebamme gefragt was die Kleine denn nur hat und da meinte die Hebamme "Das ist Hunger!"
Sie hat mir dann ungefragt die Kleine angelegt, sie fing sofort an wie wild zu stillen und von da an war mir das Stillen unendlich wichtig. Der komplette Gegensatz zu dem was ich vorher wollte! Ich denke da spielen auch viel die Hormone mit rein und die Natur hat da schon gut vorgesorgt, so dass vielen Frauen das Stillen erstmal recht wichtig ist.
Mein Partner hatte auch etwas Probleme, meinen Sinneswandel nachzuvollziehen. Obendrein sind in seiner Familie wirklich alle mit der Flasche groß geworden und als es dann bei uns doch Stillprobleme gab, war es ihm wirklich sehr hoch anzurechnen, dass er in der Situation respektiert hat, dass es mir nun aber extrem wichtig ist - EGAL, was vorher die Absprache war. Ich kann Dir nur den Rat geben, erneut mit ihm zu reden und ihm auch zu erklären, dass es in Deiner Situation, im Wochenbett und Mama einer kleinen, wundervollen Tochter, eben nicht mehr so einfach ist, zu ignorieren was sich die Natur da ausgedacht hat. Völlig losgelöst und schon viel früher als die WHO
.
Alles Gute für Euch!
lg
Animay
Mir wurde mit 19 Jahren die linke Brust verkleinert weil sie deutlich größer als die rechte war. Damals hieß es dass ich nie stillen kann und das war mir zu dem Zeitpunkt komplett egal - das Kinderwunschthema war noch viel zu weit weg.
Dann wurde ich schwanger und habe immer gesagt, dass ich ja nicht stillen kann. Meine Hebamme meinte dann, dass sie sich das nicht vorstellen kann und dass ich mal den OP-Bericht anfordern soll, und siehe da, es würde doch gehen. Zu dem Zeitpunkt war ich gedanklich schon total aufs Fläschchenfüttern eingeschossen, hatte alles Equipment eingekauft und konnte mich gar nicht so richtig über die Neuigkeit freuen, denn ich hatte mir das alles im Kopf so schön zurecht gelegt mit dem Fläschchenfüttern. Dann kann auch mein Partner mal übernehmen und und und.
Tja und dann kam die Kleine auf die Welt, im Kreißsaal hat sie sehr geschrien und ließ sich nicht durch streicheln und lieb zureden beruhigen. Da hab ich die Hebamme gefragt was die Kleine denn nur hat und da meinte die Hebamme "Das ist Hunger!"
Sie hat mir dann ungefragt die Kleine angelegt, sie fing sofort an wie wild zu stillen und von da an war mir das Stillen unendlich wichtig. Der komplette Gegensatz zu dem was ich vorher wollte! Ich denke da spielen auch viel die Hormone mit rein und die Natur hat da schon gut vorgesorgt, so dass vielen Frauen das Stillen erstmal recht wichtig ist.
Mein Partner hatte auch etwas Probleme, meinen Sinneswandel nachzuvollziehen. Obendrein sind in seiner Familie wirklich alle mit der Flasche groß geworden und als es dann bei uns doch Stillprobleme gab, war es ihm wirklich sehr hoch anzurechnen, dass er in der Situation respektiert hat, dass es mir nun aber extrem wichtig ist - EGAL, was vorher die Absprache war. Ich kann Dir nur den Rat geben, erneut mit ihm zu reden und ihm auch zu erklären, dass es in Deiner Situation, im Wochenbett und Mama einer kleinen, wundervollen Tochter, eben nicht mehr so einfach ist, zu ignorieren was sich die Natur da ausgedacht hat. Völlig losgelöst und schon viel früher als die WHO
Alles Gute für Euch!
lg
Animay
Animay mit der "großen" Zaubermaus (11/2013) und dem kleinen Engelchen (03/2016)
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Norina866
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 64
- Registriert: 11.04.2014, 09:46
Re: Stilllen, Partnerschaft
Ich habe drei Pferde und mittlerweile das zweite Kind. Pferde und stillkind gehen problemlos - gerade wenn das baby noch so klein ist. Meiner ist im Tuch und so kann ich alles ums Pferd rum machen mit dem Zwerg und wenn er Hunger hat (alle ein - zwei Stunden) setzt ich mich irgendwo hin und er wird gestillt, gewickelt und wieder ins Tuch gepackt! Wenn's klappt und der Mann dabei ist (oder ne Oma) nimmt die hindämmern und ich arbeite ein Pferd (Putzen und Satteln geht Jamie Zwerg im Tuch). So wars beim ersten und so ist es auch jetzt.....
Da ist mir mein Kind wichtiger als meine Pferde und wenn ich mal nicht zum reiten komm ist es auch nicht tragisch. Ich geh dann eben spazieren oder longier...
Da ist mir mein Kind wichtiger als meine Pferde und wenn ich mal nicht zum reiten komm ist es auch nicht tragisch. Ich geh dann eben spazieren oder longier...
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Norina866
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 64
- Registriert: 11.04.2014, 09:46
Re: Stilllen, Partnerschaft
Oh Gott, sorry für die Rechtschreibfehler und komischen Wörter - ich schreib vom Handy aus, dass hat ein Eigenleben...,
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mey11
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 297
- Registriert: 16.09.2013, 15:55
Re: AW: Stilllen, Partnerschaft
Meine Tante züchtet sogar Pferde und hat 6 Kinder (daneben?) groß gezogen. Alle wurden sehr lange gestillt.
Ich glaube auch, dass man sich zwar vor der Geburt vieles vornehmen kann, sich aber einen Alltag mit Kind und wie es die Welt umkrempelt nicht richtig vorstellen kann. Das muß man leider auf sich zukommen lassen und flexibel reagieren.
Eine etwas provokante Frage: sollen Fohlen auch mit Pre aufgezogen werden?
(((())))
Ich glaube auch, dass man sich zwar vor der Geburt vieles vornehmen kann, sich aber einen Alltag mit Kind und wie es die Welt umkrempelt nicht richtig vorstellen kann. Das muß man leider auf sich zukommen lassen und flexibel reagieren.
Eine etwas provokante Frage: sollen Fohlen auch mit Pre aufgezogen werden?
(((())))
Mey mit quirliger Maus (06/2013)
- Hasenmama
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 335
- Registriert: 11.12.2013, 21:54
Re: Stilllen, Partnerschaft
Ich habe zwei Pferde und bin seit der dritten LebensWoche des Hasen wieder berufstätig.
Geht auch! Ja, ist stressig, aber es geht!
Bei den arbeiten rund ums Pferd kann Kind in trage auf rücken gut dabei sein (respektvolle gut erzogene Pferde setze ich voraus) und du wirst ja nicht fünf Stunden am Stück ohne stillpause reiten, oder?

gesendet von smartfön mit innovativer Groß- und Kleinschreibung
Geht auch! Ja, ist stressig, aber es geht!
Bei den arbeiten rund ums Pferd kann Kind in trage auf rücken gut dabei sein (respektvolle gut erzogene Pferde setze ich voraus) und du wirst ja nicht fünf Stunden am Stück ohne stillpause reiten, oder?
gesendet von smartfön mit innovativer Groß- und Kleinschreibung
Gruß von der Hasenmama
mit dem kleinen Hasen (07/13)
mit dem kleinen Hasen (07/13)